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Wednesday, April 22. 2009
 Gestern hatte Ramona ihren Rückbildungskurs, dass es für den Papa wieder mal Zeit war für die Kleine Isabel zu sorgen. Nachdem wir das ja schon letzten Freitag geübt haben sollte es kein Problem sein. Flasche schon mal bereit gestellt und auch die Milch es kann also nichts schief gehen. Nach ein wenig bespaßen unseres Engelchen wurden die Kulleraugen auch immer kleiner und sie schlief. Nun gut nicht ungewöhnlich, da sie wohl spätestens nach ihrer halben Stunde Erholungsschlaf bestimmt die Flasche haben will. Nach der halben Stunde war sie dann auch wach und erweckte den Eindruck, dass es jetzt langsam Zeit wird für die Flasche. Die Kleine geschultert und ab in die Küche den Flaschenwärmer angeschaltet. Wow jetzt geht es los.. schreien und bisschen strampeln um den Unmut auszudrücken, dass Isabel immer noch nichts im Mund hat. Der Papa ganz nervös immer wieder in die Küche um zu schauen wann die Lampe endlich grün ist und es los gehen kann. Der Flaschenwärmer hat aber dann doch verloren, da die Kleine in der Zwischenzeit auf meinem Arm friedlich eingeschlafen war. Isabel war auch nicht mehr munter zu bekommen, so dass ich das mit der Flasche wohl erstmal vergessen konnte. Was machen mit einem schlafenden Kind? Natürlich ab ins Bett und ich auch. So lagen wir um halb Zehn im Bett und haben geschlafen. Ich dachte mir noch, dass Ramona ja eh in spätestens einer Stunde da wäre und so die Kleine dann wohl doch lieber an der Milchbar ihren Enzym-Protein-Vitamin-Mix zu sich nimmt. Irgendwann gegen Elf wache ich auf weil meine Liebe ins Bett kommt. Ich erzähle noch kurz, dass die Kleine den ganzen Abend nichts mehr getrunken hat und sicher dann bald was haben will. Ramona meinte nur: "Hmm ich hab gerade abgepumpt." Ok die Kleine schläft eh noch also können wir auch schlafen und wenn Sie dann was haben will ist sicher wieder genug Zeit vergangen, dass Ramona die Milchreserven aufgefüllt hat. Punkt Null Uhr war es dann soweit und Ramona meinte nur wir machen doch besser die Flasche warm. Also wieder mal in die Küche die Flasche geholt und los ging es. So saß ich dann da und habe die Flasche gegeben, während Ramona glücklich neben mir geschlafen hat. Da kam mir der Gedanke in was für einer verkehrten Welt ich gerade bin. Die Mama schläft nachts und der Vater gibt die Flasche. Ist das nicht eigentlich sonst genau anders herum? Aber ein schönes stolzes Gefühl macht sich dann schon breit, wenn man er eigenen Frau etwas von dem Stress abnehmen kann. Im Hinterkopf war natürlich auch der Gedanke, dass die Kleine sicher um Vier wieder was haben will und dann Ramona an der Reihe ist. Ich bin gespannt wie es nächsten Dienstag wird, denn es kann ja nicht immer alles so gut laufen wie gestern.
Milch macht müde Männer munter! Ein Werbeslogan der westdeutschen Milchwirtschaft, entstanden in den 1950er Jahren.
Sunday, April 19. 2009
Als ich heute beim Frühstück die Kleine auf dem Arm hatte habe ich mich gefragt, ob wir etwas falsch machen, wenn wir abends mit der Kleinen durch die Wohnung laufen bis sie schläft. Würde ein Kind von 8 Wochen denn schon alleine einschlafen, wenn man es in Bettchen legt?
Es ist wohl so, dass die kleinen Wesen, die unsere Herzen höher schlagen lassen, halt gerade in den ersten Wochen bzw. Monaten ganz, ganz viel Nähe brauchen in dieser kalten Welt. Dieses Bedürfnis wird dann eben auch lauthals eingefordert bei Mama oder Papa. Einfach schreien lassen bringt gar nichts, denn das Baby würde es nicht verstehen, dass es schlafen soll.
Der Weg den wir gehen ist wohl gar nicht so falsch. Isabel schläft in unseren Armen ein (nicht aber in unserem Bett) und wird dann in ihr Beistellbett gelegt. Wenn Sie hier aufwacht und wieder anfängt mit schreien, so wird sie eben nochmal raus genommen und ein wenig rumgetragen. Der Mensch ist eben doch ein Tragetier. Wenn sie dann in ihrem Bett liegt und nur etwas nervös ist so nehmen wir nur die Hand oder streicheln ein wenig über den Kopf. Wenn sie die Sicherheit braucht, dass jemand da ist dann bekommt sie diese. Gestern haben wir es auch mal geschafft, die Kleine einfach ins Bett zu legen und solange den Kopf oder Hände zu streicheln bis sie eingeschlafen war und es hat funktioniert. Also machen wir uns keinen Stress, wenn unsere liebe Isabel auf dem Arm einschlafen will.
Es dann ab dem 6. Monat wichtig, dass die Kleinen anfangen allein zu schlafen.
Noch ein paar weitere Interessante Sachen kann man bei http://www.babysmile.org nachlesen.
Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr. - Arthur Schopenhauer
Tuesday, April 14. 2009
Die erste Nacht wieder daheim und unsere Kleine legt wieder die üblichen Gewohnheiten an den Tag bzw. Nacht.
Einschlafen war kein Problem gestern Abend. Nur nach dem ersten Trinken an der Milchbar müssen wieder Geräusche gemacht werden, dass man den Eindruck hat unsere Kleine muss einen ganzen Wald entholzen und die Baumstämme selber aus dem Wald ziehen. Solche Geräusche macht der Vater nur wenn der Deckel vom Einweckglas nicht aufgeht oder die letzte Schraube am Autoreifen nicht lösen will. Wahnsinn! Und die Mama? Die schläft, da sie ja auch gleich neben Isabel liegt und dies wohl alles schon so oft gehört hat, dass es in den Traum eingearbeitet wird. Also steht der Papa auf und trägt die Kleine erstmal ne halbe Stunde durch die Wohnung. Gut sie war nach 10 Minuten eingeschlafen und ich hab Sie hingelegt, was zum Ergebnis hatte, dass ich mich gerade hingelegt habe als Isabel erneut schwere Eichen ziehen will. Also wieder aufstehen und nochmal rumlaufen. Nach 10 Minuten wieder eingeschlafen.. schöön, aber diesmal bin ich schlauer und warte nochmals 10 Minuten bevor ich Sie hinlege. Juhu sie ist ruhig! Also gehe ich voller Freude auf zwei Stunden Schlaf um das Bett und dann macht es klong. Der Vater ist gegen den Bettfuß gelaufen, der Metalldeckel klappert einmal laut und ich fluche leise vor mich hin. Ich höre schon wieder die Kleine oder bilde ich es mir nur ein? Dann wacht natürlich auch noch Ramona auf und meint ganz ruhig. Schatz leg dich doch hin, die kleine ist doch ganz ruhig. Ja jetzt ist sie es und ich frage mich, warum ich nicht eher gegen das Bett gelaufen bin.. Zwei Stunden später mag die Kleine nochmal was trinken und das auch pünktlich 5 Minuten bevor mein Radiowecker anspringt. Im Halbschlaf höre ich wie Ramona die Kleine an ihre Seite nimmt und dann hört man es auch schon schmatzen. Aber pssst was ist das für ein Geräusch? Oh Nein die Kleine hat mir als Morgenüberraschung eben noch ein Ei in die Windel gelegt. Es blubbert knattert in der Hose, dass wahrscheinlich auch unsere Nachbarn wissen, was gerade passiert. Aber was soll‘s, ich muss ja eh aufstehen. Also gibt es nicht nur die Morgentoilette für den Vater sondern auch für unseren Sonnenschein. Danach ist unsere Kleine putzmunter lächelt uns an und ich muss dann mal los. Aber erst noch ein Küsse für meine beiden Frauen und die Kleine wieder an die Milchbar gelegt. Ramona guckt verschlafen, Isabel grinst und ich lächel und verlasse die Wohnung.. Das Lachen habe ich immer noch im Gesicht!
Was für ein schöner morgen...
Wie heißt es so schön: "Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund."
Friday, April 10. 2009
Ich verstehe gar nicht wieso meine Eltern immer irgendwo hin gehen müssen um was zu essen. Haben die denn keine Mama mit Milchbar? Ich frag mich das nur, weil wir früh gleich wieder zu Omatante gegangen sind. Ich sag Euch die Couch dort ist so schön rot, dass ich meine Augen gar nicht mehr davon lösen konnte. Irgendwie war das aber auch hypnotisierend, dass ich dann auch gleich wieder eingeschlafen bin. Ja ich schlafe viel, denn Schönheitsschlaf ist wichtig. Irgendwann gab es dann auch für mich wieder Frühstück, was ich mir mal richtig schön schmecken lassen habe und ein ausgedehntes Frühstück dauert dann eben mal ne Stunde. Ich sag auch kaum war ich fertig ging es auch schon wieder los. Aber so leicht mache ich es natürlich niemanden und so hab ich eine kleine Überraschung für meine Eltern parat gehabt, dass ich erst nochmal gewickelt wurde. So ging es dann frisch geputzt zu meiner Tante und meinem Cousin. Ja ich wurde wieder begutachtet.. natürlich das machen ja irgendwie alle meine Verwanden. Aber dann ging es an die Elbe um mich ein wenig in meinem Kinderwagen auszuführen. Ich sag Euch die Wärme und die ganzen Fahrradfahrer haben mich so kirre gemacht, dass ich doch lieber die Augen zu gemacht habe. Nachmittags gab es dann erst für mich (wie sollte es anders sein) was zu essen und dann gab für die Eltern, Tanten, Cousins, Omas und Opas erstmal Kaffee bei Uroma. Was ne Zusammenkunft und ich war der Star. Immer wieder war ich Thema und wurde von jedem in der Runde auch mal auf den Arm genommen. Nein nicht auf den Arm genommen im Sinne, dass man mich verschaukelt hat.. also schaukeln schon aber nicht verschaukeln.. ach ihr wisst schon was ich meine. Ich = Star = muss auf starken Armen durch die Welt getragen werden. Ich sag euch super spannend das alles und meine Windel habe ich dann auch noch lautstark unter Spannung gesetzt, dass Papa gleich mal wieder wickeln durfte bevor die Bombe platzt. Ok ich geb zu es war dann zweimal weil ich mich nicht beherrschen konnte. Aber Papa macht das wohl ganz gern. Naja irgendwann war ich dann auch etwas müde und wusste nicht so recht was ich will, dass meine Eltern lieber etwas Ruhe gesucht haben mit mir und ich bei Mama wieder trinken durfte. Abends gab es dann für die Erwachsenen Pizza. Ja ihr werdet es nicht erraten aber es war wieder bei Omatante, da wo die schöne rote Couch steht, was mich wieder zum Schlafen animiert hat. Abends musste ich dann zeitig ins Bett, da ja morgen die große Fahrt zu den nächsten Großeltern anstand, wo dann auch ein Mädeltreffen statt finden soll. Ich werde berichten....
Thursday, April 9. 2009
Ja meine Eltern haben mich mehr oder weniger dazu gezwungen, weil sie der Meinung waren, meine Opas und Omas wollen mich auch mal kennen lernen. Ich hab mich dann dazu überreden lassen, nachdem ich aber klar gestellt hatte, dass Mama und ihre Milchbar definitiv mitkommen muss und ich keinen Finger krumm machen muss. Schließlich bin ich ja der Star und so kann ich mich auch benehmen. Als mein Vater auf einmal am Donnerstag früh um drei in der Früh anfing Licht anzumachen und in der Küche zu räumen wusste ich gar nicht was los war und hab einfach die Augen auf Mama gerichtet die ganz entspannt für mich die Milchbar geöffnet hatte. Hmm lecker! Bevor ich meine Augen richtig auf hatte saß ich auch schon meinem sportlichen Recaro Sitz und wurde in den Keller gebracht zu dem blauen großen Ding was immer so schön rüttelt und man immer das Bedürfnis hat zu schlafen. Meine Eltern nennen das auch " Auto fahren".. keine Ahnung was das sein soll, aber es macht Spaß. Zumindest solange bis ich eingeschlafen bin. Als es hell wurde war ich immer noch dem Rüttelding drin und Mama war der Meinung ich sollte doch etwas Milch zu mir nehmen, bevor es wieder rüttelt und ich wieder einschlafe. Da ich meiner Mama eh keinen Wunsch abschlagen kann wenn sie mich den blauen Augen anschaut habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen. Ich hoffe ja immer noch, dass ich auch so blaue Augen bekomme wenn ich sie ganz lieb anlächle. Mal schauen ob es wirkt. Kaum war ich wieder eingeschlafen wurde ich auch schon wieder wach, obwohl schon wieder drei Stunden vergangen waren. Na was solls ich bin noch klein und brauche meinen Schönheitsschlaf. Als ich dann mal nach draußen schaute erkannte ich nichts wieder. Aber meine Eltern meinten wir sind jetzt in Dresden und ich dachte mir cool hier ruckelt es viel mehr als daheim auf den Straßen. Fahren wir denn jetzt ab und zu mal her? Dann war es soweit ich wurde aus dem Rüttelding raus genommen und die Sonne schien mir ins Gesicht, was ich überhaupt nicht mag und erstmal ordentlich dagegen niese. Hmm und wer ist der Mann der da jetzt zu mir schaut? Hui der hat ja nen Stock in der Hand na hoffentlich heißt das nix... Jetzt auch noch eine Frau die mich begutachtet und dann erfahre ich auch sogleich, dass dies meine Urgroßeltern sind. Die freuen sich noch mehr als ich und ich grinse schon wie ein Honigkuchenpferd. Als ich noch in meinem Einzimmerapartment gewohnt habe hat sie auch immer Honeycookhorse gesagt, was immer das heißen soll. Jedenfalls waren das meine Urgroßeltern! Wie alt die wohl schon sein mögen und was die alles schon erlebt haben? Ich habe lange drüber nachgedacht und dabei muss ich wohl eingeschlafen sein. Als ich aufgewacht bin lag ich jedenfalls bei meiner Uroma in den Armen, was ja ganz schön ist aber wo ist denn meine Mutti mit der Milch... Hilfeeee ich hab doch gesagt ich komm nur mit auf Reisen wenn Mama dabei ist. Aber den Trick hab ich schon raus, denn wenn Mama nicht da ist brauche ich nur ein wenig die Stimme zu erheben und schon fangen alle an sich zu bewegen und ich komme zu meiner Milch. Aber so ein Leben als Star ist auch nicht immer doll, denn kaum hatte ich meinen Hunger gestillt kam schon wieder jemand und wollte mich sehen. Dafür, dass ich noch nie in der Stadt mit den schönen Rüttelstraßen war, hatte ich hier schon eine gute Fangemeinde. Also wieder mein schönstes Lächeln aufgesetzt und den Mann mit dem grauen Bart angeflirtet. Ups das ist ja mein Opa.. wieviele von den O-Leuten gibt es denn noch? Darüber konnte ich mir den Kopf zerbrechen als meine Opa mich durch die Straßen geschoben hat. OK ich geb zu ich hab wieder nicht lange durchgehalten sondern lieber in meinem stylischen Kinderwagen geratzt. Oh man ich sag euch, als ich mich dann von meiner lieben Seite gezeigt habe (schon mal was Unschuldigeres gesehen als mich, wenn ich schlafe?) gab’s auch noch Geschenke. Ein Laufrad in einem passenden pink.. saugeil jetzt muss ich bloß noch wachsen und dann fetz ich damit durch meinen Kiez, ich werde es euch beweisen. Achso das Laufrad gab es natürlich nicht nur von Opa sondern auch noch von ... äähh verdammt wer ist das denn jetzt? Oma ist es nicht... Stiefoma auch nicht, das klingt auch viel zu böse... Blondschopf? Das kann ich nicht aussprechen.. Tante Sabine.. Eigentlich auch nicht wirklich Tante.. ach was solls ich lächel Sie einfach an mach gute Mine zum Spiel, denn ich hab ja noch ein paar Monate bis ich anfange zu reden und bis dahin werde ich mich auch auf einen Form von Omatante festgelegt haben. Nachdem meine Eltern mir dann endlich mal mein Nachtlager gezeigt haben durfte ich bei Papa über die Schulter schauen und das auf der Straße, wo ich sonst nur in meinem Wagen oder in meiner Rennschale hin darf. Mei und kaum war ich bei Omatante wurde ich schon wieder angestarrt. Diesmal von irgendwelchen Jungs, die zwar nett waren aber nicht so mein Fall. Der Gitarrist von Brocken GlazZ, der war mal wirklich schön anzusehen, hatte aber wiederrum kaum ein Auge für mich.. aber daran werde ich arbeiten, solche Stars muss man sich warm halten! Dann hat es mir aber gereicht und ich war wirklich froh als mein Papa mich dann zu meinem Schlafgemach gebracht hat und ich endlich bisschen Zeit hatte alles zu verarbeiten.
Man was für ein Tag ich sag Euch... mal schauen was morgen so passiert...
Tuesday, April 7. 2009
 Ich wurde heute gefragt, wann man denn erkennt welche Haarfarbe ein Baby mal haben wird. Tja wie ist das denn? Welche Haarfarbe wird das Kind mal haben?Das Thema Haarfarbe und Augenfarbe scheint doch ein große Rolle zu spielen bei einigen Eltern. Wir gehen davon aus, dass Isabel ihr dunkles Haar behalten wird, was Sie dann wohl von der Mama hat. Ich bin da noch nicht mal böse drüber oder habt ihr schon mal eine Frau mit mit nem Hühnerknie auf dem Kopf gesehen? Aber trotzdem hatte ich ja schon mal im Blog die Diskussion über die Vererbung von roten Haaren bei dem Eintrag "Junge oder Mädchen? War X oder Y Chromosom schneller und wie warm war es?"Jetzt habe ich noch folgendes gefunden:
"Haben Sie und Ihr Partner beide helle Haut und blondes Haar, seien Sie auf eine Überraschung vorbereitet, wenn Sie die Haarfarbe Ihres Babys sehen: Da Sie beide Gene von vorherigen Generationen in sich tragen, kann Ihr Kind durchaus dunkelhaarig sein! Es sollen sich schon Paare getrennt haben, weil ihr Baby mit leuchtend rotem oder blondem Haar zur Welt kam und sie selber dunkelhaarig waren..."
Es gibt Eltern, die traurig über die Glatze ihres Babys sind. Aber warum eigentlich? Die Haare wachsen schon, da muss man keine Angst haben. Außerdem sagt der Zustand der Haare zum Zeitpunkt der Geburt nichts darüber aus, wie die Haare des Kindes später sein werden. Babys, die mit einem Rotschopf geboren wurden, können blond werden, Babys mit tiefschwarzem Haar können als Blonde aufwachsen und Blonde werden oft brünett. Dunkle Haare werden dominant vererbt wie man mal in der Schule gelernt hat, was ja aber nicht heißt, dass es immer so ist. Interessant wird es, wenn ein rezessives (das Gegenteil von "dominant") Farb-Gen durchkommt und sich mit einem anderen Gen vermischt. So kann ein Elternteil mit schwarzen Haaren durchaus ein blondes Gen in sich tragen und mit dem blonden Gen des anderen Elternteils vermischen. Das Resultat ist ein blondes Kind - obwohl ja eigentlich dunkle Haare dominant vererbt werden.
Bei roten Haaren dachte ich auch immer, sie wären rezessiv doch inzwischen nimmt man an, dass es dominant gegenüber blonden Genen ist. Vielleicht sind Sie auch rothaarig und wissen es nicht, weil ein stärkerer Braun- oder Schwarzton dies überdeckt. Also sollten Sie sich nicht wundern, wenn Junior bei seiner Geburt Urgroßvaters Rotschopf ans Tageslicht bringt.
Und wie verändert sich die Augenfarbe des Babys? Viele weiße Babys werden mit tiefblauen Augen geboren und ihre wirkliche Augenfarbe - ob braun, grün oder blau - kommt erst Wochen oder Monate später zum Vorschein. Die Einwirkung von Licht ändert die anfängliche Augenfarbe. Die meisten afrikanischen oder asiatischen Babys haben dunkelgraue oder braune Augen bei der Geburt, die sich nach sechs bis zwölf Monaten in tiefbraun oder schwarz wandeln.
Eigentlich haben die Augen von Neugeborenen gar keine Farbe, denn gleich nach der Geburt besitzen Babys im Auge noch kaum Farbpigmente. Deshalb nimmt ihre Regenbogenhaut kaum Lichtstrahlen auf und einfallendes Licht wird wieder zurückgeworfen und schimmert in einem hellen Blau. Erst später werden Farbkörperchen im Auge eingelagert und nach etwa einem Jahr hat das Baby dann die richtige Augenfarbe - braun, grün, grau oder "echt" blau. Die tatsächliche Farbe wird durch die Menge der Pigmente bestimmt. Wenig Farbe ergibt blau, ein wenig mehr grün und viel Farbstoff sorgt für braune Augen. Was aber auch sehr interessant ist, wenn wir schon mal beim vererben sind, dass die blaue Augenfarbe rezessiv vererbt wird, die braune Farbe dominant. Dadurch können Eltern mit braunen Augen auch Kinder mit blauen Augen haben. Wenn sich Farbpigmente nur in einem Auge einlagern, spricht man von Iris-Heterochromie. Diese Menschen haben zumeist ein grünes und ein blaues Auge, also einmal viele Farbpigmente in dem einen Auge und wenige in dem anderen Auge.
Die Farbpigmente im Auge wirken übrigens so ähnlich wie eine Brille mit dunklen Gläsern: Sie schützen vor der Sonne. Deshalb sind kleine Babys noch sehr lichtempfindlich und dürfen nicht in die pralle Sonne schauen.
"Ein Zitronenfalter faltet grundsätzlich nur Zitronen. Allerdings zwingt ihn die zur Zeit herrschende Zitronen-Knappheit und die fortschreitende Mechanisierung der Arbeitswelt dazu, auch andere Dinge zu falten. So faltet er auch schon mal den Raum oder die Zeit, oder beides gleichzeitig..." Quelle: http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Zitronenfalter
Saturday, April 4. 2009
 Gestern haben wir bei Isabel am Hals eine leicht entzündete Hautfalte entdeckt. Natürlich sieht es erstmal viel schlimmer aus als es ist aber trotzdem macht man sich einen Kopf wie es dazu kommen konnte und was man jetzt gegen die wunde Hautfalte macht. Dass Hautfalten sich entzünden, kann man nur schwer verhindern, da man natürlich nicht überall jederzeit frische Luft an die Haut lassen kann. Aber wenn man beim Wickeln ist kann man schon mal die Kleinen bisschen nackt liegen lassen, dass an die Haut Luft kommt. Von häufigem baden oder waschen sollte man absehen, da dies die Haut nur noch mehr aufweicht und die wunden Stellen dann anfangen zu nässen was auch brennt. Die Hautfalte bei Isabel ist am Hals und kann so leicht mit Watte und etwas Babyöl ausgewischt werden. Reinigen sollten man solche Stellen immer mit Babyöl oder eben einfach nur mit einem feuchten Tuch, dass nimmt den Talg und die abgeschupperte Haut weg und verhindert, dass sich die Haut da reiben und somit reizen kann. Was man nach dem Trockenen macht sollte ist schwer zu sagen und hier scheiden sich auch die Geister. Einige meinen Puder hat super geholfen. Speziell das Wecesin Pulver von Weleda soll wohl sehr gut sein, dass saugt die Feuchtigkeit auf und pflegt die gereizte Haut. Aber auch Penaten Puder soll helfen. Andere meinen aber auf keinen Fall Puder zu verwenden, sondern eine Wundsalbe oder Creme. Meiner Meinung nach würde aber so eine Salbe auch die Haut aufweichen andererseits sind natürlich auch Wirkstoffe in der Creme, die Heilen. Zinksalbe soll bei den Salben wohl sehr gute Eigenschaften haben. Diese trocknet gut aus und hilft beim Heilen. Vorsichtig sollte man allerdings bei Cremes sein, die einem der Hausarzt verschreibt (nicht der Kinderarzt). So habe ich gelesen, dass einige Eltern den Kindern diverse Cremes auftragen unter anderem Salben mit Cortisonanteilen. Also davon halte ich wirklich nicht viel, mein Kind mit 6 Wochen schon mal an Cortison zu gewöhnen. Wieder andere Mütter waren ganz pragmatisch und haben die wunden Speckfalten einfach immer mal wieder mit dem Föhn getrocknet und hatten auch sehr gute Ergebnisse damit erzielt. Was lernen wir daraus? Die einfachste und preiswerteste Pflege bzw. Behandlung hilft genauso gut wie die teuren. Nun jeder muss selber entscheiden, was für sein Kind das Beste ist, wir werden erstmal mit Babyöl und Watte an die Sache rangehen.
Wenn Maisoel aus Mais gemacht wird, wie sieht es mit Babyöl aus? Antwort: Aus Pflanzenölen aus was denn sonst?
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