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Showing user profile of selected author: - Ramona Scholz-Janotte geb. Neusch
- Homepage
- http://moonjumper.babyblog.de
- City
- München
- Country
- Deutschland
- Occupation
- Steuerprüfungsassistentin
Monday, March 1. 2010
Heute nun war es soweit: unser Kind geht außer Haus.
Mutter war natürlich tierisch aufgeregt. Am Abend zuvor wurde alles noch dreimal kontrolliert, ob wirklich alles eingepackt ist, was dort benötigt wird - von Windeln über Wechselsachen bis zum Trinkbecher und Schnuffeltuch. Sogar die Brotzeit wurde schon abends angerichtet, um heute Morgen keine Zeit damit zu verlieren. Auch die Sachen wurden akribisch ausgesucht, immerhin will man ja gleich am Anfang einen guten Eindruck hinterlassen.
Heute Morgen, Isabel war schick angezogen, Mama schnell noch selber am Anziehen, was passiert. Das Kind haut die Windeln nochmal richtig voll, bis Anschlag. Super dachte ich mir, aber was soll's. Windeln nochmal gewechselt, Kind ins Auto verfrachtet mit allen Utensilien und los ging's. Dort angekommen, wurden uns erst mal unsere Fächer und Hacken in der Garderobe und im Bad gezeigt. Und dann ging es in die Gruppe. Die erste Antwort, die ich auf die Frage nach der Anzahl der Kinder in der Gruppe bekam, war: Heute ist wieder ein typischer Montag, da kommen alle später. Nachdem ich ja erst um halb neun da war, fand ich das schon recht spät. Aber scheint so normal zu sein dort. Jedenfalls trudelten dann nach und nach doch noch alle Kinder ein. Bis dahin gab es freies Spielen. Isabel schaute sich erst mal alles genau aus der Ferne an, weinte zwischendurch ein wenig, bis ich sie wieder hoch genommen hab. Aber nach ca. einer Stunde, war irgendwie der Knoten geplatzt und sie krabbelte durch das Zimmer, bediente sich am Spielzeug und ließ sich sogar von der Erzieherin hochnehmen, ohne zu schreien. Da war ich schon mal super begeistert. Dann folgte ein kleines Frühstück, wo alle Kinder in Reihe und Glied saßen und genüsslich an ihren Brotmahlzeiten aßen. Und mitten drin unsere Isabel. Im Anschluss daran war nochmal etwas Spielzeit, bevor die Musikerzieherin kommen sollte. In der Spielzeit hat Isabel die Kuschelecke entdeckt - eine Ecke aus weichen Matten und vielen Kissen. Zack-zack-zack rein da und mitten zwischen die Kissen gesetzt und gelacht. Da war sie echt glücklich. Aber man merkte schon, dass die Müdigkeit sich arg ausbreitete bei unserer Maus. Als dann die Musikerzieherin kam, wurde gesungen, geklatscht, mit Schellen geklimpert und getanzt. So war Isabel an der Reihe und durfte eine Runde mit Kerstin, der Erzieherin tanzen. Auch das gefiel ihr recht gut.
Im Anschluss wurden die anderen Kinder schon fürs Mittagessen fertig gemacht und wir verabschiedeten uns bis morgen.
Als ich Kerstin fragte, wie Isabel sich so an ihrem ersten Tag macht im Vergleich zu anderen Kindern, meinte sie: super. Den ersten Tag über wurden dann auch gleich viele Fotos von ihr geschossen, damit ihr Garderobenhaken ein Foto bekommt und auch die Geburtstagsliste im Seepferdchenzimmer und der Waschhaken usw.
Als wir zu Hause ankamen, hat sie eine riesige Portion Mittagessen verdrückt und nach ein wenig Geschrei dann tief und fest fast zwei Stunden geschlafen (abgesehen, von den 10 Minuten im Auto auf der Rückfahrt).
Aber nachdem der erste Tag so positiv verlief, freuen wir uns auf morgen und die kommende Zeit bei den Kleinen Piraten.
Monday, February 22. 2010

Liebe Isabel
Heute vor genau einem Jahr bist du in unser Leben "geplumst" und hast es ungemein bereichert mit z.B.
Dafür Danken wir dir und wünschen dir zum ersten Geburtstag alles Liebe und Gute. Dass du einen tollen Tag erlebst und uns auch heute wieder zum Lachen und Schmunzeln bringst mit deiner unvergleichlich niedlichen kindlichen Art und Weise. Und genau dafür lieben wir dich.

Thursday, February 18. 2010
Wie ihr alle wisst, haben wir ja ab September 2010 einen Krippenplatz bereits vor geraumer Zeit bekommen. Nun haben wir uns auch Gedanken gemacht, wie es bis dahin weiter gehen soll. Ein Krippenplatz in München überhaupt und dann auch noch unterm Jahr zu ergattern ist so, wie ein Sechser im Lotto zu bekommen. Nun waren wir soweit, entweder nach Tagesmüttern zu suchen oder aber wir schränken uns finanziell etwas ein und ich bleibe bis August zu hause mit Isabel. Die Tagesmüttersuche war aber auch recht schwierig, da entweder die Plätze bei den Müttern schon belegt sind oder die Kosten einfach viel zu hoch, dass es sich nicht lohnen würde, wenn ich arbeiten gehe und Isabel derzeit zur Tagesmutter. Also was nun? Wir haben den Sechser im Lotto gewonnen. Soll heißen, gestern rief eine Krippe an, dass dort ab März ein Platz frei ist für die Buchungszeit von acht Stunden, wie wir es gern hätten und ich heute vorbei kommen soll um den Vertrag zu unterschreiben. Und nun habe ich mein Kind innerhalb von einem Tag um gefühlte zwei Jahre altern lassen durch den Krippeneintritt. Denn jetzt geht sie in die Krippe ohne Mama oder Papa. Ein riesiger Schritt, nicht nur für Isabel, einfach los zu lassen, sondern auch für uns. Aber da müssen wir jetzt alle durch und werden das auch packen. Jedenfalls waren wir heute dort zum Abklären aller Sachen. Haben die Krippe genau inspiziert, alles begutachtet und für gut empfunden. Der Vertrag steht so gut wie und somit beginnt ab 1. März 2010 die Eingewöhnung für unsere Maus. Ab März ist sie also in der Seepferdchengruppe bei den Kleinen Piraten in Kirchtrudering.
Schrecklich für ein Elternherz, wenn das Kind so schnell erwachsen wird.

Tuesday, February 9. 2010
Da passt man mal für 3 Minuten nicht auf und schon herscht das Chaos. Gründlich ist sie ja, unsere Isabel. Wenn sie mal anfängt irgendwo auszuräumen und runter zu schmeißen, dann macht sie das auch gründlich.

Da ist nichts mehr sicher, weder das Klopapier, noch die Besucherlatschen und schon gar nicht das Badezimmer.
Monday, February 1. 2010
Nun ist Isabel fast ein Jahr alt und wir merken, dass jetzt auch andere Dinge, die nicht mit essen und schlafen zu tun haben, mehr und mehr in den Vordergrund rücken. So haben wir uns nun einen Schlitten organisiert. Eigentlich wollten wir ja einen kaufen, aber irgendwie sind diesen Winter die Schlitten alle ausverkauft - egal ob im Baumarkt oder im Internet. Jedenfalls hat Eike super nette Kollegen, dei uns gern behilflich waren. So haben wir jetzt einen Schlitten und eine Schlittenlehne, wo wir unser Kind reinverfrachten können. Also kurz gesagt, am Wochenende wurde die Lehne an den Schlitten montiert, der Fusssack aus dem Kinderwagen wurde in den Schlitten gelegt und nun nur noch das Kind dick anziehen und in den Fusssack in den Schlitten setzten und ab zum Kinderrodelberg. Direkt an der Straße vorn ist ein Berg aufgeschüttet, der für so kleine Wichte wie Isabel einer ist, perfekt ist. Soll heißen, er ist knapp zwei Meter hoch und nicht zu steil. Wir also nun mit Kind und Schlitten Richtung "Rodelbergchen" und dann hieß es immer Berg rauf und runter rodeln. Und natürlich gibt es wieder nette Fotos zu bewundern von unserer ersten Rodelpartie als Familie.


Wednesday, January 27. 2010
Heute waren wir bei der U6, die bis zum ersten Geburtstag des Kindes durchgeführt werden muss. Und auch wir haben sie hinter uns gebracht, ziemlich laut und anstrengend. Nachdem wir dort angekommen sind, und Isabel schon im Wartezimmer die ganzen lustigen bunten Bilder betrachtet hat, durften wir nach 10 Minuten endlich rein. Unser Kinderarzt hat ja drei Behandlungszimmer, die alle voll gepackt sind mit Spielzeug und somit die Kinder auch immer was zu schauen haben. Wir also ins Zimmer Nummer 2 rein, Isabel auf die Bare gelegt und angefangen auszuziehen. Bis dahin war ja alles noch gut, aber dann kam die Schwester und wollte Größe, Kopfumfang und Gewicht ermitteln. Kaum war das Massband um den Kopf gelegt, wurde erstmal skeptisch geschaut und dann sollte sich Isabel hinstellen, damit die Körpergröße gemessen werden konnte - und dann ging's los. Geschrei über Geschrei, Geheule, Geweine und noch mehr Geschrei. Dann waren die Werte ermittelt und der Dr. Duldner kam herein und das Geschrei ging weiter. Vielleicht hat sich Isabel erinnert, dass das der böse Mann ist, der immer die Nadeln in ihre Oberschenkel sticht. Wie auch immer, die ganze Zeit wurde geweint und gejammert. Dennoch lies sich der Dr. nicht beirren und erzählte und untersuchte und beantwortete mir meine Fragen. Dann noch schnell die zwei Nadeln rausgeholt um die MMR-Impfung (Masern, Mumps und Röteln) und die Varizellen-Impfung (Windpocken) vorzunehmen und damit war es vorbei, ich konnte die Maus anziehen und wir gingen davon. Aber nicht, ohne einen neuen Termin in 4 Wochen für die nächste Impfung mitzubekommen. In diesem Sinne kann ich nur sagen: Lieber Gott, gib mir Kraft und taube Ohren.
Und bevor ich es vergesse:
Isabel ist jetzt 9.020 Gramm schwer, 77 cm groß und hat einen Kopfumfang von 45 cm
(bei der Geburt: 3600g - 52 cm - 34 cm)

Monday, January 4. 2010
Der Alltag hat uns wieder. Vorbei sind das ewige Aufhübschen (Bild 1), das Leben aus dem Koffer (Bild 2) und dieses permanente Geschenkeauspacken (Bild 3 und 4).
Die Rundfahrt über die Feiertage zur Familie und die Fresstage sind vorbei. Dazu muss man ja fast sagen: Gott sei Dank. Am 17. Dezember 2009 haben wir uns auf den Weg gemacht nach Dresden. Dort wurde der Geburtstag von Isabels Uropa gefeiert und noch ein paar schöne Tage dort verbracht. Bei der Eiseskälte, die dort vorherrschte, haben wir uns auch noch auf den Striezelmarkt aufgemacht zum Glühwein trinken und Bratwurst essen. Nach ein paar netten Tagen dort haben wir uns weiter auf den Weg gemacht nach Forst. Dort haben wir die Feiertage verbracht mit viel viel Essen und möglichst wenig Bewegung. Ein Ausflug nach Burg in die Therme war aber dennoch drin. Isabel fand es dort so toll und mollig warm im Wasser, dass sie vor Freude gequiekt hat. Mit dem ganzen Essen ist sie super zurecht gekommen und hat alles mitgefuttert und überall gekostet. Da musste sogar ein ganzer Nougatzapfen dran glauben. Aber auch die Tage sind schnell vergangen und vorm Jahreswechsel sind wir wieder in München eingeflogen. Isabel hat die Reise, die fremden Orte und die vielen Leute gut verkraftet, hat sich aber auch super gefreut, wieder in ihrer gewohnten Umgebung rumkrabbeln zu können. Silvester haben wir dann mit unseren Freunden, Raclett und der Wii bei uns gefeiert. Isabel hat von dem ganzen Trubel vor ihrem Fenster um Mitternacht gar nichts mitbekommen. Sie hat geschlafen wie ein Stein - leider nur bis kurz nach 6 uhr - zum Leidwesen ihrer Eltern. Und seit heute hat uns der Alltag wieder. Papa ist arbeiten und wir verbringen die Zeit bis er heim kommt mit spielen und spazieren gehen - hoffe mal nicht, dass wir erfrieren bei den -9° C von heute morgen.
Wie schön Weihnachten war, werden wir euch demnächst noch in einem Video hier zeigen.

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