Und wieder ist Berlin die Stadt mit den sensationellen Geburten. Am Donnerstag sind Sechslinge in Berlin zur Welt gekommen. Die vier Mädchen und zwei Jungen wurden nach 27 der 40 regulären Schwangerschaftswochen in der Charité-Universitätsmedizin Berlin entbunden und sollen sich in einem stabilen Zustand befinden.
In den 1980er Jahren kam es in Deutschland besonders häufig zu Mehrlingsgeburten. Zuletzt gab es vor zwanzig Jahren in Aachen sechsfaches Nachwuchsglück und 1986 haben in München Sechslinge das Licht der Welt erblickt. Eines der Babys und seine Mutter waren jedoch nach der Geburt gestorben.
Die Behandlung von Frauen mit Hormonen für eine künstliche Befruchtung sei damals noch nicht so ausgereift gewesen wie heute, erläutert Henrich. Anfänglich seien daher oft drei befruchtete Eizellen in die Gebärmutter eingepflanzt worden. Heute gehe der Trend in Deutschland zu höchstens zwei Zellen. In Spanien und Polen dagegen wird in Kauf genommen, dass mehr als drei Kinder im Mutterleib heranwachsen aber Sechslingsgeburten sind trotzdem sehr selten. Die Wahrscheinlichkeit für eine natürliche Sechslings-Geburt liegt bei gerade mal eins zu 4,4 Milliarden.
Die Eltern werden dann wohl bald auch vor neue logistische Herausforderungen gestellt, wenn man bedenkt was mit sechs Kindern an Arbeit und Stress bewältigt werden muss. Der Vater muss aber nicht gleich einen Führerschein zu Personenbeförderung machen, da er mit der regulären Fahrerlaubnis bis zu 8 Personen, in dem dafür zugelassenen Fahrzeug, mitnehmen darf.
Na denn viel Glück mit den Kleinen!