
Ein Kinderwagen ist ein meist 4-rädriger (manchmal auch 3-rädriger) Wagen der geschoben oder auch gezogen wird, zum Transport von einem Säugling oder Kleinkind. Diese Beschreibung ist recht einfach und klar und es dürfte sowieso einem jeden bekannt sein, was man
unter einem Kinderwagen versteht und wozu dieser in der Regel verwendet wird. Interessanter dürfte hier schon sein, welche große Variantenvielfalt es in diesem Produktsortiment bereits gibt, denn auch die Kinderwagenindustrie hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten klarerweise deutlich weiterentwickelt und so haben die Kunden nun vor dem Kauf die Qual der Wahl. Deshalb sollte an dieser Stelle einmal geklärt werden, welche unterschiedlichen Typen eigentlich angeboten werden.
Da wäre zu Beginn natürlich der klassische Kinderwagen, der – einfach ausgedrückt – aus einem Gestell mit 4 Rädern besteht, auf welchem ein herausnehmbarer Korb für den Säugling platziert wird. Das Kleinkind kann somit in liegender Position transportiert werden. Ganz anders ist dagegen der Sportwagen: In diesem wird das schon etwas ältere Kleinkinde (ab ca. einem Jahr) sitzend transportiert. Das bedeutet der Sportwagen ist vorne offen und bietet dem Kind einen Sitz mit einer Fußstütze. Dieser Typ Kinderwagen ist auch als 3-rädrige Variante verfügbar, die das Joggen mit dem Sportwagen ermöglichen soll – deshalb auch die Bezeichnung „Jogger“.
Da natürlich diese beiden Typen ganz unterschiedliche Einsatzgebiete auch hinsichtlich des Alters des Kindes, bieten, würden Eltern im Laufe der Zeit beide Modelle benötigen. So ist es naheliegend beide Funktionen zu kombinieren und das wurde auch getan. Es entstand der sogenannte Kombi-Kinderwagen, welcher den Transport des Säuglings in liegender Position ermöglicht und sich bei Bedarf in einen Sportwagen „umbauen“ lässt.
Aufgrund der zunehmende Mobilität der Gesellschaft mussten sich auch die Kinderwagen anpassen und so wurde vor ca. 40 Jahren der Buggy entworfen, ein besonders kompakter Sportwagen, welcher sich spielend leicht zusammenklappen lässt und so als ständiger Reisebegleiter immer und überall mit dabei ist.
Ein Gastbeitrag von Manuela Wörther