Gestern war unser Termin beim Kinderarzt zur H1N1-Impfung für Isabel. Ich kam also da an mit unserem Sonnenschein, Parklücke direkt vorm Haus erwischt und rein in die Praxis. Dort erwarteten mich erstmal neben dem Kinderarzt zahlreiche Familien (Mutter, Vater und die Kinder) im Wartezimmer, die sich alle den "Piecks" abholen wollten. Als wir dran waren, bin ich zum Doktor mit Isabel, er hat mir meine Fragen noch schnell beantwortet, während er die Kleine vorab noch untersucht hat. Dann zack, die Hosen runtergezogen, desinfiziert und ab die Nadel in den Oberschenkel. Nach kurzem Geschrei war auch alles wieder gut und sie konnte auch wieder etwas Lächeln.
Trotzdem hatte ich mir schon viel Gedanken und Sorgen an dem gestrigen Tag gemacht, weil die Medien ja doch immer die krassesten und schlimmsten Fälle bringen und davon berichten. Ich hatte also schon am Morgen vor der Impfung mit unserer Maus besonders viel geschmust, nicht oder kaum mit ihr geschimpft und viel gespielt und nach der Impfung sie besonders gut beobachtet. Zum Beispiel habe ich geschaut, ob sie so krabbelt wie vorher oder irgendwelche Beeinträchtigungen hat, ob sie so fit ist wie sonst auch, so schnell aufstehen kann usw. Und was soll ich sagen: Alles super. Heute morgen hat sie zwar etwas länger geschlafen und auch jetzt ist sie wieder an der Matratze horchen, aber das ist wohl die Nachwirkung von gestern, weil sie da so wenig geschlafen hat und vielleicht auch ein bißchen die Nachwirkungen von der Impfung. Aber nach den Horrormeldungen der Medien kann ich nur sagen: Unsere kleine Familie ist geimpft und top fit. 
Und in drei bis vier Wochen holen wir uns dann noch die zweite Spritze ab, da bei Isabel die gesamte Dosis aufgeteilt wird auf zwei Spritzen.
