Das Wetter wird von Tag zu Tag besser und wärmer. Bus fahren ist out im Moment aber Isabel muss ja dennoch irgendwie aus der Krippe nach Hause kommen. Somit haben wir unserer Fahrräder wieder aufgemotzt, Reifen aufgepumpt und den Kindersitz erneuert. Ja, ihr habt richtig gelesen, Isabel hat eine neue "Fahrradschaukel" bekommen. Nun haben wir den Römer Jockey Comfort - und Isabel liebt ihn - aber von vorn. Mit der Post kam der Sitz und Mama und Papa ganz heiß drauf, den neuen ans Fahrrad zu zimmern. Aber Mamas Fahrrad ist so seltsam, dass die original Römer-Sitzhalterung nicht an den Rahmen passt. Toll gemacht, dachten wir uns. Aber was macht man, wenn man nicht weiter weis? Richtig, Tante Google fragen und was hat die gesprochen zu unserem Problem? Eine separate Halterung extra für Mamas "Giant mono"-Fahrrad. Kurzum - einfach bei rad1.de bestellt und innerhalb weniger Tage war sie da. Nun konnte der Sitz auch auf Mamas Fahrrad montiert werden und einer Probefahrt stand nichts im Weg. Und, was haben wir gemacht, erstmal eine Radltour zu einem tollen Spielplatz in der Nähe. All zu weit mag man ja anfangs auch nicht immer fahren, man weis ja nicht, ob das Kind es wirklich mag. Aber Isabel will mittlerweile sogar lieber in dem Sitz fahren als bei Papa im Anhänger. Auf der Rückfahrt, nach zwei Stunden akkort spielen im Sand und klettern auf den Gerüsten, war Isabel dann so fertig, dass sie mit der Pflaume in der Hand, den Pflaumenkern bereits im Mund, am einnicken war. Aber auch das ist mit den neuen Sitz kein Problem mehr, denn die Rückenlehne ist nach hinten verstellbar und ein wegschlummern ist mein Problem mehr, weil Isabel dann ihren Kopf nicht mehr in Mamas Rücken rammen muss, wenn sie nach vorn fällt, sondern leger im Sitz schlummern kann.
Und cool sehen wir zwei auf dem Rad in dem Sitz allemal aus, wenn wir mit unseren Helmen und Sonnenbrillen lässig winken 8-)
Es ist gerade Anfang April, aber das Wetter dieses Wochenende ist der Hit. Somit wollte keiner in der Bude hocken und wir waren viel unterwegs. Samstag morgen ging es los mit einer Radltour in meinem neuen Fahrradanhänger. Meine Eltern haben den ganz günstig erworben und ich liebe ihn. Da drin kann ich hocken und sehe alles, was passiert, muss mich beim vorwärtskommen nicht wirklich anstrengen, das macht ja Papa und ich bin der King da hinten drin. Jedenfalls sind wir ein wenig geradelt am Samstag und weil die Sonne da schon so weit oben stand, hab ich meine Sonnenbrille einfach eingesteckt und die aufgesetzt. Dazu ein wenig winken wie die ganz große Diva und fertig ist mein neues Image. Ich muss ja gestehen, dass ich meinen Anhänger so gemütlich finde, dass ich auf der Heimfahrt sogar eingeschlafen bin.
Als wir wieder daheim waren, haben wir dann unseren Balkon hergerichtet, also die Gartenmöbel aus dem Keller geholt, sauber gemacht und aufgestellt. Nun können wir auch draußen auf dem Balkon essen, wenn das Wetter schön ist.
Nachmittags haben wir meinen Spielplatzfreunden einen kleinen Besuch abgestattet bevor wir dann zu Gianluca gegangen sind. Ich kannte den zwar nicht wirklich, aber meine Eltern und seine Eltern kennen sich irgendwie. Jedenfalls, obwohl wir uns nicht kannten, hatten wir echt Spaß zusammen beim Ball spielen, beim Buch anschauen oder bei dem netten Gespräch über unsere Designs auf den T-Shirts.
Sonntag war das Wetter ja noch besser und vormittags haben wir erst einmal unsere Arbeit erledigt. So hab ich mit Papa die ganzen Jalousien abgewischt und die waren auch dreckig, sag ich euch. Nach der anstrengenden Arbeit haben wir auf unserem Balkon entspannt und nachmittags dann war wieder Spielplatzzeit.
Eins kann ich auf alle Fälle sagen, wenn das Wetter so toll ist, ist immer was los und man kann so schön viel machen. Vielleicht kann ich ja heute meinen Eltern noch ein Eis aus dem Kreuz leiern bei 25°C?
Die Highlights des Wochenendes haben wir in einem Filmchen wieder zusammengeflickt, für die, die es interessiert.
Heute gibt es mal wieder einen Testbericht der wie immer ganz offen und ehrlich ist. Als Markenbotschafter von Römer hatten wir das große Glück den Kindersitz Britax Römer King PLUS zu testen. Als erstes einmal die wichtigsten Punkte zu dem Sitz und seinen Eigenschaften:
Klappbare Sitzschale - vereinfacht den Einbau im Fahrzeug
5-Punkt-Gurtsystem - mit zentraler Gurtlängenverstellung
Gurtbefestigter Adapter - mit dem bewährten Autogurt-Spannsystem
Autogurt-Spannsystem für maximale Sicherheit
Optimaler Seitenaufprallschutz durch tiefe gepolsterte Seitenwangen
Große Sitzschale bietet mehr Platz fürs Kind
Höhenverstellbare Kopfstütze und Schultergurte in 7 Stufen, von vorn bedienbar
In 4 Stufen von der Sitzposition in die Schlafstellung
Schnell abnehmbarer Bezug das Aus- und Einfädeln der Gurte entfällt
Schultergurt-Halterungen
Spezial Schulterpolster
Das der Sitz eine große Sitzschale hat ist uns sofort aufgefallen, als wir ihn mit unserem Römer Duo PLUS verglichen haben. Isabel hat es gefallen, so viel Platz zu haben. Aber fangen wir mal von vorn an. Mit seinen knapp 11 Kilo wiegt der Sitz um einiges schwerer als unser bisheriges Model, das allerding auch per Isofix befestigt wird. Durch das besondere Autogurt-Spannsystem (Vorklappen-Angurten-Fertig) ist aber dieser Sitz schnell im Auto befestigt. Einzig das Zurückklappen kann manchmal als etwas haken, was wohl aber eine Sicherung sein soll, damit man sich nicht die Finger oder Hand einklemmt. Wenn das erst mal geschafft ist, sitz der King PLUS fest auf der Rückbank und wirkt sehr sicher. Isabel hatte natürlich keine Berührungsängste, was aber wohl aber dem Dessinnamen lag. Denn Olivia heißt nicht das Dessin der Farbe Rot (welche uns auch so besonders gut gefallen hat), nein auch ihre beste Freundin in der Krippe heißt so. Nach dem zweiten oder dritten Mal Anschnalle ist uns aber aufgefallen, dass das Schloss des 5-Punkt-Gurtsystem etwas klemmt. Nun mit etwas Geschick und wenn man es weiß ist es kein Hindernis. Aber wir wollen ja nicht nur die beiden negativen Punkte benennen sondern auch das, was uns gefallen hat. Wie schon gesagt es ist sehr schön groß und Isabel hat richtig viel Platz. Gerade was die Kopffreiheit angeht ist der Sitz wirklich super ohne dabei auf die Sicherheit zu verzichten. Das Klappsystem der Sitzschale erleichtert den Einbau erheblich. Wenn ich mir überlege wie ich an einem anderen Sitz rumgefummelt habe bis der Sitz im Auto fest gemacht war, dann ist es bei dem Römer King PLUS eine wahre Freude. Eine Freude für die Kleinen ist die Schlafstellung des Kindersitzes. Da es sich im Auto eh besonders gut schläft (zumindest hab ich als Kind auch so gut geschlafen wie Isabel jetzt) kann man es den Kleinen auch noch bequem machen. Wenn die Augen dann wieder offen sind wird der Sitz mit einer Hand wieder hoch geschoben und die Kleinen können gespannt in die Welt schauen, denn die Sitzhöhe ist so gut, dass sie aus dem Fenster schauen können. Alles in allem ein sehr schöner praktischer und sicherer Sitz mit ein zwei Verbesserungswünschen. Mal schauen was der Sommer bringt wenn dann die Fahrradsitze wieder ausgepackt werden. Vielleicht gibt es ja dann auch wieder einen Testbericht im Vergleich zu unserem jetzigen Römer Fahrradsitz.
Nachdem ich nun wieder mal etwas Zeit habe, kann ich euch mal von meinen letzten Tagen berichten. Ich war ja mit Mama und Papa auf dem 90. geburtstag von meinem Uropa. Da war ne Menge los, aber ich hab es überstanden. Und mein Geschenk ist erstmal super angekommen, es gab den Babyblog als Buch gebunden in drei Teilen. Und mein Uropa, als treuer Leser, war tierisch begeistert. Dann war die Tage einfach noch ein wenig viel los, weil man immer überall hin fahren musste: zum Opa, zum Uropa, zur Tante, auf den Striezelmarkt. Aber nach ein paar Tagen dort vor Ort, sind wir nun schon bei Oma und Opa in Forst. Da ist es ruhiger, und ich kann wieder Dinge machen, die mir gefallen. So hab ich gestern zum Beispiel mit Oma das Bad geputzt, während Mama geschlafen hat auf der Couch. Vorgestern waren wir beim Tante Katrin beim Friseur und nachdem nun Mama so toll aussah mit der neuen Frisur, hab ich auch gleich noch einen Schnitt bekommen und Tante Katrin hat mich auch hübsch gemacht. Nun sind die Ohren wieder frei und der Pony kürzer. Dann waren wir auch noch shoppen gewesen und Tanken in Polen. Und gestern war ich mit Oma bei den Hühnern gucken, ob die überhaupt durch den hohen Schnee stapfen können. Und etwas später dann, hab ich mit Papa meinen ersten Schneemann gebaut. Wie toll der geworden ist, könnt ihr euch wieder mal anschauen.
Und heute morgen haben wir den Weihnachtsbaum geschmückt. Wie die Lichterketten angemacht wurden, hab ich ja noch mitbekommen, aber dann müssen mir doch irgendwann die Augen zugefallen sein. Jedenfalls hat der Baum nun auch noch bunte Kugeln dran und steht in der Ecke in der Wohnstube. Mal schauen, was noch alles passiert heute ...
Wenn Erwachsene zu Kindern werden und jegliche Hemmungen verlieren, gibt es dafür eigentlich nur einen Grund: SPIELZEUG. Und nein, meine Herren, ich rede hier nicht von einer Playstation. Es geht um Plüschtiere. Wir haben mal wieder ein tolles Angebot bekommen, bei dem ich nicht mal einen Wimpernschlag lang gezögert habe, das auszuprobieren. Aber von vorn: Vor ca. vier Jahren wurde in Deutschland der erste build-a-bear-Shop eröffnet, nachdem das in Amerika schon ein Renner war. Nun wurde Mitte Oktober 2010 in Heidelberg der erste Shop der Kette in Süddeutschland eröffnet und wir durften wieder mal testen. Nach einer kurzen Information online war klar, da müssen wir hin. Isabel mag eh alles, was plüschig ist und ein Gesicht hat und wie hätten wir uns dann so ein Angebot entgehen lassen können? Am Freitagnachmittag hatten wir unseren Termin in der Hauptstrasse 161 in Heidelberg bei build-a-bear, also auf nach Heidelberg. Als wir den Shop betraten, waren wir wie immer zu Beginn völlig neutral und erwartungslos. Der Manager stand uns zur Seite, erzählte uns viel interessante Dinge über seine Arbeit, erklärte alles ausführlich und lies auch Anekdoten aus seiner Arbeit nicht aus. Und schon waren wir eigentlich mitten dabei, uns selber ein Plüschtier zu basteln. Zunächst hieß es, aus den ganzen Plüschvorlagen die auszuwählen, die man haben möchte, und wir entschieden uns für einen Teddy und einen Hasen. Wobei die Auswahl echt schwer fällt, da es ca. 20 Vorlagen gibt. Und da standen wir nun und überlegten, ob wir uns eher für einen klassischen Teddy oder einen Hasen oder doch ein Pferd oder gar eine Hello Kitty entscheiden sollten. Aber nach gefühlten 20 Minuten waren wir uns doch einig. Dabei hatte Isabel nicht mal ein Mitspracherecht, da sie von dem Angebot völlig überrollt zu werden drohte. Nun ging es mit der "Tierhülle" zur nächsten Station. Dort konnte man seinem Modell eine Stimme geben. Da wir gern für unsere Tochter etwas Individuelles haben wollten, ließen wir Isabel das Band besprechen mit ihrer Variante ihres Namens, nämlich "Babell". Das Band kommt dann direkt in die Tatze und kann durch einen Knopfdruck ausgelöst werden. Wer aber nicht selbst was besprechen will, hat auch die Auswahl von Geräuschen. So gibt es z.B. ein Kinderlachen oder eine Version von Happy Birthday. Für unseren Teddy wählten wir dann einfach ein Herzklopfen aus. Und dann ging es ab zur Füllstation, wo wir zunächst angeben sollten, wie unsere Plüschfreunde heißen sollen. Da es ja eigentlich ein Geschenk für Isabel sein sollte, wählten wir für den Hasen als Namen Olivia, wie ihre Krippenfreund und für den Teddy den Namen Elias, wie ihr Spielplatzfreund. Aber wir befinden uns ja gerade an der Füllstation. Dort konnte man angeben, wie drall oder weich das Tier werden sollte und nach eigenen Wünschen wurde es dann gefüllt. Aber wir konnten dabei direkt mithelfen, in dem wir das Fußpedal auslösten und dadurch unseren Teddy und unseren Hasen in Form brachten. Und ab hier hieß es, sämtliche Hemmungen bitte ablegen. Die Mitarbeiter des Shops haben irgendwie ein Talent dafür zu sorgen, dass besonders Erwachsene sich zum Affen machen oder dabei völlig lächerlich wirken - hoffe ich zumindest. So wurde ich nach der Befüllung befragt, ob mein Teddy denn hüpfen können sollte. Und ich, leichtsinnig wie ich bin, sagte natürlich "Ja". Und damit er das auch kann, durfte ich natürlich im Laden mit riesigen Schaufenstern hüpfen wie ein Kaninchen. Dann kam die Frage, was er denn sonst noch alles können sollte, und da schwante mir schlimmes, also sagte ich einfach, dass das reichen sollte. Aber er soll mich natürlich auch lieb haben und herzlich sein usw. und dann ging es wieder los. Ich musste ein Herz reiben, es schütteln wie einen Shake, einen geheimen Wunsch zuflüstern und dann durfte ich es endlich in meinen Teddy legen. Und als er dann verschnürt wurde am Rücken, durfte ich wieder bei jedem Knoten, und es waren drei an der Zahl, hüpfen, tanzen und mich im Kreis drehen. Und damit war es soweit, er gehörte mir. Nun durfte ich ihn halten, mit all meinen kindlichen Gedanken bei dem Plüschfreund in meiner Hand, und dann hieß es "Mach mich flauschig". Dazu gab es eine Luftdusche, unter der der Plüschfreund lag und mit einer Bürste aufgeflauscht wurde. Ist zwar nicht wirklich erforderlich für die Flauschigkeit, aber für Kinder allemal ein Erlebnis. Das Plüschtier ist nun eigentlich komplett, aber auch Kleidung darf bei einem built-a-bear-Tier nicht fehlen, denn gerade das macht die Tiere ja aus. Also ab an die riesige Kleiderwand zur Auswahl. Als der Manager dann meinte, angefangen wird immer mit der Unterwäsche, dachte ich der verarscht mich doch. Aber nein, unzählige Varianten von Unterhosen, Boxern, Strings lagen bereit. Aber das tollste dabei war, dass jede Unterhose auch eine Aussparung für den Schwanz hat. Aber auch die Oberkleidung hat das. Auch hier brauchten wir wieder gefühlte Stunden, um uns aus der Auswahl etwas herauszusuchen. Für unseren Hasen entschieden wir uns für ein nettes Kleidchen mit Ballerinaschuhen und für den Teddy gab es ein Matrosenoutfit mit passenden Schuhen. Aber auch Accessiores in Hülle und Fülle gibt es dazu. So bekam unser Teddy eine Sonnenbrille und der Hase eine Handtasche dazu. Aber irgendwie fand unsere Isabel die Accessiores so toll, dass sie die Tasche gleich selber umgehangen hat und die Sonnenbrille aufsetzen musste. Nun noch ein paar Bunnyohren dazu und fertig war das Spaßkind. Und so lief sie durch den vollen Laden zur Belustigung aller Anwesenden. So, die Tiere waren fertig gebaut und angezogen, aber es ging noch weiter. Nun wurden Geburtsurkunden gedruckt, damit man auch etwas in der Hand hat, wann man das Tier gebaut hat. Und dann näherten wir uns doch tatsächlich dem Ende, aber auch hier hieß es noch einmal Kind sein. Denn jedes Tier, das fertig gebaut wurde und mit einer Geburtsurkunde versehen ist, muss mit einem Schwur versehen werden - dem sogenannten Bärenversprechen. Dabei schwört man, dass man seinem Bär/Tier ewig treu ist, es immer lieben wird usw. Und natürlich muss das wieder alles laut im Laden geschworen werden, damit das auch jeder mitbekommt. Jedes Tier bekommt ein eigenes Haus, in dem man es zu sich nach hause transportieren kann, aber der Pappkarton musste noch ausgepustet werden und so pusteten wir wie der Nordwind bei Dorothy beim Zauberer von Oz und wir pusteten und pusteten. Unser Kind schaute schon sehr skeptisch rüber, als ob wir nicht ganz dicht wären. Und dann hatte der Manager ein erbarmen und ließ das Papphaus aufploppen. Aber zu früh gefreut, denn wir hatten ja noch den Hasen und auch der brauchte sein Haus. Aber ich bekam ein Zauberstab und durfte einfach mit dem Feen-Stab zaubern und plötzlich war das Haus aufgebaut. Die Tiere zogen ein samt der Geburtsurkunden und damit waren wir knappen zwei Stunden Kind sein zurück im Erwachsenenalter.
Und unser Resultat: Ein einmaliges Erlebnis, egal in welchem Alter. Das sollte man sich nicht entgehen lassen und dafür einfach die Zeit und das Geld investieren, denn das ist etwas, was man nicht so schnell vergisst. Zumal die Mitarbeiter auch wirklich dafür sorgen, dass man sich in seine Kindheit zurück versetzt fühlt, auch wenn das schon ewig her ist.
Einfach toll - und Danke das wir das erleben durften.
..ja ihr lest richtig, ich bin wieder daheim in München in meiner bayrischen Heimat. Auch wenn meine Eltern das nicht gern hören, so bin ich doch ein echtes bayrisches Madl aus Minga! Ich will gar keine großen Worten machen heute sondern einfach mal ein paar Urlaubsimpressionen geben. Bei meinen Forster Großeltern war es wieder wunderschöööööön und ich hab es so genossen. Ich durfte bei den Puttenhühnern eiei machen... nein ich hab keine Eier gelegt, die hab ich nur gegessen. Ich meine ich durfte Hühner streicheln bzw. ich hab es einfach gemacht als sich die Chance ergeben hat. Mama hat mir auch gezeigt wie dann weg scheucht wenn sie einem zu nahe kommen. Da muss ich einfach kszkkzzt machen dann gehen die weg. Ja bei Mama klang das besser aber ich lerne ja noch. Papa war da immer etwas simpler gestrickt und hat einfach weg gesagt, was ich jetzt auch perfekt kann. weg weg weg... Achso streicheln war das Thema. Ich hab natürlich noch mehr Tiere gestreichelt. In Dresden durfte ich ja Strubbel streicheln und in Forst war einfach nur ein Meerschwein, warum das keinen Name hatte weiß ich auch nicht aber die Kaninchen hatten auch keine. Ist mir auch wurscht, solange sie nicht beißen und voll wuscheliges Fell haben. Hunde hab ich noch ganz tapfer gestreichelt und ein Pferd und Katzen... hab ich was vergessen? Achja als meine Eltern die Bohnen abgemacht haben und die Pflanzen dann gleich noch raus da sind ganz viele kleine Tierchen rumgekrabbelt auf der Erde und da war auch so ein kleiner grüner Wurm mit ganz viel weichen Haaren, da hab ich auch nochmal eiei gemacht. Mama fand das nicht gut und meinte ich soll die Raupe nicht streicheln, was ich immer noch nicht verstehe, da die doch so kuschelig aussah. Ich rede schon wieder zu viel aber was solls jetzt bin ich gerade drin und erzähl euch noch bisschen von meinen Neuerungen. Als ersten haben meine Großeltern einen Sandkasten geschenkt, was ich ja schon berichtet hatte. Den musste ich noch zusammenbauen, wobei mein Papa mir bisschen geholfen hat. Also er durfte mir die Schrauben reichen und das Holz festhalten, damit ich in Ruhe alles zusammenschrauben konnte. Ein wunderprächtiges Sandparadies ist daraus geworden. Dann hat Oma mir Bausteine geschenkt, mit denen man super Türme oder Mauern bauen kann. Ach und die Wickeltasche die meine Eltern bekommen haben ist zwar nur indirekt für mich aber dennoch hab ich die richtig unter die Lupe genommen. Übrigen könnt ihr so eine Tasche gewinnen und zwar hier. Nun was noch ..oh ja.. wir haben Affen angeschaut. Nein ich mein nicht mein Papa sondern echte Affen. In Jocksdorf gibt einen kleinen Affenzoo mit ganz kleinen und größeren Äffchen. Nen Emu und ein paar Wallabys gab es auch zu sehen. Das war echt spannend und als wir wieder daheim waren musste ich gleich mal versuchen Affen zu malen. Mit Kreide im Hof macht das richtige Gaudi. Apropos Gaudi, meine Onkel Ronny war auch wieder zu Besuch und mit mir gegrillt und auf der großen Bank auke gemacht. wie ihr wisst nicht was auke ist? Na da wo man im Garten auf der großen Auke sitzt und immer hin und her schwingt. Das gibt’s auch hier auf dem Spielplatz wo man sich an den Ketten fest hält. Ach und auf dem Pferd in der Krippe macht man auch auke es ist ja auch ein Schaukelpferd. Ich weiß gar nicht wie ich es ausdrücken soll so hat es mir gefallen.. dann benutz ich einfach mal eines meiner neuen Lieblingswörter die ich auch ohne Akzent aussprechen kann: Geil! Nun genießt aber erst mal die Fotos, solange wie Papa noch das Video zusammenschneidet.
Heute will ich euch mal wieder ein paar Dinge berichten - ist ja schließlich auch mein Blog. Nun denn, was gab es letztens so in meinem Leben ... grübel, grübel ... ein Volksfest - oder besser, das Sommerfest im Olympiapark.
Mein Papa wollte vor unserem Urlaub unbedingt da hin, da hat er nie ein Geheimnis draus gemacht. Ich hab mir dann so überlegt, warum eigentlich? Und hab erfahren, dass meine Eltern sich das erste mal auf besagtem Sommerfest getroffen haben. Da dachte ich mir auch, ich sollte mir den Platz mal anschauen, um einen Eindruck von der "Jugend" meiner Eltern zu bekommen.
Wir also mit Bus und U-Bahn Richtung Olympiapark. In der U-Bahn hab ich meinen eigenen Platz bekommen und fand das total cool, dass da permanent irgendwelche Haltestellen kamen. Und die vielen Leute erstmal, das will ich unbedingt mal wieder machen. Jedenfalls sind wir angekommen dort und erstmal quer über das Fest gelaufen. Dort waren überall Fahrgeschäfte und zum ersten mal in meinem jungen Leben durfte ich Karussell fahren mit Papa - in einem Feuerbus haben wir gesessen. Anfangs war ich noch skeptisch, aber dann hab ich echt gefallen daran gefunden.
Zur Stärkung zwischendurch gabs dann leckere Schokofrüchte. Ich fand die auch so gut, wieder die ersten in meinem Leben, dass ich die Hälfte von Mamas Schoko-Trauben-Spieß weggemampft habe. Damit aber auch Mama nicht hungern muss, weil ich so ein kleines Vielfras bin, sind wir dann auf die Fressmeile und haben uns dort ein wenig deftiges in den Mund geschoben.
Auf dem Rückweg dann wurden noch ein paar Socken geshopped für mich und für Papa und ich bin gelaufen wie ein kleiner Weltmeister. Allerdings nur bis zum Löwen. Das muss man sich mal vorstellen, mitten in München steht ein Löwe am See. Der war lustig bunt und so ruhig, dass ich mich auch näher ran getraut hab. Immerhin hab ich so ein Tier noch nicht gesehen mitten in der Stadt ohne Käfig. Nachdem dann die anderen Kinder alle weg waren, hat mich Mama drauf gesetzt und Papa hat versucht, lustige Fotos zu machen. Aber ich war nicht so gut drauf und hab bißchen Schnute gezogen. Aber egal, immerhin stehen ja öfter mal solche Löwen in München rum und da gibt es dann eine neue Gelegenheit. Und nachdem der Löwe ja so gar nicht lebendig schien, musste ich noch die Graugänse angucken gehen, die da so am Olympiasee rumgesessen haben. Aber die durfte ich nicht anfassen und dann hatte ich nicht mehr so die Lust und Kraft, war ja immerhin schon längst Mittagsschlafzeit für mich. Also hab ich mich in meinen Kinderwagen legen lassen und bißchen Augenpflege gemacht mit Ditzi und Schnuffeltuch. Und als ich wieder zu mir kam, waren wir schon wieder in der U-Bahn Richtung Heimat.
War ein nettes Fest und nun kann ich sagen, ich kenne den Ort, wo sich meine Eltern kennengelernt haben, auch wenn das schon ein paar Jahre früher war, als an mich noch keiner gedacht hat. Dafür weiss ich aber, dass sie jetzt immer an mich denken.
In diesem Sinne, meine lieben Leser, bleibt mir auch weiterhin treu