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Wednesday, November 24. 2010
Meine geliebte Tochter will mich wohl zum Narren machen. Gestern um 5 Uhr morgens hab ich das erste mal ihre Stimme aus dem Babyphone gehört und hab mir gedach:Nein bitte noch nicht. Gib mir noch eine Stunde Schlaf dann steh ich gern mit dir auf! Nun daraus wurde nichts, denn Isabel wollte nicht mehr im Bett liegen sondern lieber rumbrabbeln und darauf warten, dass jemand kommt und sie aus dem Bett holt. Also war meine Nacht um kurz Nach fünf vorbei und Isabel hat dann in unserem Bett rumgealbert bis sich der Papa endlich erbarmt hat aufzustehen. Nunja es sind Kinder und die dürfen auch mal zeitig wach sein.
Heute Nacht war jedoch dann um 4 Uhr Isabel durchs Babyphone zu hören. Mama? Mama? tutelttatata... Ich wieder in Gedanken: Nein bitte noch nicht. Blick auf den Wecker. Nein du willst jetzt nichts jede Nach eine Stunde früher aufwachen. Gib mir noch zwei Stunden Schlaf dann steh ich
gern mit dir auf! Dann wieder: Mama? Ditditzditz! Also steh ich auf und schaue ob sie vielleicht nur nicht richtig zugedeckt ist oder ihren Schnuller haben mag. Kaum im Zimmer, sitzt unser Spatz im Bett und freut sich. Ich versuch sie wieder hinzulegen und gebe ihr einen Kuss, ernte dafür aber nur Geschrei. Hmm vielleicht hat sie ja etwas hunger, weil das Abendessen alles andere als viel war. Also frage ich: Willst du eine Flasche? Isabel: Ja! Ich: Ok ich mach schnell eine Flasche und du bleibst im Bett liegen. Isabel nickt und ist ruhig als ich rausgehe. Kaum steh ich in der Küche und hab die Flasche fast zugeschraubt höre ich sie wieder schreien. Hmpf! Schnell wieder ins Kinderzimmer die Kleine aus dem Bett genommen und Flasche geben. Noch nicht mal den Mund an der Flasche gehabt heißt es schon: Heiß! Ich versucht ihr klar zu machen, das die Flasche nicht heiß ist und sie doch mal trinken mag. Wow ganze drei Schlucke bis sie nicht mehr wollte. Schnuller wieder in den Mund und die Frage dazu: Magst du jetzt wieder in dein Bett schlafen gehen? Isabel: Nein (schnief) Ich: Magst du zu Mama und Papa ins Bett? Isabel: Ja! *grins*
Also mach ich den Packesel und nehme Isabel die Decke und das Kopfkissen, bringe alles zu uns ins Bett und lege die Kleine hin. Kein Geschrei! Alles prima! Ramona kuschelt sich wieder in die Decke, die Kleine spielt mit ihrem Schmußetuch und ich bin wach! 10 Minuten... 20 Minuten... Isabel spielt immer noch mit ihrem Schmußetuch und guckt mich ab und zu an. 30 Minuten wach.. Isabel ist ruhig und schläft jetzt endlich wieder. Ramona atmet seit einer gefühlten Stunde ganz entspannt durch ihre verschnupfte Nase und ich bin wach! 40 Minuten... 50 Minuten... Jetzt schlafe auch ich wieder ein. Klack! Radio an, ich bin wieder wach und muss aufstehen. Isabel schläft ruhig weiter während ich mich anziehe und Ramona dreht sich um, um dem Licht, was durch den Türspalt dringt, zu entkommen.
Isabel muss aber jetzt auch aufstehen, also geh ich ins Schlafzimmer und meine: Isabel Mausi aufwachen, aufstehen! Was ich ernte ist ein: Grrrrrmmmpf! Ich denke: Danke, in bin gern für dich da!
Sunday, May 30. 2010
Man merkt ich hatte Elternzeit und habe diese genutzt um mich ganz und gar meiner Tochter zu widmen daher gab es auch so wenig von mir zu lesen in letzter Zeit. Gut die Arbeit hatte mich auch voll eingespannt aber um so glücklicher war ich, die drei Wochen mit Isabel verbringen zu können und diese habe ich genossen. Ob es daheim war oder die beiden Wochen im Urlaub. Man(n) selber fühlt sich dann auch gleich wieder viel mehr Kind wenn man am Strand im Sand sitzt und Eimer und Schaufel in der Hand hat. Es war herrlich auf Zypern im Kermia Beach Hotel. Auch die Entwicklung unseres kleinen Sonnenscheins macht keine Pause. So ist ja der zweite Backenzahn zu sehen und laufen ist auch kein Problem mehr. Isabel versteht auch immer mehr was man sagt und lernt wie ein fleißiges Lieschen. Bei dem Satz "Such doch bitte mal dein Schnuffeltuch" wird sofort geschaut oder überlegt wo diese liegen gelassen wurde und los geht’s um es zu holen. Bei dem Satz "Komm wir gehen Zähne putzen" wird sofort los gelaufen und erst im Bad wieder halt gemacht. Ohren Auge und Nase zeigt Isabel bei sich selbst bei anderen und versucht auch scheinbar schon nachzubrabbeln wenn man sagt Nase. Es kommt zwar mehr ein Asn aus dem Mund aber die Betonung lässt es doch ein wenig erkennen was sie sagen will. Es sind noch mehr solcher Sachen die wir aber gar nicht alle benennen können weil es jeden Tag mehr wird man ist ja so stolz auf seine Kinder wenn man diese Entwicklungen sieht. Nicht nur weil es das eigene Kind ist sondern weil man auch sieht, dass alles so ist wie es sein soll und keine Probleme zu erkennen sind. Welche Eltern denken denn nicht ab und an mal darüber nach ob sich das Kind so entwickelt wie es sich gehört oder ob irgendwelche Defizite da sind. Langsam macht sich auch das Wesen von Isabel bemerkbar. Hier lässt sich dann immer mehr erkennen welche Dinge sie mehr von der Mama und welche mehr vom Papa hat. Lange schlafen ist nichts für unsere Isabel, so wie es für den Papa schon früher nichts wahr. Ich durfte mir oft anhören, dass mein Vater mit mir früh um sechs über den Zeltplatz gelaufen ist, weil ich der Meinung war, dass ich ausgeschlafen habe. Ein Wecken aus dem Schlaf ist dagegen eine Sache die eine Weile braucht so wie bei der Mama. Ramona braucht auch ein paar Minuten bis der Kreislauf angekurbelt wurde und die Augen richtig auf sind. Es ist einfach unbeschreiblich schön die Kleinen aufwachsen zu sehen und weil man es mit Worten nicht beschreiben kann höre ich erstmal auf und werde mich die nächsten Tage zurück melden mit unseren Dingen die wir im Urlaub sehr praktisch fanden und definitiv ein Muss für Babyurlaube bzw. Kinderurlaube sind, egal ob per Auto oder per Flugzeug.
Thursday, March 18. 2010
Seit dem ich in Elternzeit bin und Isabel immer noch in der Eingewöhnungsphase in der Kinderkrippe ist, bin ich auch dabei wenn sie in die Krippe gebracht wird. Montag und Dienstag war noch Ramona mit dabei um mir alles zu zeigen und zu erklären und seit gestern bring ich Isabel alleine weg. Heute hat sie das erste mal nicht geschrieen, als ich sie in die Spieleecke gesetzt habe. Scheinbar kommt jetzt doch langsam die Gewohnheit und auch das Bewustsein, dass wir sie ja jeden Tag wieder abholen. Komisch finde ich nur, dass Isabel jedesmal weint wenn wir sie abholen kommen. Eigentlich sollte sie sich doch freuen uns zu sehen, aber es ist wohl eher das schlagartige klar werden, dass Mama und Papa die ganze Zeit nicht da waren. Es wird besser und da sie sich eh schnell bruhigen lässt bekommen wir das mit Sicherheit auch noch weg. Ich bin jedenfalls stolz auf mein Töchterchen und wenn sie heute beim Abholen lacht anstatt zu weinen werde ich zum Überpapa!
Monday, December 7. 2009
Heute muss ich mich mal richtig aufregen!
Nachdem wir nun ein wenig überlegt haben, wie wir das in Zukunft das mit der Arbeit machen, wie viel Stunden Ramona arbeiten geht, wie wir die Kleine in die Krippe bringen bzw. wann und wer sie wieder abholt, wollten wir auch das Finanzielle klären.
Also mal schnell bei dem ehemaligen Chef, der sich in der Zwischenzeit Selbstständig gemacht hat, wegen ein Job angefragt und prompt eine Zusage bekommen. Am liebsten heute als morgen könnte Ramona wieder anfangen zu arbeiten. Nun da ist eben nur das Problem mit dem Kinderkrippenplatz, den wir ja erst ab September fest haben. Die Chance doch noch vorher einen Platz zu bekommen hat in München eine ähnliche Quote wie die Chance 6 Richtige im Lotto zu tippen, wenn man kein Systemschein hat. Nun haben wir uns also überlegt, dass man sich ggf. eben vier Monate arbeitslos meldet und dann wieder geregelt dem Job nachgehen kann. Soweit war der Gedankengang völlig ohne Probleme behaftet, es war nur noch zu klären, ob man als Mutter auch die Sperre für das Arbeitslosengeld bekommt, wenn man wegen der Kinderbetreuung kündigen muss. Heute haben wir auch prompt einen Rückruf von der Arbeitsagentur bekommen und sind seitdem am Boden zerstört. Die nette Dame meinte nämlich, dass die Sperre ein ganz anderes Thema ist, denn wir haben noch ein ganz anderes. Kurz und knapp gesagt ohne Kinderbetreuung auch kein Arbeitslosengeld! Wenn Ramona keine schriftliche Bestätigung hat, dass sie für mindestens 15 Stunden in der Woche eine Betreuung für das Kind hat, wäre sie nicht vermittelbar und hätte so auch kein Anspruch auf Arbeitslosengeld! Was ist das denn bitte für eine gequirlte Sch.. (Windelfüllung der ganz feinen Sorte) in diesem Sozialstaat? Man kann schriftlich nachweisen, dass man nach vier Monaten eine Kinderbetreuung hat und kann auch einen Arbeitsvertrag vorweisen, aber man bekommt kein Arbeitslosengeld weil man nicht vermittelbar ist über die vier Monate. Wozu zahlt man den jahrelang in die Arbeitslosenversicherung ein, wenn man noch nicht mal vier Monate ALG bekommt. Allein dieser sinnfreie Kontext, dass man wegen der fehlenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung sich arbeitslos melden muss aber leider keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, weil man keine Kinderbetreuung hat! Na klar wäre es für das Arbeitsamt ein schönes die Mutter dazu zu zwingen eine Kinderbetreuung zu organisieren, damit die Mutter pro Tag drei Stunden arbeiten gehen kann und wenn es nur darum geht Rechnungen zu erfassen. Schließlich muss so kein Arbeitslosengeld gezahlt werden. Das natürlich keine Mutter in den 15 Stunden das verdient, was eine Tagesmutter kostet ist eine andere Sache. Mittlerweile sind wir soweit bei unseren Ideen, dass ich als Vater schriftlich erkläre, dass ich die Kinderbetreuung 15 Stunden übernehmen kann, aber leider nur von 17 bis 20 Uhr und so meine Frau auch nur in diesen Zeiten Arbeiten gehen kann. Die Chance einen Arbeitgeber zu finden, der dies mitmacht sind wahrscheinlich gering aber bei unserem Glück findet das Arbeitsamt da auch noch einen. Aber mal ehrlich frau studiert doch nicht, um dann Rechnungen im System einzuhacken. Tja so ist das wenn man ehrlich ist und dem Staat nicht auf der Tasche liegen will sondern einfach nur denkt, man kann ja die Versicherung in Anspruch nehmen, in die man schon soo lange einzahlt. Tja schön wäre es wenn man in einem Kinderfreundlicheren Staat leben würde.
Hat vielleicht irgendeiner von den Mitlesenden schon mal vor dem gleichen Problem gestanden und hat einen Tipp für uns? Wir wollen ja noch nicht mal den Tipp für die 6 Richtigen im Lotto sondern einfach nur wieder arbeiten gehen und dabei Geld verdienen, damit wir unserer geliebten Tochter was bieten können.
Ich geh mir jetzt nen Kakao machen vielleicht senkt der meinen Blutdruck wieder... aber ich muss mich da sicher noch ein paar Tage lang aufregen... AAAAAAAHHHHHHHH
Monday, November 30. 2009
Welch ein Geschrei! Wollten wir doch gestern einfach nur mal unsere Freunde besuchen und ein Kaffee trinken. Das Isabel ein wenig ihre Fremdelphase hatte hat Ramona ja schon beim dem Babytreffen festgestellt. Nur schwer war Isabel ein Lachen zu entlocken, wo wir noch überlegt haben, ob es die Fremdelphase ist oder nicht. Gestern war aber nicht zu übersehen, unser Kind fremdelt! Wir kommen in die Wohnung und schon ging das Geschrei los. Schon ein Blick von Christian oder Bea haben ausgereicht um dicke Krokodilstränen zu produzieren und die Katze mit dem Geschrei in die Flucht zu schlagen. Auch eine Entfernung von 4 Metern hat nicht ausgereicht um Isabel zu beruhigen. Trösten können nur noch Papa und Mama. Aber nachdem der Früchtebrei und ein halber Apfel gegessen waren wurde es langsam besser. Auch auf dem Boden krabbeln ging dann nach einer Stunde und der Katze hinterher krabbeln hat auch abgelenkt. Aber warum fremdeln Babys? Wie geht man am besten mit der Fremdelphase um, wenn Bekannte plötzlich misstrauisch beäugt oder abgewiesen werden? Mit ca. 8 Monaten beginnt die Fremdelphase, die auch als Achtmonatsangst bezeichnet wird. Krabbelkinder nehmen zwischen dem siebten und achten Monat erstmals Unterschiede zwischen Menschen bewusst wahr. Bis dahin haben sich Kinder ausgiebig mit den Gesten, Lauten, Gerüchen und Mimiken ihrer Eltern vertraut gemacht und jetzt werden Unterschiede bemerkbar. Oh, der / die / das ist ja ganz anders als meine Eltern, da halte ich mal lieber Abstand. Dieser Entwicklungsschritt ist ein sehr Wichtiger bei den Kindern, denn so lernen sie im Grunde eine Sicherheitsmaßnahme gegen Neues und Fremdes. Man stelle sich vor jedes Kind würde bei fremden Menschen freudig reagieren, wie sollen denn dann Kinder eine innere Angst entwickeln. Gerade in der heutigen Zeit ist doch ein gewisses Urvertrauen in seine Eltern und die Furcht vor Fremden sehr wichtig. Experten meinen, dass sich Vorsicht und Misstrauen sogar lohnen, um sich vor negativen Erfahrungen zu schützen. Da die Kleinen ihr Gefühl noch nicht in Worte fassen kann, bleiben ihnen nicht viele Kommunikationsmittel. Doch eine deutliche und eigentlich unmissverständliche Sprache sprechen alle: weinen und schreien, hinter Mamas Beinen verstecken oder den Kopf von dem "Fremden" abwenden. Diese Phase ist jedoch bei einem Kind ganz normal. Bei manchen ist die Fremdelphase mehr ausgeprägt und bei manchen weniger. In dieser Phase ist es für die Kleinen ganz wichtig, dass sie verstanden werden. Sie möchten weder Mamis Nerven auf die Probe stellen noch die Familie an den Rand der Verzweiflung treiben - ihre Angst ist echt. Was sie nun brauchen, sind die Eltern, die zu ihnen halten und beschützen. Eltern sollten diese Beschützerrolle, die ihnen von ihrem Kind zugewiesen wird, unbedingt akzeptieren und auf Signale von Berührungsängsten Fremden gegenüber reagieren. Lieber für eine sichere Distanz zu der betreffenden Person sorgen, ein paar Schritte mit dem Kind zurückgehen, es streicheln, auf den Arm nehmen und beruhigend mit ihm sprechen. Ganz falsch wäre es, Kontakte zu erzwingen (z.B. mit dem Kind auf dem Arm auf die betreffende Person zuzugehen), sich über die Angst lächerlich zu machen oder zurechtzuweisen. Kinder brauchen Zeit, von sich aus Kontakt aufzunehmen. Gibt man ihnen diese Zeit, beginnen sie meist von ganz allein - aus der sicheren Geborgenheit heraus zu flirten: den Fremden abwechseln verstohlene Blicke zuzuwerfen und schnell wieder wegzusehen. Auslöser für die Fremdeln sind zum einen Angst vor dem Unbekannten, zum anderen gleichzeitig die Angst vor der Trennung von den Bezugspersonen. Hilfreich kann es sein, kleine Trennungen schon früh zu üben. Besonders geeignet ist das wohl jedem bekannte Guck-Guck-Spiel. Man versteckt sich hinter einer Tür, der Couch oder hält sich einfach ein Tuch vor das Gesicht, ruft "guck-guck", kommt aus seinem Versteck hervor und sagt "Huhu!" Nach kurzer Zeit wird das Kind das Tuch selbst wegreißen wollen und sich vergnügt freuen, wenn es Mami oder Papi wiederfindet. Hinter einem Sessel kann man sich von kleinen Krabblern auch prima entdecken lassen. Mit der Zeit kann man solche Spiele ein wenig steigern, indem man für einen Moment die Tür hinter sich zuzieht und vielleicht anlehnt (nicht schließen - das hat etwas Endgültiges und kann schnell zu Angst und Schreien führen) bevor man sich wieder zeigt. Spielen sollte man auf diese Weise aber nur, solange die Kleinen Spaß daran haben und nicht versuchen, die Grenzen zu testen, was an Trennung schon möglich ist. Und Mami und Papi dürfen ruhig stolz darauf sein, denn das Lächeln, mit dem sie nun freundlich begrüßt wird, ist ein anderes Lächeln, als das zuvor. Dieses Lächeln ist ein ganz persönlicher Gruß, mit dem die Kleinen ihre Liebe und das Wiedererkennen ausdrücken.
Sunday, August 2. 2009
Seit wir im Urlaub waren und Isabel das Wasser als ihr Element entdeckt hat, hat sich ihr Badeverhalten auch verändert.
Jeden Sonntag wird mit Papa in der Badewanne gebadet. Nach dem Sonntagsbad - Video kann wohl jeder verstehen, dass wir uns zum Babyschwimmen angemeldet haben und uns schon wahnsinnig freuen, dass es am Freitag los geht.
Wednesday, July 15. 2009
Zurück im Lande sind wir alle drei schön entspannt und hatten einen sehr schönen Urlaub in Kroatien auf der Insel Krk. Am vorletzten Sonntag ging es mal wieder ganz früh zeitig los, damit unsere Isabel im Auto schläft und wir nicht noch in einen Stau kommen. Um 11 Uhr waren wir dann auch schon da und haben bei sonnigen 28°C unsere Ferienwohnung bezogen. Aber wir waren ja nicht alleine. So war auch ein Kollege mit der kompletten Familie angereist und noch ein befreundetes Pärchen. Eine nette Runde, die wir da waren. Da wir ein paar Taucher waren und die Tauchschule auch von einem Familienmitglied geführt wird, war natürlich klar, dass wir tauchen gehen wollten. Aber wir können ja nicht gleich am ersten Tag nach den Fischen sehen und so ging es erstmal an den Strand. Unsere neue Strandmuschel musste natürlich auch mit, welche wirklich ihr Geld wert ist. Darin konnte wurde dann gleich die Sonnencreme ausgepackt und die Kleine erstmal ordentlich eingecremt. Das wurde dann im ganzen Urlaub zum Ritual, denn Sonnenbrand in dem Alter ist definitiv zu vermeiden. Selbst im Schatten sind wir auch schön braun geworden und Isabel hat ein wenig Farbe bekommen. Wir haben ja erst noch überlegt und Freunde gefragt, ob wir mit unserem Sonnenschein schon ins Wasser gehen können. Denn wollen Babys auch baden wenn das Wasser kalt und salzig ist? Zugegeben war die Wassertemperatur für uns Erwachsene mit 24°C sehr angenehm aber Isabel war es ja nur gewohnt in der Wanne zu baden. Also musste es einfach mal versucht werden und so wurde dann fachmännisch unter Anleitung von Ramona die Schwimmwindel angezogen. Wenn meine geliebte Frau da nicht ein Auge drauf geworfen hätte, dann hätte ich die Windel gleich erstmal verkehrt herum angezogen. Noch ein langärmliger Body an und die Kappe auf ging es dann runter an den Strand. Vorsichtig erstmal die Füße ins Wasser halten und auf die Reaktion warten. Nur gab es keine direkte Reaktion, zumindest nicht die, die wir erwartet hätten. Isabel hat sich wohl gedacht " Kaltes Wasser.. mir egal ich will da jetzt rein!". Es gab kein Geschrei oder ähnliches sondern es wurde einfach nur ins Wasser geschaut. Als die Windel und der Body dann nass wurden, wurde sich einfach nochmal versichert, dass Mama und Papa da sind. Ja und dann haben wir ein Lächeln gesehen. Berührungsängste mit dem kalten Nass gab es nicht. So konnten wir dann auch etwas weiter rein gehen und die Kleine ein wenig durch die Wellen schaukeln und sie hat sich gefreut und gestrampelt. Wir waren echt erstaunt und sehr froh, dass es so prima funktioniert hat und wir noch ein paar Mal mit Isabel baden gehen konnten. Aber so ein Bad scheint für Babys doch sehr anstrengend zu sein, denn es wurde grundsätzlich nach dem Baden erstmal geschlafen. Auch die hohen Temperaturen hat unser Sonnenschein sehr gut vertragen. Nur mit Windel und Body bekleidet ließ es sich im Schatten gut aushalten. Außerdem kann man so spärlich bekleidet auch viel besser an der Technik feilen sich auf den Bauch zu drehen. Nicht dass es ein Problem ist für Isabel aber ein paar Millisekunden kann man für die Rolle schon noch rausholen. Da unser Sonnenschein ja so entspannt war und immer alles ganz spannend fand konnte ich auch mit den Anderen einige Tauchgänge angehen. Dabei kann man wirklich in eine andere Welt "abtauchen", während Mama am Strand entspannt. Nächstes Jahr pass ich dann auf und Ramona darf auch wieder tauchen.. Versprochen! Abends wurde dann ein paar Mal gegrillt und wir hatten keinen Stress, da es ja direkt bei der Ferienwohnung war und so auch Isabel ins Bett gebracht werden konnte. Im Restaurant ist das eben nicht mal Möglich, die Kleine irgendwo hinzulegen, das sie schlafen kann und im Urlaub mag man ja doch noch ne Weile draußen sitzen und in der lustigen Runde den Urlaub genießen. Alles in allem hat uns der Urlaub sehr viel an Erfahrung und Erholung gebracht und wir überlegen, wo wir denn als nächstes hinfahren können.

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