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Monday, November 30. 2009
Welch ein Geschrei! Wollten wir doch gestern einfach nur mal unsere Freunde besuchen und ein Kaffee trinken. Das Isabel ein wenig ihre Fremdelphase hatte hat Ramona ja schon beim dem Babytreffen festgestellt. Nur schwer war Isabel ein Lachen zu entlocken, wo wir noch überlegt haben, ob es die Fremdelphase ist oder nicht. Gestern war aber nicht zu übersehen, unser Kind fremdelt! Wir kommen in die Wohnung und schon ging das Geschrei los. Schon ein Blick von Christian oder Bea haben ausgereicht um dicke Krokodilstränen zu produzieren und die Katze mit dem Geschrei in die Flucht zu schlagen. Auch eine Entfernung von 4 Metern hat nicht ausgereicht um Isabel zu beruhigen. Trösten können nur noch Papa und Mama. Aber nachdem der Früchtebrei und ein halber Apfel gegessen waren wurde es langsam besser. Auch auf dem Boden krabbeln ging dann nach einer Stunde und der Katze hinterher krabbeln hat auch abgelenkt. Aber warum fremdeln Babys? Wie geht man am besten mit der Fremdelphase um, wenn Bekannte plötzlich misstrauisch beäugt oder abgewiesen werden? Mit ca. 8 Monaten beginnt die Fremdelphase, die auch als Achtmonatsangst bezeichnet wird. Krabbelkinder nehmen zwischen dem siebten und achten Monat erstmals Unterschiede zwischen Menschen bewusst wahr. Bis dahin haben sich Kinder ausgiebig mit den Gesten, Lauten, Gerüchen und Mimiken ihrer Eltern vertraut gemacht und jetzt werden Unterschiede bemerkbar. Oh, der / die / das ist ja ganz anders als meine Eltern, da halte ich mal lieber Abstand. Dieser Entwicklungsschritt ist ein sehr Wichtiger bei den Kindern, denn so lernen sie im Grunde eine Sicherheitsmaßnahme gegen Neues und Fremdes. Man stelle sich vor jedes Kind würde bei fremden Menschen freudig reagieren, wie sollen denn dann Kinder eine innere Angst entwickeln. Gerade in der heutigen Zeit ist doch ein gewisses Urvertrauen in seine Eltern und die Furcht vor Fremden sehr wichtig. Experten meinen, dass sich Vorsicht und Misstrauen sogar lohnen, um sich vor negativen Erfahrungen zu schützen. Da die Kleinen ihr Gefühl noch nicht in Worte fassen kann, bleiben ihnen nicht viele Kommunikationsmittel. Doch eine deutliche und eigentlich unmissverständliche Sprache sprechen alle: weinen und schreien, hinter Mamas Beinen verstecken oder den Kopf von dem "Fremden" abwenden. Diese Phase ist jedoch bei einem Kind ganz normal. Bei manchen ist die Fremdelphase mehr ausgeprägt und bei manchen weniger. In dieser Phase ist es für die Kleinen ganz wichtig, dass sie verstanden werden. Sie möchten weder Mamis Nerven auf die Probe stellen noch die Familie an den Rand der Verzweiflung treiben - ihre Angst ist echt. Was sie nun brauchen, sind die Eltern, die zu ihnen halten und beschützen. Eltern sollten diese Beschützerrolle, die ihnen von ihrem Kind zugewiesen wird, unbedingt akzeptieren und auf Signale von Berührungsängsten Fremden gegenüber reagieren. Lieber für eine sichere Distanz zu der betreffenden Person sorgen, ein paar Schritte mit dem Kind zurückgehen, es streicheln, auf den Arm nehmen und beruhigend mit ihm sprechen. Ganz falsch wäre es, Kontakte zu erzwingen (z.B. mit dem Kind auf dem Arm auf die betreffende Person zuzugehen), sich über die Angst lächerlich zu machen oder zurechtzuweisen. Kinder brauchen Zeit, von sich aus Kontakt aufzunehmen. Gibt man ihnen diese Zeit, beginnen sie meist von ganz allein - aus der sicheren Geborgenheit heraus zu flirten: den Fremden abwechseln verstohlene Blicke zuzuwerfen und schnell wieder wegzusehen. Auslöser für die Fremdeln sind zum einen Angst vor dem Unbekannten, zum anderen gleichzeitig die Angst vor der Trennung von den Bezugspersonen. Hilfreich kann es sein, kleine Trennungen schon früh zu üben. Besonders geeignet ist das wohl jedem bekannte Guck-Guck-Spiel. Man versteckt sich hinter einer Tür, der Couch oder hält sich einfach ein Tuch vor das Gesicht, ruft "guck-guck", kommt aus seinem Versteck hervor und sagt "Huhu!" Nach kurzer Zeit wird das Kind das Tuch selbst wegreißen wollen und sich vergnügt freuen, wenn es Mami oder Papi wiederfindet. Hinter einem Sessel kann man sich von kleinen Krabblern auch prima entdecken lassen. Mit der Zeit kann man solche Spiele ein wenig steigern, indem man für einen Moment die Tür hinter sich zuzieht und vielleicht anlehnt (nicht schließen - das hat etwas Endgültiges und kann schnell zu Angst und Schreien führen) bevor man sich wieder zeigt. Spielen sollte man auf diese Weise aber nur, solange die Kleinen Spaß daran haben und nicht versuchen, die Grenzen zu testen, was an Trennung schon möglich ist. Und Mami und Papi dürfen ruhig stolz darauf sein, denn das Lächeln, mit dem sie nun freundlich begrüßt wird, ist ein anderes Lächeln, als das zuvor. Dieses Lächeln ist ein ganz persönlicher Gruß, mit dem die Kleinen ihre Liebe und das Wiedererkennen ausdrücken.
Wednesday, November 25. 2009
...Dieser Ausspruch könnte glatt von Isabel kommen, wenn sie sich artikulieren könnte. 
Sie steht und krabbelt ja wie verrückt, aber mit dem Sitzen hatte sie Startschwierigkeiten. Nicht, weil sie es nicht konnte, sondern weil sie nicht wollte. Sie konnte ja auch im Liegen alles ansabbern und anfassen und war zudem recht schnell im Vierfüsslergang und somit wieder unterwegs. Aber gibt man ihr etwas, was sie total interessant findet, so bleibt sie doch auch mal für geraume Zeit sitzen, damit sie das mit ihren kleinen Fingerchen untersuchen kann. Und zwar bleibt sie auch solange sitzen, bis man den Fotoapperat geholt hat und ein Foto schießen konnte, wie ihr gleich sehen werdet.

Friday, November 20. 2009
Gestern war unser Termin beim Kinderarzt zur H1N1-Impfung für Isabel. Ich kam also da an mit unserem Sonnenschein, Parklücke direkt vorm Haus erwischt und rein in die Praxis. Dort erwarteten mich erstmal neben dem Kinderarzt zahlreiche Familien (Mutter, Vater und die Kinder) im Wartezimmer, die sich alle den "Piecks" abholen wollten. Als wir dran waren, bin ich zum Doktor mit Isabel, er hat mir meine Fragen noch schnell beantwortet, während er die Kleine vorab noch untersucht hat. Dann zack, die Hosen runtergezogen, desinfiziert und ab die Nadel in den Oberschenkel. Nach kurzem Geschrei war auch alles wieder gut und sie konnte auch wieder etwas Lächeln.
Trotzdem hatte ich mir schon viel Gedanken und Sorgen an dem gestrigen Tag gemacht, weil die Medien ja doch immer die krassesten und schlimmsten Fälle bringen und davon berichten. Ich hatte also schon am Morgen vor der Impfung mit unserer Maus besonders viel geschmust, nicht oder kaum mit ihr geschimpft und viel gespielt und nach der Impfung sie besonders gut beobachtet. Zum Beispiel habe ich geschaut, ob sie so krabbelt wie vorher oder irgendwelche Beeinträchtigungen hat, ob sie so fit ist wie sonst auch, so schnell aufstehen kann usw. Und was soll ich sagen: Alles super. Heute morgen hat sie zwar etwas länger geschlafen und auch jetzt ist sie wieder an der Matratze horchen, aber das ist wohl die Nachwirkung von gestern, weil sie da so wenig geschlafen hat und vielleicht auch ein bißchen die Nachwirkungen von der Impfung. Aber nach den Horrormeldungen der Medien kann ich nur sagen: Unsere kleine Familie ist geimpft und top fit. 
Und in drei bis vier Wochen holen wir uns dann noch die zweite Spritze ab, da bei Isabel die gesamte Dosis aufgeteilt wird auf zwei Spritzen.

Wednesday, November 18. 2009
[Trigami-Anzeige] Die Feiertage stehen vor der Tür und somit geht die Suche nach Geschenken wieder los. Da wir ja das größte Geschenk schon am 22. Februar diesen Jahres bekommen haben und auch damit gern angeben vor Freunden und Verwandten, wird sich dies auch in unseren Weihnachtsgeschenken widerspiegeln. Und da kam uns die Weihnachtsaktion von Extrafilm gerade recht. Es gab wieder mal einen Gutschein und so haben wir diesmal bei Extrafilm.de einen Fotokalender getestet, wovon wir nun berichten wollen. Auf der Internetseite von Extrafilm schauten wir uns die Modelle von Kalendern an und entschieden uns für einen Tischkalender, da es ein Weihnachtsgeschenk für Isabels Urgroßeltern (psssssssssstttttttt - nicht verraten, soll ja eine Überraschung werden) sein soll und die beiden eher einen Kalender neben ihr Telefon stellen würden als an die Wand zu hängen. Aber als Fotokalender gibt es neben den Tischkalendern auch Wand- oder Geburtstagskalender und Jahresplaner. Jedenfalls ab auf die Internetseite und los ging es. Innerhalb der Kategorie Tischkalender wird als erstes die Größe gewählt und dabei kann mal zwischen Standard- oder Großformat aussuchen. Im Anschluss im Designbereich gibt es 12 Motive, zwischen denen man aussuchen kann. Das ausgewählte Motiv wird dann für den gesamten Kalender verwendet und somit für die 12 Monate. Nun werden die digitalen Fotos ausgewählt, welche man als Motive auf dem jeweiligen Kalendermonat haben möchte. Die Auswahl und das Hochladen der Fotos ist recht einfach und selbsterklärend. Wichtig ist auch, dass man nicht nur 12 Bilder für die Monate aussucht sondern durch das personalisierte Deckblatt auch ein extra Foto fürs Kalenderdeckblatt. Wir haben natürlich die Fotos so gewählt, dass sie auch zu den entsprechenden Monaten und Jahreszeiten passen. So sind die Badefotos auf die Sommermonate gefallen, während die Bilder, auf denen Isabel eine dicke Jacke an und eine Mütze auf hat, in den Herbst bzw. Winter gefallen. Die Fotos sind nun hoch geladen und man kann beliebig die Fotos zu den jeweiligen Monaten sortieren. Ist das Foto dem Monat zugeordnet, kann man es nun auch noch verschieben bzw. zentrieren, um somit das Fotomotiv auch richtig im Mittelpunkt zu haben. Und hat man diese Prozedur für alle Kalendermonate erledigt, ist man auch schon fertig und lediglich die Übermittlung online ist nun noch vorzunehmen.
Das Ergebnis kam heute per Post und hat uns wieder einmal überzeugt - einfach toll und ein gelungenes Weihnachtsgeschenk für Isabels Großeltern. Ein kleines Manko haben wir aber anzumerken. So wäre es toll, wenn man kleine Textblöcke einfügen könnte, in denen zum Beispiel der Geburtstag unserer Süßen extra noch angegeben werden könnte auf den Fotos.
Zu erwähnen ist noch, dass Extrafilm im Moment eine Weihnachtsaktion hat, bei der ab der Bestellung von zwei Kalendern bereits 20% Rabatt gewährt werden. Natürlich auch auf alle anderen schönen Sachen außer Kalender, so gibt es den Rabatt auch auf Fotobücher, Fotoalben, Foto-Poster, Fotos auf Leinwand, Foto-Grusskarten, Fototassen, Fotos auf T-Shirts, Mousepad mit Foto und viele mehr.
Um euch die Bestellung bei ExtraFilm noch ein wenig zu erleichtern, wird einem die Bestellsoftware DESIGNER kostenlos gestellt. Mit diesem DESIGNER lassen sich ganz bequem die Fotobücher und die Foto-Agendas offline am eigenen PC erstellen.
Wer also auch so ein tolles Geschenk zu Weihnachten gestalten möchte, um seinen Lieben eine Freude zu machen, und den Rabatt nutzen will, einfach hier klicken und los gehts.

Hier noch zwei Bilder von unserem Kalender
Sunday, November 15. 2009
Heute früh beim Frühstück war es mal wieder soweit, eine Frage die wir nicht beantworten konnten. Warum dürfen Babys keinen Honig bekommen?Tante Google gefragt und schon eine sehr schöne Erklärung bekommen und wieder etwas schlauer! Kaltgeschleuderter Honig oder nicht genügen erhitzter Honig kann mit einem Sporen bildenden Bakterium verunreinigt sein, dem Clostridium botulinum, der ein lähmendes Gift bildet. Gelangen diese Erreger zum Beispiel über Brei oder Tee in den Körper eines Säuglings, finden sie in der noch instabilen Darmflora des Babys Verhältnisse vor, die ihnen erlauben, sich explosionsartig zu vermehren. Ihr Gift, das Botulinustoxin, tritt in den Blutkreislauf über und kann zu einer zunehmende Lähmung aller Muskeln führen, so dass es neben Darmstillstand zu Schlucklähmung, Augenmuskellähmung, fehlender Mimik, Lähmungen in Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes und schließlich zur Atemlähmung kommen kann Leider wird immer wieder mündlich und auch schriftlich empfohlen, den Tee für das Baby mit Bienenhonig zu süßen. Auch gibt es Empfehlungen, bei Trinkfaulheit wunde Brustwarzen mit Honig zu bestreichen. Um den Säugling wirksam zu schützen, muss in den ersten 12 Lebensmonaten vollständig auf jegliche Verwendung von Honig in jeder Form verzichtet werden.
Seit Isabel krabbeln kann und sich überall hochzieht und hinstellt, machen wir uns natürlich auch mehr Gedanken über die Sicherheit. Angefangen mit Türsicherungen, Steckdosensicherungen macht man soviel, dass man am Ende sogar überlegt welchen Topf man auf den Herd stellt. Denn die Chance, dass man an einem Topf mit langem Griff (Stielgriff) vom Herd holt ist ungleich höher als die mit normalen kurzen Griffen. Auch Kochmesser und Obstmesser bleiben nun nicht einfach mehr auf dem Anrichtwagen liegen sondern werden gleich in die Spüle oder den Geschirrspüler geräumt. Irgendwie sind es alles Dinge, an die man früher nie Gedacht hat. Auch die Kindersicherung an der hinteren Autotür ist schon eingeschaltet, auch wenn Isabel noch lange nicht ran kommt. Gestern wollten wir ja eigentlich noch ein paar Rauchmelder bei unserem neu Eröffneten Praktiker Baumarkt holen, aber nachdem dort halb München versammelt war, sind wir gleich wieder umgekehrt mit dem Kinderwagen. Also werden ich die Rauchmelder eben mal diese Woche früh oder abends kaufen. Man kann eben nicht vorsichtig genug sein... Wobei doch ich glaube man kann

Wir spülen!
Friday, November 13. 2009
Heute mal eine kleine Anekdote aus meinem Babyleben. Ich finde es ja immer toll, wenn meine kleinen Babyfreunde zu Besuch kommen. Einmal in der Woche treffen wir uns, wenn grad niemand krank ist oder die Mamas alle zu beschäftigt sind. Meine Mama hat mir mal erklärt, dass die Mamas von Lilly und Leni mit meiner Mama zusammen im Geburtsvorbereitungskurs waren - das hat wohl irgendwas mit mir zu tun, aber daran kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Und die Mama von Angelina hat mit meiner Mama zusammen die Babymassage gemacht - daran kann ich mich nur noch ganz dunkel erinnern, da war ich noch ganz ganz klein. Und die vier Mamas und wir vier Babys treffen uns also einmal die Woche zum Spielen. Nachdem ich ja nun krabble wie ein Weltmeister und auch stehen kann, hab ich den Vorteil, dass ich immer an den Tisch gehen kann und sehe, was die Mamas alles so vertilgen in den zwei Stunden. Da steht immer Kuchen auf dem Tisch, Kaffee, Tee und manchmal sogar Sekt. Und nun bekomme ich auch immer etwas vom leckeren Kuchen ab, zwar nur kleine Stücken, aber immerhin. Nur mit meiner Freundin Lilly, die ja schon zwei Monate älter ist als ich, muss ich dann teilen, weil die natürlich auch schon stehen und krabbeln kann. Leni und Angelina sind zum Glück noch nicht ganz so weit, sonst hätten die auch noch was gewollt. Jedenfalls freuen wir uns, wenn wir uns sehen und spielen dann miteinander. Das ist so schön, wenn die ganze Bude immer voll ist. Da das treffen ja jedesmal woanders ist, darf ich auch immer mit dem Spielzeug der anderen spielen - das ist echt spannend, weil man das noch nicht so kennt, wie das eigene. Gestern waren also die Mädels bei uns und nächste Woche sind wir bei Leni eingeladen. Da freue ich mich ja schon wieder drauf. So nun wißt ihr, was mich so beschäftigt und erfreut und ich werde wieder mal berichten. In diesem Sinne ... Eure Isabel

Lilly und ich nach der Kuchenparty
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