Wir sind wieder da. 
Allen die es gewundert hat, dass wir nichts gebloggt haben in den letzten zwei Wochen, sei gesagt: Wir waren im Urlaub. Aber leider geht auch der Urlaub mal vorbei. Gestern sind wir wieder gelandet im 13°C und verregneten kalten München. Aber wir hatten ja vorher ganze zwei Wochen lang Sonne satt, 30°-33°C Wärme und den Strand und das Meer direkt vorm Bungalow. Unser Sommerurlaub hat uns dieses Jahr nach Tunesien geführt, wo wir einfach nur einen tollen Badeurlaub verleben wollten. Und so war es auch. Die Tage gestalteten sich mit Baden, Kleckerburgen bauen, bisschen Schlafen und Essen gehen. Aber dabei kann man herrlich entspannen. Und die Tage gingen (viel zu) schnell vorbei.
Anfangs wollte ja Isabel nur mit den Füßen ins Wasser, ja nicht ganz hinein - egal ob Meer oder Pool. Aber nach einer Woche gut zureden ist sie dann in den Babypool gegangen und am letzten Tag sogar noch in den Erwachsenenpool. Vor dem Meer allerdings hat sie großen Respekt gehabt von Anfang an und den auch beibehalten. Mit den Füßen ging es grad so, aber mehr war beim Meer nicht drin. Dafür war sie aber, als sie den Kinderpool mal für sich entdeckt hatte, nicht mehr raus zu bekommen. Nach zwei Stunden am Stück wussten wir sie dann fast mit Gewalt heraus holen. Dennoch konnten Mama und Papa auch im Meer baden gehen, Papa konnte sogar ein wenig schnorcheln und Zeit für ein bisschen Sudoku und Lesen - abgesehen von den Pixi-Kinderbüchern - blieb auch.
Touren und Landesbesichtigungen haben wir uns geschenkt und total auf Strandurlaub gesetzt. Und das war auch gut so, denn sobald man sich etwas mehr vom Strand entfernt hat, ist der Wind gegen Null gegangen und die Hitze war nicht auszuhalten. So haben wir uns zweimal entschieden, nach dem Abendessen, als die Sonne schon längst untergegangen war und es somit ein wenig erträglicher war, nach Nabeul zum Einkaufen zu fahren. Ein wenig shoppen, ein wenig schauen und das Erlebnis mit einem tunesischen Taxi zu fahren haben wir uns dann gegönnt.
Die Flüge mit Isabel waren auch sehr entspannend, da sie den Rückflug komplett verschlafen hat und beim Hinflug schon beim Start einschlief und nur die Landung wirklich miterlebt hat. Aber auch die recht entspannt.
Anschluss im Hotel war auch schnell gefunden. Bettina, unsere Liegennachbarin war eine sehr angenehme Gesellschaft, wie auch Isabels Pool-Spielgefährtin Lisa und deren Eltern Heiko und Inge. Und nicht zu vergessen natürlich Isabels Lieblingskofferträger Hedi, ein kleinwüchsiger Tunesier, für den es von unserer Tochter sogar Handküsse gab.
Nun sind wir wieder hier, aber der Urlaub war wunderschön und wir werden lange davon zehren. 


