Wieder mal ein paar Impressionen von einem diesmal eher wenig ereignisreichen Wochenende - ein kleiner Spaziergang am Sonntag, der dann doch ausgeartet ist und zwei ganze Stunden Zeit in Anspruch genommen hat und das trotz des Wetters. Immerhin mussten wir zwei mal am Spielplatz vorbei.
Heute schreibt mal wieder der Vater, der sich ja so lange zurück gehalten hat beim Schreiben. Heute geht es mal um das Thema "Trocken werden" und "Sprechern lernen". Isabel redet ja nun immer mehr und brabbelt auch alles nach, was man so sagt. So muss man im Auto schon sehr aufpassen, dass man sich nicht zu sehr über irgendwelche aggressiven Fahrer aufregt und Worten in den Mund nimmt, die ein Kind nicht als erstes Lernen sollte. Aber es ist auch sehr schön sich mit seinem Kind unterhalten zu können und auch eine richtige Antwort bei Fragen zu bekommen. Seit neuestem Versucht Isabel auch ihre Schlaflieder mitzusingen oder eben das Lied vom Sandmännchen. Wenn allerdings der Rededrang zu hoch wird, dann muss mal richtig geschrien werden. Naja und wenn man gerade das kleine Feuerwehrauto in der Hand hat, dann bietet sich ja das tatü-tata an.
Nunja das mit dem auf Toilette gehen oder dem Töpfchen ist so eine Sache für sich. Jedes Kind macht es anders und die einen werden früher trocken die anderen später. Isabel macht aber leider keine Anstalten freiwillig auf die Toilette zu gehen. In der Krippe nicht und daheim leider auch nicht. Derzeit versuchen wir es einfach damit, dass Isabel abends nur mit Schlüpferchen rumläuft anstatt mit Windel. Es gefällt ihr auch super nur wenn die Hose und Strumpfhose nass werden wird geschrien, als ob die Welt untergehen würde. Einmal hat sie es auch geschafft sich die Hose runter zu ziehen, dass eben nur der Boden nass wurde. Aber Isabel wozu ist denn das Töpfchen da? Es ist aber extrem schwer die Waage zwischen dem Fragen zu halten. Einerseits wollen wir Isabel daran erinnern, dass sie keine Windel anhat und auf das Töpfchen gehen soll, andererseits will man das Kind auch nicht nerven, indem man alle paar Minuten fragt ob sie Pieseln muss. Es ist alles nicht so einfach und es gibt leider auch kein Patentrezept, wie man Kinder trocken bekommt. Allerdings kann man die Zeichen deuten und erkennen, ob eine Kind überhaupt schon bereit ist trocken zu werden. So gibt es sehr schöne Checkliste bei hallo-eltern.de
Checkliste: Ihr Kind ist möglicherweise bereit zum trocken werden, wenn es:
regelmäßig Stuhlgang hat
seine Hose selbst an und aus ziehen kann
Dinge imitiert, die mit dem Toilettengang zusammenhängen (guckt interessiert zu wenn Sie zur Toilette gehen, möchte Unterwäsche tragen, ...)
körperlich mitteilt, dass es Stuhlgang hat (es redet darüber oder macht Geräusche dazu)
Stuhl und Urin benennen kann
einfachen Anweisungen folgen kann
die körperlichen Signale versteht, die bedeuten, dass es "muss" und Ihnen Bescheid geben kann, bevor es zu spät ist
sich in einer schmutzigen Windel unbehaglich fühlt
"trockene" Zeiträume von drei bis vier Stunden hat (dies zeigt, dass die Blasenmuskulatur ausreichend entwickelt ist, um den Urin zu halten und zu sammeln)
keine "alles verneinende" Haltung mehr hat
versteht, dass Dinge an den Platz gebracht werden, an den sie gehören
So liebe Leute, heute mal wieder ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich lerne jeden Tag so viele neue Wörter und neue Sachen, dass ich sogar meine Eltern schon belehren kann. So stand ich letztens mit Mama an der Bushaltestelle und wir haben auf den Bus gewartet. Dann kam eine S-Bahn angefahren und meine Mama sagte: "Schau mal Isabel, da ist eine Bahn". Darauf ich dann ganz altklug: "Nein Mama - Zug". Aber sonst machen meine Eltern mir mir immer so lustige Sachen wie Letztens. Da hab ich mit meinem Papa getanzt. War super fetzig, nur warum mein Papa so seltsam rumgehüpft ist am Ende verstehe ich nicht so ganz.
Es sei uns verziehen, dass wir momentan so wenig bloggen. Aber wir arbeiten wie irre und nach der Arbeitszeit ist ja noch nicht Ende oder Füße hoch legen. So will Isabel beschäftigt werden, Mama bearbeitet nebenbei Faschingskostüme, gestaltet neue Fensterbilder für den Frühling, in der Hoffnung, ihn doch noch rauslocken zu können, und Papa muss das neue iPad testen und Pixi-Bücher mit Isabel darauf anschauen. Also alles nicht so einfach, aber wir geloben Besserung.
Als sich letztes Wochenende das Wetter von seiner besten Seite gezeigt hat, mussten wir natürlich unbedingt raus. Und da meine beiden Zuckermäuse vorher den Keller durchwühlt hatten auf der Suche nach was auch immer kamen sie nach gefühlten vier Stunden wieder rauf und Isabel hatte ihr Laufrad dabei. Nun hieß es für unsere Maus Laufrad musste überall mit hin: ins Schlafzimmer einmals ums große Bett, ins Wohnzimmer um den Couchtisch herum und zu guter letzt auch noch mit aufs Klo ins Bad. Also, nachdem wir immer und überall die ganzen Sachen weggeräumt haben, damit Madame mit dem Laufrad auch überall durchkam und wenden konnte, beschlossen wir raus zu gehen. Wetter war ja super - auf dem Spielplatz war also die Hölle los. Und Isabel und ihr Laufrad waren unzertrennlich. Stehend an der Bank, das Rad zwischen den Beinen wurden z.B. Sandförmchen gebacken. Nachdem sie sich doch entschlossen hatte, es mal wegzustellen, wurde es gleich danach, als sie einen Jungen beobachten hat, wie er mit seinem Laufrad vorwärts kam, wieder geholt und sie hat versucht, es auch so zu machen wie er.
Nun ja, sie ist noch nicht so schnell, aber das wird schon noch, Balance halten geht schon recht gut. Wir werden das weiter beobachten.
Nach den Weihnachtsfeiertagen und der vielen freien Zeit ist nun auch bei uns wieder der Alltag voll drin. Alle gehen Arbeiten, Isabel geht wieder in die Krippe. Und da sind wir auch schon beim Thema: 23 Tage ohne Krippe. Und dann von hgeut auf morgen für die Maus der Wiedereinstieg. Wir hatten uns da schon Gedanken gemacht, wie die ersten Tage so werden. Ob es Stress gibt beim Abgeben morgens, ob der Mittagsschlaf wieder normal wird usw.
Der Montag lief dann wie folgt ab: Papa und Isabel rein in die Krippe. Jacke aus, Stiefel aus und Hausschuhe an. Papa stand ganz gespannt daneben, was nun passieren wird. Isabel schnell zur Erzieherin hin und "Hallo" gesagt und ab in die Gruppe. Da es nun in der Krippe auch einen Puppenwagen gibt, ist Isabel erst skeptisch um das in rosa gehaltene Gefährt rumgeschlichen und nach einem kurzem Okay von der Erzieherin hat sie sich auf das Teil gestürzt und ab ging es. Eike hat dann noch schnell gefragt, ob er denn noch einen Abschiedskuss bekommt. Isabel daraufhin zur Tür gestiefelt, Kuss verteilt und zurück zum Puppenwagen und ab zum Spielen.
Somit haben wir uns im Vorhinein wieder viel zu viel Gedanken gemacht. Alles schick gelaufen. Auch als ich beim Abholen noch mal nachgefragt hab, ob alles okay war, wurde mir bestätigt, dass es keinerlei Probleme mit ihr gab. Also können wir uns auf unseren Sommerurlaub freuen, wenn es wieder mal heißen wird: XY Tage ohne
Nachdem ich nun wieder mal etwas Zeit habe, kann ich euch mal von meinen letzten Tagen berichten. Ich war ja mit Mama und Papa auf dem 90. geburtstag von meinem Uropa. Da war ne Menge los, aber ich hab es überstanden. Und mein Geschenk ist erstmal super angekommen, es gab den Babyblog als Buch gebunden in drei Teilen. Und mein Uropa, als treuer Leser, war tierisch begeistert. Dann war die Tage einfach noch ein wenig viel los, weil man immer überall hin fahren musste: zum Opa, zum Uropa, zur Tante, auf den Striezelmarkt. Aber nach ein paar Tagen dort vor Ort, sind wir nun schon bei Oma und Opa in Forst. Da ist es ruhiger, und ich kann wieder Dinge machen, die mir gefallen. So hab ich gestern zum Beispiel mit Oma das Bad geputzt, während Mama geschlafen hat auf der Couch. Vorgestern waren wir beim Tante Katrin beim Friseur und nachdem nun Mama so toll aussah mit der neuen Frisur, hab ich auch gleich noch einen Schnitt bekommen und Tante Katrin hat mich auch hübsch gemacht. Nun sind die Ohren wieder frei und der Pony kürzer. Dann waren wir auch noch shoppen gewesen und Tanken in Polen. Und gestern war ich mit Oma bei den Hühnern gucken, ob die überhaupt durch den hohen Schnee stapfen können. Und etwas später dann, hab ich mit Papa meinen ersten Schneemann gebaut. Wie toll der geworden ist, könnt ihr euch wieder mal anschauen.
Und heute morgen haben wir den Weihnachtsbaum geschmückt. Wie die Lichterketten angemacht wurden, hab ich ja noch mitbekommen, aber dann müssen mir doch irgendwann die Augen zugefallen sein. Jedenfalls hat der Baum nun auch noch bunte Kugeln dran und steht in der Ecke in der Wohnstube. Mal schauen, was noch alles passiert heute ...