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Tuesday, April 13. 2010
Heute nun war ich schon den zweiten Tag wieder arbeiten und bin einem geregelten Job nachgegangen, der nichts mit Kleinkindern oder Spielen oder Didi oder Dada zu tun hat. Und was soll ich sagen? Ich habe wieder Blut geleckt. Die bilanziellen und steuerlichen Probleme anderer Menschen geben mir wieder eine Aufgabe und das ist auch gut so - ich gehe in meiner Arbeit auf, es macht mir Spaß und erst jetzt merke ich, was mir doch gefehlt hat in der letzten Zeit. Soll nicht heißen, dass ich es nicht genossen hab, Zeit mit meiner Tochter zu verbringen, aber wenn mein Hirn gefordert wird, tut mir das gut und Isabel gefällt es in der Krippe auch super und sie hat Spaß dort.
Somit sind alle zufrieden und das ist auch gut so.
Monday, December 7. 2009
Heute muss ich mich mal richtig aufregen!
Nachdem wir nun ein wenig überlegt haben, wie wir das in Zukunft das mit der Arbeit machen, wie viel Stunden Ramona arbeiten geht, wie wir die Kleine in die Krippe bringen bzw. wann und wer sie wieder abholt, wollten wir auch das Finanzielle klären.
Also mal schnell bei dem ehemaligen Chef, der sich in der Zwischenzeit Selbstständig gemacht hat, wegen ein Job angefragt und prompt eine Zusage bekommen. Am liebsten heute als morgen könnte Ramona wieder anfangen zu arbeiten. Nun da ist eben nur das Problem mit dem Kinderkrippenplatz, den wir ja erst ab September fest haben. Die Chance doch noch vorher einen Platz zu bekommen hat in München eine ähnliche Quote wie die Chance 6 Richtige im Lotto zu tippen, wenn man kein Systemschein hat. Nun haben wir uns also überlegt, dass man sich ggf. eben vier Monate arbeitslos meldet und dann wieder geregelt dem Job nachgehen kann. Soweit war der Gedankengang völlig ohne Probleme behaftet, es war nur noch zu klären, ob man als Mutter auch die Sperre für das Arbeitslosengeld bekommt, wenn man wegen der Kinderbetreuung kündigen muss. Heute haben wir auch prompt einen Rückruf von der Arbeitsagentur bekommen und sind seitdem am Boden zerstört. Die nette Dame meinte nämlich, dass die Sperre ein ganz anderes Thema ist, denn wir haben noch ein ganz anderes. Kurz und knapp gesagt ohne Kinderbetreuung auch kein Arbeitslosengeld! Wenn Ramona keine schriftliche Bestätigung hat, dass sie für mindestens 15 Stunden in der Woche eine Betreuung für das Kind hat, wäre sie nicht vermittelbar und hätte so auch kein Anspruch auf Arbeitslosengeld! Was ist das denn bitte für eine gequirlte Sch.. (Windelfüllung der ganz feinen Sorte) in diesem Sozialstaat? Man kann schriftlich nachweisen, dass man nach vier Monaten eine Kinderbetreuung hat und kann auch einen Arbeitsvertrag vorweisen, aber man bekommt kein Arbeitslosengeld weil man nicht vermittelbar ist über die vier Monate. Wozu zahlt man den jahrelang in die Arbeitslosenversicherung ein, wenn man noch nicht mal vier Monate ALG bekommt. Allein dieser sinnfreie Kontext, dass man wegen der fehlenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung sich arbeitslos melden muss aber leider keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, weil man keine Kinderbetreuung hat! Na klar wäre es für das Arbeitsamt ein schönes die Mutter dazu zu zwingen eine Kinderbetreuung zu organisieren, damit die Mutter pro Tag drei Stunden arbeiten gehen kann und wenn es nur darum geht Rechnungen zu erfassen. Schließlich muss so kein Arbeitslosengeld gezahlt werden. Das natürlich keine Mutter in den 15 Stunden das verdient, was eine Tagesmutter kostet ist eine andere Sache. Mittlerweile sind wir soweit bei unseren Ideen, dass ich als Vater schriftlich erkläre, dass ich die Kinderbetreuung 15 Stunden übernehmen kann, aber leider nur von 17 bis 20 Uhr und so meine Frau auch nur in diesen Zeiten Arbeiten gehen kann. Die Chance einen Arbeitgeber zu finden, der dies mitmacht sind wahrscheinlich gering aber bei unserem Glück findet das Arbeitsamt da auch noch einen. Aber mal ehrlich frau studiert doch nicht, um dann Rechnungen im System einzuhacken. Tja so ist das wenn man ehrlich ist und dem Staat nicht auf der Tasche liegen will sondern einfach nur denkt, man kann ja die Versicherung in Anspruch nehmen, in die man schon soo lange einzahlt. Tja schön wäre es wenn man in einem Kinderfreundlicheren Staat leben würde.
Hat vielleicht irgendeiner von den Mitlesenden schon mal vor dem gleichen Problem gestanden und hat einen Tipp für uns? Wir wollen ja noch nicht mal den Tipp für die 6 Richtigen im Lotto sondern einfach nur wieder arbeiten gehen und dabei Geld verdienen, damit wir unserer geliebten Tochter was bieten können.
Ich geh mir jetzt nen Kakao machen vielleicht senkt der meinen Blutdruck wieder... aber ich muss mich da sicher noch ein paar Tage lang aufregen... AAAAAAAHHHHHHHH
Monday, November 30. 2009
Welch ein Geschrei! Wollten wir doch gestern einfach nur mal unsere Freunde besuchen und ein Kaffee trinken. Das Isabel ein wenig ihre Fremdelphase hatte hat Ramona ja schon beim dem Babytreffen festgestellt. Nur schwer war Isabel ein Lachen zu entlocken, wo wir noch überlegt haben, ob es die Fremdelphase ist oder nicht. Gestern war aber nicht zu übersehen, unser Kind fremdelt! Wir kommen in die Wohnung und schon ging das Geschrei los. Schon ein Blick von Christian oder Bea haben ausgereicht um dicke Krokodilstränen zu produzieren und die Katze mit dem Geschrei in die Flucht zu schlagen. Auch eine Entfernung von 4 Metern hat nicht ausgereicht um Isabel zu beruhigen. Trösten können nur noch Papa und Mama. Aber nachdem der Früchtebrei und ein halber Apfel gegessen waren wurde es langsam besser. Auch auf dem Boden krabbeln ging dann nach einer Stunde und der Katze hinterher krabbeln hat auch abgelenkt. Aber warum fremdeln Babys? Wie geht man am besten mit der Fremdelphase um, wenn Bekannte plötzlich misstrauisch beäugt oder abgewiesen werden? Mit ca. 8 Monaten beginnt die Fremdelphase, die auch als Achtmonatsangst bezeichnet wird. Krabbelkinder nehmen zwischen dem siebten und achten Monat erstmals Unterschiede zwischen Menschen bewusst wahr. Bis dahin haben sich Kinder ausgiebig mit den Gesten, Lauten, Gerüchen und Mimiken ihrer Eltern vertraut gemacht und jetzt werden Unterschiede bemerkbar. Oh, der / die / das ist ja ganz anders als meine Eltern, da halte ich mal lieber Abstand. Dieser Entwicklungsschritt ist ein sehr Wichtiger bei den Kindern, denn so lernen sie im Grunde eine Sicherheitsmaßnahme gegen Neues und Fremdes. Man stelle sich vor jedes Kind würde bei fremden Menschen freudig reagieren, wie sollen denn dann Kinder eine innere Angst entwickeln. Gerade in der heutigen Zeit ist doch ein gewisses Urvertrauen in seine Eltern und die Furcht vor Fremden sehr wichtig. Experten meinen, dass sich Vorsicht und Misstrauen sogar lohnen, um sich vor negativen Erfahrungen zu schützen. Da die Kleinen ihr Gefühl noch nicht in Worte fassen kann, bleiben ihnen nicht viele Kommunikationsmittel. Doch eine deutliche und eigentlich unmissverständliche Sprache sprechen alle: weinen und schreien, hinter Mamas Beinen verstecken oder den Kopf von dem "Fremden" abwenden. Diese Phase ist jedoch bei einem Kind ganz normal. Bei manchen ist die Fremdelphase mehr ausgeprägt und bei manchen weniger. In dieser Phase ist es für die Kleinen ganz wichtig, dass sie verstanden werden. Sie möchten weder Mamis Nerven auf die Probe stellen noch die Familie an den Rand der Verzweiflung treiben - ihre Angst ist echt. Was sie nun brauchen, sind die Eltern, die zu ihnen halten und beschützen. Eltern sollten diese Beschützerrolle, die ihnen von ihrem Kind zugewiesen wird, unbedingt akzeptieren und auf Signale von Berührungsängsten Fremden gegenüber reagieren. Lieber für eine sichere Distanz zu der betreffenden Person sorgen, ein paar Schritte mit dem Kind zurückgehen, es streicheln, auf den Arm nehmen und beruhigend mit ihm sprechen. Ganz falsch wäre es, Kontakte zu erzwingen (z.B. mit dem Kind auf dem Arm auf die betreffende Person zuzugehen), sich über die Angst lächerlich zu machen oder zurechtzuweisen. Kinder brauchen Zeit, von sich aus Kontakt aufzunehmen. Gibt man ihnen diese Zeit, beginnen sie meist von ganz allein - aus der sicheren Geborgenheit heraus zu flirten: den Fremden abwechseln verstohlene Blicke zuzuwerfen und schnell wieder wegzusehen. Auslöser für die Fremdeln sind zum einen Angst vor dem Unbekannten, zum anderen gleichzeitig die Angst vor der Trennung von den Bezugspersonen. Hilfreich kann es sein, kleine Trennungen schon früh zu üben. Besonders geeignet ist das wohl jedem bekannte Guck-Guck-Spiel. Man versteckt sich hinter einer Tür, der Couch oder hält sich einfach ein Tuch vor das Gesicht, ruft "guck-guck", kommt aus seinem Versteck hervor und sagt "Huhu!" Nach kurzer Zeit wird das Kind das Tuch selbst wegreißen wollen und sich vergnügt freuen, wenn es Mami oder Papi wiederfindet. Hinter einem Sessel kann man sich von kleinen Krabblern auch prima entdecken lassen. Mit der Zeit kann man solche Spiele ein wenig steigern, indem man für einen Moment die Tür hinter sich zuzieht und vielleicht anlehnt (nicht schließen - das hat etwas Endgültiges und kann schnell zu Angst und Schreien führen) bevor man sich wieder zeigt. Spielen sollte man auf diese Weise aber nur, solange die Kleinen Spaß daran haben und nicht versuchen, die Grenzen zu testen, was an Trennung schon möglich ist. Und Mami und Papi dürfen ruhig stolz darauf sein, denn das Lächeln, mit dem sie nun freundlich begrüßt wird, ist ein anderes Lächeln, als das zuvor. Dieses Lächeln ist ein ganz persönlicher Gruß, mit dem die Kleinen ihre Liebe und das Wiedererkennen ausdrücken.
Wednesday, July 15. 2009
Zurück im Lande sind wir alle drei schön entspannt und hatten einen sehr schönen Urlaub in Kroatien auf der Insel Krk. Am vorletzten Sonntag ging es mal wieder ganz früh zeitig los, damit unsere Isabel im Auto schläft und wir nicht noch in einen Stau kommen. Um 11 Uhr waren wir dann auch schon da und haben bei sonnigen 28°C unsere Ferienwohnung bezogen. Aber wir waren ja nicht alleine. So war auch ein Kollege mit der kompletten Familie angereist und noch ein befreundetes Pärchen. Eine nette Runde, die wir da waren. Da wir ein paar Taucher waren und die Tauchschule auch von einem Familienmitglied geführt wird, war natürlich klar, dass wir tauchen gehen wollten. Aber wir können ja nicht gleich am ersten Tag nach den Fischen sehen und so ging es erstmal an den Strand. Unsere neue Strandmuschel musste natürlich auch mit, welche wirklich ihr Geld wert ist. Darin konnte wurde dann gleich die Sonnencreme ausgepackt und die Kleine erstmal ordentlich eingecremt. Das wurde dann im ganzen Urlaub zum Ritual, denn Sonnenbrand in dem Alter ist definitiv zu vermeiden. Selbst im Schatten sind wir auch schön braun geworden und Isabel hat ein wenig Farbe bekommen. Wir haben ja erst noch überlegt und Freunde gefragt, ob wir mit unserem Sonnenschein schon ins Wasser gehen können. Denn wollen Babys auch baden wenn das Wasser kalt und salzig ist? Zugegeben war die Wassertemperatur für uns Erwachsene mit 24°C sehr angenehm aber Isabel war es ja nur gewohnt in der Wanne zu baden. Also musste es einfach mal versucht werden und so wurde dann fachmännisch unter Anleitung von Ramona die Schwimmwindel angezogen. Wenn meine geliebte Frau da nicht ein Auge drauf geworfen hätte, dann hätte ich die Windel gleich erstmal verkehrt herum angezogen. Noch ein langärmliger Body an und die Kappe auf ging es dann runter an den Strand. Vorsichtig erstmal die Füße ins Wasser halten und auf die Reaktion warten. Nur gab es keine direkte Reaktion, zumindest nicht die, die wir erwartet hätten. Isabel hat sich wohl gedacht " Kaltes Wasser.. mir egal ich will da jetzt rein!". Es gab kein Geschrei oder ähnliches sondern es wurde einfach nur ins Wasser geschaut. Als die Windel und der Body dann nass wurden, wurde sich einfach nochmal versichert, dass Mama und Papa da sind. Ja und dann haben wir ein Lächeln gesehen. Berührungsängste mit dem kalten Nass gab es nicht. So konnten wir dann auch etwas weiter rein gehen und die Kleine ein wenig durch die Wellen schaukeln und sie hat sich gefreut und gestrampelt. Wir waren echt erstaunt und sehr froh, dass es so prima funktioniert hat und wir noch ein paar Mal mit Isabel baden gehen konnten. Aber so ein Bad scheint für Babys doch sehr anstrengend zu sein, denn es wurde grundsätzlich nach dem Baden erstmal geschlafen. Auch die hohen Temperaturen hat unser Sonnenschein sehr gut vertragen. Nur mit Windel und Body bekleidet ließ es sich im Schatten gut aushalten. Außerdem kann man so spärlich bekleidet auch viel besser an der Technik feilen sich auf den Bauch zu drehen. Nicht dass es ein Problem ist für Isabel aber ein paar Millisekunden kann man für die Rolle schon noch rausholen. Da unser Sonnenschein ja so entspannt war und immer alles ganz spannend fand konnte ich auch mit den Anderen einige Tauchgänge angehen. Dabei kann man wirklich in eine andere Welt "abtauchen", während Mama am Strand entspannt. Nächstes Jahr pass ich dann auf und Ramona darf auch wieder tauchen.. Versprochen! Abends wurde dann ein paar Mal gegrillt und wir hatten keinen Stress, da es ja direkt bei der Ferienwohnung war und so auch Isabel ins Bett gebracht werden konnte. Im Restaurant ist das eben nicht mal Möglich, die Kleine irgendwo hinzulegen, das sie schlafen kann und im Urlaub mag man ja doch noch ne Weile draußen sitzen und in der lustigen Runde den Urlaub genießen. Alles in allem hat uns der Urlaub sehr viel an Erfahrung und Erholung gebracht und wir überlegen, wo wir denn als nächstes hinfahren können.

Thursday, May 7. 2009
Ja ich erzähle, ihr habt richtig gelesen. Auch wenn ihr es nicht hören könnt so brabbel ich vor mich hin und erzähle meinen lieben Eltern die schönste Geschichten, wenn ich abends im Bett liege. Ich sag euch das macht genauso viel Spaß wie die Ärmel meines Stramplers anzusabbern. Werde Papa mal anhauen, dass er das mal aufnimmt. Der hat ja so ganz gut Ahnung von dem Computerzeug, dass er das sicher auch irgendwie hinbekommt. Nun aber zum eigentlich Thema... Ich habe heute eine neue Spielwiese bekommen. Eine ganz große! Meine Eltern meinen zwar es ist ihr neues Bett, aber wenn ich erstmal da drauf liege, dann ist da eh kaum noch Platz, wie man ja auf dem Bild sehen kann. Ich wachse ja schließlich auch rasant schnell, dass ich jetzt schon über 60 cm groß bin. Ok was das Gewicht angeht bin ich nicht so informiert, was aber nicht meine Schuld ist. Der Onkel Doktor erzählt immer so lange und viel, dass dann eben keine Zeit mehr bleibt mich zu wiegen. Macht ja aber auch nichts, denn echte Damen reden da ja eh nicht drüber. Nun da mein Opa und der ganze Rest der Familie schon immer nach Bildern schreit, habe ich mich dazu entschlossen hier mal wieder ein paar aktuelle Bilder zu hinterlassen. Kommentare? OK ich geb auch meinen Senf dazu...
meine neue Spielwiese.. seht ihr kein Platz für andere .. also Meine!
Ich sag euch nach dem Baden ist mir immer so kalt, dass ich schreien könnte... Ok ich mach es auch!
Werbung mit Papa anschauen...
ist cool, auch wenn Papa dann anfängt faxen zu machen
ja so weit kann ich meine Augen aufreisen, wenn ich müde werde!
wenn ich dann mal schlafe sieht es so aus (das ist übrigens mein "Schlafkorb" bei Oma)
mit Mama am schnarchen
oder mit Papa auf Omas Couch
und weil ich bei Papa so gern schlafe hier nochmal bei uns daheim auf der Couch
Ja Bespaßung bitte mehr davon!
Achso und morgen muss ich mit auf irgendso ein Amt, weil ich dann einen Reisepass bekomme, weil wir ja noch nach Kroatien fahren wollen im Juli. Papa geht tauchen und Mama und ich gehen uns sonnen! Ich sag euch biometrische Passbilder sehen echt lustig aus...

Monday, April 27. 2009
Babywalz bietet noch bis zum 10. Mai einen 5 Euro Gustchein mit der Vorteilsnummer 743615 an.
Einfach im Zeitraum vom 27.04. - 10.05.2009 beim Einkauf auf Babywalz.de den Vorteilscode angeben und 5 Euro Rabatt bekommen.
Jeder Kunde, der bei seiner Bestellung Vorteilsnummer 743615 angibt, bekommt die von ihm bestellten Produkte mit einem Rabatt von 5 € nach Hause geliefert. Dies gilt ab einem Bestellwert von 25.- EUR und ist pro Kunde auf einen Bestellvorgang innerhalb des Aktionszeitraums begrenzt.
Thursday, April 9. 2009
Ja meine Eltern haben mich mehr oder weniger dazu gezwungen, weil sie der Meinung waren, meine Opas und Omas wollen mich auch mal kennen lernen. Ich hab mich dann dazu überreden lassen, nachdem ich aber klar gestellt hatte, dass Mama und ihre Milchbar definitiv mitkommen muss und ich keinen Finger krumm machen muss. Schließlich bin ich ja der Star und so kann ich mich auch benehmen. Als mein Vater auf einmal am Donnerstag früh um drei in der Früh anfing Licht anzumachen und in der Küche zu räumen wusste ich gar nicht was los war und hab einfach die Augen auf Mama gerichtet die ganz entspannt für mich die Milchbar geöffnet hatte. Hmm lecker! Bevor ich meine Augen richtig auf hatte saß ich auch schon meinem sportlichen Recaro Sitz und wurde in den Keller gebracht zu dem blauen großen Ding was immer so schön rüttelt und man immer das Bedürfnis hat zu schlafen. Meine Eltern nennen das auch " Auto fahren".. keine Ahnung was das sein soll, aber es macht Spaß. Zumindest solange bis ich eingeschlafen bin. Als es hell wurde war ich immer noch dem Rüttelding drin und Mama war der Meinung ich sollte doch etwas Milch zu mir nehmen, bevor es wieder rüttelt und ich wieder einschlafe. Da ich meiner Mama eh keinen Wunsch abschlagen kann wenn sie mich den blauen Augen anschaut habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen. Ich hoffe ja immer noch, dass ich auch so blaue Augen bekomme wenn ich sie ganz lieb anlächle. Mal schauen ob es wirkt. Kaum war ich wieder eingeschlafen wurde ich auch schon wieder wach, obwohl schon wieder drei Stunden vergangen waren. Na was solls ich bin noch klein und brauche meinen Schönheitsschlaf. Als ich dann mal nach draußen schaute erkannte ich nichts wieder. Aber meine Eltern meinten wir sind jetzt in Dresden und ich dachte mir cool hier ruckelt es viel mehr als daheim auf den Straßen. Fahren wir denn jetzt ab und zu mal her? Dann war es soweit ich wurde aus dem Rüttelding raus genommen und die Sonne schien mir ins Gesicht, was ich überhaupt nicht mag und erstmal ordentlich dagegen niese. Hmm und wer ist der Mann der da jetzt zu mir schaut? Hui der hat ja nen Stock in der Hand na hoffentlich heißt das nix... Jetzt auch noch eine Frau die mich begutachtet und dann erfahre ich auch sogleich, dass dies meine Urgroßeltern sind. Die freuen sich noch mehr als ich und ich grinse schon wie ein Honigkuchenpferd. Als ich noch in meinem Einzimmerapartment gewohnt habe hat sie auch immer Honeycookhorse gesagt, was immer das heißen soll. Jedenfalls waren das meine Urgroßeltern! Wie alt die wohl schon sein mögen und was die alles schon erlebt haben? Ich habe lange drüber nachgedacht und dabei muss ich wohl eingeschlafen sein. Als ich aufgewacht bin lag ich jedenfalls bei meiner Uroma in den Armen, was ja ganz schön ist aber wo ist denn meine Mutti mit der Milch... Hilfeeee ich hab doch gesagt ich komm nur mit auf Reisen wenn Mama dabei ist. Aber den Trick hab ich schon raus, denn wenn Mama nicht da ist brauche ich nur ein wenig die Stimme zu erheben und schon fangen alle an sich zu bewegen und ich komme zu meiner Milch. Aber so ein Leben als Star ist auch nicht immer doll, denn kaum hatte ich meinen Hunger gestillt kam schon wieder jemand und wollte mich sehen. Dafür, dass ich noch nie in der Stadt mit den schönen Rüttelstraßen war, hatte ich hier schon eine gute Fangemeinde. Also wieder mein schönstes Lächeln aufgesetzt und den Mann mit dem grauen Bart angeflirtet. Ups das ist ja mein Opa.. wieviele von den O-Leuten gibt es denn noch? Darüber konnte ich mir den Kopf zerbrechen als meine Opa mich durch die Straßen geschoben hat. OK ich geb zu ich hab wieder nicht lange durchgehalten sondern lieber in meinem stylischen Kinderwagen geratzt. Oh man ich sag euch, als ich mich dann von meiner lieben Seite gezeigt habe (schon mal was Unschuldigeres gesehen als mich, wenn ich schlafe?) gab’s auch noch Geschenke. Ein Laufrad in einem passenden pink.. saugeil jetzt muss ich bloß noch wachsen und dann fetz ich damit durch meinen Kiez, ich werde es euch beweisen. Achso das Laufrad gab es natürlich nicht nur von Opa sondern auch noch von ... äähh verdammt wer ist das denn jetzt? Oma ist es nicht... Stiefoma auch nicht, das klingt auch viel zu böse... Blondschopf? Das kann ich nicht aussprechen.. Tante Sabine.. Eigentlich auch nicht wirklich Tante.. ach was solls ich lächel Sie einfach an mach gute Mine zum Spiel, denn ich hab ja noch ein paar Monate bis ich anfange zu reden und bis dahin werde ich mich auch auf einen Form von Omatante festgelegt haben. Nachdem meine Eltern mir dann endlich mal mein Nachtlager gezeigt haben durfte ich bei Papa über die Schulter schauen und das auf der Straße, wo ich sonst nur in meinem Wagen oder in meiner Rennschale hin darf. Mei und kaum war ich bei Omatante wurde ich schon wieder angestarrt. Diesmal von irgendwelchen Jungs, die zwar nett waren aber nicht so mein Fall. Der Gitarrist von Brocken GlazZ, der war mal wirklich schön anzusehen, hatte aber wiederrum kaum ein Auge für mich.. aber daran werde ich arbeiten, solche Stars muss man sich warm halten! Dann hat es mir aber gereicht und ich war wirklich froh als mein Papa mich dann zu meinem Schlafgemach gebracht hat und ich endlich bisschen Zeit hatte alles zu verarbeiten.
Man was für ein Tag ich sag Euch... mal schauen was morgen so passiert...
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