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Saturday, February 27. 2010
Tuesday, February 23. 2010
So Leute, nun werde ich euch mal von meiner ersten Geburtstagsparty berichten. Bin ja gestern ein Jahr alt geworden und zu meinen Ehren gab's ne Party. Wieso auch nicht.
Mein Opa ist extra aus Dresden angereist, um den Tag mit mir zu verbringen, was ich ja schon mal tierisch cool fand. Mein Papa ist sogar eher aus der Arbeit gekommen und meine Mama ist ja sowieso immer da.
Jedenfalls waren wir vormittags noch mal in der neuen Krippe, um alle Formalitäten für meinen Eintritt am 1. März dort zu bereden. Mein Papa hatte am Tag vorher ja auch noch ne Quarktorte gebacken, oder Käsekuchen, wie die Bayern sagen, die ich dann für meine neuen Spielkameraden als Einstand mal gesponsort hab.
Dann gab es noch ganz viele liebe Grüße per Telefon von meinem Uropa und meiner Uroma, von Tante Katrin und Marilen, meiner Oma und und und ...
Zum Kaffee wurde meine Kindergeburtstagstorte angeschnitten. Die war super lecker und auch so schön bunt. Das find ich ja immer besonders toll, wenn so viele Farben vertreten sind. Daher haben mir ja auch die Smarties auf der Torte so gefallen, die konnte ich dann Stück für Stück alle runterfressen. Und die Kerze mit dem Clown war auch total cool. Konnte die aber leider noch nicht selber auspusten. Dass schaffe ich dann doch noch nicht.
Dann haben wir den ganzen Tag gespielt auch mit Opa, der war ja schließlich extra wegen mir da. Am Besten fand ich ja, dass er seine Geldbörse einfach so auf dem Tisch liegen gelassen hat und ich mal einen Blick erhaschen konnte, ob es sich lohnt, nett zu ihm zu sein und ihn zum Shoppen gehen zu überreden. War aber nicht so viel versprechend. Und nach dem Abendessen musste ich dann schlafen gehen. Bin zwar schon groß jetzt, aber dennoch war es anstrengend und ich war ganz schön fertig am Abend.
Und nun bin ich ein Kleinkind.
Monday, February 22. 2010

Liebe Isabel
Heute vor genau einem Jahr bist du in unser Leben "geplumst" und hast es ungemein bereichert mit z.B.
Dafür Danken wir dir und wünschen dir zum ersten Geburtstag alles Liebe und Gute. Dass du einen tollen Tag erlebst und uns auch heute wieder zum Lachen und Schmunzeln bringst mit deiner unvergleichlich niedlichen kindlichen Art und Weise. Und genau dafür lieben wir dich.

Thursday, February 18. 2010
Wie ihr alle wisst, haben wir ja ab September 2010 einen Krippenplatz bereits vor geraumer Zeit bekommen. Nun haben wir uns auch Gedanken gemacht, wie es bis dahin weiter gehen soll. Ein Krippenplatz in München überhaupt und dann auch noch unterm Jahr zu ergattern ist so, wie ein Sechser im Lotto zu bekommen. Nun waren wir soweit, entweder nach Tagesmüttern zu suchen oder aber wir schränken uns finanziell etwas ein und ich bleibe bis August zu hause mit Isabel. Die Tagesmüttersuche war aber auch recht schwierig, da entweder die Plätze bei den Müttern schon belegt sind oder die Kosten einfach viel zu hoch, dass es sich nicht lohnen würde, wenn ich arbeiten gehe und Isabel derzeit zur Tagesmutter. Also was nun? Wir haben den Sechser im Lotto gewonnen. Soll heißen, gestern rief eine Krippe an, dass dort ab März ein Platz frei ist für die Buchungszeit von acht Stunden, wie wir es gern hätten und ich heute vorbei kommen soll um den Vertrag zu unterschreiben. Und nun habe ich mein Kind innerhalb von einem Tag um gefühlte zwei Jahre altern lassen durch den Krippeneintritt. Denn jetzt geht sie in die Krippe ohne Mama oder Papa. Ein riesiger Schritt, nicht nur für Isabel, einfach los zu lassen, sondern auch für uns. Aber da müssen wir jetzt alle durch und werden das auch packen. Jedenfalls waren wir heute dort zum Abklären aller Sachen. Haben die Krippe genau inspiziert, alles begutachtet und für gut empfunden. Der Vertrag steht so gut wie und somit beginnt ab 1. März 2010 die Eingewöhnung für unsere Maus. Ab März ist sie also in der Seepferdchengruppe bei den Kleinen Piraten in Kirchtrudering.
Schrecklich für ein Elternherz, wenn das Kind so schnell erwachsen wird.

Monday, February 15. 2010
Nun ist es soweit, das Fieber hat wohl Isabel wohl einen geistigen Schub gegeben. Seit nunmehr zwei Tagen fängt Isabel sofort an zu weinen wenn man ihr etwas verbietet oder ruhig "Nein" sagt. Jetzt sind wir als Eltern gefordert unserer Lieben die Grenzen zu zeigen und wir dürfen nicht schwach werden wenn sie wieder bockt. Es ist zwar noch keine Trotzphase die erst mit zwei bis drei Jahren kommt, sondern mit einem Jahr ist es einfach die Zeit in der die Kleinkinder ein stärkeres Bewusstsein für sich und ihre Bedürfnisse entwickeln. Sie versuchen mehr oder weniger intensiv ihren Willen durchzusetzen bzw. können auch oft mit den ihnen aufgezeigten Grenzen nicht richtig umgehen. Sie reagieren mit Wutanfällen, hektischen Bewegungen, Weinen etc. Meist lassen wir Isabel kurz bocken und reden dann ganz normal weiter mit ihr und versuchen zu erklären, warum sie dies und jenes nicht darf. Kleinkinder verstehen natürlich den Sinn noch nicht richtig, aber deine ruhige Stimme gibt ihnen das Gefühl von Sicherheit in dieser auch für sie oft schwierigen Situation. Beide Elternteile müssen aber konsequent bleiben und sollten nicht großartige Unterschiede in der Erziehung machen. Man muss bei den Verboten bleiben und eventuell Ausgleichshandlungen anbieten (Buch angucken, Ball spielen, den verbotenen Gegenstand gegen einen "erlaubten" eintauschen etc.) Wenn man an die Kleinen gar nicht rankommt, dann einfach in Ruhe lassen und ignorieren - meist merken die Kleinen schnell, dass sie das gewünschte Ergebnis nicht erreichen und kommen von selber wieder an und sind lieb. Die Eltern müssen sich auf jeden Fall einig sein, was erlaubt und was verboten ist, denn nur so können die Kinder wirklich ihre Grenzen kennenlernen. Nach dem 100. Mal "nein" glauben sie es dann auch und versuchen es immer weniger, wenn es jedoch mal erlaubt und mal verboten ist, dann sind sie unsicher bzw. versuchen natürlich weiterhin ihren Willen durchzusetzen. Auch wird eine Mutter es schwer haben wenn der Vater alles erlaubt und das Kind so bloß noch bei dem einen Elternteil ist weil es hier alles darf. Fingerspitzengefühl ist natürlich wichtig. Man muss schon unterscheiden was gefährlich ist bzw. was die Kleinen nicht tun sollen. Lange Erklärungen helfen da nicht wenn die Kleinen immer wieder mit den Fingern zur Steckdose greifen. Nach dem dritten Nein und dem fünften Mal wegtragen, lässt die Gegenwehr schnell nach und man hat das gewünschte Ergebnis in 10 Minuten erreicht statt in zwei Stunden. Manchmal muss man einfach konsequent zupacken und bestimmte Regeln durchziehen. Auch für uns ist es schwierig, weil man nicht genau weiß, was Isabel schon versteht und wie man reagieren soll. Aber mit Geduld und viel Überzeugungsarbeit wird es Stück für Stück besser.
Aber sonst ist alles beim Alten. Isabel spielt mit ihren geliebten Stapelwürfeln , ihrem Bobbycar und der Kullerrutsche die Onkel Ronny geschenkt hat und wenn Kuschelzeit ist, dann kommt die Schnuffelmaus zum Einsatz.
Achso und seit zwei Tagen trinkt sie nun selber aus ihrer Trinklernflasche und kann gar nicht genug bekommen. Während wir früher Tage hatten an denen Isabel noch nicht mal einen Becher getrunken hat sind wir nun locker bei zwei Bechern am Tag. Jaja unsere kleine Saufschraube dreht auf!
Sunday, February 14. 2010
Zwei Tage hatte Isabel jetzt Fieber und wir waren gut beschäftigt sie einigermaßen bei Laune zu halten. Los ging es am Donnerstag, dass Ramona Fieber hatte und ich eher von der Arbeit heim gekommen bin um mich um mich um meine geliebte Frau zu kümmern und die Kleine zu bespaßen. Am nächsten Tag ging es zwar dann Ramona wieder besser aber dafür fing Isabel dann an mit Fieber. Da hat sich dann die Frage gestellt, was die Ursache dafür ist. Sind es die Zähne? Viel Sabber läuft schon und einmal Durchfall war auch dabei, was ja alles typische Anzeichen für Zahnen sind. War es die MMR Impfung (Mumps Masern Röteln), bei die Kinder schon mal ein wenig Fieber bekommen können? Es wird ja ein Lebendimpstoff geimpft, so dass der Körper schon nach einer gewissen Inkubationszeit fiebern kann. Auch vom Zeitraum hätte es hinkommen können, da dieses Fieber meiste ein bis zwei Wochen nach der Impfung kommt. Irgendwie hatten wir mal dabei nur mit einem halben Ohr hingehört und in dem Zusammenhang etwas vom Dreitagefieber gehört. Nun mal schnell nachgeschaut und festgestellt, dass das sogenannte Dreitagefieber nichts mit der Impfung zu tun hat sondern eine komplett eigenständige Viruserkrankung ist. Zwar tritt dieses Fieber öfters zeitgleich mit der Impfung auf, was aber wohl eher an dem geschwächten Immunsystem liegt und nicht direkt an der Impfung. Das Dreitagefieber, im medizinischen Sprachgebrauch auch Exanthema subitum, Roseola infantum oder die Sechste Krankheit genannt, ist eine weltweit vorkommende zwar hochansteckende aber harmlose Viruserkrankung im Säuglings- und Kleinkindalter. Die Erkrankung beginnt mit plötzlich einsetzendem hohem Fieber (40ºC). Es dauert drei bis vier Tage an. Für das hohe Fieber sind die Kinder erstaunlich fit, was bei Isabel auch der Fall war. Trotz Fieber wurde gekrabbelt Spass gemacht und auch gegessen. Leichte Erkältungssymptome wie eine laufende Nase sind auch noch Anzeichen für diese Fieber. Bis hierher hatten wir alles was ein Dreitagefieber so mit sich bringt aber das war es auch schon. Normalerweise fällt nach drei Tagen die Temperatur schlagartig und es tritt der typische blassrote Ausschlag (rubeoliformes Exanthem) auf, der vom Rumpf ausgeht und sich über den ganzen Körper ausbreitet, nur das Gesicht bleibt ausgespart. Der Ausschlag verschwindet nach 1 bis 3 Tagen wieder ohne weitere Nebenwirkungen und so ist das Drei-Tage-Fieber ist nach einer Woche überstanden.
Den Ausschlag hatte Isabel nicht und heute(zwei Tage später) geht es ihr auch schon wieder super. Sie ist fit krabbelt rum und macht schon wieder viel Unsinn. So wird mit dem Papa wieder Gemüse geputzt, mit den Möhren ein Schwertkampf ausgetragen und in Ihrer Lieblingsecke ist sie auch schon wieder für jeden Spass zu haben. Also Dreitagefieber war es nicht sondern wohl eher eine Erkältung die so schnell weg war wie sie gekommen ist.
    
Tuesday, February 9. 2010
Da passt man mal für 3 Minuten nicht auf und schon herscht das Chaos. Gründlich ist sie ja, unsere Isabel. Wenn sie mal anfängt irgendwo auszuräumen und runter zu schmeißen, dann macht sie das auch gründlich.

Da ist nichts mehr sicher, weder das Klopapier, noch die Besucherlatschen und schon gar nicht das Badezimmer.
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