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Entries tagged as 6. Monat
Tuesday, November 18. 2008
 Heute möchte ich mal wieder etwas von dem umfassenden Wissen meiner Freundin bekannt geben. Ich hab auch eine Zeitlang jeden Tag schön Calcium (Kalzium) zu mir nehmen dürfen. Naja nach vier oder fünf Monaten hatte ich dann ein leichtes Zucken des rechten Augenlides bzw. es zuckt das untere Augenlid. Natürlich konnte man es nicht sehen, und so habe nur ich die Muskelkontraktion gemerkt. Also wurde Tante Google gefragt und siehe da, wenn im Körper das Verhältnis von Calcium und Magnesium nicht stimmt, bekommt man dieses Zucken am Auge. Also eine einseitige Ernährung von Calcium oder von Magnesium, je nach Sichtweise, ist nicht unbedingt so doll. Also am besten Kombipräparate nutzen. Das war auch schon alles was ich bisher wusste. Jetzt kommt dann Ramona mit allen möglichen Pillen, Tabletten und anderen Sachen an. Derzeit nimmt Sie in der Schwangerschaft zusätzlich Magnesium, Eisen, Jod und Folsäure zu sich. Aber auf keinen Fall alles auf einmal zu sich nehmen. Eisen sollte in Verbindung mit Vitamin C aufgenommen werden. Der Grund steht bei Bio-für's-Baby: "Durch gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C (z. B. in Form von Apfel- oder Orangensaft, Kartoffeln oder Paprika) kann das vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommende 3-wertige Eisen in 2-wertiges Eisen umgewandelt werden. Der Körper nimmt das 2-wertige Eisen besser auf." Des Weiteren sollte aber auch Eisen nicht gleichzeitig mit Magnesium aufgenommen werden, denn Eisen und Magnesium hemmen gegenseitig ihre Aufnahme ins Blut. Und was ist bei Magnesium zu beachten? Magnesium sollte vor dem Essen aufgenommen werden, denn es wird bei der Verdauung in Dünn- und Dickdarm aufgenommen, was natürlich bei einem vollen Magen besser funktioniert. Also entweder Eisen lange vor oder nach der Aufnahme von Magnesium zu sich nehmen. Aber Vorsicht! Zu hohe Dosen Magnesium verursachen Durchfall, was in der Schwangerschaft defintiv nicht gut ist. Jetzt gibts Essen also gibts jetzt Magnesium...
Saturday, November 15. 2008
 Das haben wir ja ganz vergessen zu berichten. Wir hatten von unserer Hebamme noch ein paar Infos bekommen was die Tragetücher angeht. So auch eine Kursempfehlung in der Wickelstube. In der Wickelstube in München werden regelmäßig Tragetuchkurse, Erste Hilfe Kurse für Baby und Kleinkind, Babypflegekurse und Stillberatungen "Stillen - Das Beste für Ihr Kind" angeboten. Am 6. November war es soweit und mein Schatz war pünktlich um 10:00 Uhr da und dann ging es auch schon los. In einer kleinen Gruppe von vier, zum Teil werdenden, Müttern und einem Vater wurde dann von der Kursleiterin mögliche Techniken gezeigt und natürlich auch geübt. Von ganz einfach bis etwas komplizierter ist alles dabei. Natürlich gibt es auch noch eine kleine Anleitung mit nach Hause, so dass auch ich mich im Tragetuchbinden üben kann. Der Unkostenbeitrag von 15 Euro ist mehr als fair.
Wednesday, November 12. 2008
Der erneute Termin bei der Frauenärztin hat nun auch ergeben, dass mit dem Bauch der zukünftigen Mutter meiner Tochter alles in völliger Ordnung ist. So soll es ja auch sein. Es ist schon merkwürdig, dass Ramona kaum irgendwelche Beschwerden hat, während andere Schwangere alle möglichen Probleme und Beschwerden haben. Gut es geht nun langsam los, dass sich Wasser im Körper einlagert und so auch mal die Füße anschwellen lässt. Aber es ist ja nicht wirklich Wasser was sich da in den Beinen einlagert. Es ist in Wirklichkeit das Blut. Nun in den neun Monaten der Schwangerschaft nimmt die Blutmenge um ca. 20% zu, was etwa 1 Liter ist. Die Venen müssen nun noch mehr leisten und das ganze Blut entgegen der Schwerkraft wieder zum Herzen pumpen bzw. dabei helfen. Hormonumstellung und Gewichtszunahme spielen auch noch eine Rolle und das Baby will natürlich auch versorgt werden. Nunja und da kommt es eben schnell mal dazu, dass das Blut in den Beinen versackt. Füße und Beine schwellen an - der Volksmund nennt es “Wasser in den Beinen”, Venenprobleme wie Besenreiser oder Krampfadern können auftreten.
Bewegung, soweit möglich, und gesunde Ernährung helfen Venenleiden, geschwollene Füße und Beine vorzubeugen. Aber unsere Behandlung ist auch Gold wert. Nämlich einfach mal die Füße auf den Tisch bzw. auf die Couch legen und schon sind die schweren Beine viel leichter. Wenn all das aber nicht hilft so ist man leider gezwungen Kompressionsstrümpfe zu tragen. Denn nur die medizinischen Kompressionsstrümpfe helfen bei geschwollenen Beinen. Stützstrümpfe helfen definitiv nicht, die stützen eben nur und machen keine Kompression, wie der Name schon sagt. Die Kompressionsstrümpfe werden meist von der Frauenärztin verschreiben und müssen dann in einem Sanitätshaus oder manchmal auch in der Apotheke angepasst werden. Ja auch Ramona darf diese “Schwangerschaftsstrapse“ nun bald tragen. Bin schon gespannt, wie ein Flitzebogen!! Zumindest kann man sich mit der Hoffnung trösten, dass diese Symptome nach der Geburt von selbst verschwinden.
Wer aber noch nicht genug hat von dem Thema Kompressionsstrümpfe kann auch hier einfach mal etwas rumlesen:
Tuesday, November 11. 2008
Heute war der weitere Untersuchungstermin wegen dem harten Bauch. Das leichte Ziehen ist zwar immer noch da, aber ich gehe dann halt langsamer und ruhe mich mehr aus. Aber die Ärztin hat mich gründlich untersucht und meinte, dass alles in Ordnung ist und ich zwar auch weiterhin mein Magnesium in rauhen Mengen nehmen soll und mich etwas schonen soll, aber rein vom Ultraschall sieht alles super gut aus. Zudem muss ich jetzt, da mein Eisenwert so weit im Keller ist, diesbezüglich etwas nehmen und da sich auch jetzt beginnende Wassereinlagerungen in den Beinen bemerkbar zu machen, muss ich jetzt Kompressionsstrümpfe tragen - wie sexy ist das denn ? Egal, Hauptsache mir geht's gut und die Begleiterscheinungen der Schwangerschaft sind einigermaßen zu ertragen. Ich habe jetzt mal den Part des Blog-Schreibers übernommen, da Eike jetzt die Schulbank drückt für die nächste Zeit und lernen muss und somit nicht wirklich viel Zeit hat, alles in Wort und Bild zu verfassen. Ich weiss, er kann das besser, aber ich bemühe mich wirklich, auch wenn ich immer leicht abgelenkt bin, wenn in Tritte im Bauch bekomme. Aber was dann super gut hilft, ist das Einlegen einer Musik-CD und etwas durch die Wohnung tänzeln. Dann wird die Kleine gleich ganz ruhig und zahm. Also ab zum CD-Regal ...
Wednesday, November 5. 2008
Gestern, kurz vor Beginn der 26. Schwangerschaftswoche, habe ich das erste Mal ein komisches Gefühl bekommen, als ich Ramona fragte ob alles OK ist und was die Frauenärztin gesagt bei der Untersuchung. "Der Uterus bzw. die Gebärmutter ist etwas verhärtet" war die Antwort. Oh mein Gott was heißt das denn? Ist das schlimm?
Bei längeren Spaziergängen war immer wieder ein ziehen im unteren Bauchbereich zu spüren und darauf hin hat Sie dies auch der Frauenärztin gesagt. Die Untersuchung hat dann ergeben, dass der Bauch etwas härter ist. Aber nicht gleich in Panik verfallen hat auch die Ärztin gemeint. es ist nichts schlimmes aber man sollte es nicht einfach ignorieren.
Es ist durchaus normal, dass man im letzten Drittel der Schwangerschaft die ersten Kontraktionen verspürt. Manchmal mit einem leichten Ziehen, manchmal nur, indem der Bauch "hart" wird. Dies ist bis zu einem gewissen Grad normal, und man spricht dann nicht von vorzeitiger Wehentätigkeit. Man spricht dabei von der sogenannte Braxton-Hicks-Kontraktionen, die nach einem britischen Gynäkologen benannt sind. Die Kontraktionen sorgen dafür, dass die Uterusmuskulatur gut durchblutet wird und ständig für die Geburt trainiert. Auch die Plazentadurchblutung profitiert von den frühen Wehen. Das alles ist wichtig, damit der Körper optimal auf die Geburt vorbereitet ist. Magnesium unterstützt die Entspannung der Gebärmutter. Deshalb steht das Mittel nicht in Zusammenhang mit den Kontraktionen sondern verhindert eher schlimmeres. So soll mein Schatz jetzt noch mehr Magnesium nehmen, damit die Muskeln besser entspannen können.
Damit bin ich wieder etwas beruhigt. Vielleicht war es ja wirklich nur ein Zusammenziehen der Gebärmutter als Sie bei der Ärztin war.. Aber trotzdem, sollten Zweifel bestehen, ist es naturgemäß immer besser, zu einer Untersuchung zu gehen - schon allein, um sich zu beruhigen.
Tuesday, November 4. 2008
Nachdem wir uns mal so ein wenig die Suchbegriffe angeschaut habe, mit den Besucher auf unserer Seite landen, habe ich mich entschlossen einfach mal zu den interessanten Suchanfragen ein kleinen Kommentar zu schreiben. Natürlich sind auch immer wieder lustige Suchanfragen dabei, die als kleines Schmankerl am Ende noch aufnehme.
Gestern war es "Wie warm darf man in der Schwangerschaft baden?". Nun da es ja nun zunehmend kälter wird, kommt auch die Zeit in der man gern mal in der Badewanne entspannt und sich wieder aufwärmt. Warme Bäder gehören seit Jahrhunderten zu unserer Kultur. Der Entspannungseffekt für Muskeln und Seele ist altbekannt. Es hat etwas "Luxuriöses", in ein warmes Bad einzutauchen, und es deutet nichts darauf hin, dass es während der Schwangerschaft gefährlich ist. Aber aufpassen sollten Schwangere trotzdem wenn Sie baden. Wichtig ist die Temperatur des Badewassers. Es heißt allgemein, dass man nicht heißer als 39° Celsius baden soll. Heiße Bäder verringern die Versorgung des Babys mit Blut. Die Durchblutung der Haut wird erhöht und fehlt im Uterus. Ob ein heißes Bad für das Baby im Bauch als unangenehm empfunden wird, weiß man natürlich nicht. Ist das Wasser zu heiß, kann man sich schwach oder matt fühlen. Dadurch könnte der Blutdruck etwas zu sehr gesenkt werden - das ist keine gute Sache. Außerdem können heiße Bäder (ab 40° Celsius) Wehen fördernd sein.
Und was war nun die lustige Suchanfrage von gestern? "Ab wann kann man mit einem Mädchen Geschlechtsverkehr haben?" Tja was soll ich dazu sagen? Ich bin alt genug zu wissen, was dabei alles passieren kann..
Saturday, November 1. 2008
Letztens habe ich in der Sonderausgabe "Klinikführer" von der Zeitschrift Eltern sieben Überraschungen gelesen, mit denen werdende Väter rechnen müssen. Diese fand ich so lustig, dass ich diese hier niemanden vorentahlten möchte. - Schwangere lassen Tränen fließen. Und zwar ziemlich oft und in Situationen, die sonst nicht zum Weinen sind: Ein Hundebaby winselt - wie süß, wie herzergreifend! Suchen Sie schnell nach einem Taschentuch.
- Am Frühstückstisch hinter der Zeitung überhört, dass sie die Erdbeermarmelade will? Rechnen Sie mit einem Tag funkstille.
- Schwangere brauchen viel Zärtlichkeit. Bitte ja nicht als Lust auf Sex fehlinterpretieren. Sonst verbringen Sie mindestens diese Nacht auf der Couch.
- Schwangere warten auf Komplimente. Aber bitte Vorsicht: Streichen Sie Begriffe wie süße Kugel, Mama, toller Busen aus Ihrem Wortschatz.
- Schwangere sind im Besitz der Wahrheit. Ob Essensweisheiten oder Embryonalentwicklung - Sie weiß alles, Sie wissen nichts.
- Schwangere wollen dauernd reden. Am liebsten vom Bauch zu Bauch. Ihrer - so vorhanden - eignet sich eher nicht. Sie können ja fernsehen, solange Sie telefoniert.
- Schwangere sind hemmungslos. Pupsen, Rülpsen, Schnarchen - die Schwangerschaft entschuldigt alles. Achtung: Niemals (denk noch nicht mal daran) enthemmt mitmachen!
Nein keine Angst, das ist nicht die Rache weil wir uns gestritten haben. Nein, ich liebe mein Schatz und Sie hat mir ja den Artikel immerhin gezeigt!
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