Baby Blog von Ramona, Eike und Isabel

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Hier nun mein Rezept für die perfekte Weihnachtsgans


ca. 4 kg Gans (frisch oder tiefgefroren)
2 – 3 Zitronen
40 – 60 Nelken
2 – 3 Boskopäpfel
2 Lorbeerblätter
1 Zwiebel
Salz
Rosmarinfranz. Kräuter (Herbes de Provence)

Die gefrorene Gans langsam auftauen lassen. Dies kann am besten auf dem Balkon (wenn es nicht gerade Minusgrade hat) geschehen oder im Kühlschrank, was ca. einen  ganzen Tag dauert. Warme Zimmer sind weniger geeignet, da hier sonst die Haut der Gans trocken wird, während sie innen noch gefroren ist.

Das Gänseklein aus herausnehmen und die Gans innen und außen nochmal gut abspülen und anschließend trocken reiben.  Die Ganz innen mit Salz, Rosmarin und den französischen Kräutern ausreiben.

Die Äpfel vierteln das Gehäuse entfernen. Die Zitronen mit je 5 Nelken viermal kreisförmig, wie ein Gewürzrad spicken und anschließend in vier Scheiben mit  Nelkenrand schneiden.  Mit den Lorbeerblättern, den Zitronen und den Äpfeln die Gans füllen und danach verschließen.

Die gefüllte Gans mit der Brust nach unten in einen Bräter legen und mit kochendem Salzwasser übergießen  bis der  Bräter zu einem Viertel mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die Gans mit einer Gabel überall eine wenig anstechen, damit das Fett abfließen kann.  Die Zwiebel noch in den Bräter legen und alles in den auf 150 Grad vorgeheizten Ofen stellen.  Schön weit unten auf das Gitter, damit die Gans nicht wegen der Oberhitze verbrennt oder austrocknet.

Nun darf die Gans erst mal eine Stunde in dem Sud vor sich hin garen, während sie alle 10 bis 15 Minuten mit Flüssigkeit aus dem Bräter übergossen wird. Danach die Gans drehen, dass die Brust nach oben zeigt und nicht mehr im Sud liegt. Weiterhin alle 10 bis 15 Minuten mit Sud begießen und nach der dritten Stunde im Ofen das Fett abschöpfen, der Bräter war bei uns danach noch etwa mit 3cm mit Flüssigkeit gefüllt.  Die Gans weiter braten lassen entsprechend dem Gewicht (pro Kilogramm Gans eine Stunde braten).

Eine Stunde vor Ende nochmal das Fett abschöpfen und den Ofen auf ca. 180 Grad hochdrehen, damit die Ganz nun eine schöne Bräune bekommt und knusprig wird.  Wenn man mag kann die Gans auch nochmal gedreht werden, damit die Unterseite auch braun wird.  Aber nicht vergessen, die Gans nach 20 Minuten wieder zu drehen, dass die Brust braun wird. 20 Minuten vor dem Verzehr, die Gans aus dem Bräter nehmen und im abgedrehten Ofen noch etwas ruhen lassen. In der Zwischenzeit kann auf dem Herd die Soße im Bräter zubereitet werden.

Die Gans tranchieren und mit selbstgemachten Rotkraut und Klösen oder Semmelknödeln servieren.

Wer mag kann aus dem Gänseklein mit Suppengemüse eine Brühe kochen. Die abgegossene Brühe abkühlen lassen und anschließend mit Eiweiß klären. Nun noch nach Wunsch Gemüse, Nudeln oder Eierstich zugeben und schon hat man auch eine sehr schöne Festtagssuppe.

Keine Angst die Zitrone wird man nicht schmecken und das Fleisch ist nach den vier bis fünf Stunden im Ofen wirklich schön weich und kein bisschen trocken. Im Gegenteil es wirklich schön saftig und rosa, während unter der Haut kein Fett mehr ist.

 






© Eike Scholz-Janotte zuletzt aktualisiert am 06.03.2009
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