Ein Gastbeitrag von
MamiwebKleinkinder erstaunen ihre Eltern immer wieder aufs Neue. In ihrem zarten Alter lernen sie sehr schnell und schnappen manchmal mehr auf, als einem lieb ist. Erwachsene reden in Anwesenheit der Kleinen oft so, als ob sie nicht da sind und nichts von dem verstehen, was gesagt wird. Doch man irrt.
Denn schon Neugeborene können Töne und Stimmen wahrnehmen. Ab dem sechsten Lebensmonat hört das Baby die Emotionen aus unserer Stimme heraus. Innerhalb des ersten Lebensjahrs lernt das Kind schon seinen Namen zu erkennen und darauf zu hören. Auch auf Gegenstände, die schon mal genannt wurden, reagiert es mit Blicken. Je mehr Dinge wir dem Kind benennen, um so schneller wächst sein Wortschatz. Es versteht schon vieles und kann Begriffe mit Tätigkeiten verbinden. Es zeigt z.B. auf Bilder in einem Buch, deren Name es schon mal gehört hat.
Mit zwei Jahren verstehen Kinder schon alles, was sie im Alltag erleben. Auch aus Gesprächen hören sie Bekanntes heraus und reagieren drauf, wie z.B. auf den eigenen Namen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten Kleinkinder bei Gesprächen nicht ausgegrenzt werden. Sie sind keine stummen Teilnehmer mehr, sondern verstehen und können durchaus mit kommunizieren, wenn etwas Vertrautes auftaucht. Werden Geschichten über das Kind erzählt, sollte es auf jeden Fall mit einbezogen werden.
Wird über etwas Negatives gesprochen, wie bspw. Sorgen über das Kind, sollte diese Unterhaltung nicht vor dem Kind geführt werden. Es kann sonst verunsichert werden und sich unwohl fühlen, da das Kind weiß, dass man negativ über es spricht.