Nachdem ich ja nun wieder zurück bin von meiner Auslandstätigkeit in Delft (Niederlande), bin ich sehr froh wieder bei meinen beiden Liebsten zu sein. Auch wenn es nicht immer einfach ist, wie die Überschrift schon sagt. Nachdem vor meiner Reise Isabel etwas unruhige Nächte hatte, war dies während meiner Abwesenheit besser geworden und so freuten wir uns auf ruhige Nächte. Nur war dem leider nicht so. Isabel hat sich wohl in der Krippe auch gleich mal was eingefangen und am Wochenende gebrochen und hatte Durchfall. Gleich am Freitag ging es nachts um 11 los mit dem Erbrechen, was einen kompletten Wechsel der Bettwäsche und ihres Schlafanzuges zur Folge hatte. Ihre Haare hatten auch etwas abbekommen und so roch es .. naja ich geh da nicht weiter drauf ein. Auch eine kleine Haarwäsche in der Nacht konnte nicht wirklich den Geruch beseitigen. Samstag Nacht war dann besser aber in der Nacht am Sonntag war dann nochmal volles Programm angesagt. Zweimal Schlafanzug wechseln, zweimal Bettwäsche wechseln und die beiden Schlafsäcke waren auch nicht mehr zu gebrauchen. Nun, es waren kurze aufreibende Nächte für uns Eltern aber wir sind froh, dass es Isabel wieder besser geht seit gestern und sie auch wieder isst. Wir hatten uns ja schon ein wenig Sorgen gemacht, weil Sie fast gar nichts gegessen hat. Mal ein Stück Brezen, zwei Löffel Kartoffelbrei waren so alles was sie gegessen hatte. Dafür hat sie aber fleißig getrunken und mehr als einen 500ml Becher Wasser pro Tag getrunken, was wiederrum sehr gut ist. Auch war kein Fieber zu erkennen und Tagsüber war sie fit wie ein Turnschuh. Was ich aber sehr faszinierend fand wie man die Entwicklung sehen kann, wenn man mal eine Woche nicht da ist. So zeigt sie nun fleißig auf Sachen, die sie haben will oder zeigt auf Bilder, die neu an der Wand sind. Sie brabbelt auch verschieden Sachen nach, die man ihr vorsagt. So wird versucht das Wort Ditzi (Schnuller) nachzubrabbeln und auch Alle alle oder Auto, alles mögliche eben, wenn man es nur ein paar Mal wiederholt. Auch möchte Isabel nun etwas mehr beschäftigt werden bzw. nimmt sie verschiedene Sachen viel bewusster wahr. So wird in ihren Büchern nicht nur geblättert, sondern es wird auf die Tiere gezeigt und bewusst ein Bild wieder erkannt. Erstaunlich wie schnell sowas geht. So haben wir uns am Wochenende auch ein paar Sachen überlegt, wo sie mitmachen kann. Erst wurde die komplette Wohnung geputzt, wobei es ja viel zu schauen gibt wenn man die Möbel hin und her rückt. Ein Blick unters Bett und schon war Isabel auch darunter verschwunden. Die Paprika aussähen für den Balkon ist auch spannend, wenn man das ganze Pflanzset erforschen kann. Blumen an die Scheibe malen, wobei Handabdrücke die Blüten sind, ist auch was Schönes. Aber das Beste für Isabel war wohl unsere Idee, sie selber essen zu lassen. Was wir uns dabei gedacht haben? Nun, da Isabel so schlecht gegessen hatte haben wir gedacht, dass sie vielleicht selber essen will anstatt gefüttert zu werden. Wie das geendet hat sieht man im Video.
Süßes Video ;o)
Ja, Mutter und Vater sein ist einfach - emotional gesehen - der härteste Job der Welt. Und körperlich auch sehr oft. Schlafentzug & Co.
Aber trotz allem wundervoll, gell ?
Und meine Süße kommt schon in die Schule !!!!!!! Jääääääääääää
Eure Tini