Die Unterhaltungen am Abend sind doch immer wieder lustig und manchmal kommen dabei Fragen auf, die man so gar nicht beantworten kann.
Wo wir aber gestern am meisten gelacht haben, war die Frage "
Haben Tiere auch diese Schwangerschaftsübelkeit?" oder "
Ob Tiere auch kotzen wenn sie schwanger sind?". Selbst in der heutigen Zeit des Internets gibt es hier nicht viele Antworten. Nur bei Spektrumdirekt.de habe ich einen
Artikel gefunden in dem folgendes steht:
"
Tiere sind dem Menschen in vielem ähnlich.
Doch vom Schwangerschaftserbrechen bleiben sie verschont. Dessen ist sich Andreas Ochs, Tierarzt des Zoos Berlin, sicher: "Mir ist so etwas noch nicht untergekommen."
Auch aus einem anderen Grund haben viele Tiere nicht mit morgendlichem Erbrechen während ihrer Trächtigkeit zu kämpfen: Einhufer wie Pferde oder Zebras, aber auch Nashörner, Elefanten und Wiederkäuer
können sich nämlich schlicht nicht übergeben. "Und wenn sich ein Tier einmal erbricht, beispielsweise ein Affe, dann liegt das meines Erachtens nach nicht an der Schwangerschaft", erläutert Ochs, "sondern daran, dass das Tier faule Früchte gefressen hat oder ernsthaft krank ist."
Aber warum muss sich dann der Mensch übergeben? Vermutlich ist ein bestimmtes
Glykoprotein der Plazenta, das Humane Choriongonadotropin (HCG), das vorwiegend in den ersten Schwangerschaftsmonaten produziert wird
für die Übelkeit verantwortlich. Warum aber
30 bis 60 Prozent der schwangeren Frauen so häufig mit der
Morgenübelkeit zu kämpfen haben, ist bislang ungeklärt. Steckt dahinter ein evolutionärer Vorteil? Angeblich soll es ein
Schutz vor bestimmten Speisen sein, die dem Embryo nicht gut tun würden.
Nun denn wer schon mal ein Pferd kotzen sehen hat, der kann sicher sein, dass es nicht wegen der Schwangerschaftsübelkeit ist!