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Entries tagged as Kinderkrippe
Thursday, March 18. 2010
Seit dem ich in Elternzeit bin und Isabel immer noch in der Eingewöhnungsphase in der Kinderkrippe ist, bin ich auch dabei wenn sie in die Krippe gebracht wird. Montag und Dienstag war noch Ramona mit dabei um mir alles zu zeigen und zu erklären und seit gestern bring ich Isabel alleine weg. Heute hat sie das erste mal nicht geschrieen, als ich sie in die Spieleecke gesetzt habe. Scheinbar kommt jetzt doch langsam die Gewohnheit und auch das Bewustsein, dass wir sie ja jeden Tag wieder abholen. Komisch finde ich nur, dass Isabel jedesmal weint wenn wir sie abholen kommen. Eigentlich sollte sie sich doch freuen uns zu sehen, aber es ist wohl eher das schlagartige klar werden, dass Mama und Papa die ganze Zeit nicht da waren. Es wird besser und da sie sich eh schnell bruhigen lässt bekommen wir das mit Sicherheit auch noch weg. Ich bin jedenfalls stolz auf mein Töchterchen und wenn sie heute beim Abholen lacht anstatt zu weinen werde ich zum Überpapa!
Monday, March 1. 2010
Heute nun war es soweit: unser Kind geht außer Haus.
Mutter war natürlich tierisch aufgeregt. Am Abend zuvor wurde alles noch dreimal kontrolliert, ob wirklich alles eingepackt ist, was dort benötigt wird - von Windeln über Wechselsachen bis zum Trinkbecher und Schnuffeltuch. Sogar die Brotzeit wurde schon abends angerichtet, um heute Morgen keine Zeit damit zu verlieren. Auch die Sachen wurden akribisch ausgesucht, immerhin will man ja gleich am Anfang einen guten Eindruck hinterlassen.
Heute Morgen, Isabel war schick angezogen, Mama schnell noch selber am Anziehen, was passiert. Das Kind haut die Windeln nochmal richtig voll, bis Anschlag. Super dachte ich mir, aber was soll's. Windeln nochmal gewechselt, Kind ins Auto verfrachtet mit allen Utensilien und los ging's. Dort angekommen, wurden uns erst mal unsere Fächer und Hacken in der Garderobe und im Bad gezeigt. Und dann ging es in die Gruppe. Die erste Antwort, die ich auf die Frage nach der Anzahl der Kinder in der Gruppe bekam, war: Heute ist wieder ein typischer Montag, da kommen alle später. Nachdem ich ja erst um halb neun da war, fand ich das schon recht spät. Aber scheint so normal zu sein dort. Jedenfalls trudelten dann nach und nach doch noch alle Kinder ein. Bis dahin gab es freies Spielen. Isabel schaute sich erst mal alles genau aus der Ferne an, weinte zwischendurch ein wenig, bis ich sie wieder hoch genommen hab. Aber nach ca. einer Stunde, war irgendwie der Knoten geplatzt und sie krabbelte durch das Zimmer, bediente sich am Spielzeug und ließ sich sogar von der Erzieherin hochnehmen, ohne zu schreien. Da war ich schon mal super begeistert. Dann folgte ein kleines Frühstück, wo alle Kinder in Reihe und Glied saßen und genüsslich an ihren Brotmahlzeiten aßen. Und mitten drin unsere Isabel. Im Anschluss daran war nochmal etwas Spielzeit, bevor die Musikerzieherin kommen sollte. In der Spielzeit hat Isabel die Kuschelecke entdeckt - eine Ecke aus weichen Matten und vielen Kissen. Zack-zack-zack rein da und mitten zwischen die Kissen gesetzt und gelacht. Da war sie echt glücklich. Aber man merkte schon, dass die Müdigkeit sich arg ausbreitete bei unserer Maus. Als dann die Musikerzieherin kam, wurde gesungen, geklatscht, mit Schellen geklimpert und getanzt. So war Isabel an der Reihe und durfte eine Runde mit Kerstin, der Erzieherin tanzen. Auch das gefiel ihr recht gut.
Im Anschluss wurden die anderen Kinder schon fürs Mittagessen fertig gemacht und wir verabschiedeten uns bis morgen.
Als ich Kerstin fragte, wie Isabel sich so an ihrem ersten Tag macht im Vergleich zu anderen Kindern, meinte sie: super. Den ersten Tag über wurden dann auch gleich viele Fotos von ihr geschossen, damit ihr Garderobenhaken ein Foto bekommt und auch die Geburtstagsliste im Seepferdchenzimmer und der Waschhaken usw.
Als wir zu Hause ankamen, hat sie eine riesige Portion Mittagessen verdrückt und nach ein wenig Geschrei dann tief und fest fast zwei Stunden geschlafen (abgesehen, von den 10 Minuten im Auto auf der Rückfahrt).
Aber nachdem der erste Tag so positiv verlief, freuen wir uns auf morgen und die kommende Zeit bei den Kleinen Piraten.
Tuesday, February 23. 2010
So Leute, nun werde ich euch mal von meiner ersten Geburtstagsparty berichten. Bin ja gestern ein Jahr alt geworden und zu meinen Ehren gab's ne Party. Wieso auch nicht.
Mein Opa ist extra aus Dresden angereist, um den Tag mit mir zu verbringen, was ich ja schon mal tierisch cool fand. Mein Papa ist sogar eher aus der Arbeit gekommen und meine Mama ist ja sowieso immer da.
Jedenfalls waren wir vormittags noch mal in der neuen Krippe, um alle Formalitäten für meinen Eintritt am 1. März dort zu bereden. Mein Papa hatte am Tag vorher ja auch noch ne Quarktorte gebacken, oder Käsekuchen, wie die Bayern sagen, die ich dann für meine neuen Spielkameraden als Einstand mal gesponsort hab.
Dann gab es noch ganz viele liebe Grüße per Telefon von meinem Uropa und meiner Uroma, von Tante Katrin und Marilen, meiner Oma und und und ...
Zum Kaffee wurde meine Kindergeburtstagstorte angeschnitten. Die war super lecker und auch so schön bunt. Das find ich ja immer besonders toll, wenn so viele Farben vertreten sind. Daher haben mir ja auch die Smarties auf der Torte so gefallen, die konnte ich dann Stück für Stück alle runterfressen. Und die Kerze mit dem Clown war auch total cool. Konnte die aber leider noch nicht selber auspusten. Dass schaffe ich dann doch noch nicht.
Dann haben wir den ganzen Tag gespielt auch mit Opa, der war ja schließlich extra wegen mir da. Am Besten fand ich ja, dass er seine Geldbörse einfach so auf dem Tisch liegen gelassen hat und ich mal einen Blick erhaschen konnte, ob es sich lohnt, nett zu ihm zu sein und ihn zum Shoppen gehen zu überreden. War aber nicht so viel versprechend. Und nach dem Abendessen musste ich dann schlafen gehen. Bin zwar schon groß jetzt, aber dennoch war es anstrengend und ich war ganz schön fertig am Abend.
Und nun bin ich ein Kleinkind.
Thursday, February 18. 2010
Wie ihr alle wisst, haben wir ja ab September 2010 einen Krippenplatz bereits vor geraumer Zeit bekommen. Nun haben wir uns auch Gedanken gemacht, wie es bis dahin weiter gehen soll. Ein Krippenplatz in München überhaupt und dann auch noch unterm Jahr zu ergattern ist so, wie ein Sechser im Lotto zu bekommen. Nun waren wir soweit, entweder nach Tagesmüttern zu suchen oder aber wir schränken uns finanziell etwas ein und ich bleibe bis August zu hause mit Isabel. Die Tagesmüttersuche war aber auch recht schwierig, da entweder die Plätze bei den Müttern schon belegt sind oder die Kosten einfach viel zu hoch, dass es sich nicht lohnen würde, wenn ich arbeiten gehe und Isabel derzeit zur Tagesmutter. Also was nun? Wir haben den Sechser im Lotto gewonnen. Soll heißen, gestern rief eine Krippe an, dass dort ab März ein Platz frei ist für die Buchungszeit von acht Stunden, wie wir es gern hätten und ich heute vorbei kommen soll um den Vertrag zu unterschreiben. Und nun habe ich mein Kind innerhalb von einem Tag um gefühlte zwei Jahre altern lassen durch den Krippeneintritt. Denn jetzt geht sie in die Krippe ohne Mama oder Papa. Ein riesiger Schritt, nicht nur für Isabel, einfach los zu lassen, sondern auch für uns. Aber da müssen wir jetzt alle durch und werden das auch packen. Jedenfalls waren wir heute dort zum Abklären aller Sachen. Haben die Krippe genau inspiziert, alles begutachtet und für gut empfunden. Der Vertrag steht so gut wie und somit beginnt ab 1. März 2010 die Eingewöhnung für unsere Maus. Ab März ist sie also in der Seepferdchengruppe bei den Kleinen Piraten in Kirchtrudering.
Schrecklich für ein Elternherz, wenn das Kind so schnell erwachsen wird.

Thursday, April 23. 2009
Gestern kam der so sehr erhoffte Anruf von einer Kinderkrippe. Wir könnten ab September 2010 einen Krippenplatz bekommen. Ursprünglich wollten wir ja Isabel ab März nächsten Jahres in die Kinderkrippe geben, weil Ramona auch wieder arbeiten mag. Aber die Krippenleiterin war auch so ehrlich und meinte, dass wir zwar auf der Warteliste stehen, aber vor uns noch einige andere Kinder sind und wir kaum eine haben Chance schon ab März einen Platz zu bekommen. Sie könnte uns aber verbindlich einen Platz ab September anbieten. Bitte keine Diskussion an der Stelle, dass wir unser Kind nur abgeben wollen, denn das stimmt nicht. Wir sind beide in der ehemaligen DDR aufgewachsen und haben beide die Kinderkrippe besucht und es hat uns nicht geschadet. Soziale Kontakte und Förderung werden hier bei weitem besser wahr genommen, als wenn ein Elternteil daheim bleibt. Wir freuen uns wie bei einem Lottogewinn, weil die Chance in München einen Krippenplatz zu bekommen fast genauso groß ist wie ein 5er im Lotto zu haben. Einfach genial. So wird unsere Isabel ab nächsten Jahr ein Däumelinchen sein in der Kinderkrippe Dorotheas Däumling. Wir werden natürlich nicht gleich alle anderen Anträge zurückziehen, denn vielleicht gibt es ja doch einen Platz ab März. Aber zumindest ist die Kinderkrippe unser Favorit gewesen und umso glücklicher sind wir dort einen Platz bekommen zu haben. Ich hab mich dann heute nochmal ein wenig damit beschäftigt, wo denn das Wort Kinderkrippe überhaupt herkommt. Welchen Ursprung hat das Wort Krippe in Bezug auf Kinder?So hab ich folgendes gefunden:
Kurz zur Krippe selbst. Das Wort stammt vom althochdeutschen "crippa" ab, was soviel bedeutet wie geflochtener Korb oder Futtertrog aus Holz. In diesem Wort liegt allein schon ein Fehler, denn um Bethlehem gab es keine richtigen Ställe. Die Tiere wurden zum Übernachten in Höhlen getrieben, wo ihnen in steinernen Futtertrögen Futter gegeben wurde. Das wurde später falsch interpretiert und man machte aus den steinernen Futtertrögen geflochtene Körbe, die man in Mitteleuropa zur Fütterung verwendet hatte. Das Wort „Krippe“ bezeichnet also zunächst den geflochtenen Futtertrog und ging dann auf hölzerne oder steinerne Futtertröge und Futterrinnen über. Die alte Bedeutung im Sinne von „Flechtwerk“ ist noch in der fachsprachlichen Verwendung des Verbs „krippen“ enthalten, was „eine Deich- oder Uferstelle durch Flechtwerk schützen“ bedeutet. Die im Deutschen existierenden Wortzusammensetzungen wie „Krippenspiel“ oder „Kinderkrippe“ hängen direkt oder indirekt mit der Weihnachtskrippe zusammen. Sie meinen entweder das Spiel von der Krippe oder deuten die beschützte Situation allegorisch aus.
Also ist das Wort Kinderkrippe wohl aus dem „beschützenden“ Zusammenhang entstanden, dass Kinder beschützt werden.
Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich zu freuen. (George Bernard Shaw)
Tuesday, March 17. 2009
Die letzten drei Wochen haben wir natürlich auch gleich alles an Anträgen und Formularen ausgefüllt was es so gab. So sind seit gestern Kindergeldantrag, Zuschuss zum Kindergeld (versuchen kann man es ja mal) und Elterngeldantrag verschickt.
In Deutschland haben nur Kinder ab drei Jahren einen rechtlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Dafür sind Kindergartenplätze relativ leicht zu bekommen, wenn man sich nicht auf eine bestimmte Kindertagesstätte festlegt. Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren sind hingegen Mangelware – zumindest in den alten Bundesländern und auch besonders hier in München. So stehen in ganz München noch nicht einmal 2300 städtische Krippenplätze zur Verfügung. Aber was soll's, da muss man durch und so sind auch wir in diversen Kinderkrippen sind wir vorstellig geworden und haben wirklich viele Krippen gesehen.
Das beste aber war die Bearbeitungsgeschwindigkeit der städtischen Kinderkrippen. Wenn man sich in München bei einer städtischen Kinderkrippe auf die Vormerkliste setzen lässt, kann man sich noch weitere 6 Kinderkrippen aussuchen, bei den man auch gleich automagisch auf die Warteliste gesetzt wird. Unsere Anmeldung war natürlich erst für März nächsten Jahres, umso erstaunter waren wir, dass wir bereits 10 Tage nach Antragstellung die Ablehnung von allen Kinderkrippen hatten. Bei der Anmeldung haben wir auch gleich Vordrucke bekommen, um bei einer Ablehnung am Ende diesen Jahres (nachdem die Plätze dann vergeben wurden) auf der Warteliste zu bleiben. Einen Vordruck für dieses Jahr gab es aber komischerweise nicht, da es ja auch hieß wir sollen uns bitte im Januar noch einmal melden und fragen wie der Stand der Dinge ist. Steckt da vielleicht System dahinter? Sicher werden nicht alle auf die Ablehnung reagieren und so verkleinert sich die Warteliste auch automagisch. Wie auch immer, wir haben den Vordruck ausgefüllt und stehen nun so weiterhin auf der Warteliste. Zum Glück gibt es ja aber auch noch die Einrichtungen der freien Träger wie AWO, BRK und eben die privaten Kinderkrippen. Auch hier stehen wir auf den Wartelisten und können nun nur noch hoffen, dass wir Glück haben einen der begehrten Krippenplätze zu bekommen. Aber es geht ja nicht nur uns so sondern auch anderen Eltern wie man bei bloggerine.de und bei einer Münchnerin in Emilia's Blog lesen kann.
Eigentlich ist es ja so, dass ein Kind nur in Kinderkrippen in dem Wohnort auf die Warteliste gesetzt werden kann. Selbst wenn man an der Stadtgrenze wohnt und der nächste Kindergarten nur hundert Meter hinter dem Ortsschild ist, kann man sich nicht im nächsten Ort vormerken lassen. Aber eine liebe Kollegin hat mir nun auch noch den Tipp gegeben, dass an dem Gewerbegebiet, wo meine Firma sitzt, Krippenplätze gekoppelt sind. Auf gut deutsch, ich kann mit etwas Glück in Dornach ein Krippenplatz bekommen auch wenn unser Kind in München wohnt, da der Arbeitgeber in Dornach sitzt. Hier ist dann der Ort des Arbeitgebers ausschlaggebend und nicht der Wohnort des Kindes. Es gibt aber noch etwas, womit der Arbeitgeber der jungen Familie helfen kann wenn er denn so kinderfreundlich ist.
Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für den Kindergarten oder eine vergleichbare Einrichtung oder zahlt einen Zuschuss hierfür, ist das vollkommen steuer- und beitragsfrei. Nur die Fahrtkosten fallen nicht darunter. Ob es sich dabei um eine betriebliche oder außerbetriebliche Einrichtung handelt, spielt laut Einkommensteuergesetz keine Rolle. Als vergleichbare Einrichtungen gelten etwa Kindertagesstätten, Kinderkrippen und Ganztagspflegestellen. Aber auch Tages- und Wochenmütter lässt das Gesetz gelten.
Da bei uns in der Firma gerade der Babyboom ausgebrochen ist, werden die Eltern nun auch mal nachfragen und unsere Personalleiterin meinte zumindest, dass man sich mal kundig machen muss, wie der Arbeitgeber da was machen kann. Also drücken wir mal die Daumen.. Wie es am schönsten wäre kann man im Daimler-Blog lesen, aber man kann ja nicht alles haben und so sind wir glücklich eine Job zu haben.
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