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FAMILIE SCHWANGER StatistikenLetzter Artikel: 16.05.2012 16:42
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Tuesday, March 31. 2009Was für ein schönes Gefühl wenn Sie lächelt
Auch wenn das Lächeln der Kleinen noch nicht immer echt ist, sondern eher Übung, so erkennt man ein echtes Lächeln daran, dass Babys das ganze Gesicht benutzen um zu lächeln. Auch wenn sich die Kleinen selber aussuchen, wann sie das erste Mal lächeln, kann man Kind schneller dazu bringen; einfach viel knuddeln, kitzeln und mit ihm spielen. Auch ist jetzt schon zu erkennen, dass nicht nur das Schwarz-Weiss-Bild an der Wand interessant ist, sondern auch komplexere Sachen. Bewegungen werden nun verfolgt und ein Rundgang durch die Wohnung ist auch sehr interessant. Natürlich erkennen die Kleinen noch nicht alles scharf, aber Sie sehen die unterschiedlichen Formen und Farben. Solche Entwicklungssprünge machen sich aber auch bemerkbar. So war Isabel am Sonntag zum Schlafkind verwandelt. Das Baden war auch nicht so schön wie sonst und es wurde lauthals der Unmut geäußert. Nachdem dann noch die Haare frische gewaschen waren und Sie auf der Wickelkommode schön warm eingepackt war, ist sie schon beim Anziehen eingeschlafen und hat auch sonst den Tag mit Schlafen verbracht. Gestern dagegen wollte Sie von Schlaf nichts wissen. Etwas unruhig war sie, sobald Sie länger als zwei Minuten auf der Couch lag oder Sie nur im Arm gehalten wurde, ohne dass Mama sich bewegt hat. Als ich dann abends die Kleine durch die Wohnung getragen habe und Ramona endlich mal die Zeit und Ruhe hatte etwas zu machen, war Isabel aber ganz entzückt, weil es ja so viel zu sehen gab. Die Zeitumstellung interessiert natürlich den Nachwuchs auch weniger und so schläft unsere Kleine nun nicht mehr zwischen Zehn und halb Elf ein, sondern erst eine Stunde später. Da werden wir noch eine Weile brauchen, bis Isabel sich an die Schlafzeiten gewöhnt hat und Papa wird nun bis halb zwölf durch die Wohnung laufen bis Isabel eingeschlafen ist. Aber sobald wir ein Lächeln von unserem Sonnenschein ernten, sind die ganzen Anstrengungen vergessen und wir sind froh Isabel in unserem Leben zu haben! Thursday, March 26. 2009Wie wickelt man Oma und Opa um den Finger?Das kann ich euch sagen, einfach mal lächeln und immer hübsch lieb sein. Letztes Wochenende war es ja soweit, und meine Oma und mein Opa aus Forst sind ganz ganz weit gefahren mit dem Auto, nur um mich zu sehen. Kann man sich fast gar nicht vorstellen, oder? Aber es war tatsächlich so. Jedenfalls wurde mir berichtet, dass sie am Freitag früh um 9 Uhr in Forst, dass ist da, wo meine Mama geboren ist, losgefahren sind und am Nachmittag war es dann nach 650 km soweit. Zum Mittagsschlaf hatte mich meine Mama auf die Couch gelegt, in meine blaugestreifte Babydecke eingekuschelt. Als Oma und Opa dann in die Wohnung kamen, hatte sich mein Opa auf die Couch gesetzt und erstmal was getrunken. Natürlich hat er mich nicht dort gesehen, ich war auch ganz leise. Meine Oma in der Zeit lief durch die ganze Wohnung und schaute überall in die Babybetten und fragte dann meine Mama: „Wo ist denn das Kind?“ Die sagte dann, dass ich auf der Couch liege neben dem Opa. Der Opa drehte sich ganz entsetzt erstmal um, und suchte mich. Das war vielleicht lustig, denn er hatte mich echt gar nicht bemerkt, als er sich setzte. Und nun begann meine Aufgabe, nämlich mich gleich in die Herzen meiner Großeltern einzubrennen. Ich lag da, ganz ruhig und lieb. Muss ja auch zugeben, an dem Freitag war ich etwas sehr müde. Aber gleich wurde ich dennoch von beiden begutachtet und unentwegt angeschaut. Muss ja zugeben, dass hat mir schon gefallen, die ganze Aufmerksamkeit. Wir sind dann auch noch zum Wochenmarkt mit meinem Kinderwagen gelaufen, und meine Oma wollte unbedingt den Kinderwagen schieben, die ganze Zeit. Meine Mama und mein Papa und auch mein Opa waren aber auch dabei, auch wenn ich sie nicht gesehen hab, nur meine Oma guckte immer in den Wagen. Am Samstag dann sind wir in ein Möbelhaus gefahren zum Stühle kaufen, weil mein Opa nämlich den einen Stuhl am Esstisch kaputt gemacht hat und einer war schon kaputt. Und nun hat es sich endlich mal gelohnt, vier neue zu kaufen. Und da ich ja noch mein Vitamin D und Flur aus der Apotheke brauchte, sind wir alle durch den Riemer Park zur Apotheke spaziert. Aber auch hier hab ich nur meine Oma gesehen, die wieder den Kinderwagen geschoben hat. Jedenfalls hatte ich ein tolles Wochenende mit Oma, Opa, Mama und Papa und ich war auch ganz lieb. Wenn ich doch mal etwas schreien musste, wurde ich gleich von Oma durch die Gegend getragen. Das mag ich ja unwahrscheinlich gern, nur Mama und Papa warten immer ein bißchen ab, ob ich mich nicht doch wieder beruhige, bevor sie mich hochnehmen. Aber Oma macht das freiwillig sofort. Das muss ich mir auf alle Fälle merken, für die nächsten Besuche bei Oma oder wenn sie wieder mal in München ist. Jedenfalls hab ich viel gelächelt, geschlafen und wenig geschrien. Ich wollte ja einen guten Eindruck hinterlassen. Immerhin will ich ja, dass sie wiederkommen. Am Sonntag nach dem Frühstück sind sie dann wieder aufgebrochen und in ihre Heimat zurückgefahren. Aber ich muss sagen, es war ein wirklich nettes Wochenende und meine Oma und mein Opa sind auch echt nett, zum Glück, wenn die kann ich ja nicht mehr umtauschen – aber will ich ja auch gar nicht. Ach, und ganz viel Geschenke hab ich auch bekommen. Ein riesiges Paket mit Klamotten – mit Rüschen, ohne Rüschen, in rosa oder einer anderen Farbe, langärmlich oder kurzärmlich von Größe 62 bis 74. Auch was ganz hübsches für die diversen Hochzeiten, auf die ich dieses Jahr mit meiner Mama und meinem Papa eingeladen bin. Da kann ich mich richtig rausputzen, bzw. Mama und Papa müssen mich rausputzen, aber die kriege ich schon dazu, dass sie mich hübsch machen. Freue mich ja auch schon auf Ostern, wenn wir zu Oma und Opa hinfahren und ich die Forster Gegend erforschen kann und meinen caotischen Onkel Ronny kennenlerne. Von dem hab ich ja schon Geschichten gehört – mein lieber Scholli. Und zu meinem anderen Opa nach Dresden fahren wir dann auch, wo ich meine Urgroßeltern und meine restlichen sächsischen Verwanden kennenlernen darf. Hoffentlich verstehe ich die von der Aussprache überhaupt. Aber das wird sich zeigen. Nun bin ich so erschöpft, dass ich erstmal ein kleines Schläfchen machen werde, bis Papa heim kommt und mich betüdelt. Der kann das so schön, dass Mama immer lachen muss, wenn er versucht, mich zum Lachen zu bringen. In diesem Sinne … … eure Isabel Wednesday, March 25. 2009Wenn man den Hals zu voll nimmt...dann passt es nicht mehr in die Windel. So wieder einmal gestern geschehen. Abends schön entspannt etwas fern gesehen, während unsere kleine Maus immer wieder mal am Trinken war und dann auch so langsam den Schlafzimmerblick aufgesetzt hat. Also ab ins Bett mit uns Dreien und Isabel die letzte Mahlzeit verabreicht bevor diese ins Schlummerland abdriftet. Tuesday, March 24. 2009Die Rentenversicherung und ihr BeamtendeutschWir sind erstaunt über diese schnelle Bearbeitung der Anträge. Letzte erst haben wir die Anträge für Kindergeld und Elterngeld verschickt und jetzt haben wir schon die Bewilligung bekommen. Wir haben ja schon gehört, dass die Bearbeitung des Elterngeldantrag auch mal etwas länger dauern kann. Da reden wir nicht von 1 oder zwei Monaten, nein, das längste, was wir gehört haben, waren fast 6 Monate. Umso erfreuter waren wir, dass kein Schreiben kam in dem noch um verschiedene Unterlagen gebeten wurde sondern es die Bewilligung war. Das Kindergeld ist auch genehmigt worden allerdings war von dem Kindergeldzuschuss keine Rede in dem Schreiben, so dass wir hier noch abwarten müssen bzw. demnächst auch mal anrufen und nachfragen.
Von der deutschen Rentenversicherung haben wir auch Post bekommen, dass diese eine Meldung bekommen haben über die Geburt unserer Tochter. Allerdings ist dieses Schreiben in so einem Beamtendeutsch verfasst, dass man nur schwer versteht was man machen muss oder auch nicht. Der Anfang ist noch einfach zu verstehen "Wenn Sie Kinder erziehen, bekommen Sie dafür in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtbeiträge gutgeschrieben und erhalten für diese Zeit später mehr Rente. Das schafft einen Ausgleich dafür, dass Mütter und Väter vielfach nur noch eingeschränkt oder gar nicht arbeiten können."Aber dann geht es auch schon los. "Kindererziehungszeiten sind Beitragszeiten, für die Beiträge als gezahlt gelten. Die Erziehungszeit wird bei dem Elternteil angerechnet, der das Kind erzogen hat. Sie wird nur bei einem Elternteil angerechnet. Haben die Eltern das Kind gemeinsam erzogen, so können sie durch eine übereinstimmende Erklärung festlegen, bei wem die Kindererziehungszeit angerechnet werden soll."Also haben wir uns gedacht ok wir schicken der Rentenversicherung ein Schreiben, in dem wir erklären, dass die Erziehungszeit der Mutter angerechnet werden soll. Online gibt es ja auch schöne Vordrucke, die allerdings falsch verlinkt sind und so nicht aufgerufen werden können. Also einfach nur ein paar Zeilen geschrieben, dass Ramona die Zeit angerechnet werden soll. Gestern haben wir dann den Vordruck V800 mit den Erklärungen V810 bekommen. Irgendwie erinnern mich diese Nummern an einen Asterix und Obelix Film in dem die beiden in einer römischen Verwaltung hunderte Anträge mit diversen Nummern benötigen um letztendlich ein Formular zu bekommen. Nun bei dem Anschreiben steht dann noch dabei "Bitte Rückseite beachten" und da steht dann. "Bitte beachten Sie, dass eine Anerkennung von Zeiten der Kindererziehung immer nur bis zum Vormonat der Antragstellungmöglich ist. Eine jetzige Beantragung ist für Sie nicht notwendig"Ja was denn nun erst soll man eine übereinstimmende Erklärung abgeben und dann auf einmal nicht. In den Erläuterungen steht dann noch folgendes: "Die Erklärung ist grundsätzlich für künftige Kalendermonate abzugeben. [...] Eine darüber hinausgehende Erklärung für Erziehungszeiten in der Vergangenheit ist heute nicht mehr zulässig."und "Lassen sich überwiegende Erziehungsanteile eines Elternteils nicht feststellen, ist die Kindererziehungszeit der Mutter zuzuordnen."Nach etwas suchen habe ich jetzt dann folgendes bei Rententips.de gefunden. "Die Meldebehörden zeigen die Geburt eines jeden Kindes dem Rentenversicherungsträger der Mutter an. Wird keine anderweitige Erklärung von den Eltern abgegeben, so werden die Zeiten bei der Mutter angerechnet. Sollen die Erziehungszeiten dem Vater übertragen werden, so muss die übereinstimmende Erklärung unverzüglich beim Rentenversicherungsträger abgegeben werden. Eine Übertragung ist nur maximal für zwei Monate rückwirkend möglich." Das verstehe ich jetzt mal so, dass wir nichts machen müssen. Aber wozu gibt es dann den Vordruck V800? Der Antrag, dass dem Vater diese Zeit angerechnet wird ist nämlich Vordruck V820. Update: Wir müssen doch den Antrag V800 ausfüllen allerdings nicht jetzt sondern erst in drei Jahren, wenn die Erzeihungszeit vorbei ist. Begründet wird das damit, dass die Renteversicherung keine Zeiten in der Zukunft auf die Rente anrechnen kann. Wieso dann allerdings in der Erläuterung steht, dass Erklärungen für künftige Monate abzugeben sind versteh ich immer noch nicht. Ist ja auch egal. Was ich ja sehr verwunderlich fand, dass die Erzeihungszeit dem Rentenanspruch auch dann zugerechnet wird, wenn die Mutter wieder arbeiten geht und somit über das Gehalt in die Rentenversicherung einzahlt. Sunday, March 22. 2009Der erste Arztbesuch - wie ich mich von meiner besten Seite zeigeAm Freitag war es Zeit für die U3. Die erste Untersuchung beim Kinderarzt und nicht mehr in der Klinik. Eigentlich nicht großartiges da sich die Untersuchungen in Grenzen halten. Es wird nochmal die Hüfte untersucht, die Haut wird kontrolliert und unsere Kleine sollte auf Geräusche reagieren. Größe und Kopfumfang gemessen und dann noch das Gewicht und fertig. Bei dem Arzt haben wir die richtige Wahl getroffen. Herr Dr. Duldner erklärt den Eltern alles in Ruhe und macht auch Anschaulich warum wie was sein sollte oder eben nicht.
Unsere kleine Isabel musste sich natürlich auch von der besten Seite zeigen. Die Zeit als wir uns mit dem Kinderarzt unterhalten haben hatte ich Isabel schlafend auf dem Arm und merkte schon, dass die Windel immer voller wird. Und als es dann an der Zeit war zu Wiegen, sah man schon das Ergebnis der ganzen Anstrengung an der Seite der Windel. Ein schöner Fleck, der erahnen ließ, was wohl drin ist. Nachdem wir ja 10 Minuten bevor wir zum Kinderarzt sind nochmal gewickelt haben, hatten wir natürlich auch keinen Ersatz dabei. Aber der Kinderarzt ist ja ausgerüstet, so dass dies kein Problem war. Aber bevor wir die Kleine wieder neu einkleiden sollte noch der Hüftultraschall gemacht werden. OK festhalten ist gemein und da darf man auch schon mal schreien. Naja und wenn man sich dabei ganz viel Mühe gibt, dann färbt man auch gleich nochmal die Auflage der Arztliege in ein schönes Gelbbraun. Auffällig ist bei Isabel nur der Hautauschlag, der aber ganz normal ist. So werden Hormone mit der Muttermilch übertragen, auf die die Babys mit Ausschlag reagieren. Bei baby-zeit.de kann man folgendes lesen: "Ausschlag beim Baby Der Bauchnabel sieht auch sehr gut aus wie Herr Duldner meinte und dass dieser jetzt noch rausschaut ist normal. Erst wenn die Babys anfangen zu sitzen, wird der Bauchnabel nach innen gedrückt und bildet so das dann übliche Loch im Bauch.
Ansonsten ging es noch ein wenig ums Stillen. So werden wir es jetzt auch mal probieren, ein wenig Anfangsmilch mit der abgepumpten Milch zu mischen und Abends zu füttern. Der Nutzen besteht darin, dass die Kleinen etwas länger schlafen können und so auch die Mama mal die Chance hat nicht nur vier Stunden sondern sechs oder sieben Stunden zu schlafen. Wir werden es testen sobald das Milchdepot im Tiefkühlfach groß genug ist, was aber nicht lange dauern kann. Wir haben also gleich erstmal ein bleibenden Eindruck bei dem Kinderarzt hinterlassen und die Untersuchung hat gezeigt, dass Isabel nichts fehlt. Eine Stunde Gespräch und Untersuchung waren viel mehr als wir erwartet haben und nun sind wir wirklich froh nicht den ersten Arzt aufgesucht zu haben.
Posted by Eike Scholz-Janotte
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13:34
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Defined tags for this entry: erste Lebenswochen, Hormone, Kinderarzt, Stillen, Tragetuch, Ultraschall Saturday, March 21. 2009Warum sagt man "Bäuerchen machen" und woher kommt dieser Ausdruck?Wieder mal eine Frage, die uns abends im Bett eingefallen ist. Warum sagt man bei den Kindern eigentlich "Bäuerchen machen" und woher kommt dieser Ausdruck?
Gefunden habe ich die Lösung bei gobiswelt.de "Im Mittelalter war es noch Gang und gabe, in aller Öffentlichkeit zu schmatzen, rülpsen oder auch einmal einen fahren zu lassen. Der Kirchenreformator Martin Luther (1483-1546) soll in diesem Zusammenhang sogar gesagt haben: "Warum rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmecket?" Nun sind wir etwas schlauer und können uns neue Fragen stellen... Tuesday, March 17. 2009Kindekrippen - (Vor)Anmeldungen und Absagen ein fließender ÜbergangDie letzten drei Wochen haben wir natürlich auch gleich alles an Anträgen und Formularen ausgefüllt was es so gab. So sind seit gestern Kindergeldantrag, Zuschuss zum Kindergeld (versuchen kann man es ja mal) und Elterngeldantrag verschickt.
In Deutschland haben nur Kinder ab drei Jahren einen rechtlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Dafür sind Kindergartenplätze relativ leicht zu bekommen, wenn man sich nicht auf eine bestimmte Kindertagesstätte festlegt. Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren sind hingegen Mangelware – zumindest in den alten Bundesländern und auch besonders hier in München. So stehen in ganz München noch nicht einmal 2300 städtische Krippenplätze zur Verfügung. Aber was soll's, da muss man durch und so sind auch wir in diversen Kinderkrippen sind wir vorstellig geworden und haben wirklich viele Krippen gesehen. Das beste aber war die Bearbeitungsgeschwindigkeit der städtischen Kinderkrippen. Eigentlich ist es ja so, dass ein Kind nur in Kinderkrippen in dem Wohnort auf die Warteliste gesetzt werden kann. Selbst wenn man an der Stadtgrenze wohnt und der nächste Kindergarten nur hundert Meter hinter dem Ortsschild ist, kann man sich nicht im nächsten Ort vormerken lassen. Aber eine liebe Kollegin hat mir nun auch noch den Tipp gegeben, dass an dem Gewerbegebiet, wo meine Firma sitzt, Krippenplätze gekoppelt sind. Auf gut deutsch, ich kann mit etwas Glück in Dornach ein Krippenplatz bekommen auch wenn unser Kind in München wohnt, da der Arbeitgeber in Dornach sitzt. Hier ist dann der Ort des Arbeitgebers ausschlaggebend und nicht der Wohnort des Kindes. Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für den Kindergarten oder eine vergleichbare Einrichtung oder zahlt einen Zuschuss hierfür, ist das vollkommen steuer- und beitragsfrei. Nur die Fahrtkosten fallen nicht darunter. Ob es sich dabei um eine betriebliche oder außerbetriebliche Einrichtung handelt, spielt laut Einkommensteuergesetz keine Rolle. Als vergleichbare Einrichtungen gelten etwa Kindertagesstätten, Kinderkrippen und Ganztagspflegestellen. Aber auch Tages- und Wochenmütter lässt das Gesetz gelten. Da bei uns in der Firma gerade der Babyboom ausgebrochen ist, werden die Eltern nun auch mal nachfragen und unsere Personalleiterin meinte zumindest, dass man sich mal kundig machen muss, wie der Arbeitgeber da was machen kann. Also drücken wir mal die Daumen.. Wie es am schönsten wäre kann man im Daimler-Blog lesen, aber man kann ja nicht alles haben und so sind wir glücklich eine Job zu haben.
Posted by Eike Scholz-Janotte
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16:16
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Defined tags for this entry: Anträge, Eltern, erste Lebenswochen, Kinderkrippe, Papierkram, Wissenswertes
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