Vor einer Woche habe ich noch in Delft gesessen und mir gedacht, wie komisch es doch ist einfach mal ein Buch zu lesen. Man musste nicht immer wieder schauen was die Kleine macht oder aufpassen wenn Sie wieder Richtung Benjamin krabbelt. Einerseits ein schönes Gefühl entspannt auf der Couch zu liegen auf der anderen Seite fehlt einem ein großer Teil. Heute nun ein Woche später ist alles wieder wie ich es gewohnt bin. Ich laufe Isabel hinterher wechsel Windeln und bereite das Essen vor. Natürlich hilft Isabel fleißig bei den Vorbereitungen für das Abendessen. Sie macht zwar nur den Vorkoster und testet ob die Möhren und der Blumenkohl wirklich schmackhaft sind aber sie nimmt den Job sehr ernst.
Aber nach fast zwei Wochen Abstinenz fällt einem auch erst richtig auf, wie schnell sich die Kleinen entwickeln. So war ich ganz erstaunt, dass Isabel nun nicht mehr nur alles ausräumt sondern auch verschiedene Sachen wieder einräumt. So räumt sie liebend gern ihre Quietscheenten von der einen Holzdose in die andere und wieder zurück. So dachten wir uns, dass die Motorikschleife, die Isabel zu Weihnachten bekommen hatte, nun genau richtig wäre und so ist es auch. Nun werden fleißig die Holzobjekte der Motorikschleife hin und hergeschoben. Auch das Laufen an zwei Händen wird immer besser und manchmal wird auch nur an einer Hand gelaufen aber bis sie alleine läuft wird es wohl trotzdem noch eine Weile dauern.
Das klingt doch toll.
Ich denke es ist imens wichtig, dass Kindern die Freiheit gegeben wird Dinge auszuprobieren und zu erforschen.
Leider ist das oft nicht der Fall.