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Saturday, July 31. 2010
Ein Gastbeitrag von MamiwebKleinkinder erstaunen ihre Eltern immer wieder aufs Neue. In ihrem zarten Alter lernen sie sehr schnell und schnappen manchmal mehr auf, als einem lieb ist. Erwachsene reden in Anwesenheit der Kleinen oft so, als ob sie nicht da sind und nichts von dem verstehen, was gesagt wird. Doch man irrt. Denn schon Neugeborene können Töne und Stimmen wahrnehmen. Ab dem sechsten Lebensmonat hört das Baby die Emotionen aus unserer Stimme heraus. Innerhalb des ersten Lebensjahrs lernt das Kind schon seinen Namen zu erkennen und darauf zu hören. Auch auf Gegenstände, die schon mal genannt wurden, reagiert es mit Blicken. Je mehr Dinge wir dem Kind benennen, um so schneller wächst sein Wortschatz. Es versteht schon vieles und kann Begriffe mit Tätigkeiten verbinden. Es zeigt z.B. auf Bilder in einem Buch, deren Name es schon mal gehört hat. Mit zwei Jahren verstehen Kinder schon alles, was sie im Alltag erleben. Auch aus Gesprächen hören sie Bekanntes heraus und reagieren drauf, wie z.B. auf den eigenen Namen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten Kleinkinder bei Gesprächen nicht ausgegrenzt werden. Sie sind keine stummen Teilnehmer mehr, sondern verstehen und können durchaus mit kommunizieren, wenn etwas Vertrautes auftaucht. Werden Geschichten über das Kind erzählt, sollte es auf jeden Fall mit einbezogen werden. Wird über etwas Negatives gesprochen, wie bspw. Sorgen über das Kind, sollte diese Unterhaltung nicht vor dem Kind geführt werden. Es kann sonst verunsichert werden und sich unwohl fühlen, da das Kind weiß, dass man negativ über es spricht.
Friday, July 30. 2010
Wir haben bei Hipp einen sehr schönen Artikel gelesen, bei dem es ums Trotzen von Kindern geht und warum es so wichtig ist für Kinder die Phase durchzumachen.
Die Kleinen sind anspruchsvoll, sie entdecken alles, interessieren sich für alles und sind nur sehr schwer von ihren Plänen abzubringen. Isabel ist nun fast 1,5 Jahre und es ist genau der Zeitpunkt an dem das Trotzen los geht und so circa ein halbes Jahr andauert, auch wenn wir hoffen, dass es nicht so lange dauert. Da eben die verbalen Fertigkeiten fehlen, müssen Kleinkinder auf andere Mittel zurückgreifen, um ihre Gedanken, Gefühle und Enttäuschungen mitzuteilen. Auf Verbote, auf Frust, auf eigene Grenzen oder auf solche, die Eltern ziehen müssen, reagieren Kinder jetzt mit ungebremster Wut. So legt auch Isabel Trotzanfälle hin, bei denen man wirklich nicht weiß was los ist und total perplex ist.
Aber wie reagiert man richtig? Früher hieß es man soll den Kindern zeigen was es darf und was nicht und man sollte solche Trotz- bzw. Wutanfälle nicht durchgehen lassen, da die Kinder bewusst ihre Grenzen austesten. Später hieß es man sollte die Kinder einfach ignorieren, bis sie sich wieder beruhigt haben, man sollte sie also mit einer Auszeit bestrafen.
Heutzutage sagen Entwicklungspsychologen, dass Trotz zur ganz normalen Entwicklung gehört. Tief durchatmen lautet die Devise, wenn Isabel mal wieder so richtig ausrastet. Diese Wut richtet sich nicht gegen uns als Eltern, es ist einfach die Unfähigkeit, mit dem Gefühl der Frustration umzugehen, die das Kind aggressiv werden lässt. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man auch viel gelassener mit den Situationen umgehen. Auch wenn man manchmal laut schreien will.
Trotz und Wut ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung – und Isabel braucht diese Art der Aggression, um sich selbst zu finden. Der Grund ist einfach: Die Kleinen verfügen noch nicht über die sprachlichen Möglichkeiten, um Konflikte zu lösen und reagieren deswegen auf körperliche so wie intellektuelle Grenzen, mit Trotz oder Wut. Isabel kennt noch keine andere Lösung, sondern muss eine „friedliche“ Konfliktbewältigung erst einmal lernen.
Auch wenn Kinder ihre Wutanfälle nicht gezielt steuern können, lernen sie schnell, diese zur Manipulation ihrer Eltern einzusetzen. Genau das wollen wir ja gerade verhindern. Also fangen wir am besten an Isabel die Grenzen daheim aufzuzeigen. Wir warten meist bis Isabel sich beruhigt hat und dann reden wir mit ihr in einem normalen Ton, dass es so nicht geht. Das schöne dabei ist, dass wir wissen, dass sie es versteht und man ihr genau ansieht, dass sie weiß, dass sie was falsch gemacht hat. Aber auch in der Öffentlichkeit muss man konsequent bleiben auch wenn es hier viel schwerer ist, denn meist ist es einem ja sehr unangenehm wenn beispielsweise das Kind mitten im Supermarkt auf dem Boden liegt und heult. Verständlich wäre dies ja noch an der Kasse, wo es das ganze Süße gibt aber wenn Isabel vor den Nudeln liegt, sieht das schon komisch aus. Aber Nachgeben wäre falsch, denn wie schon gesagt Kinder sind schlau und merken, dass sich damit was erreichen lässt. Hipp meinte dann so schön man solle einfach "Ich weiß, dass du jetzt wütend bist und es ist mir etwas unangenehm, dass gerade alle herschauen - aber ich habe dich trotzdem lieb!" sagen soll. Nunja das ist sicher ein menschlicher Zug aber das klingt trotzdem sehr komisch. Nunja so eine peinliche Situation haben wir noch nicht gehabt aber wenn es mal so weit sein sollte, lass ich mir was Nettes einfallen.
Aber was eigentlich für jede Eltern klar sein sollte sind gleichzeitig die besten Tipps. Je mehr Einschränkungen es gibt desto heftiger wird sie sich aufgelehnt. Welche Grenzen Ihnen wirklich wichtig sind und nicht einfach nur aus Gewohnheit „Nein" sagen. Unterstützung im Streben nach Selbständigkeit. So sollte man Kinder die Gummistiefel selber anziehen lassen, eine Treppe selber hinauflaufen lassen, auch wenn das sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt. Nicht den Zorn brechen, sondern umlenken! Bei den ersten Anzeichen eines Wutanfalls am besten gleich versuchen abzulenken. Zum Bespiel: Radio kurz auf volle Lautstärke aufdrehen und bitten Sie Ihr Rumpelstilzchen zum Tanz.
Was Isabel allerdings ausdrücken wollte, als sie die Zucchinipfanne quer durchs Wohnzimmer gefeuert hat, wissen wir immer noch nicht und werden es wahrscheinlich auch nie erfahren.
Tuesday, July 20. 2010
Unser großes alltägliches Problem mit Isabel ist das Zähneputzen. Da wird geschrien, gezappelt, geterrort - was das Zeug hält. Aber seit neuestem haben wir sogar eine Lösung, die (fast) immer funktioniert, gefunden: eine Elektro-Zahnbürste. Haben sogar vorgestern gleich eine kleine bunte, extra für Kinderzähne erstanden. Immerhin will der erste heute durchgebrochene Eckzahn auch gleich gut gepflegt werden. Und als Beweis gibt es auch noch einen kleinen Film dazu.
Nach dem Zähne putzen sollte sie eigentlich in ihr Zimmer gehen, zum Schlafen - aber die Richtung war das Wohnzimmer - mit einem galanten Winken - dieser kleine Satansbraten Isabel.
Tuesday, July 13. 2010
Verdammt jetzt muss ich auch noch meine Oase Balaton auf Balkonien schließen. Ab morgen wird gebaut und alles zugehängt und mein Minimeer muss weichen. Nachdem nun alles weg geräumt ist, muss ich mich mit Papa noch ein wenig entspannen und wo geht das wohl am besten? Natürlich auf dem Balkon, bisschen in der Abendsonne liegen und entspannen hat noch nie jemanden geschadet. Außerdem brauch ich meine Ruhephase weil ich ja jetzt beschlossen habe Nachmittags nicht mehr zu schlafen. Bin ja nun schon fast anderthalb Jahre und da muss ich nicht mehr so viel schlafen. Nein, nicht weil ich nicht will, sondern eher aus dem Grund, dass ich ja sonst was verpassen könnte.
Warte nicht auf das große Wunder, sonst verpasst du viele kleine!

Wednesday, July 7. 2010
Kaum ist man(n) mal nicht daheim und schon ist irgendwas. Isabel ärgert ihr erster Eckzahn und die Krippe schickt die Kinder zum Arzt weil was Ansteckendes rumgeht. In den Augen der Kinder ist auf einmal so gelbes Zeug zu sehen und man sollte doch den Arzt aufsuchen um es untersuchen zu lassen. Nun Ramona war bei unserem Kinderarzt hat ein paar Tropfen bekommen und schon war der Fall erledigt. Wir tippen auf eine Bindehautentzündung, die wohl wirklich hochansteckend ist. Aber diese Wundertropfen sind super. Nach drei mal träufeln war alles wieder OK und Isabel konnte heute wieder in die Krippe gehen. Schön wenn nur alles so schnell gehen würde, dann wäre wohl auch der Zahn schon da. Aber eine bakterielle Bindehautentzündung ist nichts schönes und man sollte sich wirklich die Hände waschen, denn sonst geht es ganz schnell, das jeder in der Familie mit einer Bindehautentzündung rumläuft. So bleibt mir nichts weiter übrig als meine beiden Frauen aus der Ferne zu grüßen und auf unseren Sieg heute Abend hinzufiebern!
Monday, July 5. 2010
 Manchmal mach ich mir mit meinen 16 Monaten so Gedanken, wie sich mein weiteres Leben mal entwickeln wird und in welche Fußstapfen ich mal reinpassen muss. Da kann ja noch so viel kommen, was ich bis jetzt noch nicht einmal erahnen kann. Damit das alles nicht so schwierig wird in späteren Jahren, übe ich halt einfach schon mal regelmäßig ein bißchen. Genug Schuhe gibt es ja in unserem Haushalt;-)
In diesem Sinne
Eure Isabel
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