Baby Blog von Ramona, Eike und Isabel

Der Babyblog mit Abwechslung, denn - das Leben ist (k)ein Kinderspiel!





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eigentlich hasse ich solche "mich" seiten, aber was solls..

von der geburt bis zu meine dreizehnten lebensjahr ist in meine leben nicht viel passiert, hab ja auch in der ddr gelebt. das wichtigste bis dahin waren glaub ich die pioniernachmittage und natürlich das papier und flaschen sammeln für den sero, um das taschengeld ein wenig aufzubessern.

was ich aber auch nicht vergessen möchte ist die arbeitsgemeinschaft "junge funker", wo man sogar ab und zu sogar mit jemanden aus dem "westen" reden konnte.

aber mit dem dreizehnten lebensjahr hat sich alles geändert. auf einmal musste man erwachsen werden ohne wirklich kind gewesen zu sein, die ddr gab es nicht mehr lange. ich bin keiner der sich die mauer wieder wünscht sonst hätte ich wohl nie das glück gehabt ein gymnasium zu besuchen und ein abi machen zu können. wohlbemerkt es war erst der zweite jahrgang in dem man ein abitur machen konnte und was soll ich sagen ich hab es sogar geschafft.

weil es sich so ergab war ich im anschluss drei monate in goshen/indiana, wo ich als stadtmensch das leben auf einer farm erleben durfte. kühe melken, felder abernten, bullen auf die weide treiben und und und
ehrlich gesagt eine der schönsten erfahrungen.

danach musste ich dann doch zum bund nach schneeberg in die 6. kompanie des jägerbataillons 571 um zu erfahren wie "schön" es ist bei minus 20 grad im freien zu "hausen".

und weil ich die ortswechsel mochte, bin ich dann doch weg aus meiner heimatstadt dresden und nach wiesbaden umgesiedelt, um in einem spitzenhotel meine ausbildung zum restaurantfachmann, oder auf gut deutsch "kellner", zu absolvieren.

und wenn man schon bei so einem job, wo man kein geld verdient, die chance hat im ausland zu arbeiten, dann macht man das natürlich auch. also wieder umziehen nach cork in irland. neben der arbeit im hayfield manor hotel waren natürlich die pubs viel interessanter, allerdings auch gefährlicher für die leber. aber was kann ich denn dafür, dass das guiness so gut schmeckt?

wieder in germany zurück hieß mein schicksal münchen. hier noch ein paar monate in einem weiteren sterne-restaurant und ich hatte keine ambitionen mehr auf teller tragen. so bin ich dann doch in die it-welt eingedrungen, was wohl eine gute entscheidung war.

bei exact-software habe ich meinen schreibtisch stehen, wo ich sicher auch durch ein wenig glück einen klassischen weg des aufstiegs erklommen habe. angefangen in der verwaltung über den support habe ich nun die systemadministration übernommen. eines kann ich euch aber sagen, macht nie die microsoft zertifzierung zum mcse in sechzehn tagen. es ist die hölle. andereseits fühlt es sich gut an wenn man es dann doch endlich geschafft hat. natürlich wäre dies nicht ohne die gute betreuunge bei cbt-training möglich gewesen.

und zu alle dem muss ich mein leben auch nicht alleine verbringen, sondern kann die schönen momente mit meiner frau ramona verbringen. und was es hier so für schöne neuigkeiten gibt, kann man im blog nachlesen.

wie es weiter gehen wird kann keiner sagen, denn "im leben ist der weg das ziel". was die zukunft bringen mag weiss man nicht. aber frei nach dem motto »immer positiv denken« wird es traumhaft, wie ich gern zu sagen pflege.




© Eike Scholz-Janotte zuletzt aktualisiert am 06.03.2009
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