Es mag zwar eklig klingen ist es aber gar nicht, denn es gehört zu der Schwangerschaft dazu wie der Sex davor. Noch vor kurzen als der Verdacht auf Blasensprung war haben wir in der Klinik gesessen und uns gesagt "Nein wir sind im Kopf noch nicht bereit dafür.". Aber die Zeiten ändern sich und nun fast drei Wochen später können wir uns viel besser damit anfreunden, dass die Geburt jederzeit los gehen kann. Unsere Kleine macht bisher noch keine Anzeichen, dass sie bald aus ihrer ziemlich engen "Wohnung" raus will.
Derzeit sind immer noch die Senkwehen vorhanden auch wenn Ramona davon nicht viel merkt, außer dass sich die Gebärmutter zwei- bis dreimal die Stunde zusammenzieht. Die Ärztin meinte es sind noch ein paar Zentimeter Platz, bis die Kleine dann mit dem Kopf so weit im Becken liegt, dass sie nicht weiter runter kann.
Das nächste was aber jetzt passieren wird ist eben die Ablösung des Schleimpfropfens. Der Schleimpfropf bildet sich zu Beginn der Schwangerschaft im Muttermund und schützt dort die Gebärmutter z.B. vor aufsteigenden Keimen.
Wie lange dauert es dann noch wenn der Schleimpfropf sich gelöst hat?
Das kann man leider nicht genau sagen ist von Frau zu Frau unterschiedlich bei dem einen dauert es länger bei dem anderen kürzer...nur bei einem können wir uns sicher sein, dass unsere kleine Tochter bald kommen wird!!!
Der Schleimpfropf kann sich schon bis zu zwölf Tage vor Einsetzen der Wehen lösen, in den meisten Fällen geschieht dies allerdings erst ungefähr einen Tag vorher. Wenn man den Abgang des Pfropfens etwa zum Zeitpunkt des errechneten Geburtstermins beobachtet, ohne jedoch einen Blasensprung bzw. Blutungen oder regelmäßig auftretende Kontraktionen zu bemerken, brauchet man sich auch noch nicht an die Frauenärztin oder die Hebamme zu wenden. Der Pfropf löst sich meist erst wenn der Muttermund sich geweitet hat.
Wenn der Pfropf mit wenig Blut vermischt ist, so ist dies auch nicht so bedenklich wie man meinen könnte. Das in der Umgangssprache der Hebammen „Zeichnen” genannt. Normalerweise ist der Pfropf von klebriger oder schleimiger Konsistenz und mit Blut durchsetzt, so dass ein rötlicher oder brauner blutiger Ausfluss entsteht. Es wird also lediglich Schleim mit einer geringen Menge Blut ausgeschieden.
Aber man sollte jedoch beachten, dass jede Blutung, die mehr ist als mit Blutfäden durchzogener Schleim, in der Klinik bzw. von der Hebamme zuhause abgeklärt werden muss. Besonders hellrotes Blut, dass annähernd periodenstark ist, könnte ein Hinweis auf eine vorzeitige Plazentalösung oder andere Probleme sein.