Mal wieder ein paar Neuigkeiten von uns an dieser Stelle. Momentan sind wir ein Zwei-Weiber-Haushalt, soll heißen, dass Mama und Kind Selbstversorger sind und Papa in der Weltgeschichte rumdümpelt.
Ich gehe ja nun wieder arbeiten und hatte doch im Vorfeld arge Bedenken, ob ich dass alles auf die Reihe bekomme mit Isabel und den morgendlichen Ritualen und nebenbei auch noch voll und ganz bei der Sache sein, wenn ich meinem Job nachgehe. Aber es funktioniert recht gut. Morgens stehe ich halt zeitig auf, mache mich fertig, Isabels Brotzeit für die Krippe und ihre Morgenmilch und frühstücke selbst. Dann wird die Maus geweckt, Milch verabreicht, angezogen, drei Minuten durch die Wohnung gelaufen - ja, wir laufen ja jetzt - nochmal die Windel gewechselt (der Drei-Minuten-Rundgang scheint recht anregend auf ihre Verdauung zu wirken), und dann ab zur Krippe.
Nächste Woche noch und dann wechseln wir ja die Krippe. Isabel scheint von dem Ganzen nichts mitzubekommen aber die Erzieher trauern schon ein wenig. Ich mache mir Gedanken, welchen Kuchen ich backe zur Abschiedsfeier und vor allem wann? Wenn das Kind abends im Bett ist oder wenn sie ihren zweiten Mittagsschlaf gegen 15 Uhr macht? Wie auch immer, wenn sie wach ist, wird es jedenfalls recht schwierig werden.
Momentan ist sie auch wieder extrem anhänglich, da die Backenzähne wohl raus wollen. Einer ist ja schon seit mehreren Tagen durch, aber die anderen stehen auch schon an. Das heißt konkret, morgens noch mehr Terror als sonst, wenn ich sie abgebe in der Krippe, permanentes Rumkauen auf ihrem Ditzi (Schnuller für die Nicht-Bayern), Nahrungsverweigerung in aller Form und viel Geschrei ohne ersichtlichen Grund. Aber ich packe das alles. Immerhin ist eine Woche fast rum und es gibt ja Dentinox und Nurofen.
Und Papa kommt auch irgendwann wieder und hat dann Eingewöhnung in der neuen Krippe, während ich arbeite und mich dabei ein wenig entspannen kann und vom Urlaub Ende Mai auf Zypern träume.