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Saturday, September 10. 2011
Ich bin allein zu haus ohne Kind und ohne Mann. Für einige schwer zu glauben aber so ist es. Ich habe ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk bekommen, denn auf die Frage, was ich mir wünsche war meine Antwort immer: ein paar Tage kindfrei. Und mein toller Mann hat das wirklich wahr gemacht. Eike hat sich Isabel geschnappt und ist für eine Woche weggefahren. Und was macht Mutter in der Zeit, wenn sie nicht gearbeitet hat? Gedanken an das KInd verschwenden? Ja, natürlich auch, aber dennoch hab ich meine Freizeit genossen.
Somit tat ich unter anderem:
- ich war bei einer Freundin zum Geburtstag und konnte endlich mal wieder stundenlang auf einem Platz sitzen - allein
- war ich lange und oft shoppen (aber viel Geld hab ich dabei nicht ausgegeben)
- hab mir in zwei Tagen die ganze letzte Staffel von "Dr. House" reingezogen, die wir mal aufgenommen haben im Frühjahr und bisher noch nicht sehen konnten
- hab für Isabel das Fensterbild neu gestaltet
- hab mir die Haare gefärbt
- hab keinen KIKA geschaut
- hab geputzt mich daran erfreut, dass es nach Zeiten immer noch sauber und ordentlich aussah und nicht das Chaos schon wieder herrschte
- und ich war im Kino, nach über zweieinhalb Jahren mal wieder, zwar allein, aber man geht ja wegen dem Film und nicht zum Unterhalten hin: "Prevolution - Planet der Affen" - geil!!!
- und heute abend werd ich noch ein entspanntes Bad nehmen
Morgen kommen meine süßen wieder, und so schön entspannend die Woche auch war - ich freu mich tierisch!!!
Friday, June 10. 2011
Mama, es ist schon wieder passiert!
Der Wecker klingelt, ein neuer Tag beginnt, jedoch bei vielen Kindern mit einem unangenehmen Erwachen. Morgens im nassen Schlafanzug oder Bettchen aufzuwachen ist nicht nur unangenehm, sondern auch meistens auch peinlich. Wie bei allen neu zu lernenden Dingen klappt auch die Kontrolle über die eigenen Ausscheidungen natürlich nicht auf Anhieb. Vor allem nachts brauchen die meisten Kinder noch einige Zeit, bis sie auch im Schlaf merken, wenn sie zur Toilette müssen.
Obwohl viele Kinder nachts nicht zuverlässig trocken sind, ist Bettnässen ist immer noch ein Tabu-Thema. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, dem betroffenen Kind zu helfen. Pampers UnderJams und die Initiative Trockene Nacht e.V. stellen zum Beispiel auf www.underjams.de ein Blasentagebuch vor. Gerade in dieser schwierigen Phase, in der Eltern und Kind ratlos sind und eine kleine Hilfestellung brauchen, kann dieses einfach zu verwendende Werkzeug helfen, mehr über das Trinkverhalten des Kindes zu erfahren und Auffälligkeiten im Zusammenhang mit der Blase zu dokumentieren. So ist es beim nächsten Arztbesuch leichter, nach Gründen für das Bettnässen zu suchen.
Begleitend kann die speziell von Pampers entworfene saugfähige Unterwäsche die verunsicherten Kinder nachts entlasten. Die Pampers UnderJams ist dünn, geräuschearm, diskret und unter dem Pyjama kaum zu erkennen. So merkt das Kind keinen Unterschied zu einer normalen Unterhose und kann unbeschwert Pyjamapartys, Ausflüge oder Camping mit Familie und Freunden genießen und vor allem nachts ruhig und gut schlafen. Urin und Gerüche werden von der Pampers Underjams sicher aufgenommen, die Hose wird am Morgen einfach entsorgt.
Im Gespräch mit uns war Privatdozent Dr. Latta, ärztlicher Direktor des Clementine Kinderhospitals in Frankfurt am Main.
Was ist die Initiative Trockene Nacht e.V. und wie arbeitet der Verein mit Pampers zusammen? Die Initiative Trockene Nacht e.V. hat sich seit 2008 zur Aufgabe gemacht, für das Thema Bettnässen in der Öffentlichkeit Verständnis zu wecken, Vorurteile aufzuräumen und Betroffene über Ursachen und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten aufzuklären. Zusammen mit Pampers stellt die Initiative Trocken Nacht e.V. auf www.underJams.de ein Blasentagebuch vor, um das Kind und die Eltern in der schwierigen Phase des Bettnässens zu unterstützen und über das Thema zu informieren.
Was ist ein Blasentagebuch? Für ein Blasentagebuch, auch Miktionsprotokoll genannt, notieren die Eltern oder das ältere Kind für drei, oder besser noch für vier Tage und Nächte alle wesentlichen Information rund um das Trinkverhalten und das Wasserlassen des betroffenen Kindes.
Wie funktioniert das Blasentagebuch für das betroffene Kind? An den Tagen, an denen das Blasentagebuch geführt wird, wird aufgeschrieben, wann was und wie viel getrunken wird, wann das Kind auf die Toilette geht und wie viel Urin produziert wird. Es wird notiert, ob das Kind sehr plötzlich starken Harndrang hat. Mit Hilfe eines Messbechers, in den uriniert wird, ermittelt man die jeweiligen Urin-Portionen am Tage. Dabei wird auch aufgeschrieben, ob es zum Einnässen kleiner Mengen kommt. Es ist aber auch wichtig, die nächtliche Urinmenge zu ermitteln. Hierfür ist es sinnvoll in dieser Zeit eine saugfähige Unterwäsche, wie beispielsweise Pampers UnderJams, zu tragen. Einmal wird die trockene Hose gewogen und am morgen dann die nasse Hose. Man zieht das Gewicht der trockenen Hose von dem der nassen Hose ab und erhält so die Urinmenge, die das Kind nachts gelassen hat. Hierbei entspricht ein Gramm etwa einem Milliliter. Zur Urinmenge in der Windel wird die erste Urinportion hinzugezählt, die das Kind morgens auf der Toilette macht – so hat man die Urinmenge ermittelt, die die Nieren nachts produzieren.
Ist ein Blasentagebuch für jedes Kind geeignet? Ja. Für eine sorgfältige Diagnose braucht der Arzt notwendig die Informationen aus dem Blasentagebuch. Für Kinder, die tagsüber im Kindergarten oder in der Schule sind, kann es problematisch sein während der Woche ein solches Blasentagebuch zu führen. Es sollte so gut wie möglich den Alltag abbilden, wenn es nicht anders klappt, kann das Blasentagebuch auch an Wochenenden oder Feiertagen geführt werden.
Welche möglichen Ursachen gibt es für das Bettnässen? Bettnässen kann viele verschiedene Ursachen haben. Nicht selten liegt ein Trinkfehlverhalten vor. Die Kinder trinken dann tagsüber zu wenig und im Verhältnis abends zu viel. Die Blase kann zu klein sein und nicht so viel Urin speichern, wie dies dem Alter des Kindes entspricht. Einige Kinder produzieren nachts zu viel Urin, nämlich mehr, als in ihre Blase passt. Eine tatsächliche Ursache kann nicht bei allen Kindern gefunden werden.
Ist Bettnässen erblich? Bei Untersuchungen zu den Folgen wurde festgestellt, dass das Bettnässen in einigen Familien gehäuft vorkommt. Ist ein Elternteil als Kind auch erst sehr spät trocken geworden, so liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind auch erst spät trocken wird bei etwa 40%. Sind beide Eltern betroffen gewesen, so liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 75%.
Stecken dahinter seelische Probleme? Entgegen eines hartnäckigen Vorurteils weiß man heute: seelische Probleme sind nur in seltenen Fällen die Ursache des Bettnässens und viel häufiger die Folge einer nicht behandelten oder lang andauernden Enuresis. Ist das nächtliche Einnässen mit einer Inkontinenz tagsüber verbunden, sind psychische Probleme häufiger die Folge.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Bettnässen gilt ab dem fünften Geburtstag des Kindes als behandlungsbedürftige Erkrankung. Nicht immer ist eine Behandlung gegen das Bettnässen sinnvoll, nämlich dann, wenn das betroffene Kind noch keine 5 Jahre alt ist und wenn das Problem weder das Kind noch die Eltern stört. Dann kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen vielleicht raten wird, einfach abzuwarten. Wenn Ihr Kind jedoch schon älter ist oder wenn Ihr Kind und Ihre Familie unter dem Bettnässen leiden, sollten Sie sich über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Bevor Sie mit einer Behandlung beginnen, sollte der Kinderarzt das Kind untersuchen, ein ausführliches Anamnesegespräch mit Ihnen und dem Kind führen und sich ein Blasentagebuch anschauen, das Sie zuvor erstellt haben. Nur nach einer sorgfältigen Diagnose kann der Arzt die Ursache des Bettnässens besser verstehen und Ihnen einen für Ihr Kind geeigneten Behandlungsplan vorschlagen. Zunächst ist es wichtig u.a. anhand des Blasentagebuches zu klären, ob es eindeutige Ursachen des Einnässens gibt. Liegt ein Fehlverhalten beim Trinken oder Toilettengang vor, kann eine so genannte Urotherapie dem Kind helfen. Hier wird darauf geachtet, dass das Kind ausreichend und zur richtigen Zeit trinkt und häufig genug, aber nicht zu häufig, auf die Toilette geht. Eine so genannte Alarmtherapie kann sinnvoll sein, wenn das Kind nachts normal viel Urin bildet, aber vom Reiz der vollen Blase nicht erwacht. Ist die Blase nicht altersgerecht entwickelt, kann der Arzt zur Blasennachreifung ein Medikament verschreiben. Produziert das Kind nachts zu viel Urin, kann ein Medikament die nächtliche Urinmenge drosseln. Nicht selten liegen auch verschiedene Ursachen vor, die nacheinander oder in einer Kombinationstherapie behandelt werden können. Es gibt keine Standardlösung und oft auch keinen schnellen Weg.
Wie kann ich meinem Kind in dieser schwierigen Phase helfen? Niemand hat Schuld am Bettnässen. Strafen und Belohnen lösen das Problem nicht. Schimpfen Sie nicht, sondern unterstützen Sie Ihr Kind dabei mit dem Problem offen umzugehen. Sprechen Sie in der Familie das Thema offen an. Suchen und finden Sie Lösungen, wie mit dem Problem in der Familie, im Urlaub, bei auswärtigen Übernachtungen oder Klassenfahrten sinnvoll umgegangen werden kann.
Mehr Infos zum Thema finden Sie auf www.underjams.de.
Informationen über die Initiative Trockene Nacht e.v und das Blasentagebuch finden Sie hier: http://www.initiative-trockene-nacht.de/ und http://www.blasentagebuch.de/
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Viel Glück!
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Sunday, March 13. 2011
Heute Morgen auf dem Spielplatz fragt mich Ramona "Ob sich Isabel wohl an den Flipper von heute Morgen erinnern kann?". In meinem Kopf zünden Synapsen und Impulse jagen durch den Kopf. Ich weiß nicht was sie meint. Wir haben doch gar kein Flipper gesehen, was so viel heißt, dass ich mich nicht mal erinnern kann, dass irgendwo Flipper im Fernsehen läuft. Also frage ich blöd nach und Ramona meint " Der Flipper heute früh, der Ausflipper!" Aahh jetzt bauen die Nervenzellen Verbindung miteinander auf. Isabel hat scheinbar ihre Trotzphase die wohl viele Kinder zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr haben. Total banale und simple Dinge bringen Isabel zum Kochen und Trotzen. Heute Morgen ist noch alles ganz normal (zumindest was man bei uns normal nennen kann) Isabel ruft um kurz vor sechs durch das Babyphone "Mein Papa", was für mich so viel heißen soll: "Los Papa komm rüber und hol mich aus dem Bett, ich bin wach!". Also steh ich auf, geh mit der Kleinen auf die Couch damit Ramona noch bisschen schlafen kann. Auf der Couch wird dann Wimmelbuch angeschaut und Teddys Abenteuer. Alles ganz entspannt. Auch ein paar Videos von Isabel werden noch angeschaut. Eine Stunde später sage ich dann, dass ich schon mal Zähne putzen gehe und sie auch gleich putzen kommen soll. Natürlich kommt sie nicht freiwillig, was mich auch verwundert hätte. Also hole ich sie aus dem Wohnzimmer meine noch, dass sie gleich weiter Videos schauen kann, wir aber erstmal Zähne putzen und schon geht das Geschrei los. Isabel tut, als wolle ich ihr die Zehennägel mit einer Raspel abfeilen, dabei habe ich nur die Zahnbürste in der Hand. Das Schreien und Wehren geht in einen lautes Heulen über, als ich es endlich schaffe, die Zahnbürste an den Zähnen zu platzieren. Als das geschafft ist, bockt sie rum und schreit. Ich sage dann "OK keine Videos wir ziehen uns jetzt an". Ich hätte es nicht sagen sollen. Jetzt wird gebockt, da anziehen was ganz schreckliches ist. Nachdem ich Isabel dann mit frischer Windel, in Strumpfhose und sauberen Pulli ins Wohnzimmer bringe wird nur noch gestrampelt geheult und gebockt. Keine Chance auch nur irgendwas an der Lage zu ändern. Ramona schläft sicherlich auch schon seit 10 Minuten noch mehr und wird sich denken "Was macht denn der Kerl schon wieder mit meinem Sonnenschein?". Ich gebe es auf mit Fragen was Isabel hat ob wir malen wollen oder Buch anschauen. Video und Fernsehen ist für heute eh gestrichen. Isabel antwortet nicht, strampelt wie eine Wilde und ist völlig "aggro". Ramona kommt aus dem Schlafzimmer, schaut sich die Szene an und fragt nur "Was denn hier los?". Ich nehme Isabel dreh sie zu Mama und meine „Schau mal die Mama ist wach“. Isabel ignoriert es und lässt sich auf die Knie sinken, dann wird wieder gestrampelt und sie haut sich die Zehen an dem Couchfuß. Was danach los geht brauche ich sicher nicht zu erzählen. Wir schaffen Isabel in unser großes Bett nachdem sie zu Ramona läuft und total verrotzt "Maamaaa" ruft. Eine weiter halbe Stunden wird dem Bett gezickt und wir fragen uns schon wie lange diese Trotzphase wohl anhält. Als Ramona meint „vielleicht ein paar Monate“, schüttele ich nur den Kopf und sage "Da mach ich nicht mit". Wir reden noch ein wenig und Isabel lassen wir einfach zicken schreien.. flippern eben. Plötzlich ist Ruhe Isabel schaut und brabbelt irgendwas, dass sie die Lampe anmachen will. Ramona erntet ein Lächeln und ich auch als ich zu Ihr schau. Ihre zweite Persönlichkeit namens Flipper ist nun wieder verschwunden und unsere liebe Isabel ist wieder da.
Es ist normal, dass Kinder so rum trotzen und das einzige was wirklich hilft ist scheinbar stark bleiben und durchhalten wir sind ja nicht allein:
Mit Beginn der Trotzphase im Alter von zwei Jahren verändert sich plötzlich einiges im Verhältnis Eltern zu Kleinkind. Die Kinder beginnen einen eigenen Willen zu entwickeln und versuchen ihren Kopf durchzusetzen. Dabei beansprucht das sture und eigenwillige Kind die elterlichen Nerven oft bis ans Äußerste. www.familie.de
Die Trotzphase beginnt ca. am Ende des 2. Lebensjahres - dauert bis zum ca. 4. Lebensjahr - und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Kind immer stärker nach Autonomie strebt und versucht, sich aus der Verschmelzung mit den Eltern (vor allem der Mutter) zu lösen. www.familienhandbuch.de
Nicht dass ihr denkt, dass es bei uns immer so ist, nein gestern haben wir Blumen umgetopft. Genau in der Zeit zwischen ihren Trotzphasen. Wenn man die Bilder sieht mag man es nicht glauben aber es ist wahr.
Isabel schläft jetzt und ich werde mich mal auf die Suche nach einem Fahrradkindersitz machen. Römer startet ja bald wieder neue Markenbotschafter Programme, vielleicht sind ja auch Fahrradsitze dabei.
Monday, November 29. 2010
Nachdem ja nun der erste Schnee fällt in München und man sich nach einem Spaziergang durch die Kälte auf ein wohliges Bad freut, stellt sich immer die Frage ob man denn einfach so allein in der Wanne entspannen kann. Meist geht es ja nicht, da die Kleine dann auch gleich mit gebadet wird und man so nicht faul in der Wanne liegen kann. Aber dennoch ist so ein Sonntagsbad für beide Elternteile wie Zuckerbrot und Peitsche. Derjenige, der gerade mit der Kleinen badet muss natürlich aufpassen, dass nichts passiert in der Wanne während der andere Elternteil mal entspannt 20 bis 30 Minuten die Füße hochlegen kann. Ja aber in dem Moment wo die Kleine aus der Wanne kommt, tauscht man Zuckerbrot und Peitsche. In der Wanne kann man dann nochmal heißes Wasser nachlaufen lassen und bisschen entspannen, während der Andere die Maus abtrocknet, anzieht und die Haare föhnt. Nun egal ob man der Anzieher ist oder der Bader, es hat beides so seine schönen und weniger schönen Sachen. Aber dennoch ist das Sonntagsbad was Schönes, denn beide Elternteile beteiligen sich im absolut gleichen Maße.
Thursday, March 18. 2010
Seit dem ich in Elternzeit bin und Isabel immer noch in der Eingewöhnungsphase in der Kinderkrippe ist, bin ich auch dabei wenn sie in die Krippe gebracht wird. Montag und Dienstag war noch Ramona mit dabei um mir alles zu zeigen und zu erklären und seit gestern bring ich Isabel alleine weg. Heute hat sie das erste mal nicht geschrieen, als ich sie in die Spieleecke gesetzt habe. Scheinbar kommt jetzt doch langsam die Gewohnheit und auch das Bewustsein, dass wir sie ja jeden Tag wieder abholen. Komisch finde ich nur, dass Isabel jedesmal weint wenn wir sie abholen kommen. Eigentlich sollte sie sich doch freuen uns zu sehen, aber es ist wohl eher das schlagartige klar werden, dass Mama und Papa die ganze Zeit nicht da waren. Es wird besser und da sie sich eh schnell bruhigen lässt bekommen wir das mit Sicherheit auch noch weg. Ich bin jedenfalls stolz auf mein Töchterchen und wenn sie heute beim Abholen lacht anstatt zu weinen werde ich zum Überpapa!
Thursday, February 18. 2010
Wie ihr alle wisst, haben wir ja ab September 2010 einen Krippenplatz bereits vor geraumer Zeit bekommen. Nun haben wir uns auch Gedanken gemacht, wie es bis dahin weiter gehen soll. Ein Krippenplatz in München überhaupt und dann auch noch unterm Jahr zu ergattern ist so, wie ein Sechser im Lotto zu bekommen. Nun waren wir soweit, entweder nach Tagesmüttern zu suchen oder aber wir schränken uns finanziell etwas ein und ich bleibe bis August zu hause mit Isabel. Die Tagesmüttersuche war aber auch recht schwierig, da entweder die Plätze bei den Müttern schon belegt sind oder die Kosten einfach viel zu hoch, dass es sich nicht lohnen würde, wenn ich arbeiten gehe und Isabel derzeit zur Tagesmutter. Also was nun? Wir haben den Sechser im Lotto gewonnen. Soll heißen, gestern rief eine Krippe an, dass dort ab März ein Platz frei ist für die Buchungszeit von acht Stunden, wie wir es gern hätten und ich heute vorbei kommen soll um den Vertrag zu unterschreiben. Und nun habe ich mein Kind innerhalb von einem Tag um gefühlte zwei Jahre altern lassen durch den Krippeneintritt. Denn jetzt geht sie in die Krippe ohne Mama oder Papa. Ein riesiger Schritt, nicht nur für Isabel, einfach los zu lassen, sondern auch für uns. Aber da müssen wir jetzt alle durch und werden das auch packen. Jedenfalls waren wir heute dort zum Abklären aller Sachen. Haben die Krippe genau inspiziert, alles begutachtet und für gut empfunden. Der Vertrag steht so gut wie und somit beginnt ab 1. März 2010 die Eingewöhnung für unsere Maus. Ab März ist sie also in der Seepferdchengruppe bei den Kleinen Piraten in Kirchtrudering.
Schrecklich für ein Elternherz, wenn das Kind so schnell erwachsen wird.

Sunday, November 15. 2009
Seit Isabel krabbeln kann und sich überall hochzieht und hinstellt, machen wir uns natürlich auch mehr Gedanken über die Sicherheit. Angefangen mit Türsicherungen, Steckdosensicherungen macht man soviel, dass man am Ende sogar überlegt welchen Topf man auf den Herd stellt. Denn die Chance, dass man an einem Topf mit langem Griff (Stielgriff) vom Herd holt ist ungleich höher als die mit normalen kurzen Griffen. Auch Kochmesser und Obstmesser bleiben nun nicht einfach mehr auf dem Anrichtwagen liegen sondern werden gleich in die Spüle oder den Geschirrspüler geräumt. Irgendwie sind es alles Dinge, an die man früher nie Gedacht hat. Auch die Kindersicherung an der hinteren Autotür ist schon eingeschaltet, auch wenn Isabel noch lange nicht ran kommt. Gestern wollten wir ja eigentlich noch ein paar Rauchmelder bei unserem neu Eröffneten Praktiker Baumarkt holen, aber nachdem dort halb München versammelt war, sind wir gleich wieder umgekehrt mit dem Kinderwagen. Also werden ich die Rauchmelder eben mal diese Woche früh oder abends kaufen. Man kann eben nicht vorsichtig genug sein... Wobei doch ich glaube man kann

Wir spülen!
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