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Friday, April 3. 2009
Immer wieder entdeckt man neue Sachen, die unser Sonnenschein mittlerweile kann. Wenn Sie auf der Seite liegt so kann sie sich schon mal auf den Bauch rollen, auch wenn das selten passiert. Aber zumindest muss man jetzt wirklich darauf achten, dass die Kleine in Ihrem Bett auf dem Rücken liegt. Wenn Sie dochmal auf der Seite schläft, so schauen wir, dass sie sich nicht auf den Bauch drehen kann indem man einfach die Decke etwas zusammenrafft und als Blockade unter die Seite schiebt. Nicht das wir was dagegen haben Sie auf den Bauch zu legen, nein viel mehr sollte man dies tunlichst vermeiden weil dies die Gefahr des plötzlichen Kindstod (sudden infant death syndrome - SIDS) erhöht. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr kann so vermindert werden wie man bei beliebte-vornamen.de und im kinder-blog-hamburg.de lesen kann. Kopf heben und halten ist ja nun auch gar kein Problem mehr und Isabel findet es sehr schön über die Schulter zu schauen. So kann man sie auch mal etwas weiter oben auf Brust und Schulter tragen, ohne immer angst haben zu müssen, dass sie mit dem Kopf weg nickt. Natürlich reicht die Kraft noch nicht aus dem Kopf immer oben zu halten aber doch sehr lange. Was aber wirklich für uns immer wieder erstaunlich ist, wie schön unsere Maus nachts schläft. Eine Woche nach der Zeitumstellung hat sich auch Isabel dran gewöhnt um elf zu schlafen und nicht erst um zwölf. Überraschungen gibt es aber auch hier immer mal wieder. So fand es Ramona sehr unfair, als sie die Kleine abends fast eine Stunde rumgetragen hat bis sie geschlafen war und im Bett sofort wieder aufgewacht ist. Die Krönung war aber dann, dass ich die Kleine danach gerade mal 10 Minuten durch die Wohnung getragen habe sie dann fest geschlafen hat (auch im Bett). Aber es war wohl die Vorarbeit, die Ramona geleistet hat, wie ich mir von ihr sagen lassen habe.
Aber ich hab auch nicht immer Glück, wenn man das so nennen kann. So schläft die Kleine bei mir schnell ein dafür durfte ich mir mitten in der Nacht einen "Anschiss" abholen. Nein nicht von Ramona sondern von Isabel. Man kommt sich doch sehr hilflos vor wenn man mit der einen Hand Isabel auf dem Wickeltisch hält, an der anderen Hand läuft verdaute Milch in breiiger Form den Arm herunter und T-Shirt und Shorts verfärben sich gerade in ein schönes orange-gelb-braun. Naja mir bleib dann leider nicht weiter übrig als "Ramona! Hiillfee!" zu rufen. Nachdem Isabel dann wieder sauber und trocken gelegt war, ich neue Schlafklamotten anhatte und der Boden keine feuchten Flecken mehr aufwies, lag sie im Bett mit großen Kulleraugen und putzmunter. Man beachte es war nachts um halb fünf. Sowas muss man auch mal mitmachen sage ich mir und freu mich immer noch wenn ich die Kleine wickel.
Wie man merkt, hat jeder so seine schönen und seine weniger schönen Erlebnisse mit unserem Sonnenschein!
Tuesday, March 31. 2009
Gestern als ich heim gekommen bin, hat Isabel über Mamas Schulter mit den Augen die Welt erkundet und als Sie mich erblickt hat, sah man ein Lächeln im Gesicht. Unglaublich wie schön es sich anfühlt, wenn man so was sieht und man auch gleich lächeln muss. So ein Blick reicht aus um die Arbeit zu vergessen und man freut sich bei seinen geliebten Frauen zu sein.
Auch wenn das Lächeln der Kleinen noch nicht immer echt ist, sondern eher Übung, so erkennt man ein echtes Lächeln daran, dass Babys das ganze Gesicht benutzen um zu lächeln. Auch wenn sich die Kleinen selber aussuchen, wann sie das erste Mal lächeln, kann man Kind schneller dazu bringen; einfach viel knuddeln, kitzeln und mit ihm spielen.
Auch ist jetzt schon zu erkennen, dass nicht nur das Schwarz-Weiss-Bild an der Wand interessant ist, sondern auch komplexere Sachen. Bewegungen werden nun verfolgt und ein Rundgang durch die Wohnung ist auch sehr interessant. Natürlich erkennen die Kleinen noch nicht alles scharf, aber Sie sehen die unterschiedlichen Formen und Farben. Es wird jetzt wirklich langsam Zeit, dass wir uns mal ein Mobile besorgen. Aber es gibt auch andere Tricks, wie die Kleinen animiert werden können. So sind Werbeprospekte immer schön bunt und wenn der Sonnenschein bei Mama oder Papa auf dem Arm liegt und die Werbung anschaut, ist die Welt um sie herum völlig egal. Auch wird es bald soweit sein, dass Kleinkinder Töne Musik bewusster wahrnehmen.
Solche Entwicklungssprünge machen sich aber auch bemerkbar. So war Isabel am Sonntag zum Schlafkind verwandelt. Das Baden war auch nicht so schön wie sonst und es wurde lauthals der Unmut geäußert. Nachdem dann noch die Haare frische gewaschen waren und Sie auf der Wickelkommode schön warm eingepackt war, ist sie schon beim Anziehen eingeschlafen und hat auch sonst den Tag mit Schlafen verbracht. Gestern dagegen wollte Sie von Schlaf nichts wissen. Etwas unruhig war sie, sobald Sie länger als zwei Minuten auf der Couch lag oder Sie nur im Arm gehalten wurde, ohne dass Mama sich bewegt hat.
Als ich dann abends die Kleine durch die Wohnung getragen habe und Ramona endlich mal die Zeit und Ruhe hatte etwas zu machen, war Isabel aber ganz entzückt, weil es ja so viel zu sehen gab. Nicht das jetzt jemand denkt, ich lass Ramona alles machen im Haushalt. Nein, auch Sie ist froh wenn sie mal die Kleine in andere Hände geben kann und nicht immer unterbewusst darauf achtet, dass die Kleine sicher liegt oder schläft. Ich verstehe es absolut. So gern ich die Kleine bespasse, so angenehm ist es auch, die Kleine an Mamas Brust zu legen, wenn Sie schon 10 Minuten schreit, weil sie essen mag. Arbeiten gehen einem flüssiger von der Hand, wenn man nicht immer auf die Kleine achten muss.
Die Zeitumstellung interessiert natürlich den Nachwuchs auch weniger und so schläft unsere Kleine nun nicht mehr zwischen Zehn und halb Elf ein, sondern erst eine Stunde später. Da werden wir noch eine Weile brauchen, bis Isabel sich an die Schlafzeiten gewöhnt hat und Papa wird nun bis halb zwölf durch die Wohnung laufen bis Isabel eingeschlafen ist. Der Entwicklungsschub, die Zeitumstellung, die neu gewonnen Eindrücke und vielleicht auch die Situation, dass tagsüber nur Mama da ist, muss das Kind auch erst einmal verarbeiten.
Aber sobald wir ein Lächeln von unserem Sonnenschein ernten, sind die ganzen Anstrengungen vergessen und wir sind froh Isabel in unserem Leben zu haben!
Thursday, March 26. 2009
Das kann ich euch sagen, einfach mal lächeln und immer hübsch lieb sein. Letztes Wochenende war es ja soweit, und meine Oma und mein Opa aus Forst sind ganz ganz weit gefahren mit dem Auto, nur um mich zu sehen. Kann man sich fast gar nicht vorstellen, oder? Aber es war tatsächlich so. Jedenfalls wurde mir berichtet, dass sie am Freitag früh um 9 Uhr in Forst, dass ist da, wo meine Mama geboren ist, losgefahren sind und am Nachmittag war es dann nach 650 km soweit. Zum Mittagsschlaf hatte mich meine Mama auf die Couch gelegt, in meine blaugestreifte Babydecke eingekuschelt. Als Oma und Opa dann in die Wohnung kamen, hatte sich mein Opa auf die Couch gesetzt und erstmal was getrunken. Natürlich hat er mich nicht dort gesehen, ich war auch ganz leise. Meine Oma in der Zeit lief durch die ganze Wohnung und schaute überall in die Babybetten und fragte dann meine Mama: „Wo ist denn das Kind?“ Die sagte dann, dass ich auf der Couch liege neben dem Opa. Der Opa drehte sich ganz entsetzt erstmal um, und suchte mich. Das war vielleicht lustig, denn er hatte mich echt gar nicht bemerkt, als er sich setzte. Und nun begann meine Aufgabe, nämlich mich gleich in die Herzen meiner Großeltern einzubrennen. Ich lag da, ganz ruhig und lieb. Muss ja auch zugeben, an dem Freitag war ich etwas sehr müde. Aber gleich wurde ich dennoch von beiden begutachtet und unentwegt angeschaut. Muss ja zugeben, dass hat mir schon gefallen, die ganze Aufmerksamkeit.
Wir sind dann auch noch zum Wochenmarkt mit meinem Kinderwagen gelaufen, und meine Oma wollte unbedingt den Kinderwagen schieben, die ganze Zeit. Meine Mama und mein Papa und auch mein Opa waren aber auch dabei, auch wenn ich sie nicht gesehen hab, nur meine Oma guckte immer in den Wagen.
Am Samstag dann sind wir in ein Möbelhaus gefahren zum Stühle kaufen, weil mein Opa nämlich den einen Stuhl am Esstisch kaputt gemacht hat und einer war schon kaputt. Und nun hat es sich endlich mal gelohnt, vier neue zu kaufen. Und da ich ja noch mein Vitamin D und Flur aus der Apotheke brauchte, sind wir alle durch den Riemer Park zur Apotheke spaziert. Aber auch hier hab ich nur meine Oma gesehen, die wieder den Kinderwagen geschoben hat. Jedenfalls hatte ich ein tolles Wochenende mit Oma, Opa, Mama und Papa und ich war auch ganz lieb. Wenn ich doch mal etwas schreien musste, wurde ich gleich von Oma durch die Gegend getragen. Das mag ich ja unwahrscheinlich gern, nur Mama und Papa warten immer ein bißchen ab, ob ich mich nicht doch wieder beruhige, bevor sie mich hochnehmen. Aber Oma macht das freiwillig sofort. Das muss ich mir auf alle Fälle merken, für die nächsten Besuche bei Oma oder wenn sie wieder mal in München ist. Jedenfalls hab ich viel gelächelt, geschlafen und wenig geschrien. Ich wollte ja einen guten Eindruck hinterlassen. Immerhin will ich ja, dass sie wiederkommen.
Am Sonntag nach dem Frühstück sind sie dann wieder aufgebrochen und in ihre Heimat zurückgefahren. Aber ich muss sagen, es war ein wirklich nettes Wochenende und meine Oma und mein Opa sind auch echt nett, zum Glück, wenn die kann ich ja nicht mehr umtauschen – aber will ich ja auch gar nicht.
Ach, und ganz viel Geschenke hab ich auch bekommen. Ein riesiges Paket mit Klamotten – mit Rüschen, ohne Rüschen, in rosa oder einer anderen Farbe, langärmlich oder kurzärmlich von Größe 62 bis 74. Auch was ganz hübsches für die diversen Hochzeiten, auf die ich dieses Jahr mit meiner Mama und meinem Papa eingeladen bin. Da kann ich mich richtig rausputzen, bzw. Mama und Papa müssen mich rausputzen, aber die kriege ich schon dazu, dass sie mich hübsch machen.
Freue mich ja auch schon auf Ostern, wenn wir zu Oma und Opa hinfahren und ich die Forster Gegend erforschen kann und meinen caotischen Onkel Ronny kennenlerne. Von dem hab ich ja schon Geschichten gehört – mein lieber Scholli. Und zu meinem anderen Opa nach Dresden fahren wir dann auch, wo ich meine Urgroßeltern und meine restlichen sächsischen Verwanden kennenlernen darf. Hoffentlich verstehe ich die von der Aussprache überhaupt. Aber das wird sich zeigen.
Nun bin ich so erschöpft, dass ich erstmal ein kleines Schläfchen machen werde, bis Papa heim kommt und mich betüdelt. Der kann das so schön, dass Mama immer lachen muss, wenn er versucht, mich zum Lachen zu bringen. In diesem Sinne …
… eure Isabel
Wednesday, March 25. 2009
...dann passt es nicht mehr in die Windel. So wieder einmal gestern geschehen.
Abends schön entspannt etwas fern gesehen, während unsere kleine Maus immer wieder mal am Trinken war und dann auch so langsam den Schlafzimmerblick aufgesetzt hat. Also ab ins Bett mit uns Dreien und Isabel die letzte Mahlzeit verabreicht bevor diese ins Schlummerland abdriftet. Nur als ich aus dem Bad kam meinte Ramona schon, dass ich wohl nochmal unser Sonnenschein wickeln könnte, da sie da so komische Töne gehört hat. Diese klangen angeblich auch nicht nur nach heißer Luft sondern nach Flüssigkeit. Also ab ins Kinderzimmer und eine neue Windel bereit gelegt. Dann ging es ans Auspacken des "Überraschungspaket" und dann war nichts mehr Sonnenschein. Erst dachte ich ja noch, dass vielleicht etwas Milch daneben gelaufen ist beim Stillen, aber als der feuchte Fleck auf dem Strampler als Grundlage einen feuchten braunen Fleck auf dem Body hatte war ich mir sicher, dass es keine Milch war. Ja die Windel war dem Druck wohl nicht gewachsen und hatte das Notventil geöffnet, was wohl gerade am Rücken lag. Jedenfalls war eine leicht flüssig zähe Masse an dem Rücken zu erkennen und so musste wieder mal Wasser und der Waschlappen ran. Wahnsinn, dass so ein kleines Wesen soviel "Scheiß" machen kann. Naja und wie so üblich wenn der Papa wickelt und gerade den Popo hoch hebt muss natürlich die Blase auch noch geleert werden. Schön über den Bauch auf die Wickelunterlage. Toll meine Süße ich hab dich auch lieb! Also hochheben und alles wegräumen und neue Unterlage drunter legen, wobei ich mir immer gedacht habe "Zum Glück ist es kein Junge, dann dürfte ich mich auch gleich noch frisch einkleiden". Isabel war natürlich ruhig und hat alles ganz entspannt mitgemacht und wahrscheinlich sich hinein gegrinst. Nachdem die Dame dann neu eingekleidet war und alles wieder schön trocken war, hat es auch nur noch zwei Minuten gedauert bis sie eingeschlafen war. Wir wollten dem Frieden ja nicht glauben aber sie hat dann 6 Stunden durchgeschlafen. Irgendwie kann man den Kleinen noch nicht mal böse sein sondern liebt sie noch mehr bei solchen Aktionen. Es ist wohl Satire gemischt mit Situationskomik.
Demnächst werden wir dann mal andere Windeln testen. Bisher nutzen wir ja die Moltex Öko in der kleinsten Größe. In der Moltex Öko sind keine Parfumstoffe drin und reizen so weniger die zarte Babyhaut. Nun haben wir aber gesehen, dass der dm Drogeriemarkt auch eine Ökowindel der Eigenmarke anbietet. Testberichte, die ich gelesen habe, sagen, dass die Alana Öko Premium Windeln wohl sehr trocken halten sollen und viele von Moltex Öko auf diese Marke umgestiegen sind. Nun denn ich werde berichten.
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