40. Schwangerschaftswoche und nichts passiert! Nur noch 4 Tage bis zum Entbindungstermin. Ramona trinkt weiter fleißig ihren Himbeerblättertee und den Tee gegen Wassereinlagerungen und
fühlt sich eigentlich ganz "normal"-hochschwanger. Der 15. Februar war schon mal ganz am Anfang als Entbindungstermin errechnet wurden, was dann aber weiter nach hinten verschoben wurde.
Bisher machte die Kleine auch noch keine Anstalten, dass sie bald mal ihre wohlige Behausung den Babybauch verlassen will.
Freitag war wieder Termin bei der Frauenärztin und auch Termin für ein neues CTG. Und siehe da, es sind Wehen da aber
Sie merkt nichts von den Wehen. Ein Blick auf die Wehenkurve zeigt eine kleine Hügelkette. Die Herztöne von unserer kleinen lagen zwischen 135 und 165, je nachdem wie aktiv Sie gerade war. Ramona
merkst du was von den Wehen? "Hmmm..Neee, nur so ein bißchen ziehen oder mal einen harten Bauch...". Aber es ist schon merkwürdig, dass ich bzw. wir jederzeit damit rechnen, dass es los geht aber nichts merkt. Auch wenn wir jetzt wissen, dass schon
Wehen vorhanden sind, sind wir nicht wirklich ruhiger. Natürlich ist nun die Unsicherheit ein wenig verschwunden, dass gar nichts vorwärts geht aber dennoch ist man immer noch gespannt und achtet auf jedes kleine Zeichen.
Wie merkt man denn die Wehen? Wie fühlen sich Wehen an? Fragen, die wir uns auch stellen, aber nicht beantworten können. Aber wie liest man immer so schön, die
Frau merkt schon wenn die richtigen Wehen da sind und es Zeit ist in die Klinik zu fahren. Und
Wehen zu beschreiben ist wohl genauso einfach, wie einem Blinden zu erklären, was Farben sind.Wir haben ja schon die letzten Tage immer wieder gesagt, dass es ein Valentinskind bekommen, was ja wohl nicht der Fall ist. Heute wird es auch nichts auch wenn noch ein paar Stunden Zeit sind, denn wir haben das Gefühl, dass unsere Kleine an einem geraden Tag geboren wird. Warum wir das denken? Keine Ahnung auch wir haben unsere Momente, wo man nicht alles so ernst nehmen darf.
Jedenfalls werden jetzt auch vermehrt Treppen gelaufen und der einstündige Spaziergang durch den weißen Truderinger Wald haben bis jetzt noch nichts gebracht. Aber die Hebamme meinte letztens noch, dass scharfes Essen, Chili, Nelken, Zimt und Ingwer durchaus auch helfen können, dass es langsam los geht. Nein kein Wehencocktail sondern einfach natürliche Mittelchen, die es einfacher machen. So waren wir dann gestern zum Valentinstag auch gleich mal bei unserem Lieblings-Inder
Guru um die Ecke.
Übrigens: