Wieder eine Kleinigkeit, die zeigt, dass die Kinder sich unaufhaltsam entwickeln. Laufrad war mal, jetzt wird geradelt. Aufsteigen üben wir noch, anhalten geht jetzt aber auch von selbst. Zwar müssen wir ab und zu die Tränen noch trocknen, aber das wird immer seltener.
Wieder ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Isabel vollzieht sich. Die nächste Stufe in der Altersenwicklung steht vor der Tür, der Kindergarten. Nachdem Isabel ja bisher ein vorbildliches Krippenkind war und immer gern dorthin gegangen war, dachten ihr uns, das wird schon mit dem Kindergarten ähnlich laufen. Und ab September werden wir das auch beobachten dürfen. Im Februar ist sie ja 3 Jahre alt geworden und somit war eindeutig für uns klar, dass ab September die Einrichtung zu wechseln ist. Leider sah die Einrichtung es anfangs nicht so. Seit Oktober bis zum Februar haben wir uns bei allen Kinrgärten in der Nähe angemeldet, uns auf die Warteliste setzen lassen und dann hieß es abwarten, bis zur Vergabe. Leider war die Stadt München, die katholische Kirche und die evangelische ebenso nicht der Meinung uns mit einem Platz segnen zu müssen. Somit wurde ein großes Treffen angesetzt zwischen allen Kindergärten im Viertel und dort wurde angeblich jedes Kind besprochen und die Vergabe der Plätze geregelt. Und was war das Resultat für uns, nur Absagen (ca. 10 an der Zahl) und die Vertröstung auf die Nachrückplätze, die ab Juni vergeben werden. Und gestern kam der Anruf, dass wir einen Platz haben könnten und gleich morgen zum unterschreiben kommen sollen. Gesagt, getan, heute also hin zum KiGa, bepackt mit Geburtsurkunde, Impfpass und Bankverbindung. Lange Rede kurzer Sinn, im Juli ist ein Schnuppertag und ab 03. September beginnt die Eingewöhnung für Isabel. Wir freuen uns jedenfalls wie irre. Bis zum Schuleintritt haben wir jetzt erstmal Ruhe, hoffentlich, bevor die Suche nach einem Hortplatz von neuem beginnt.
Isabels Sprachentwicklung war ja immer entsprechend ihrem Alter gut. Flüssige Wörter sprudelten aus ihr heraus, kurze komplette Sätze sogar. Alles im Rahmen und gut verständlich für jeden.
Vor zwei Wochen fing Isabel auf einmal an, permanent Worte zu wiederholen und so eine Art Stottern zu entwickeln. Wir waren dermaßen verunsichert, dass wir schon mit dem Schlimmsten gerechnet haben. Daraufhin haben wir ein wenig nachgelesen, um uns Anregungen zu holen, wie man dem Kind helfen kann, ohne es dabei noch zu behindern. Für Sätze mit ca. fünf Wörtern brauchte Isabel teilweise bis zu einer halben Minute, weil sie jedes Wort bis zu zehnmal wiederholt hat. Ich bin ihr dann immer ins Wort gefallen, um ihr zu helfen und habe ihr das Wort ausgesprochen.
Nachdem wir uns nun etwas belesen hatten, waren wir schlauer: Die Kinder machen permanent irgendwelche Entwicklungen durch. Zwischen dem Alter von zwei bis sechs Jahren tritt mit einer sprachlichen Entwicklung ein sogenanntes Entwicklungsstottern auf. Bei einigen Kindern ist das länger, bei einigen kürzer. Gelesen haben wir, dass dadurch, dass das Denken schneller wird als das Sprechen, die Kinder oft hängen bleiben bei den Sätzen und sich den nächsten Satz schon denken, während sie den ersten noch versuchen auszusprechen. Dabei kommt es zu diesen Hängern. Man soll den Kindern dann Ruhe und Zeit geben, die Sätze selbst auszusprechen. Das war für uns Eltern auch eine extreme Herausforderung, immer zuzuhören, egal wie lange es gedauert hat. Zudem erfolgen während dieser Sprachentwicklung eine Neuordnung der Verknüpfungen im Kopf des Kindes und das braucht auch seine Zeit.
Geschrieben wurde, dass es bis zu dem Alter von sechs Jahren auftreten kann aber insgesamt nicht länger als ein halbes Jahr dauern sollte. Ist es länger als sechs Monate, sollte man den Kinderarzt aufsuchen und eventuell andere Hilfe in Anspruch nehmen.
Wir haben uns natürlich auf das Schlimmste vorbereitet, aber nach ca. einer Woche bis 10 Tagen, war es schlagartig besser. Seitdem spricht Isabel mit einer ausgezeichneten Grammatik auch sehr lange Sätze. Da war ihre Sprachentwicklung deutlich erkennbar.
Während dieser Zeit hat sie auch einen Zentimeter an Körpergröße zugelegt. Also Entwicklung in alles Bereichen.
Der Wecker klingelt, ein neuer Tag beginnt, jedoch bei vielen Kindern mit einem unangenehmen Erwachen. Morgens im nassen Schlafanzug oder Bettchen aufzuwachen ist nicht nur unangenehm, sondern auch meistens auch peinlich. Wie bei allen neu zu lernenden Dingen klappt auch die Kontrolle über die eigenen Ausscheidungen natürlich nicht auf Anhieb. Vor allem nachts brauchen die meisten Kinder noch einige Zeit, bis sie auch im Schlaf merken, wenn sie zur Toilette müssen.
Obwohl viele Kinder nachts nicht zuverlässig trocken sind, ist Bettnässen ist immer noch ein Tabu-Thema. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, dem betroffenen Kind zu helfen. Pampers UnderJams und die Initiative Trockene Nacht e.V. stellen zum Beispiel auf www.underjams.de ein Blasentagebuch vor. Gerade in dieser schwierigen Phase, in der Eltern und Kind ratlos sind und eine kleine Hilfestellung brauchen, kann dieses einfach zu verwendende Werkzeug helfen, mehr über das Trinkverhalten des Kindes zu erfahren und Auffälligkeiten im Zusammenhang mit der Blase zu dokumentieren. So ist es beim nächsten Arztbesuch leichter, nach Gründen für das Bettnässen zu suchen.
Begleitend kann die speziell von Pampers entworfene saugfähige Unterwäsche die verunsicherten Kinder nachts entlasten. Die Pampers UnderJams ist dünn, geräuschearm, diskret und unter dem Pyjama kaum zu erkennen. So merkt das Kind keinen Unterschied zu einer normalen Unterhose und kann unbeschwert Pyjamapartys, Ausflüge oder Camping mit Familie und Freunden genießen und vor allem nachts ruhig und gut schlafen. Urin und Gerüche werden von der Pampers Underjams sicher aufgenommen, die Hose wird am Morgen einfach entsorgt.
Im Gespräch mit uns war Privatdozent Dr. Latta, ärztlicher Direktor des Clementine Kinderhospitals in Frankfurt am Main.
Was ist die Initiative Trockene Nacht e.V. und wie arbeitet der Verein mit Pampers zusammen? Die Initiative Trockene Nacht e.V. hat sich seit 2008 zur Aufgabe gemacht, für das Thema Bettnässen in der Öffentlichkeit Verständnis zu wecken, Vorurteile aufzuräumen und Betroffene über Ursachen und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten aufzuklären. Zusammen mit Pampers stellt die Initiative Trocken Nacht e.V. auf www.underJams.de ein Blasentagebuch vor, um das Kind und die Eltern in der schwierigen Phase des Bettnässens zu unterstützen und über das Thema zu informieren.
Was ist ein Blasentagebuch? Für ein Blasentagebuch, auch Miktionsprotokoll genannt, notieren die Eltern oder das ältere Kind für drei, oder besser noch für vier Tage und Nächte alle wesentlichen Information rund um das Trinkverhalten und das Wasserlassen des betroffenen Kindes.
Wie funktioniert das Blasentagebuch für das betroffene Kind? An den Tagen, an denen das Blasentagebuch geführt wird, wird aufgeschrieben, wann was und wie viel getrunken wird, wann das Kind auf die Toilette geht und wie viel Urin produziert wird. Es wird notiert, ob das Kind sehr plötzlich starken Harndrang hat. Mit Hilfe eines Messbechers, in den uriniert wird, ermittelt man die jeweiligen Urin-Portionen am Tage. Dabei wird auch aufgeschrieben, ob es zum Einnässen kleiner Mengen kommt. Es ist aber auch wichtig, die nächtliche Urinmenge zu ermitteln. Hierfür ist es sinnvoll in dieser Zeit eine saugfähige Unterwäsche, wie beispielsweise Pampers UnderJams, zu tragen. Einmal wird die trockene Hose gewogen und am morgen dann die nasse Hose. Man zieht das Gewicht der trockenen Hose von dem der nassen Hose ab und erhält so die Urinmenge, die das Kind nachts gelassen hat. Hierbei entspricht ein Gramm etwa einem Milliliter. Zur Urinmenge in der Windel wird die erste Urinportion hinzugezählt, die das Kind morgens auf der Toilette macht – so hat man die Urinmenge ermittelt, die die Nieren nachts produzieren.
Ist ein Blasentagebuch für jedes Kind geeignet? Ja. Für eine sorgfältige Diagnose braucht der Arzt notwendig die Informationen aus dem Blasentagebuch. Für Kinder, die tagsüber im Kindergarten oder in der Schule sind, kann es problematisch sein während der Woche ein solches Blasentagebuch zu führen. Es sollte so gut wie möglich den Alltag abbilden, wenn es nicht anders klappt, kann das Blasentagebuch auch an Wochenenden oder Feiertagen geführt werden.
Welche möglichen Ursachen gibt es für das Bettnässen? Bettnässen kann viele verschiedene Ursachen haben. Nicht selten liegt ein Trinkfehlverhalten vor. Die Kinder trinken dann tagsüber zu wenig und im Verhältnis abends zu viel. Die Blase kann zu klein sein und nicht so viel Urin speichern, wie dies dem Alter des Kindes entspricht. Einige Kinder produzieren nachts zu viel Urin, nämlich mehr, als in ihre Blase passt. Eine tatsächliche Ursache kann nicht bei allen Kindern gefunden werden.
Ist Bettnässen erblich? Bei Untersuchungen zu den Folgen wurde festgestellt, dass das Bettnässen in einigen Familien gehäuft vorkommt. Ist ein Elternteil als Kind auch erst sehr spät trocken geworden, so liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind auch erst spät trocken wird bei etwa 40%. Sind beide Eltern betroffen gewesen, so liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 75%.
Stecken dahinter seelische Probleme? Entgegen eines hartnäckigen Vorurteils weiß man heute: seelische Probleme sind nur in seltenen Fällen die Ursache des Bettnässens und viel häufiger die Folge einer nicht behandelten oder lang andauernden Enuresis. Ist das nächtliche Einnässen mit einer Inkontinenz tagsüber verbunden, sind psychische Probleme häufiger die Folge.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Bettnässen gilt ab dem fünften Geburtstag des Kindes als behandlungsbedürftige Erkrankung. Nicht immer ist eine Behandlung gegen das Bettnässen sinnvoll, nämlich dann, wenn das betroffene Kind noch keine 5 Jahre alt ist und wenn das Problem weder das Kind noch die Eltern stört. Dann kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen vielleicht raten wird, einfach abzuwarten. Wenn Ihr Kind jedoch schon älter ist oder wenn Ihr Kind und Ihre Familie unter dem Bettnässen leiden, sollten Sie sich über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Bevor Sie mit einer Behandlung beginnen, sollte der Kinderarzt das Kind untersuchen, ein ausführliches Anamnesegespräch mit Ihnen und dem Kind führen und sich ein Blasentagebuch anschauen, das Sie zuvor erstellt haben. Nur nach einer sorgfältigen Diagnose kann der Arzt die Ursache des Bettnässens besser verstehen und Ihnen einen für Ihr Kind geeigneten Behandlungsplan vorschlagen. Zunächst ist es wichtig u.a. anhand des Blasentagebuches zu klären, ob es eindeutige Ursachen des Einnässens gibt. Liegt ein Fehlverhalten beim Trinken oder Toilettengang vor, kann eine so genannte Urotherapie dem Kind helfen. Hier wird darauf geachtet, dass das Kind ausreichend und zur richtigen Zeit trinkt und häufig genug, aber nicht zu häufig, auf die Toilette geht. Eine so genannte Alarmtherapie kann sinnvoll sein, wenn das Kind nachts normal viel Urin bildet, aber vom Reiz der vollen Blase nicht erwacht. Ist die Blase nicht altersgerecht entwickelt, kann der Arzt zur Blasennachreifung ein Medikament verschreiben. Produziert das Kind nachts zu viel Urin, kann ein Medikament die nächtliche Urinmenge drosseln. Nicht selten liegen auch verschiedene Ursachen vor, die nacheinander oder in einer Kombinationstherapie behandelt werden können. Es gibt keine Standardlösung und oft auch keinen schnellen Weg. Wie kann ich meinem Kind in dieser schwierigen Phase helfen? Niemand hat Schuld am Bettnässen. Strafen und Belohnen lösen das Problem nicht. Schimpfen Sie nicht, sondern unterstützen Sie Ihr Kind dabei mit dem Problem offen umzugehen. Sprechen Sie in der Familie das Thema offen an. Suchen und finden Sie Lösungen, wie mit dem Problem in der Familie, im Urlaub, bei auswärtigen Übernachtungen oder Klassenfahrten sinnvoll umgegangen werden kann.
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Heute Morgen auf dem Spielplatz fragt mich Ramona "Ob sich Isabel wohl an den Flipper von heute Morgen erinnern kann?". In meinem Kopf zünden Synapsen und Impulse jagen durch den Kopf. Ich weiß nicht was sie meint. Wir haben doch gar kein Flipper gesehen, was so viel heißt, dass ich mich nicht mal erinnern kann, dass irgendwo Flipper im Fernsehen läuft. Also frage ich blöd nach und Ramona meint " Der Flipper heute früh, der Ausflipper!" Aahh jetzt bauen die Nervenzellen Verbindung miteinander auf. Isabel hat scheinbar ihre Trotzphase die wohl viele Kinder zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr haben. Total banale und simple Dinge bringen Isabel zum Kochen und Trotzen. Heute Morgen ist noch alles ganz normal (zumindest was man bei uns normal nennen kann) Isabel ruft um kurz vor sechs durch das Babyphone "Mein Papa", was für mich so viel heißen soll: "Los Papa komm rüber und hol mich aus dem Bett, ich bin wach!". Also steh ich auf, geh mit der Kleinen auf die Couch damit Ramona noch bisschen schlafen kann. Auf der Couch wird dann Wimmelbuch angeschaut und Teddys Abenteuer. Alles ganz entspannt. Auch ein paar Videos von Isabel werden noch angeschaut. Eine Stunde später sage ich dann, dass ich schon mal Zähne putzen gehe und sie auch gleich putzen kommen soll. Natürlich kommt sie nicht freiwillig, was mich auch verwundert hätte. Also hole ich sie aus dem Wohnzimmer meine noch, dass sie gleich weiter Videos schauen kann, wir aber erstmal Zähne putzen und schon geht das Geschrei los. Isabel tut, als wolle ich ihr die Zehennägel mit einer Raspel abfeilen, dabei habe ich nur die Zahnbürste in der Hand. Das Schreien und Wehren geht in einen lautes Heulen über, als ich es endlich schaffe, die Zahnbürste an den Zähnen zu platzieren. Als das geschafft ist, bockt sie rum und schreit. Ich sage dann "OK keine Videos wir ziehen uns jetzt an". Ich hätte es nicht sagen sollen. Jetzt wird gebockt, da anziehen was ganz schreckliches ist. Nachdem ich Isabel dann mit frischer Windel, in Strumpfhose und sauberen Pulli ins Wohnzimmer bringe wird nur noch gestrampelt geheult und gebockt. Keine Chance auch nur irgendwas an der Lage zu ändern. Ramona schläft sicherlich auch schon seit 10 Minuten noch mehr und wird sich denken "Was macht denn der Kerl schon wieder mit meinem Sonnenschein?". Ich gebe es auf mit Fragen was Isabel hat ob wir malen wollen oder Buch anschauen. Video und Fernsehen ist für heute eh gestrichen. Isabel antwortet nicht, strampelt wie eine Wilde und ist völlig "aggro". Ramona kommt aus dem Schlafzimmer, schaut sich die Szene an und fragt nur "Was denn hier los?". Ich nehme Isabel dreh sie zu Mama und meine „Schau mal die Mama ist wach“. Isabel ignoriert es und lässt sich auf die Knie sinken, dann wird wieder gestrampelt und sie haut sich die Zehen an dem Couchfuß. Was danach los geht brauche ich sicher nicht zu erzählen. Wir schaffen Isabel in unser großes Bett nachdem sie zu Ramona läuft und total verrotzt "Maamaaa" ruft. Eine weiter halbe Stunden wird dem Bett gezickt und wir fragen uns schon wie lange diese Trotzphase wohl anhält. Als Ramona meint „vielleicht ein paar Monate“, schüttele ich nur den Kopf und sage "Da mach ich nicht mit". Wir reden noch ein wenig und Isabel lassen wir einfach zicken schreien.. flippern eben. Plötzlich ist Ruhe Isabel schaut und brabbelt irgendwas, dass sie die Lampe anmachen will. Ramona erntet ein Lächeln und ich auch als ich zu Ihr schau. Ihre zweite Persönlichkeit namens Flipper ist nun wieder verschwunden und unsere liebe Isabel ist wieder da.
Es ist normal, dass Kinder so rum trotzen und das einzige was wirklich hilft ist scheinbar stark bleiben und durchhalten wir sind ja nicht allein:
Mit Beginn der Trotzphase im Alter von zwei Jahren verändert sich plötzlich einiges im Verhältnis Eltern zu Kleinkind. Die Kinder beginnen einen eigenen Willen zu entwickeln und versuchen ihren Kopf durchzusetzen. Dabei beansprucht das sture und eigenwillige Kind die elterlichen Nerven oft bis ans Äußerste. www.familie.de
Die Trotzphase beginnt ca. am Ende des 2. Lebensjahres - dauert bis zum ca. 4. Lebensjahr - und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Kind immer stärker nach Autonomie strebt und versucht, sich aus der Verschmelzung mit den Eltern (vor allem der Mutter) zu lösen. www.familienhandbuch.de
Nicht dass ihr denkt, dass es bei uns immer so ist, nein gestern haben wir Blumen umgetopft. Genau in der Zeit zwischen ihren Trotzphasen. Wenn man die Bilder sieht mag man es nicht glauben aber es ist wahr.
19 Prozent der Kleinkinder können mit einem Smartphone umgehen, aber nicht einmal zehn Prozent die Schuhe zubinden. Jedes vierte Kind kann am PC einen Webbrowser öffnen, aber nur jedes Fünfte kann ohne Hilfsmittel schwimmen. Beim Fahrradfahren sieht es ähnlich aus, die Kinder beherrschen eher den PC als das Balancieren auf zwei Rädern. Von den Zwei- bis Dreijährigen beherrscht fast jeder zweite ein Computerspiel. Die Kinder lernen heutzutage das Laufen ungefähr zur gleichen Zeit wie das Bedienen des PCs.
Dies und noch mehr interessante Studienergebnisse kann man bei in dem Artikel Immer mehr Kinder haben motorische Defizite bei Welt.de lesen. Ja es ist schon eine komische Welt geworden für unsere Kinder. Ich gebe zu, auch Isabel kommt in den Kontakt mit der neuesten Technik und ich kann es nicht verhindern. Isabel weiß auch wie man am iPad einen Film startet aber sie kann genauso gut am Klettergerüst hoch klettern oder mit Papa auf einem Baumstamm balancieren, wie wir es ja bei den letzetn Wochenendimpressionen gezeigt haben (Übrigens waren wir auch heute bei dem Sauwetter wieder im Wald spazieren). Ich hoffe nur, dass wir den richtigen Weg finden in der heutigen Zeit, dass Isabel motorisch normal entwickelt ist. Wie sieht es denn da eigentlich mit einer Wii aus? Ist das nun schlecht weil es Technik ist oder ist es gut weil man damit nicht blöd rumhockt sondern sich bewegt?!
Heute schreibt mal wieder der Vater, der sich ja so lange zurück gehalten hat beim Schreiben. Heute geht es mal um das Thema "Trocken werden" und "Sprechern lernen". Isabel redet ja nun immer mehr und brabbelt auch alles nach, was man so sagt. So muss man im Auto schon sehr aufpassen, dass man sich nicht zu sehr über irgendwelche aggressiven Fahrer aufregt und Worten in den Mund nimmt, die ein Kind nicht als erstes Lernen sollte. Aber es ist auch sehr schön sich mit seinem Kind unterhalten zu können und auch eine richtige Antwort bei Fragen zu bekommen. Seit neuestem Versucht Isabel auch ihre Schlaflieder mitzusingen oder eben das Lied vom Sandmännchen. Wenn allerdings der Rededrang zu hoch wird, dann muss mal richtig geschrien werden. Naja und wenn man gerade das kleine Feuerwehrauto in der Hand hat, dann bietet sich ja das tatü-tata an.
Nunja das mit dem auf Toilette gehen oder dem Töpfchen ist so eine Sache für sich. Jedes Kind macht es anders und die einen werden früher trocken die anderen später. Isabel macht aber leider keine Anstalten freiwillig auf die Toilette zu gehen. In der Krippe nicht und daheim leider auch nicht. Derzeit versuchen wir es einfach damit, dass Isabel abends nur mit Schlüpferchen rumläuft anstatt mit Windel. Es gefällt ihr auch super nur wenn die Hose und Strumpfhose nass werden wird geschrien, als ob die Welt untergehen würde. Einmal hat sie es auch geschafft sich die Hose runter zu ziehen, dass eben nur der Boden nass wurde. Aber Isabel wozu ist denn das Töpfchen da? Es ist aber extrem schwer die Waage zwischen dem Fragen zu halten. Einerseits wollen wir Isabel daran erinnern, dass sie keine Windel anhat und auf das Töpfchen gehen soll, andererseits will man das Kind auch nicht nerven, indem man alle paar Minuten fragt ob sie Pieseln muss. Es ist alles nicht so einfach und es gibt leider auch kein Patentrezept, wie man Kinder trocken bekommt. Allerdings kann man die Zeichen deuten und erkennen, ob eine Kind überhaupt schon bereit ist trocken zu werden. So gibt es sehr schöne Checkliste bei hallo-eltern.de
Checkliste: Ihr Kind ist möglicherweise bereit zum trocken werden, wenn es:
regelmäßig Stuhlgang hat
seine Hose selbst an und aus ziehen kann
Dinge imitiert, die mit dem Toilettengang zusammenhängen (guckt interessiert zu wenn Sie zur Toilette gehen, möchte Unterwäsche tragen, ...)
körperlich mitteilt, dass es Stuhlgang hat (es redet darüber oder macht Geräusche dazu)
Stuhl und Urin benennen kann
einfachen Anweisungen folgen kann
die körperlichen Signale versteht, die bedeuten, dass es "muss" und Ihnen Bescheid geben kann, bevor es zu spät ist
sich in einer schmutzigen Windel unbehaglich fühlt
"trockene" Zeiträume von drei bis vier Stunden hat (dies zeigt, dass die Blasenmuskulatur ausreichend entwickelt ist, um den Urin zu halten und zu sammeln)
keine "alles verneinende" Haltung mehr hat
versteht, dass Dinge an den Platz gebracht werden, an den sie gehören