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Thursday, April 30. 2009
Ja da machen sich die Eltern schon mal ihre Gedanken, wenn die Kleinen auf einmal nur noch in die Windel pieseln und kein Stuhlgang mehr haben. Isabel hatte jetzt drei Tage kein Stuhlgang, es war noch nicht mal eine Bremsspur in der Windel zu finden. Dafür war die Windel immer vollgestrullt, dass sie richtig schwer war. Gestern Abend dann war aber wieder das gewohnte Geräusch von blubberndem Brei zu hören. Unglaublich wie wir uns gefreut haben. Es mag zwar abstrakt wirken, dass wir uns freuen wenn jemand die Windel richtig schön voll haut, aber wie gesagt man macht sich eben so seine Gedanken. Isabel ging es sichtlich wohl, also keine Bauchschmerzen oder Blähungen. Gut die Pupse haben schon einen üblen Geruch verbreitet, was sie sonst nie tun und man musste sich jedesmal dazu überwinden, die Decke hoch zu heben, wenn Sie auf der Couch geschlafen hat und man die Geräusche gehört hat. Der erste Gedanke ist dann immer "innere Verwesung"! Aber zumindest war die ein Zeichen, dass die Öffnung wohl funktioniert.
Aber ist es normal, dass vollgestillte Babys drei Tage oder mehr kein Stuhlgang haben, also nicht kacken um es beim Wort zu nennen?
Viele Kinderärzte meinen, dass es kein Problem darstellt, wenn die Kinder voll gestillt werden. Es kann schon durchaus sein, dass bei Babys 7 mal Stuhl am Tag genauso normal ist wie bis zu 7 Tagen keiner, was allerdings nur bei Stillkindern gilt. Hat ein Flaschenkind hingegen 3 Tage lang keinen Stuhlgang oder ist dieser sehr hart, kann dies ein Zeichen für Verstopfung sein. Stillkinder verwerten die Muttermilch teilweise so gut, dass eben nichts übrig bleibt, was ausgeschieden werden kann. Gerade bei Wachstumsschüben wird sehr viel verstoffwechselt. Ein gutes Zeichen, dass alles in Ordnung ist, sind nasse Windeln, da man so sicher sein kann, dass der Stoffwechsel funktioniert. Wenn die Kleinen keine Probleme haben wie Bauchweh, dann ist das nicht bedenklich. Man muss auch nicht nachhelfen, das kommt schon von allein.
Beim Suchen, ob das alles wirklich normal ist sind mir aber wirklich lustige Methoden begegnet, wie man die Kleinen zu "Kacken" animiert. ( Nicht unbedingt nachmachen!)
Seife "Zur ganz großen Not. Kauf dir Kernseife, aber die ohne zusätzlichen Parfüm. Mach ein kleines Stück ab, runde es ab wie ein Zäpfchen (muss nur ganz klein sein) uns steck ihm das mal... Du wirst sehn dauert keine 10 Sekunden und der Darm entleert sich...."
Zäpfchen "Ansonsten kannst du dich mal nach Lecicarbon-Zäpfchen für Säuglingen erkundigen, die dienen nur dazu, den "Ausgang" etwas zu weiten, wenn’s halt nicht von allein kommt, weil der Stuhl zu hart oder zu groß ist." "Wegen Blähungen/Verstopfungen kann man auch mal Kümmelzäpfchen geben. Das entspannt den Darmbereich etwas und meist kommt dann auch noch was mit raus."
Fieberthermometer "Oder du steckst das Thermometer mal vorsichtig in den Po, hilft manchmal." "Wir haben das Problem, dass sie fast nur groß machen kann, wenn man ihren Enddarm mit einem Thermometer reizt d.h. wenn wir wissen es ist Kack-Tag und sie einfach total viel weint etc., dann muss das Thermometer ran, sonst kann sie nicht alleine machen." Folgendes habe ich bei uebersstillen.org gelesen.
Der Stuhlgang: In den ersten Lebenstagen scheidet das Neugeborene das Kindspech aus, eine dunkelgrüne, fast schwarze Substanz. Das Kindspech sammelt sich während der Schwangerschaft im Darm des Babys an und wird in den ersten Tagen nach der Geburt ausgestoßen. Am dritten Tag beginnt der Stuhl graduell heller zu werden, je mehr Muttermilch das Neugeborene erhält. Gewöhnlich nimmt der Stuhl am fünften Tag das Aussehen des normalen Muttermilchstuhls an. Normaler Muttermilchstuhl ist cremig bis wässrig, senffarben und riecht gewöhnlich wenig. Der Stuhl kann jedoch sehr von dieser Beschreibung abweichen. Er kann grün oder orange sein, kann Krümel oder Schleim enthalten oder kann vom Aussehen her an Rasierschaum erinnern (das kommt von den Luftbläschen). Die Farbvarianten bedeuten nicht, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ein voll gestilltes Baby, das Stuhlgang hat, welcher vom dritten Tag an heller wird, ist gesund.
Die Kontrolle der Frequenz und Menge des Stuhlgangs, ohne es jedoch zu übertreiben, ist eine der besten Methoden um zu wissen, ob das Baby genug Milch erhält. Nach den ersten 3-4 Tagen sollte das Baby vermehrt Stuhlgang haben, sodass es am Ende der ersten Woche täglich mindestens 2-3 Mal einen voluminösen Stuhlgang hat. Zusätzlich haben viele Babys ein wenig Stuhlgang nach fast jeder Brustmahlzeit. Ein Baby, das am fünften Tag noch Kindspech ausscheidet, sollte noch am gleichen Tag zur Kontrolle zur Stillklinik gebracht werden. Ein Baby, das nur einen braunen Stuhlgang hat, erhält wahrscheinlich nicht genügend Milch, aber das muss erst eindeutig festgestellt werden.
Bei einigen gestillten Babys ändert sich nach den ersten 3-4 Lebenswochen plötzlich der Stuhlgang, und zwar von sehr oft täglich auf einmal alle 3 Tage oder sogar länger. Einige Babys hatten sogar 15 Tage lang keinen Stuhlgang. Solange das Baby sonst gesund ist, und der Stuhlgang wie immer, gelb und cremig bis weich ist, dann handelt es sich nicht um Verstopfung. Keine Behandlung ist in diesem Fall notwendig oder ratsam, da für etwas, was normal ist, keine Behandlung notwendig oder ratsam ist.
Jedes Neugeborene, das zwischen dem 5. und 21. Lebenstag im Lauf von 24 Stunden nicht zumindest einmal einen Stuhlgang hat, sollte noch am gleichen Tag zur Stillklinik gebracht werden. Normalerweise bedeutet das, wenn es diese Zeitspanne des Lebens der Kindes betrifft, dass es zu wenig Milch erhält. Es gibt Ausnahmen, aber es ist ratsam, der Sache nachzugehen.
Wir sind jetzt wieder happy und freuen uns immer noch über die volle Windel!
Abnehmen durch Essen? - Gibt es Lebensmittel mit negativen Kalorien tatsächlich? Also Lebensmittel, die im Körper - für was auch immer - mehr Kalorien verbrauchen, als sie "mitbringen". Lösung
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