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Entries tagged as Wissenswertes
Wednesday, December 9. 2009
Nachdem wir uns nun zwei Tage mit dem Thema Arbeitslosigkeit nach der Elternzeit beschäftigt haben und einige Infos eingeholt haben, sind wir nun schlauer aber nicht weiter. Der Irrsinn, dass man wegen der fehlenden Kinderbetreuung in die Arbeitslosigkeit rutscht aber eine Kinderbetreuung benötigt um Arbeitslosengeld zu beziehen bleibt nach wie vor bestehen. Aber es kommt ja noch besser. Also man muss mindestens 15 Stunden in der Woche eine Kinderbetreuung nachweisen um Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben, weil man sonst als nicht vermittlungsfähig gilt und dann eben keinen Anspruch auf ALG hat. Wie hoch und welche sonstigen Voraussetzungen erfüllt sein müssen kann man bei Schwanger in Bayern e.V. nachlesen. So haben wir nochmal bei der Agentur für Arbeit nachgefragt wie sich denn die Berechnung ergeben würde und da war das nächste mal aufregen angesagt. Angenommen Mutter bzw. Vater waren vor der Elternzeit in einer Vollzeitbeschäftigung mit 40 Stunden und kann jetzt eine Betreuung von 20 Stunden nachweisen, so erhält man auch nur die Hälfte des Arbeitslosengeldes.
Rechenbeispiel gefällig, wie viel Sinn das macht? OK gehen wir mal davon aus man wohnt in München, will 20 Stunden arbeiten und hat eine Tagesmutter, die 6 Euro die Stunde kostet, was günstig wäre. Arbeitslosengeld (67% vom bisherigen Netto) sind angenommen 1000 Euro. Da man dem Arbeitsmarkt nur 20 Stunden zur Verfügung steht statt 40 hat man auch nur Anspruch auf die Hälfte, was 500 Euro ergibt. Die Tagesmutter kostet bei 4 Wochen à 20 Stunden 480 Euro im Monat. Schnell mal gegenüber gestellt, man würde 480 Euro für die Betreuung bezahlen und 500 Euro Arbeitslosengeld beziehen, das ergibt satte 20 Euro Gewinn im Monat. Da bleibt doch Mutter oder Vater lieber in Elternzeit bekommt zwar kein Geld, ist aber für sein Kind die ganze Zeit da. Die 20 Euro ist wohl allemal wert. Wieso wird denn eigentlich immer so viel damit geworben, dass man den Müttern den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben erleichtern will? Es gibt keine Krippenplätze und Geld gibt es auch nicht. Es ist doch alles eine Nullrechnung und dass sich viele für das Kind entscheiden ist auch klar, denn das Wohl des Kindes ist einem doch mehr Wert als Geld.
Eben noch auf der Internetseite der Stadt München gefunden: "Das Sozialreferat strebt für Kinder bis zu drei Jahren die in einer Kinderkrippe oder Kooperationseinrichtung betreut werden, einen Versorgungsgrad von 20 % an. Derzeit steht für 9,6 % aller unter Dreijährigen ein Krippenplatz zur Verfügung. Innerhalb der letzten zehn Jahre entstanden 1.305 neue Krippenplätze."
Wenn ich schon so lese, bekomme ich das kotzen. Soll dass jetzt so verstanden werden, dass die Stadt München sich richtig Mühe gibt oder soll es nur darstellen wie traurig es doch ist, in München Kinder zu bekommen?
Monday, December 7. 2009
Heute muss ich mich mal richtig aufregen!
Nachdem wir nun ein wenig überlegt haben, wie wir das in Zukunft das mit der Arbeit machen, wie viel Stunden Ramona arbeiten geht, wie wir die Kleine in die Krippe bringen bzw. wann und wer sie wieder abholt, wollten wir auch das Finanzielle klären.
Also mal schnell bei dem ehemaligen Chef, der sich in der Zwischenzeit Selbstständig gemacht hat, wegen ein Job angefragt und prompt eine Zusage bekommen. Am liebsten heute als morgen könnte Ramona wieder anfangen zu arbeiten. Nun da ist eben nur das Problem mit dem Kinderkrippenplatz, den wir ja erst ab September fest haben. Die Chance doch noch vorher einen Platz zu bekommen hat in München eine ähnliche Quote wie die Chance 6 Richtige im Lotto zu tippen, wenn man kein Systemschein hat. Nun haben wir uns also überlegt, dass man sich ggf. eben vier Monate arbeitslos meldet und dann wieder geregelt dem Job nachgehen kann. Soweit war der Gedankengang völlig ohne Probleme behaftet, es war nur noch zu klären, ob man als Mutter auch die Sperre für das Arbeitslosengeld bekommt, wenn man wegen der Kinderbetreuung kündigen muss. Heute haben wir auch prompt einen Rückruf von der Arbeitsagentur bekommen und sind seitdem am Boden zerstört. Die nette Dame meinte nämlich, dass die Sperre ein ganz anderes Thema ist, denn wir haben noch ein ganz anderes. Kurz und knapp gesagt ohne Kinderbetreuung auch kein Arbeitslosengeld! Wenn Ramona keine schriftliche Bestätigung hat, dass sie für mindestens 15 Stunden in der Woche eine Betreuung für das Kind hat, wäre sie nicht vermittelbar und hätte so auch kein Anspruch auf Arbeitslosengeld! Was ist das denn bitte für eine gequirlte Sch.. (Windelfüllung der ganz feinen Sorte) in diesem Sozialstaat? Man kann schriftlich nachweisen, dass man nach vier Monaten eine Kinderbetreuung hat und kann auch einen Arbeitsvertrag vorweisen, aber man bekommt kein Arbeitslosengeld weil man nicht vermittelbar ist über die vier Monate. Wozu zahlt man den jahrelang in die Arbeitslosenversicherung ein, wenn man noch nicht mal vier Monate ALG bekommt. Allein dieser sinnfreie Kontext, dass man wegen der fehlenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung sich arbeitslos melden muss aber leider keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, weil man keine Kinderbetreuung hat! Na klar wäre es für das Arbeitsamt ein schönes die Mutter dazu zu zwingen eine Kinderbetreuung zu organisieren, damit die Mutter pro Tag drei Stunden arbeiten gehen kann und wenn es nur darum geht Rechnungen zu erfassen. Schließlich muss so kein Arbeitslosengeld gezahlt werden. Das natürlich keine Mutter in den 15 Stunden das verdient, was eine Tagesmutter kostet ist eine andere Sache. Mittlerweile sind wir soweit bei unseren Ideen, dass ich als Vater schriftlich erkläre, dass ich die Kinderbetreuung 15 Stunden übernehmen kann, aber leider nur von 17 bis 20 Uhr und so meine Frau auch nur in diesen Zeiten Arbeiten gehen kann. Die Chance einen Arbeitgeber zu finden, der dies mitmacht sind wahrscheinlich gering aber bei unserem Glück findet das Arbeitsamt da auch noch einen. Aber mal ehrlich frau studiert doch nicht, um dann Rechnungen im System einzuhacken. Tja so ist das wenn man ehrlich ist und dem Staat nicht auf der Tasche liegen will sondern einfach nur denkt, man kann ja die Versicherung in Anspruch nehmen, in die man schon soo lange einzahlt. Tja schön wäre es wenn man in einem Kinderfreundlicheren Staat leben würde.
Hat vielleicht irgendeiner von den Mitlesenden schon mal vor dem gleichen Problem gestanden und hat einen Tipp für uns? Wir wollen ja noch nicht mal den Tipp für die 6 Richtigen im Lotto sondern einfach nur wieder arbeiten gehen und dabei Geld verdienen, damit wir unserer geliebten Tochter was bieten können.
Ich geh mir jetzt nen Kakao machen vielleicht senkt der meinen Blutdruck wieder... aber ich muss mich da sicher noch ein paar Tage lang aufregen... AAAAAAAHHHHHHHH
Monday, November 30. 2009
Welch ein Geschrei! Wollten wir doch gestern einfach nur mal unsere Freunde besuchen und ein Kaffee trinken. Das Isabel ein wenig ihre Fremdelphase hatte hat Ramona ja schon beim dem Babytreffen festgestellt. Nur schwer war Isabel ein Lachen zu entlocken, wo wir noch überlegt haben, ob es die Fremdelphase ist oder nicht. Gestern war aber nicht zu übersehen, unser Kind fremdelt! Wir kommen in die Wohnung und schon ging das Geschrei los. Schon ein Blick von Christian oder Bea haben ausgereicht um dicke Krokodilstränen zu produzieren und die Katze mit dem Geschrei in die Flucht zu schlagen. Auch eine Entfernung von 4 Metern hat nicht ausgereicht um Isabel zu beruhigen. Trösten können nur noch Papa und Mama. Aber nachdem der Früchtebrei und ein halber Apfel gegessen waren wurde es langsam besser. Auch auf dem Boden krabbeln ging dann nach einer Stunde und der Katze hinterher krabbeln hat auch abgelenkt. Aber warum fremdeln Babys? Wie geht man am besten mit der Fremdelphase um, wenn Bekannte plötzlich misstrauisch beäugt oder abgewiesen werden? Mit ca. 8 Monaten beginnt die Fremdelphase, die auch als Achtmonatsangst bezeichnet wird. Krabbelkinder nehmen zwischen dem siebten und achten Monat erstmals Unterschiede zwischen Menschen bewusst wahr. Bis dahin haben sich Kinder ausgiebig mit den Gesten, Lauten, Gerüchen und Mimiken ihrer Eltern vertraut gemacht und jetzt werden Unterschiede bemerkbar. Oh, der / die / das ist ja ganz anders als meine Eltern, da halte ich mal lieber Abstand. Dieser Entwicklungsschritt ist ein sehr Wichtiger bei den Kindern, denn so lernen sie im Grunde eine Sicherheitsmaßnahme gegen Neues und Fremdes. Man stelle sich vor jedes Kind würde bei fremden Menschen freudig reagieren, wie sollen denn dann Kinder eine innere Angst entwickeln. Gerade in der heutigen Zeit ist doch ein gewisses Urvertrauen in seine Eltern und die Furcht vor Fremden sehr wichtig. Experten meinen, dass sich Vorsicht und Misstrauen sogar lohnen, um sich vor negativen Erfahrungen zu schützen. Da die Kleinen ihr Gefühl noch nicht in Worte fassen kann, bleiben ihnen nicht viele Kommunikationsmittel. Doch eine deutliche und eigentlich unmissverständliche Sprache sprechen alle: weinen und schreien, hinter Mamas Beinen verstecken oder den Kopf von dem "Fremden" abwenden. Diese Phase ist jedoch bei einem Kind ganz normal. Bei manchen ist die Fremdelphase mehr ausgeprägt und bei manchen weniger. In dieser Phase ist es für die Kleinen ganz wichtig, dass sie verstanden werden. Sie möchten weder Mamis Nerven auf die Probe stellen noch die Familie an den Rand der Verzweiflung treiben - ihre Angst ist echt. Was sie nun brauchen, sind die Eltern, die zu ihnen halten und beschützen. Eltern sollten diese Beschützerrolle, die ihnen von ihrem Kind zugewiesen wird, unbedingt akzeptieren und auf Signale von Berührungsängsten Fremden gegenüber reagieren. Lieber für eine sichere Distanz zu der betreffenden Person sorgen, ein paar Schritte mit dem Kind zurückgehen, es streicheln, auf den Arm nehmen und beruhigend mit ihm sprechen. Ganz falsch wäre es, Kontakte zu erzwingen (z.B. mit dem Kind auf dem Arm auf die betreffende Person zuzugehen), sich über die Angst lächerlich zu machen oder zurechtzuweisen. Kinder brauchen Zeit, von sich aus Kontakt aufzunehmen. Gibt man ihnen diese Zeit, beginnen sie meist von ganz allein - aus der sicheren Geborgenheit heraus zu flirten: den Fremden abwechseln verstohlene Blicke zuzuwerfen und schnell wieder wegzusehen. Auslöser für die Fremdeln sind zum einen Angst vor dem Unbekannten, zum anderen gleichzeitig die Angst vor der Trennung von den Bezugspersonen. Hilfreich kann es sein, kleine Trennungen schon früh zu üben. Besonders geeignet ist das wohl jedem bekannte Guck-Guck-Spiel. Man versteckt sich hinter einer Tür, der Couch oder hält sich einfach ein Tuch vor das Gesicht, ruft "guck-guck", kommt aus seinem Versteck hervor und sagt "Huhu!" Nach kurzer Zeit wird das Kind das Tuch selbst wegreißen wollen und sich vergnügt freuen, wenn es Mami oder Papi wiederfindet. Hinter einem Sessel kann man sich von kleinen Krabblern auch prima entdecken lassen. Mit der Zeit kann man solche Spiele ein wenig steigern, indem man für einen Moment die Tür hinter sich zuzieht und vielleicht anlehnt (nicht schließen - das hat etwas Endgültiges und kann schnell zu Angst und Schreien führen) bevor man sich wieder zeigt. Spielen sollte man auf diese Weise aber nur, solange die Kleinen Spaß daran haben und nicht versuchen, die Grenzen zu testen, was an Trennung schon möglich ist. Und Mami und Papi dürfen ruhig stolz darauf sein, denn das Lächeln, mit dem sie nun freundlich begrüßt wird, ist ein anderes Lächeln, als das zuvor. Dieses Lächeln ist ein ganz persönlicher Gruß, mit dem die Kleinen ihre Liebe und das Wiedererkennen ausdrücken.
Wednesday, November 25. 2009
...Dieser Ausspruch könnte glatt von Isabel kommen, wenn sie sich artikulieren könnte. 
Sie steht und krabbelt ja wie verrückt, aber mit dem Sitzen hatte sie Startschwierigkeiten. Nicht, weil sie es nicht konnte, sondern weil sie nicht wollte. Sie konnte ja auch im Liegen alles ansabbern und anfassen und war zudem recht schnell im Vierfüsslergang und somit wieder unterwegs. Aber gibt man ihr etwas, was sie total interessant findet, so bleibt sie doch auch mal für geraume Zeit sitzen, damit sie das mit ihren kleinen Fingerchen untersuchen kann. Und zwar bleibt sie auch solange sitzen, bis man den Fotoapperat geholt hat und ein Foto schießen konnte, wie ihr gleich sehen werdet.

Friday, November 20. 2009
Gestern war unser Termin beim Kinderarzt zur H1N1-Impfung für Isabel. Ich kam also da an mit unserem Sonnenschein, Parklücke direkt vorm Haus erwischt und rein in die Praxis. Dort erwarteten mich erstmal neben dem Kinderarzt zahlreiche Familien (Mutter, Vater und die Kinder) im Wartezimmer, die sich alle den "Piecks" abholen wollten. Als wir dran waren, bin ich zum Doktor mit Isabel, er hat mir meine Fragen noch schnell beantwortet, während er die Kleine vorab noch untersucht hat. Dann zack, die Hosen runtergezogen, desinfiziert und ab die Nadel in den Oberschenkel. Nach kurzem Geschrei war auch alles wieder gut und sie konnte auch wieder etwas Lächeln.
Trotzdem hatte ich mir schon viel Gedanken und Sorgen an dem gestrigen Tag gemacht, weil die Medien ja doch immer die krassesten und schlimmsten Fälle bringen und davon berichten. Ich hatte also schon am Morgen vor der Impfung mit unserer Maus besonders viel geschmust, nicht oder kaum mit ihr geschimpft und viel gespielt und nach der Impfung sie besonders gut beobachtet. Zum Beispiel habe ich geschaut, ob sie so krabbelt wie vorher oder irgendwelche Beeinträchtigungen hat, ob sie so fit ist wie sonst auch, so schnell aufstehen kann usw. Und was soll ich sagen: Alles super. Heute morgen hat sie zwar etwas länger geschlafen und auch jetzt ist sie wieder an der Matratze horchen, aber das ist wohl die Nachwirkung von gestern, weil sie da so wenig geschlafen hat und vielleicht auch ein bißchen die Nachwirkungen von der Impfung. Aber nach den Horrormeldungen der Medien kann ich nur sagen: Unsere kleine Familie ist geimpft und top fit. 
Und in drei bis vier Wochen holen wir uns dann noch die zweite Spritze ab, da bei Isabel die gesamte Dosis aufgeteilt wird auf zwei Spritzen.

Sunday, November 15. 2009
Heute früh beim Frühstück war es mal wieder soweit, eine Frage die wir nicht beantworten konnten. Warum dürfen Babys keinen Honig bekommen?Tante Google gefragt und schon eine sehr schöne Erklärung bekommen und wieder etwas schlauer! Kaltgeschleuderter Honig oder nicht genügen erhitzter Honig kann mit einem Sporen bildenden Bakterium verunreinigt sein, dem Clostridium botulinum, der ein lähmendes Gift bildet. Gelangen diese Erreger zum Beispiel über Brei oder Tee in den Körper eines Säuglings, finden sie in der noch instabilen Darmflora des Babys Verhältnisse vor, die ihnen erlauben, sich explosionsartig zu vermehren. Ihr Gift, das Botulinustoxin, tritt in den Blutkreislauf über und kann zu einer zunehmende Lähmung aller Muskeln führen, so dass es neben Darmstillstand zu Schlucklähmung, Augenmuskellähmung, fehlender Mimik, Lähmungen in Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes und schließlich zur Atemlähmung kommen kann Leider wird immer wieder mündlich und auch schriftlich empfohlen, den Tee für das Baby mit Bienenhonig zu süßen. Auch gibt es Empfehlungen, bei Trinkfaulheit wunde Brustwarzen mit Honig zu bestreichen. Um den Säugling wirksam zu schützen, muss in den ersten 12 Lebensmonaten vollständig auf jegliche Verwendung von Honig in jeder Form verzichtet werden.
Saturday, November 7. 2009
Wir haben schon vor über einer Woche bei unserer Ärztin angerufen und nachgefragt, wie es denn mit der Impfung zur Schweinegrippe H1N1 aussieht. Nun zu diesem Zeitpunkt war die Impfbereitschaft noch sehr gering und so haben wir fast eine Woche warten müssen, bis die 10 Personen gefunden waren. Man muss sich mal überlegen, dass die Gefahr bekannt war und man noch nicht mal in einer Millionestadt 10 Personen zusammen bekommt, die sich impfen lassen wollen! Am Mittwoch war es dann soweit. Zack Nadel in den Oberarm und fertig war die Impfung. Jetzt können wir nur hoffen, dass wir uns nicht noch in der Zeit anstecken, bis die Antikörper gegen die Schweinegrippe gebildet sind. Nur was machen wir mit Isabel? Mittlerweile heißt es offiziell, dass man Kinder ab dem 6 Lebensmonat impfen lassen kann. Die Impfung wird dann in zwei Dosen verabreicht, die im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Alles schön zusammengefasst und viele weitere wertvolle Links sind im Kinder-Blog-Hamburg zu finden. Aber wir sind uns noch nicht sicher, ob wir Isabel impfen lassen. Nicht, dass wir Bedenken gegen den Impfstoff haben, aber uns tat jetzt zwei Tage lang der Arm weh und bei einem Baby sind die schmerzen bestimmt noch etwas stärker. Aber wenn jemand Erfahrung mit seinem Baby gemacht hat darf er sich gern melden. Mittlerweile kennen wir auch einen Fall, wo das Baby die Schweinegrippe hat und die junge Mutter wirklich Angst hat. Der Arzt kann leider auch nichts machen und so hoffen nun alle, dass das Fieber nicht weiter ansteigt bzw. innerhalb 24 Stunden wieder sinkt. Andernfalls sollten Sie ins Krankenhaus fahren. Nun zumindest sind wir schon mal geimpft und können so das Risiko verringern jemanden anzustecken. Meiner Meinung nach denken die Leute viel zu sehr an sich selner und keinen Schritt weiter wenn es um die Schweinegrippe geht und so hört man sehr oft: "Ich bin doch jung und fit und fühle mich nicht krank". Nun das mag ja sein aber jede Viruserkrankung hat eine Inkubationszeit von ein paar Tagen, in denen man genügend Leute anstecken kann. Die Schweinegrippe ist für einen gesunden Mann schon keine Kleinigkeit wie man hier in einem Tagebuch der Schweinegrippe lesen kann, und für die ganz jungen und älteren Menschen besteht wirklich ernsthaft Gefahr zu sterben. Eine Impfung hilft nicht nur einem selber sondern schützt auch davor, dass sich ein Virus weiter ausbreitet. Hätten sich mehr Leute gleich von Anfang impfen lassen, wäre die Pandemie vielleicht nicht ganz so schlimm verlaufen.
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