Wieder einmal wurden wir kontaktiert mit der Anfrage, ob wir Lust hätten mal ein Smart-Trike zu testen. Zuerst stellten wir uns die Frage, was ein Smart-Trike denn ist, aber Tante Google hat uns geholfen und wir haben uns informiert. Sofort war uns klar: für Isabel müssen wir das machen.
Nach wenigen Tagen hat der Postbote nun ein riesiges Paket gebracht, groß und schwer. Aber wir wussten ja was uns erwartet und mit Werkzeug bewaffnet ging es im Anschluss gleich ins Wohnzimmer zum zusammenbauen unseres Smart-Trike Zoo Ladybug. Isabel war natürlich sofort bei der Sache und werkelte mit Eike rum. Der Zusammenbau für unsere Zwecke dauerte ca. eine halbe Stunde. Für unsere Zwecke bedeutet, dass wir eine Art Dreirad mit Schubstange (Stufe 2) gebaut haben. Das Smart-Trike Zoo ist ja für Kinder von 10 Monaten bis zu 3 Jahren geeignet. Vor allem auch dadurch, dass es umbaubar ist. Für die Kleinsten wird ein Babysitz, in dem das Kind angeschnallt und stabil sitzt, befestigt, mit Schubstange zum Lenken, einem Sonnendach und festgestellten Fußstützen für die kurzen Beinchen. Für die etwas größeren Kinder wird der Babysitzdurch einen normalen Dreiradsitz ersetzt, der auch noch mit einem Gurt versehen werden kann, so dass die Kinder auch dort angeschnallt werden können, und mit Hilfe der Schubstange können die Eltern noch mit lenken und anstoßen bzw. schieben. Und in der letzten Stufe kann die Schubstange angemacht werden und die Kinder können selbständig lenken und treten.
Aber nun zu unserem Smart-Trike: Ein Traum für unsere Isabel. Noch nicht einmal fertig aufgebaut, wollte sie schon drauf sitzen und hat alle halbe Minute gefragt, ob sie sich denn jetzt drauf setzen darf. Schließlich haben wir es doch geschafft, sie bis zum Fertigbau von dem Trike fern zu halten. Aber kaum hieß es: "Fertig", saß sie schon drauf. Und quietschte vor Freude.
Unser Trike ist rot, aber nicht irgendein rot. Ein leuchtendes, kräftiges wunderschönes rot. Echt eine tolle ausdrucksstarke Farbe. Weiterhin ist unserer Meinung nach unbedingt zu erwähnen, dass die Entwickler des Smart-Trikes wirklich mitgedacht haben. So befindet sich am Lenkrad ein Trinkbecherhalter, der groß genug für alle Kinderbecher und Trinkflaschen ist. Weiterhin ist eine Tasche an der Schubstange dran, in der schnell ein paar Kekse, Taschentücher, ein Fotoapparat, eine kleine Videokamera und ein Portmonee verschwinden können (haben wir selbst ausprobiert - das passt wirklich alles rein). Als kleines Schmankel, damit die Kleinkinder auch hip und immer up-to-date sind, gibt es gegenüber dem Trinkbecherhalter eine Halterung für ein Telefon, dass es ebenfalls gleich mit dazu gibt. Mit einer Schnur befestigt, geht es auch nicht verloren und das Handy macht Musik beim Tasten drücken. Handy am Steuer bringt zwar drei Punkte in Flensburg, wie uns unsere Nachbarn heute aufgeklärt haben, aber den kleinen Zwergen sei das noch verziehen . Natürlich gibt es auch noch eine kleine Wanne an der Hinterachse, die perfekt für das Sandspielzeug auf dem Weg zum Spielplatz geeignet ist. Die Pedalen sind zudem feststellbar oder locker zu machen, wenn die Kinder schon selber Treten wollen bzw. können oder wenn sie einfach nur ihre Füße drauf stellen wollen, ohne mitzutreten. Und was gehört zu einem richtigen Trike, natürlich - breite Reifen. Diese hat auch das Smart-Trike, was für die Kids echt gut ist, wenn sie quer durch den Sandkasten fahren wollen oder durchs Matschgelände über die Wiese.
Unsere Isabel liebt es. Das Trike muss nun überall mit hin, egal ob schnell zum Obst kaufen in den Supermarkt oder mit auf den Spielplatz. Zwar tut sich Isabel mit dem Selber treten noch etwas schwer, aber schaffen würde sie es locker, nur der Wille zur Anstrengung ist nicht so da, denn es geht ja viel einfacher und schneller, wenn Mama oder Papa schieben helfen. Da hat das Kind gut lachen.
Unser Resümee: Das Smart Trike ist eine Investition, die sich allemal lohnt, denn was ist das Schönste im Leben für Großeltern, Eltern, Tanten und Onkel?
Das Leuchten in den Augen der Kinder.
Wir haben jetzt eine Krippenhymne. Also nicht erst seit dieser Woche sondern schon bisschen länger. Jeden Morgen wenn ich mit Isabel in die Krippe fahre hören wir "Ich geh mit meiner Laterne". Kaum ist Isabel in ihrem Sitz angeschnallt tätert sie auch schon los: "Laterne hören!" und wehe ich singe nicht mit, dann kommt von den hinteren Plätzen nur "Papa laut singen". Also hören bzw. singen wir das Lied jeden Morgen in zwei Durchgängen und ich darf dann noch weiter singen wenn ich Isabel rein trage und sie umziehe. Schön wenn die Kleinen schon so viel Freude an der Musik bzw. den Liedern haben. Aus dem Liederbuch, kann sie ja auch schon jedes Lied. Zwar geht es mit dem ganz allein singen noch nicht so aber wenn jemand mitsingt ist Isabel voll dabei. Auch wenn Isabel ins Bett geht wird schon Lalelu mitgesungen.
Hier mal die komplette Liedtext, damit jeder üben kann, der zu uns kommt.
Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne, und unten, da leuchten wir. Mein Licht ist aus, ich geh' nach Haus, rabimmel, rabammel, rabum.
Mein Licht ist aus, ich geh' nach Haus, rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Der Martinsman, der zieht voran. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Ein Kuchenduft liegt in der Luft. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Beschenkt und heut, ihr lieben Leut. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Heute nachmittag haben Eike und Isabel ein Smart-Trike (Was das ist? Dazu in den nächsten Tagen mehr) zusammen gebaut. Eike hat die Schraube in der HAnd, flucht und schimpft: "Wo ist denn jetzt meine Mutter hin, verdammt." Isabel dreht sich zu mir um, zeigt mit dem Finger auf mich und haut ganz entspannt raus: "Da, auf der Couch. Da Mutter, da Mama."
Heute Morgen auf dem Spielplatz fragt mich Ramona "Ob sich Isabel wohl an den Flipper von heute Morgen erinnern kann?". In meinem Kopf zünden Synapsen und Impulse jagen durch den Kopf. Ich weiß nicht was sie meint. Wir haben doch gar kein Flipper gesehen, was so viel heißt, dass ich mich nicht mal erinnern kann, dass irgendwo Flipper im Fernsehen läuft. Also frage ich blöd nach und Ramona meint " Der Flipper heute früh, der Ausflipper!" Aahh jetzt bauen die Nervenzellen Verbindung miteinander auf. Isabel hat scheinbar ihre Trotzphase die wohl viele Kinder zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr haben. Total banale und simple Dinge bringen Isabel zum Kochen und Trotzen. Heute Morgen ist noch alles ganz normal (zumindest was man bei uns normal nennen kann) Isabel ruft um kurz vor sechs durch das Babyphone "Mein Papa", was für mich so viel heißen soll: "Los Papa komm rüber und hol mich aus dem Bett, ich bin wach!". Also steh ich auf, geh mit der Kleinen auf die Couch damit Ramona noch bisschen schlafen kann. Auf der Couch wird dann Wimmelbuch angeschaut und Teddys Abenteuer. Alles ganz entspannt. Auch ein paar Videos von Isabel werden noch angeschaut. Eine Stunde später sage ich dann, dass ich schon mal Zähne putzen gehe und sie auch gleich putzen kommen soll. Natürlich kommt sie nicht freiwillig, was mich auch verwundert hätte. Also hole ich sie aus dem Wohnzimmer meine noch, dass sie gleich weiter Videos schauen kann, wir aber erstmal Zähne putzen und schon geht das Geschrei los. Isabel tut, als wolle ich ihr die Zehennägel mit einer Raspel abfeilen, dabei habe ich nur die Zahnbürste in der Hand. Das Schreien und Wehren geht in einen lautes Heulen über, als ich es endlich schaffe, die Zahnbürste an den Zähnen zu platzieren. Als das geschafft ist, bockt sie rum und schreit. Ich sage dann "OK keine Videos wir ziehen uns jetzt an". Ich hätte es nicht sagen sollen. Jetzt wird gebockt, da anziehen was ganz schreckliches ist. Nachdem ich Isabel dann mit frischer Windel, in Strumpfhose und sauberen Pulli ins Wohnzimmer bringe wird nur noch gestrampelt geheult und gebockt. Keine Chance auch nur irgendwas an der Lage zu ändern. Ramona schläft sicherlich auch schon seit 10 Minuten noch mehr und wird sich denken "Was macht denn der Kerl schon wieder mit meinem Sonnenschein?". Ich gebe es auf mit Fragen was Isabel hat ob wir malen wollen oder Buch anschauen. Video und Fernsehen ist für heute eh gestrichen. Isabel antwortet nicht, strampelt wie eine Wilde und ist völlig "aggro". Ramona kommt aus dem Schlafzimmer, schaut sich die Szene an und fragt nur "Was denn hier los?". Ich nehme Isabel dreh sie zu Mama und meine „Schau mal die Mama ist wach“. Isabel ignoriert es und lässt sich auf die Knie sinken, dann wird wieder gestrampelt und sie haut sich die Zehen an dem Couchfuß. Was danach los geht brauche ich sicher nicht zu erzählen. Wir schaffen Isabel in unser großes Bett nachdem sie zu Ramona läuft und total verrotzt "Maamaaa" ruft. Eine weiter halbe Stunden wird dem Bett gezickt und wir fragen uns schon wie lange diese Trotzphase wohl anhält. Als Ramona meint „vielleicht ein paar Monate“, schüttele ich nur den Kopf und sage "Da mach ich nicht mit". Wir reden noch ein wenig und Isabel lassen wir einfach zicken schreien.. flippern eben. Plötzlich ist Ruhe Isabel schaut und brabbelt irgendwas, dass sie die Lampe anmachen will. Ramona erntet ein Lächeln und ich auch als ich zu Ihr schau. Ihre zweite Persönlichkeit namens Flipper ist nun wieder verschwunden und unsere liebe Isabel ist wieder da.
Es ist normal, dass Kinder so rum trotzen und das einzige was wirklich hilft ist scheinbar stark bleiben und durchhalten wir sind ja nicht allein:
Mit Beginn der Trotzphase im Alter von zwei Jahren verändert sich plötzlich einiges im Verhältnis Eltern zu Kleinkind. Die Kinder beginnen einen eigenen Willen zu entwickeln und versuchen ihren Kopf durchzusetzen. Dabei beansprucht das sture und eigenwillige Kind die elterlichen Nerven oft bis ans Äußerste. www.familie.de
Die Trotzphase beginnt ca. am Ende des 2. Lebensjahres - dauert bis zum ca. 4. Lebensjahr - und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Kind immer stärker nach Autonomie strebt und versucht, sich aus der Verschmelzung mit den Eltern (vor allem der Mutter) zu lösen. www.familienhandbuch.de
Nicht dass ihr denkt, dass es bei uns immer so ist, nein gestern haben wir Blumen umgetopft. Genau in der Zeit zwischen ihren Trotzphasen. Wenn man die Bilder sieht mag man es nicht glauben aber es ist wahr.
Gestern als wir im Auto zu unserem Supermarkt des Vertrauens gefahren sind ist uns wieder einmal aufgefallen, was sich unser Kind so alles merkt. Ist es einfach nur der erweiterte Horizont, der Erwachsene schneller vergessen lässt oder haben einfach zu viel Informationsflut und filtern besser was wichtig ist. Die besten Beispiele für das Gedächtnis von Isabel sind einfach aber doch wiederum komisch. So war Julius krank, als wir das letzte mal in Dresden waren und hat im Bett gelegen. Als wir uns dann verabschiedet haben, haben wir nur gesagt "Julius liegt im Bett", das war zu Weihnachten. Als Isabels Opa dann zu ihrem Geburtstag hergekommen ist und wir meinten, das Julius auch mitkommt war der erste Kommentar von Isabel "Julius Bett" und als Julius dann hier in der Tür stand "Julius wach!". Nach drei Monaten erinnert Isabel nach daran, dass Julius im Bett gelegen hat? Dann gibt es da noch so kleine belanglose Dinge, die man einem Kind eben erzählt und versucht ein wenig zu erklären, warum und wieso etwas so ist wie es ist. Vor vier Wochen als es gerade leicht taute sind wir auch morgens über die Spielplätze gelaufen und als wir an irgendeinem Busch vorbei kamen lag da eine Möhre (oder Karotte? was ist denn da der Unterschied?). Isabel hat diese natürlich sofort entdeckt (logisch es liegen ja nicht vor jedem Busch Möhren rum) und versuchte dann der ganzen Wohnsiedlung klar zu machen, dass da eine Möhre liegt. Am einfachsten geht das natürlich wenn man ganz laut schreit "Möhre da!". Man muss das in etwa so vorstellen, wie Tom Hanks in "Cast Away - Verschollen" seinen Ball Wilson anschreit als er Feuer gemacht hat. Letztes Wochenende sind wir dann wieder die Spielplatzrunde gegangen und Isabel meinte natürlich an dem Busch "Möhre weg". Wir haben dann gemeint, dass bestimmt ein Hase die Möhre gefressen hat und seitdem dürfen wir uns einmal am Tag anhören, dass der Hase die Möhre mitgenommen hat. Das letzte Beispiel ist gerade mal ein paar Stunden her. Bei unseren abendlichen Ritual wenn Isabel ins Bett geht, sagen wir immer allen Tieren Gute Nacht und meinen dann "..wenn Isabel morgen aufwacht gehen wir ...?" Normalerweise ersetzt Isabel den Rest den Satzes mit "in die Krippeeeee". Gestern meinte ich dann aber "Nein wir gehen auf den Spielplatz". Heute Morgen als Isabel um kurz nach sechs ausgeschlafen hatte war durch das Babyphone das übliche "Isabel ins große Bett" zu hören. Kaum war ich drüben hieß es auf einmal "Nein große Bett, Isabel Spielplatz gehen". Es ist erstaunlich was sich Kinder alles merken und auch schon zeitlich zuordnen können. Vielleicht sollte ich auch einfach aufhören mit Isabel Memory zu spielen, was mir aber durchaus schwer fallen würde.
Ich habe gerade erfahren, dass es auf der Facebookseite von "Römer – Baby an Bord" bald wieder neue Aktionen für Markenbotschafter gibt. Also wer gern mal ein paar Römer Produkte unter die Lupe nehmen mag oder sogar selber testen will kann sich auf der Facebookseite von Römer Baby an Bord bewerben und Markenbotschafter werden. Ich suche derzeit ja noch einen Fahrradsitz und vielleicht ist da ja auch was dabei. Auf jeden Fall werde ich mir mal die Kundenbewertungen auf der Britax-Römer Homepage anschauen. Wenn du auch Römer-Produkt besitzt kannst auch du deine Bewertung dafür abgeben. Sicherlich sehr hilfreich für alle, die vor einer Kaufentscheidung stehen. Viel Spaß wünschen wir und vielleicht bist ja auch du bald ein Markenbotschafter – wir finden es total klasse.
Fasching, ein Thema, das Mama und Papa lieber nicht mitmachen wollen. Irre angetüterte Menschen und riesigen Horden und bunte Nasen im Gesicht oder alberne Hüte auf dem Kopf. Meine Mama macht darum ja immer einen großen Bogen und mein Papa wohl lieber auch.
Nichts desto trotz haben wir in unserer Krippe ja auch Fasching. Gestern, am Rosenmontag war unsere große Faschingsparty und damit ich nicht so aus der Reihe falle, wenn ich gar nicht verkleidet bin, hat Mama mir ein hübsches Blumenkostüm gemacht. Das war echt hübsch, aber ich wollte es partou nicht anziehen. Immer wieder haben meine Eltern versucht, es mir schmackhaft zu machen. Überall hing es rum, dass ich es auch immer wieder gesehen hab. Aber am Roenmomtag dann, am Tag der Tage, wollte ich immer noch nicht. Meine Mama war schon ganz traurig. Papa hat mich wie immer in die Krippe gebracht und das Kleid dort hinterlegt. Und dann, als ich meine frische Windel bekam, hat mir Christiane einfach das Kleid angezogen, ohne dass ich Theather machen musste. Zudem waren eh alle Kinder so schön verkleidet. Jedenfalls hab ich so Gefallen an dem Blumenkostüm gefunden, dass ich es gar nciht mehr ausziehen wollte. Bin den ganzen Tag bis zum Schlafengehen derin rumgelaufen. Und heute, am Faschngsdienstag hab ich es gleich wieder mit in die Krippe genommen, damit Christiane mir das wieder anziehen kann. Und ich liebe es nun.