Nachdem Isabel den
Umzug in das eigene Zimmer ohne Probleme mitgemacht hat ist nun immer einer von uns beiden an der Reihe, die Kleine
ins Bett zu bringen. Nun das ist aber leichter gesagt als getan.
Wenn Ramona Isabel ins Bett gelegt hat wurde auch meistens innerhalb von 10 bis 15 Minuten
geschlafen. Es gab
kein Geschrei nur ein wenig rumwälzen im Bett bis auch die letzte Energie aufgebraucht war. Wenn ich dagegen unser Sonnenschein in Bett gebracht habe gab es immer ein großes Geschrei. Ich habe nichts anders gemacht, alles so wie meine geliebte Frau auch und das hat mich dann schon ein wenig traurig gemacht, dass ich es nicht geschafft habe.
Ein
Einschlafritual haben wir auch. Wenn es Zeit wird für das Bett, dann wird die Kleine umgezogen und dann darf nochmal bei Mama getrunken werden bevor es ins Bett geht. Ich gebe unserem Schatz dann noch einen Kuss oder eben die Mama und dann wird noch gewunken und eine Gute Nacht gewünscht. Nun haben wir aber erfahren, dass
Vater und Mutter sich aber
unterschiedliche Einschlafrituale einfallen lassen sollten. Das Kind merkt eben, dass dann am Bett nicht die Mama steht, sondern der Papa und das ist eben nicht so wie gewohnt. Es ist anders obwohl bisher alles gleich war.
Einschlafrituale dienen ja dazu, dem Kind bzw.
Baby zu versichern, dass alles seine Ordnung hat, wie der Name ja schon sagt. Babys und Kinder brauchen das
Gefühl, dass es ihnen auch in der
Nacht gut gehe und sie sollen
Sicherheit gewinnen, dass eben alles seine vertraute und
gute Ordnung hat. Das
Gute-Nacht-Ritual soll den Übergang von den Aufregungen und Beschäftigungen des Tages zu einer Phase der Ruhe und Stille erleichtern. Nun diese Ruhe und auch die Dunkelheit haben aber auch etwas an sich, dass bei den Kindern Befürchtungen, Sorgen und Ängste hoch kommen. Oder es ist ganz einfach die Angst vor der Dunkelheit und die Sorge, ob morgen alles noch am gewohnten Platz ist, ob die Ordnung der Welt nicht in einem Chaos zusammen bricht. Keine Ahnung ob Babys in dem Alter schon solche Gefühle entwickeln können aber Einschlafrituale helfen, diesen Schwebezustand und die komische Stimmung zu überbrücken.
Jedenfalls habe ich mir jetzt ein paar
kleine Änderungen des Einschlafrituals einfallen lassen, wenn auch vieles beibehalten wird. Bis zum Trinken bleibt alles gleich nur dann trage ich Isabel nochmal ein wenig durch die Wohnung bis wir dann anfangen einigen
Gegenständen Gute Nacht zu sagen. So wünschen wir dann den Pflanzen, den Fotos von uns, der Couch, dem großen Spiegel, dem Bad, dem Schlafzimmer und der Wickelkommode eine Gute Nacht und machen noch zusammen die Jalousie herunter. Dann wird die Kleine ins Bett gelegt. Natürlich bleit derjenige, der Isabel ins Bett bringt dann noch solange am Bett bis sie eingeschlafen ist.
Ich gebe zu Isabel
braucht bei mir auch noch etwas länger bis sie eingeschlafen ist, aber es gibt zumindest kein Geschrei mehr. Hoffnung macht mir dabei aber auch, dass ich ein paar Mal hintereinander Isabel ins Bett bringen muss bis sie es dann auch versteht. Es dauert eben alles ein wenig, aber es ist die Mühe wert. Mama macht es so und Papa macht es anders aber beide
Einschlafrituale suggerieren Geborgenheit und Sicherheit. Wen es noch interessiert, ob Isabel immer noch so schön schläft in ihrem eigenen Bett, denen können wir sagen: Ja sie schläft sehr gut. Schlafenszeit ist meist zwischen acht und halb neun. Anfänglich war Isabel dann meist zwischen drei und vier noch einmal munter bzw. durstig. Nun stillt Ramona aber noch einmal kurz wenn wir beide dann ins Bett gehen und so schläft Isabel dann meist bis halb sechs morgens und dann wieder bis um acht halb neun.
Wie es anderen Eltern so ergeht kann man in den folgenden Blogs lesen.
baby@alcam.ch Mama Miez' Blog Our little VIB Notes from the Past