Kaum ist der Papa außer Haus und dümpelt in Holland rum, fängt das Kind an zu laufen. Sie hat ja in letzter Zeit eh viel frei gestanden und wenn man ihr eine Hand gegeben hat, hat sie sich gefreut wie ein Schnitzel und hat die Hand gepackt und ist losgelaufen. Heute aber, ich traute meinen Augen kaum, stand sie auch wieder frei und lief auf einmal, zwar langsam und überlegt, aber sie lief los - ganze fünf Schritte am Stück, bevor sie auf den Po gefallen ist. Und weil es so schön war, hat sie es nochmal gemacht, und das einen Tag nach ihrem dreizehnmonatigen Geburtstag.
Also freut euch auf Ostern: Isabel kommt euch entgegen gelaufen mit ihren pinkfarbenen Elefanten.
Endlich ist er da. Mit unserem Blumen-Fensterbild haben wir ihn rausgelockt und nun, seit ein paar Tagen, traut er sich und zeigt sich: der Frühling mit lauem Wind und Sonne und Wärme. Welch ein tolles Gefühl nach diesem Horrorwinter. Unsere Tochter ist nun schon fast 13 Monate alt und endlich, da sich der Frühling zu uns gesellt, können wir mit unserem Sonnenschein auch Dinge in der Natur machen. Als war gestern mal Zeit für den aller ersten Spielplatz- und Sandkastenbesuch mit Isabel. Was soll man da nun groß erzählen? Sie hatte Spaß, hat alles erkundet und im Sand gewühlt wie eine Krabbe. Aber schaut selber, erzählen kann ich das eh nicht so toll, wie die Videokamera das festhalten kann.
Hoffentlich habt ihr auch bemerkt, dass Isabel nun richtige Elefanten-Schuhe trägt. Diese haben wir am Donnerstag ershopped, nachdem uns beim Abholen aus der Krippe gesagt wurde, dass wir am Freitag Schuhe und eine Schmutzhose brauchen. Am Freitag wollten die Kinder in der Krippe rausgehen und den Frühling genießen. Wir also am Donnerstag abends nach dem Babytreffen noch in die Riemarcaden gestürzt und Schuhe durchprobiert, bis das Kind die Nase voll hatte. Aber eine nette Verkäuferin war uns dann doch sehr behilflich, hat uns beraten und somit hatten wir für unseren Schatz Isabel mit den kurzen, breiten Füßen die perfekten Schuhe gefunden - kleine pinkfarbene Elefanten.
Heute gibt es mal wieder eine Reihe von Videos die in den letzten Tagen entstanden sind. So kann man Isabels Laufversuche an einer hand bewundern, wobei hier gesagt sei, dass Sie schon zwei Schritte auf Mama zu gemacht hat ohne sich irgendwo festzuhalten. Von selber Laufen wollen wir aber nioch nicht reden auch wenn wir davon ausgehen, dass es sich nur noch um Tage handeln kann bis sie durch die Wohnung läuft und nicht mehr (nur) krabbelt.
Und zur allgemeinen Freude und Beschäftigung aller gab es vorgestern Seifenblasen aus dem Pustefix, was Isabel ja hammermäßig spannend findet und es wird auch immer gleich protestiert sobald Papa keine Seifenblasen mehr gemacht hat.
Und damit Mama und Papa auch mal Spass haben wurde Pudding gekocht und von Isabel selber gegessen, leider waren wir hier zu langsam mit der Kamera obwohl wir euch so gern gezeigt hätten wie Isabel einhändig den Pudding genießt. Löffel wurden dabei nicht benötigt. Aber es gibt wieder mal Pudding.. versprochen!
Seit dem ich in Elternzeit bin und Isabel immer noch in der Eingewöhnungsphase in der Kinderkrippe ist, bin ich auch dabei wenn sie in die Krippe gebracht wird. Montag und Dienstag war noch Ramona mit dabei um mir alles zu zeigen und zu erklären und seit gestern bring ich Isabel alleine weg. Heute hat sie das erste mal nicht geschrieen, als ich sie in die Spieleecke gesetzt habe. Scheinbar kommt jetzt doch langsam die Gewohnheit und auch das Bewustsein, dass wir sie ja jeden Tag wieder abholen. Komisch finde ich nur, dass Isabel jedesmal weint wenn wir sie abholen kommen. Eigentlich sollte sie sich doch freuen uns zu sehen, aber es ist wohl eher das schlagartige klar werden, dass Mama und Papa die ganze Zeit nicht da waren. Es wird besser und da sie sich eh schnell bruhigen lässt bekommen wir das mit Sicherheit auch noch weg. Ich bin jedenfalls stolz auf mein Töchterchen und wenn sie heute beim Abholen lacht anstatt zu weinen werde ich zum Überpapa!
Ja, nun bin ich endlich in der Elternzeit, auch wenn ich 20 Wochenstunden arbeite. Lange habe ich mit meinen Managern an der Zeitplanung gearbeitet, dann wieder alles verschoben und doch noch mal was geändert, bis es nun fast alles fest steht, wann ich arbeite und wann ich frei mache.
Und was macht Papa in Elternzeit als erstes? Na klar, erstmal krank sein und ordentlich die Rüsselseuche (Schnupfen) austragen. Aber auch meine geliebte Ramona schnupft rum und Isabel auch.
Letzte Nacht klang es, als ob Isabel im Stimmbruch ist und kleine Arien schreien wollte. Den Schleim, den die Eltern in der Nase haben, hat unsere Kleine wohl nun im Hals. Naja heute ist noch etwas erhöhte Temperatur dazu gekommen und wir werden sehen, wie es ihr morgen geht. Es ist schon nicht einfach, die Kleinen in die Kinderkrippe zu geben, wenn man weiß, dass sie nun erstmal alle möglichen Krankheiten anschleppen und ausprobieren müssen. Aber so ist das Kinderleben.
Nachdem ich ja nun wieder zurück bin von meiner Auslandstätigkeit in Delft (Niederlande), bin ich sehr froh wieder bei meinen beiden Liebsten zu sein. Auch wenn es nicht immer einfach ist, wie die Überschrift schon sagt. Nachdem vor meiner Reise Isabel etwas unruhige Nächte hatte, war dies während meiner Abwesenheit besser geworden und so freuten wir uns auf ruhige Nächte. Nur war dem leider nicht so. Isabel hat sich wohl in der Krippe auch gleich mal was eingefangen und am Wochenende gebrochen und hatte Durchfall. Gleich am Freitag ging es nachts um 11 los mit dem Erbrechen, was einen kompletten Wechsel der Bettwäsche und ihres Schlafanzuges zur Folge hatte. Ihre Haare hatten auch etwas abbekommen und so roch es .. naja ich geh da nicht weiter drauf ein. Auch eine kleine Haarwäsche in der Nacht konnte nicht wirklich den Geruch beseitigen. Samstag Nacht war dann besser aber in der Nacht am Sonntag war dann nochmal volles Programm angesagt. Zweimal Schlafanzug wechseln, zweimal Bettwäsche wechseln und die beiden Schlafsäcke waren auch nicht mehr zu gebrauchen. Nun, es waren kurze aufreibende Nächte für uns Eltern aber wir sind froh, dass es Isabel wieder besser geht seit gestern und sie auch wieder isst. Wir hatten uns ja schon ein wenig Sorgen gemacht, weil Sie fast gar nichts gegessen hat. Mal ein Stück Brezen, zwei Löffel Kartoffelbrei waren so alles was sie gegessen hatte. Dafür hat sie aber fleißig getrunken und mehr als einen 500ml Becher Wasser pro Tag getrunken, was wiederrum sehr gut ist. Auch war kein Fieber zu erkennen und Tagsüber war sie fit wie ein Turnschuh. Was ich aber sehr faszinierend fand wie man die Entwicklung sehen kann, wenn man mal eine Woche nicht da ist. So zeigt sie nun fleißig auf Sachen, die sie haben will oder zeigt auf Bilder, die neu an der Wand sind. Sie brabbelt auch verschieden Sachen nach, die man ihr vorsagt. So wird versucht das Wort Ditzi (Schnuller) nachzubrabbeln und auch Alle alle oder Auto, alles mögliche eben, wenn man es nur ein paar Mal wiederholt. Auch möchte Isabel nun etwas mehr beschäftigt werden bzw. nimmt sie verschiedene Sachen viel bewusster wahr. So wird in ihren Büchern nicht nur geblättert, sondern es wird auf die Tiere gezeigt und bewusst ein Bild wieder erkannt. Erstaunlich wie schnell sowas geht. So haben wir uns am Wochenende auch ein paar Sachen überlegt, wo sie mitmachen kann. Erst wurde die komplette Wohnung geputzt, wobei es ja viel zu schauen gibt wenn man die Möbel hin und her rückt. Ein Blick unters Bett und schon war Isabel auch darunter verschwunden. Die Paprika aussähen für den Balkon ist auch spannend, wenn man das ganze Pflanzset erforschen kann. Blumen an die Scheibe malen, wobei Handabdrücke die Blüten sind, ist auch was Schönes. Aber das Beste für Isabel war wohl unsere Idee, sie selber essen zu lassen. Was wir uns dabei gedacht haben? Nun, da Isabel so schlecht gegessen hatte haben wir gedacht, dass sie vielleicht selber essen will anstatt gefüttert zu werden. Wie das geendet hat sieht man im Video.
Heute nun war es soweit: unser Kind geht außer Haus.
Mutter war natürlich tierisch aufgeregt. Am Abend zuvor wurde alles noch dreimal kontrolliert, ob wirklich alles eingepackt ist, was dort benötigt wird - von Windeln über Wechselsachen bis zum Trinkbecher und Schnuffeltuch. Sogar die Brotzeit wurde schon abends angerichtet, um heute Morgen keine Zeit damit zu verlieren. Auch die Sachen wurden akribisch ausgesucht, immerhin will man ja gleich am Anfang einen guten Eindruck hinterlassen.
Heute Morgen, Isabel war schick angezogen, Mama schnell noch selber am Anziehen, was passiert. Das Kind haut die Windeln nochmal richtig voll, bis Anschlag. Super dachte ich mir, aber was soll's. Windeln nochmal gewechselt, Kind ins Auto verfrachtet mit allen Utensilien und los ging's. Dort angekommen, wurden uns erst mal unsere Fächer und Hacken in der Garderobe und im Bad gezeigt. Und dann ging es in die Gruppe. Die erste Antwort, die ich auf die Frage nach der Anzahl der Kinder in der Gruppe bekam, war: Heute ist wieder ein typischer Montag, da kommen alle später. Nachdem ich ja erst um halb neun da war, fand ich das schon recht spät. Aber scheint so normal zu sein dort. Jedenfalls trudelten dann nach und nach doch noch alle Kinder ein. Bis dahin gab es freies Spielen. Isabel schaute sich erst mal alles genau aus der Ferne an, weinte zwischendurch ein wenig, bis ich sie wieder hoch genommen hab. Aber nach ca. einer Stunde, war irgendwie der Knoten geplatzt und sie krabbelte durch das Zimmer, bediente sich am Spielzeug und ließ sich sogar von der Erzieherin hochnehmen, ohne zu schreien. Da war ich schon mal super begeistert. Dann folgte ein kleines Frühstück, wo alle Kinder in Reihe und Glied saßen und genüsslich an ihren Brotmahlzeiten aßen. Und mitten drin unsere Isabel. Im Anschluss daran war nochmal etwas Spielzeit, bevor die Musikerzieherin kommen sollte. In der Spielzeit hat Isabel die Kuschelecke entdeckt - eine Ecke aus weichen Matten und vielen Kissen. Zack-zack-zack rein da und mitten zwischen die Kissen gesetzt und gelacht. Da war sie echt glücklich. Aber man merkte schon, dass die Müdigkeit sich arg ausbreitete bei unserer Maus. Als dann die Musikerzieherin kam, wurde gesungen, geklatscht, mit Schellen geklimpert und getanzt. So war Isabel an der Reihe und durfte eine Runde mit Kerstin, der Erzieherin tanzen. Auch das gefiel ihr recht gut.
Im Anschluss wurden die anderen Kinder schon fürs Mittagessen fertig gemacht und wir verabschiedeten uns bis morgen.
Als ich Kerstin fragte, wie Isabel sich so an ihrem ersten Tag macht im Vergleich zu anderen Kindern, meinte sie: super. Den ersten Tag über wurden dann auch gleich viele Fotos von ihr geschossen, damit ihr Garderobenhaken ein Foto bekommt und auch die Geburtstagsliste im Seepferdchenzimmer und der Waschhaken usw.
Als wir zu Hause ankamen, hat sie eine riesige Portion Mittagessen verdrückt und nach ein wenig Geschrei dann tief und fest fast zwei Stunden geschlafen (abgesehen, von den 10 Minuten im Auto auf der Rückfahrt).
Aber nachdem der erste Tag so positiv verlief, freuen wir uns auf morgen und die kommende Zeit bei den Kleinen Piraten.