
Ich wurde heute gefragt, wann man denn erkennt welche Haarfarbe ein Baby mal haben wird. Tja wie ist das denn?
Welche Haarfarbe wird das Kind mal haben?Das Thema Haarfarbe und Augenfarbe scheint doch ein große Rolle zu spielen bei einigen Eltern. Wir gehen davon aus, dass Isabel ihr dunkles Haar behalten wird, was Sie dann wohl von der Mama hat. Ich bin da noch nicht mal böse drüber oder habt ihr schon mal eine Frau mit mit nem Hühnerknie auf dem Kopf gesehen?
Aber trotzdem hatte ich ja schon mal im Blog die Diskussion über die Vererbung von roten Haaren bei dem Eintrag
"Junge oder Mädchen? War X oder Y Chromosom schneller und wie warm war es?"Jetzt habe ich noch folgendes gefunden:
"Haben Sie und Ihr Partner beide helle Haut und blondes Haar, seien Sie auf eine Überraschung vorbereitet, wenn Sie die Haarfarbe Ihres Babys sehen: Da Sie beide Gene von vorherigen Generationen in sich tragen, kann Ihr Kind durchaus dunkelhaarig sein! Es sollen sich schon Paare getrennt haben, weil ihr Baby mit leuchtend rotem oder blondem Haar zur Welt kam und sie selber dunkelhaarig waren..."
Es gibt Eltern, die traurig über die Glatze ihres Babys sind. Aber warum eigentlich? Die Haare wachsen schon, da muss man keine Angst haben. Außerdem sagt der Zustand der Haare zum Zeitpunkt der Geburt nichts darüber aus, wie die Haare des Kindes später sein werden. Babys, die mit einem Rotschopf geboren wurden, können blond werden, Babys mit tiefschwarzem Haar können als Blonde aufwachsen und Blonde werden oft brünett.
Dunkle Haare werden dominant vererbt wie man mal in der Schule gelernt hat, was ja aber nicht heißt, dass es immer so ist. Interessant wird es, wenn ein rezessives (das Gegenteil von "dominant") Farb-Gen durchkommt und sich mit einem anderen Gen vermischt. So kann ein Elternteil mit schwarzen Haaren durchaus ein blondes Gen in sich tragen und mit dem blonden Gen des anderen Elternteils vermischen. Das Resultat ist ein blondes Kind - obwohl ja eigentlich dunkle Haare dominant vererbt werden.
Bei roten Haaren dachte ich auch immer, sie wären rezessiv doch inzwischen nimmt man an, dass es dominant gegenüber blonden Genen ist. Vielleicht sind Sie auch rothaarig und wissen es nicht, weil ein stärkerer Braun- oder Schwarzton dies überdeckt. Also sollten Sie sich nicht wundern, wenn Junior bei seiner Geburt Urgroßvaters Rotschopf ans Tageslicht bringt.
Und wie verändert sich die Augenfarbe des Babys?
Viele weiße Babys werden mit tiefblauen Augen geboren und ihre wirkliche Augenfarbe - ob braun, grün oder blau - kommt erst Wochen oder Monate später zum Vorschein. Die Einwirkung von Licht ändert die anfängliche Augenfarbe. Die meisten afrikanischen oder asiatischen Babys haben dunkelgraue oder braune Augen bei der Geburt, die sich nach sechs bis zwölf Monaten in tiefbraun oder schwarz wandeln.
Eigentlich haben die Augen von Neugeborenen gar keine Farbe, denn gleich nach der Geburt besitzen Babys im Auge noch kaum Farbpigmente. Deshalb nimmt ihre Regenbogenhaut kaum Lichtstrahlen auf und einfallendes Licht wird wieder zurückgeworfen und schimmert in einem hellen Blau.
Erst später werden Farbkörperchen im Auge eingelagert und nach etwa einem Jahr hat das Baby dann die richtige Augenfarbe - braun, grün, grau oder "echt" blau. Die tatsächliche Farbe wird durch die Menge der Pigmente bestimmt. Wenig Farbe ergibt blau, ein wenig mehr grün und viel Farbstoff sorgt für braune Augen.
Was aber auch sehr interessant ist, wenn wir schon mal beim vererben sind, dass die blaue Augenfarbe rezessiv vererbt wird, die braune Farbe dominant. Dadurch können Eltern mit braunen Augen auch Kinder mit blauen Augen haben.
Wenn sich Farbpigmente nur in einem Auge einlagern, spricht man von Iris-Heterochromie. Diese Menschen haben zumeist ein grünes und ein blaues Auge, also einmal viele Farbpigmente in dem einen Auge und wenige in dem anderen Auge.
Die Farbpigmente im Auge wirken übrigens so ähnlich wie eine Brille mit dunklen Gläsern: Sie schützen vor der Sonne. Deshalb sind kleine Babys noch sehr lichtempfindlich und dürfen nicht in die pralle Sonne schauen.
"Ein Zitronenfalter faltet grundsätzlich nur Zitronen. Allerdings zwingt ihn die zur Zeit herrschende Zitronen-Knappheit und die fortschreitende Mechanisierung der Arbeitswelt dazu, auch andere Dinge zu falten. So faltet er auch schon mal den Raum oder die Zeit, oder beides gleichzeitig..."
Quelle: http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Zitronenfalter