19 Prozent der Kleinkinder können mit einem Smartphone umgehen, aber nicht einmal zehn Prozent die Schuhe zubinden. Jedes vierte Kind kann am PC einen Webbrowser öffnen, aber nur jedes Fünfte kann ohne Hilfsmittel schwimmen. Beim Fahrradfahren sieht es ähnlich aus, die Kinder beherrschen eher den PC als das Balancieren auf zwei Rädern. Von den Zwei- bis Dreijährigen beherrscht fast jeder zweite ein Computerspiel. Die Kinder lernen heutzutage das Laufen ungefähr zur gleichen Zeit wie das Bedienen des PCs.
Dies und noch mehr interessante Studienergebnisse kann man bei in dem Artikel Immer mehr Kinder haben motorische Defizite bei Welt.de lesen. Ja es ist schon eine komische Welt geworden für unsere Kinder. Ich gebe zu, auch Isabel kommt in den Kontakt mit der neuesten Technik und ich kann es nicht verhindern. Isabel weiß auch wie man am iPad einen Film startet aber sie kann genauso gut am Klettergerüst hoch klettern oder mit Papa auf einem Baumstamm balancieren, wie wir es ja bei den letzetn Wochenendimpressionen gezeigt haben (Übrigens waren wir auch heute bei dem Sauwetter wieder im Wald spazieren). Ich hoffe nur, dass wir den richtigen Weg finden in der heutigen Zeit, dass Isabel motorisch normal entwickelt ist. Wie sieht es denn da eigentlich mit einer Wii aus? Ist das nun schlecht weil es Technik ist oder ist es gut weil man damit nicht blöd rumhockt sondern sich bewegt?!
Geburtstag ist gut überstanden und die ganzen Kuchenreste sind vernichtet. Es war wunderschön mit meinem Isabels Opa und Ota. Nun gibt es jeden Tag neue Sachen zu entdecken in dem Wimmelbüchern. Ich kann mich zwar nicht an diese Bücher erinnern, die Isabel bekommen hat aber ich weiß noch, dass ich so etwas geliebt habe anzusehen. Überall gibt es neue Sachen zu entdecken auf den Bildern und es ist ja auch so viel los. Danke Papa für dieses wirklich schöne Geschenk. Gestern waren wir dann auch noch gleich bei Doktor Duldi (eigentlich Herr Dr. Duldner), wie Isabel ihn nennt, zur U7. Alles Ok hat er gemeint Isabel ist etwas größer als der Durchschnitt mit ihren 90cm, was aber nichts bedeutet. Noch sind wir die Größeren und haben das Sagen. Isabel will zwar immer mal wieder ihren Kopf durchsetzen aber daraus wird nichts. Vorgestern beim Abendessen wurde nur gebockt und gestreikt, weil Isabel unbedingt Videos von sich selber anschauen wollte anstatt zu essen. Nunja dann wurde 15 Minuten auf dem Boden rumgestrampelt (liebe Nachbarn es tut uns wirklich leid) und dann doch noch eine Orange gegessen. Mit dem Obst und Gemüse ist auch so eine Sache zur Zeit. Gurke ist nicht mehr lecker und Banane wird grundsätzlich nur auf dem Spielplatz gegessen aber nicht daheim. Alles andere ist so oft gegessen wurden, dass Isabel nicht mehr mag. Orangen gibt es seit November sind zu langweilig. Äpfel gibt es das ganze Jahr und sind auch nichts Besonderes mehr. Birnen hatten wir letzte Woche, zwei Stück ein Euro also auch keine tägliche alternative. Nektarinen gab es diese Woche im Supermarkt unseres Vertrauens, die Isabel ja immer noch über alles liebt. Also werden wir wohl Richtung Nektarinen gehen aber das Kilo für vier Euro ist auch alles andere als preiswert. Wird Zeit, dass es Frühling wird und man von dem Wintergemüse weg kommt. Und ich werde mich jetzt mal in die Küche stellen und die Rinderrouladen fertig machen, während Isabel mit Ramona die Kartoffeln schält.
Ich muss versuchen mehr über unseren Alltag zu posten, auch wenn ich immer denke es passiert nichts und es gibt nichts zu berichten merke ich doch wieder bei diesem Artikel, dass es mehr als genug gibt. Achso und die Paprika, die wir vorletzte Woche mit Isabel ausgesät haben keimen auch schon. Die Pflanzensaison für den Balkon kann kommen wir sind vorbereitet!
Wieder mal ein paar Impressionen von einem diesmal eher wenig ereignisreichen Wochenende - ein kleiner Spaziergang am Sonntag, der dann doch ausgeartet ist und zwei ganze Stunden Zeit in Anspruch genommen hat und das trotz des Wetters. Immerhin mussten wir zwei mal am Spielplatz vorbei.
Heute schreibt mal wieder der Vater, der sich ja so lange zurück gehalten hat beim Schreiben. Heute geht es mal um das Thema "Trocken werden" und "Sprechern lernen". Isabel redet ja nun immer mehr und brabbelt auch alles nach, was man so sagt. So muss man im Auto schon sehr aufpassen, dass man sich nicht zu sehr über irgendwelche aggressiven Fahrer aufregt und Worten in den Mund nimmt, die ein Kind nicht als erstes Lernen sollte. Aber es ist auch sehr schön sich mit seinem Kind unterhalten zu können und auch eine richtige Antwort bei Fragen zu bekommen. Seit neuestem Versucht Isabel auch ihre Schlaflieder mitzusingen oder eben das Lied vom Sandmännchen. Wenn allerdings der Rededrang zu hoch wird, dann muss mal richtig geschrien werden. Naja und wenn man gerade das kleine Feuerwehrauto in der Hand hat, dann bietet sich ja das tatü-tata an.
Nunja das mit dem auf Toilette gehen oder dem Töpfchen ist so eine Sache für sich. Jedes Kind macht es anders und die einen werden früher trocken die anderen später. Isabel macht aber leider keine Anstalten freiwillig auf die Toilette zu gehen. In der Krippe nicht und daheim leider auch nicht. Derzeit versuchen wir es einfach damit, dass Isabel abends nur mit Schlüpferchen rumläuft anstatt mit Windel. Es gefällt ihr auch super nur wenn die Hose und Strumpfhose nass werden wird geschrien, als ob die Welt untergehen würde. Einmal hat sie es auch geschafft sich die Hose runter zu ziehen, dass eben nur der Boden nass wurde. Aber Isabel wozu ist denn das Töpfchen da? Es ist aber extrem schwer die Waage zwischen dem Fragen zu halten. Einerseits wollen wir Isabel daran erinnern, dass sie keine Windel anhat und auf das Töpfchen gehen soll, andererseits will man das Kind auch nicht nerven, indem man alle paar Minuten fragt ob sie Pieseln muss. Es ist alles nicht so einfach und es gibt leider auch kein Patentrezept, wie man Kinder trocken bekommt. Allerdings kann man die Zeichen deuten und erkennen, ob eine Kind überhaupt schon bereit ist trocken zu werden. So gibt es sehr schöne Checkliste bei hallo-eltern.de
Checkliste: Ihr Kind ist möglicherweise bereit zum trocken werden, wenn es:
regelmäßig Stuhlgang hat
seine Hose selbst an und aus ziehen kann
Dinge imitiert, die mit dem Toilettengang zusammenhängen (guckt interessiert zu wenn Sie zur Toilette gehen, möchte Unterwäsche tragen, ...)
körperlich mitteilt, dass es Stuhlgang hat (es redet darüber oder macht Geräusche dazu)
Stuhl und Urin benennen kann
einfachen Anweisungen folgen kann
die körperlichen Signale versteht, die bedeuten, dass es "muss" und Ihnen Bescheid geben kann, bevor es zu spät ist
sich in einer schmutzigen Windel unbehaglich fühlt
"trockene" Zeiträume von drei bis vier Stunden hat (dies zeigt, dass die Blasenmuskulatur ausreichend entwickelt ist, um den Urin zu halten und zu sammeln)
keine "alles verneinende" Haltung mehr hat
versteht, dass Dinge an den Platz gebracht werden, an den sie gehören
So liebe Leute, heute mal wieder ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich lerne jeden Tag so viele neue Wörter und neue Sachen, dass ich sogar meine Eltern schon belehren kann. So stand ich letztens mit Mama an der Bushaltestelle und wir haben auf den Bus gewartet. Dann kam eine S-Bahn angefahren und meine Mama sagte: "Schau mal Isabel, da ist eine Bahn". Darauf ich dann ganz altklug: "Nein Mama - Zug". Aber sonst machen meine Eltern mir mir immer so lustige Sachen wie Letztens. Da hab ich mit meinem Papa getanzt. War super fetzig, nur warum mein Papa so seltsam rumgehüpft ist am Ende verstehe ich nicht so ganz.
Es sei uns verziehen, dass wir momentan so wenig bloggen. Aber wir arbeiten wie irre und nach der Arbeitszeit ist ja noch nicht Ende oder Füße hoch legen. So will Isabel beschäftigt werden, Mama bearbeitet nebenbei Faschingskostüme, gestaltet neue Fensterbilder für den Frühling, in der Hoffnung, ihn doch noch rauslocken zu können, und Papa muss das neue iPad testen und Pixi-Bücher mit Isabel darauf anschauen. Also alles nicht so einfach, aber wir geloben Besserung.