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Entries tagged as 2. Lebensjahr
Sunday, December 12. 2010
Wir möchten heute mal wieder was ganz banales aus unserem Eltern-Kind-Leben erzählen. Der Winter dieses Jahr ist heftig und die Kälte hat uns im Griff. Aber wir trotzen der Kälte, gehen dennoch mit unserer Tochter Schlitten fahren und raus an die frische Luft. Zwar nicht mehr so lange und oft, aber dennoch ist Frischluft wichtig und zu verpimpeln wollen wir ja unsere Isabel auch nicht. So waren wir letztes Wochenende am Kinderberg rodeln und gestern waren Isabel und ihr Papa ne Runde Schlitten fahen. Und wenn Isabel dann wieder daheim ist, kuschelt sie mit Papa im Bett oder zieht sie die "HotSox" von Mama an, will "Simons Cat" auf youtube sehen und dann ist die Welt wieder in Ordnung.
 
In diesem Sinne, lasst euch vom Wetter nicht unterkriegen, wir machen das auch nicht.
Tuesday, December 7. 2010
Wenn Isabel mal mit einem Begriff oder einem Gegenstand nichts anfangen kann, dann kommt immer, aber auch wirklich immer die Frage: „Wasn das?“ So auch am Sonntag, als wir ihr immer gesagt haben, wenn am Montag in der Krippe der Nikolaus kommt, muss sie ganz lieb sein und dann gibt es Geschenke. Dann kam als Antwort von Ihr: „Schenke? Ja!“ Jedenfalls gab es ja am Nikolausmorgen die ersten Geschenke, als die kleinen Stiefelchen gefüllt vor der Tür standen. Und nachdem sie die dann auch gefunden hat, war sie total happy. Aber schaut selbst.
Unsere Vorab-Befürchtungen über den Nikolaus, der in die Krippe kam und unserem Kind haben sich nicht bestätigt. Wir haben die Erzieherinnen schon vorgewarnt, dass es bestimmt Geschrei oder zumindest Angst geben wird, aber was macht unser Kind, als der Nikolaus durch die Tür kommt? Freut sich wie ein Schnitzel und lacht ihn die ganze Zeit an. Super.
Sunday, December 5. 2010
Wie wohl bei ganz vielen Familien wird am zweiten Advent die Küche zur Weihnachtsbäckerei. Ramona und ich haben früher mit unseren Eltern Plätzchen gebacken und selbst als Isabel nur ein Gedanke war, haben wir zusammen an Weihnachten Plätzchen gebacken. Dieses Jahr war es nun so, dass Isabel auch richtig mitgemacht hat. Man würde ja von einem Kind, was noch nicht mal zwei ist nicht viel erwarten, ausser vielleicht zuschauen und überall mal den Finger rein halten. Aber Isabel hat uns wieder mal erstaunt. So wurde sich ordentlich auf den Stuhl gesetzt und fleißig beim Papa abgeschaut. Mit Förmchen die Plätzchen ausstechen, mit Ei die Plätzchen bestreichen und mit einer Haselnuss dekorieren. Überall hat Isabel mitgemacht und war schon ein richtig kleiner Pofi. Wenn sie so interessiert ist an Tätigkeiten und voll dabei ist, kann man sich richtig vostellen, wie die Synapsen im Hirn sprießen. Man kann dann aber auch schnell sehen, dass es für sie anstrengend ist, denn kaum auf der Couch, dauert es keine zwei Minuten bis sie schläft. Aber ich habe nach solch schönen Tagen immer sehr gut geschlafen.
Saturday, December 4. 2010
Am Samstag beim Frühstück hatte ich wieder mal einen der Momente, bei den man fröhlich vor sich hin grübelt. Beim Apfel schneiden ist mir eingefallen, dass meine Mama das auch immer gemacht hat. Immer wieder wurden Äpfel beim Frühstück geschnitten von meiner Mama entkernt und jeder hat ein Stück bekommen, wobei ich mich immer gefragt habe, woher diese Ambition kommt einfach so mal einen Apfel für alle aufzuschneiden. Damals hab ich es nicht verstanden, ich verstehe es auch heute noch nicht, aber jetzt sitze ich am Tisch schneide Apfel auf und verteile die Stücken dann. Ja es sind Kleinigkeiten, an die man gern zurückdenkt. Ob unsere Isabel dann auch mal später beim Frühstück Obst aufschneidet? Ich weiß es nicht, aber ich merke, dass man doch sehr viel seinen Eltern nachmacht, sei es bewusst oder unbewusst. Was mir allerdings sehr bewusst ist, dass wir in der Weihnachtszeit immer viel gesungen haben. So singe ich zur Zeit fast immer irgendwelche Weihnachtslieder, auch wenn ich nict immer ganz Textsicher bin. Aber es geht ja auch nicht darum alles richtig zu singen sondern überhaupt mit Isabel zu singen und sie hat sich noch nicht die Ohren zugehalten. Es ist rotzdem ungewiss, was die Zukunft bringt. Meine Großeltern haben Abends Bücher gelesen und Tagebuch geschrieben, weil es noch kein Fernsehen gab und ich sitze Abends am Laptop und schreibe in meinen Blog und berichte der ganzen Welt wie stolz ich bin. Vielleicht ist für Isabel ein iPad sowas, was für mich heute ein 386er ist. Meine Eltern waren froh eine Telefon zu haben und ich besitze zwei Handys. Früher habe ich im Lexikon geblättert heute schaue ich einfach bei Wikipedia. Was wird die Zukunft wohl bringen? Ist für Isabel ein LCD Flachbildfernsehen später mal richtig Oldschool, weil ja das 3D Fernsehen ohne Brille das normalste der Welt ist. Die Welt verändert sich und das immer schneller, zumindest das ist sicher!
Monday, November 29. 2010
Nachdem ja nun der erste Schnee fällt in München und man sich nach einem Spaziergang durch die Kälte auf ein wohliges Bad freut, stellt sich immer die Frage ob man denn einfach so allein in der Wanne entspannen kann. Meist geht es ja nicht, da die Kleine dann auch gleich mit gebadet wird und man so nicht faul in der Wanne liegen kann. Aber dennoch ist so ein Sonntagsbad für beide Elternteile wie Zuckerbrot und Peitsche. Derjenige, der gerade mit der Kleinen badet muss natürlich aufpassen, dass nichts passiert in der Wanne während der andere Elternteil mal entspannt 20 bis 30 Minuten die Füße hochlegen kann. Ja aber in dem Moment wo die Kleine aus der Wanne kommt, tauscht man Zuckerbrot und Peitsche. In der Wanne kann man dann nochmal heißes Wasser nachlaufen lassen und bisschen entspannen, während der Andere die Maus abtrocknet, anzieht und die Haare föhnt. Nun egal ob man der Anzieher ist oder der Bader, es hat beides so seine schönen und weniger schönen Sachen. Aber dennoch ist das Sonntagsbad was Schönes, denn beide Elternteile beteiligen sich im absolut gleichen Maße.
Thursday, November 25. 2010
Was soll ich euch sagen, die letzte Nacht war wirklich entspannend zumindest wenn man die letzten beiden Nächte vergleicht. Isabel hat geschlafen und ich.. Ja ich war um vier Uhr munter und hab auf das Babyphone geschaut und mich gewundert, dass es so ruhig ist. Also lag ich wieder da und war wach... 10 Minuten immer noch keine Isabel aus dem Babyphone zu hören... 20 Minuten immer noch Ruhe. Oder war da doch was? Zack putzmunter... nach 30 Minuten gehen meine Augen langsam wieder zu und ich schlafe ein... Klack Radio an und ich bin wieder wach. Aber ich habe geschlafen und das auch eigentlich ganz gut, das ist sicher. Warum ich immer dann zur gleiche Zeit wach werde, wenn unsere Maus mal Nachts munter war, entzieht sich meinem Verständnis, aber ich bin es gewohnt. Ich werde ja schließlich öfters wach. Jedes mal wenn Isabel sich im Bett umdreht und dabei einmal schnauft oder hustet und das Babyphone angeht, gehen bei mir alle Zellen von Standby auf Ultra-Power sponsored by Adrenalin. Schon mal versucht in einem Adrenalinrausch einzuschlafen? Ich sag euch das kann eine Herausforderung sein. Vor allem kommt dann noch erschwerend hinzu, dass die Ultra-Power nicht aufgebraucht wird, denn man bleibt ja liegen und verbraucht gefühlte Negativ-Kalorien... Oh Gott nehme ich Schlaf zu? Dem sollte ich später mal nachgehen. Aber ich habe noch eine Story für euch die wohl auch sehr gut zu "Nachwirkungen" passt, wenn man es mal unter dem Gesichtspunkt der Ernährung betrachtet. Es ist ja nicht so, dass nur Erwachsene oder nur Kinder mal flatulieren, nein jeder macht es. Ok die Fische vielleicht ausgenommen aber sonst wohl wirklich jeder. Nun nachdem gestern Isabel in gebückter Haltung, am Stuhl festgekrallt, einen hochroten Kopf und ein verkläreten Blick hatte war klar, die Windel muss gewechselt werden. Nun denn auf gehts und alles wieder in Ordnung gebracht, kann man sich wieder dem Spielen widmen und mit Papa Quatsch machen. Puh wenn da nicht schon wieder dieser Gewruch wäre. Ich frage Isabel: Hast du Kacka gemacht? Isabel antwortet mit einem energischen Kopfschütteln und meint: Pubs.. Mama! Ich hab köstlich gelacht, auch noch als ich das zweite Mal in zehn Minuten die Windel gewechselt habe. Da habe ich gleich noch ein Thema dem ich später mal nachgehen sollte. Wieso wechselt innerhalb von 10 Minuten die Konsistenz von fest auf cremig.. wobei vielleicht muss man ja nicht alles wissen.
Wednesday, November 24. 2010
Meine geliebte Tochter will mich wohl zum Narren machen. Gestern um 5 Uhr morgens hab ich das erste mal ihre Stimme aus dem Babyphone gehört und hab mir gedach:Nein bitte noch nicht. Gib mir noch eine Stunde Schlaf dann steh ich gern mit dir auf! Nun daraus wurde nichts, denn Isabel wollte nicht mehr im Bett liegen sondern lieber rumbrabbeln und darauf warten, dass jemand kommt und sie aus dem Bett holt. Also war meine Nacht um kurz Nach fünf vorbei und Isabel hat dann in unserem Bett rumgealbert bis sich der Papa endlich erbarmt hat aufzustehen. Nunja es sind Kinder und die dürfen auch mal zeitig wach sein.
Heute Nacht war jedoch dann um 4 Uhr Isabel durchs Babyphone zu hören. Mama? Mama? tutelttatata... Ich wieder in Gedanken: Nein bitte noch nicht. Blick auf den Wecker. Nein du willst jetzt nichts jede Nach eine Stunde früher aufwachen. Gib mir noch zwei Stunden Schlaf dann steh ich
gern mit dir auf! Dann wieder: Mama? Ditditzditz! Also steh ich auf und schaue ob sie vielleicht nur nicht richtig zugedeckt ist oder ihren Schnuller haben mag. Kaum im Zimmer, sitzt unser Spatz im Bett und freut sich. Ich versuch sie wieder hinzulegen und gebe ihr einen Kuss, ernte dafür aber nur Geschrei. Hmm vielleicht hat sie ja etwas hunger, weil das Abendessen alles andere als viel war. Also frage ich: Willst du eine Flasche? Isabel: Ja! Ich: Ok ich mach schnell eine Flasche und du bleibst im Bett liegen. Isabel nickt und ist ruhig als ich rausgehe. Kaum steh ich in der Küche und hab die Flasche fast zugeschraubt höre ich sie wieder schreien. Hmpf! Schnell wieder ins Kinderzimmer die Kleine aus dem Bett genommen und Flasche geben. Noch nicht mal den Mund an der Flasche gehabt heißt es schon: Heiß! Ich versucht ihr klar zu machen, das die Flasche nicht heiß ist und sie doch mal trinken mag. Wow ganze drei Schlucke bis sie nicht mehr wollte. Schnuller wieder in den Mund und die Frage dazu: Magst du jetzt wieder in dein Bett schlafen gehen? Isabel: Nein (schnief) Ich: Magst du zu Mama und Papa ins Bett? Isabel: Ja! *grins*
Also mach ich den Packesel und nehme Isabel die Decke und das Kopfkissen, bringe alles zu uns ins Bett und lege die Kleine hin. Kein Geschrei! Alles prima! Ramona kuschelt sich wieder in die Decke, die Kleine spielt mit ihrem Schmußetuch und ich bin wach! 10 Minuten... 20 Minuten... Isabel spielt immer noch mit ihrem Schmußetuch und guckt mich ab und zu an. 30 Minuten wach.. Isabel ist ruhig und schläft jetzt endlich wieder. Ramona atmet seit einer gefühlten Stunde ganz entspannt durch ihre verschnupfte Nase und ich bin wach! 40 Minuten... 50 Minuten... Jetzt schlafe auch ich wieder ein. Klack! Radio an, ich bin wieder wach und muss aufstehen. Isabel schläft ruhig weiter während ich mich anziehe und Ramona dreht sich um, um dem Licht, was durch den Türspalt dringt, zu entkommen.
Isabel muss aber jetzt auch aufstehen, also geh ich ins Schlafzimmer und meine: Isabel Mausi aufwachen, aufstehen! Was ich ernte ist ein: Grrrrrmmmpf! Ich denke: Danke, in bin gern für dich da!
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