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Entries tagged as entwicklung
Friday, August 13. 2010
Eben habe ich noch etwas Interessantes gelesen was sehr gut zu meinem Beitrag "Reden hat nichts mit Intelligenz zu tun" passt. Es widerspricht zwar dem was ich so gelesen habe aber dennoch finde ich es interessant. So steht bei Elternwissen.com das die Grundlage für Intelligenz Bewegung ist und so auch die Handgeschicklichkeit Einfluss auf die Intelligenz hat. So kann man lesen:
Da das Sprachzentrum im Gehirn mit der Steuerungszentrale für die Feinmotorik (und damit auch die Fingerfertigkeit) verzahnt ist, kann Ihr Kind erst dann sprechen lernen, wenn es eine gewisse Fingerfertigkeit erworben hat.
Sicher spielen alle Teile des Gehirns eine Rolle wenn es um Motorik geht, aber dass das Sprachzentrum eng mit der Steuerzentrale für Feinmotorik zusammenspielt war mir neu. Vielleicht sollten wir mehr Fingerspielchen mit Isabel machen anstatt sie auf meinem Bauch stehen zu lassen. In einem Forum habe ich auch noch folgende Aussage gelesen:
Meine Tochter sprach mit 2 schon unglaublich perfekt, mein ältester Sohn mit 2 noch lange nicht! Mein Sohn lief erst mit 15 Monaten alleine, meine Tochter bereits mit 9 Monaten! Hingegen musste mein Sohn nie für die Schule lernen, ihm ist alles zugeflogen und trotz Super-Faulenzerei und Nix-für-die-schule-tun hatte er immer beste Noten. Meine Tochter muss sich für ihre Klausuren alles hart erarbeiten und erlernen. Jedes Kind ist einfach anders! Es gibt kein "klüger" oder "nicht klüger" - es gibt einfach Kinder und jedes hat ein Recht auf sein eigenes Tempo und seinen eigenen Rhythmus.
Nun ich bleib dabei Reden hat nichts mit Intelligenz zu tun und Intelligenz auch nicht mit Reden.
Saturday, August 7. 2010
In unserem Freundeskreis hatten wir jetzt des Öfteren mal das Thema Sprachentwicklung . Klar mit anderthalb geht es nun los, dass die Kleinen auch anfangen zu reden. Nun fragt sich jede Mutter und jeder Vater sicher einmal, wann das Kind denn nun endlich anfängt mit reden und fragt die Freunde, ob die Kinder schon reden. Aber es ist eben doch jedes Kind anders und das eine Kind kann eben schon reden das andere brabbelt eben nur in seiner Babysprache. Meistens ist man ja verunsichert wenn man hört, dass ein Kind schon mit 17 Monaten reden kann und mit nicht mal zwei Jahren schon Sätze bilden kann. Nun alles muss man ja nicht glauben aber vielleicht sollte man mal genauer hinschauen oder hören. Unsere Isabel kann auch schon mal Mama sagen und sagt mit Begeisterung "Gucke das" oder "Was das?". Aber ist das schon reden? Für uns nicht wirklich. Reden würden wir es nennen, wenn sie Dinge benennen kann und versucht nachzureden. Isabel versteht sehr viel. Wenn sie wieder mal die Schuhe von Mama oder Papa anschleppt und man ihr dann sagt sie soll diese doch wieder weg räumen und ein Buch holen, weil wir lieber ein Buch anschauen, dann räumt sie die Schuhe auch wirklich wieder zum Schuhregal, geht dann ins Wohnzimmer und ein, zwei oder drei Bücher und kommt wieder um diese anzuschauen. Aber wer glaubt, dass Isabel auch mal Buch sagt der irrt. Wenn man sie fragt wo der Tiger ist oder der Schlüssel, die Maus was auch immer zeigt sie zielstrebig auf das entsprechende Bild. Verständnis ist es also nicht sondern wohl einfach die Natur bzw. ihr Wesen. Unser Arzt meinte auch, dass es durchaus üblich ist, dass Kinder die schnell motorische Fähigkeiten entwickelt haben später anfangen mit reden. Dagegen sind Kinder die schon zeitig reden im Vergleich nicht so sicher sind, was Bewegungsabläufe angeht. Wenn man dies mal auf den Freundeskreis reflektiert, findet man hier eine sehr große Übereinstimmung. Meist laufen die Kinder, die schon reden können, nicht so sicher wie die nicht sprechenden Kinder. Isabel flitzt rum, geht Rückwärts oder auf Zehenspitzen. Auch wackelige Angelegenheiten, wie auf Papas Bauch stehen oder auf dem weichen Bett rumlaufen sind für Isabel eine Kleinigkeit. All das hat was mit den Gehirnhälften zu tun. Während die linke Gehirnhälfte für die Sprache verantwortlich ist, ist die rechte Hirnhälfte für die Orientierung und Kreativität verantwortlich. Motorik wird allerding erst durch das Zusammenwirken aller Systeme möglich, wie man bei grundmotorik.de schön lesen kann.
"Hirnstamm, Hirnrinde und das limbische System sind Teile des Großhirns. Das Kleinhirn sorgt unter anderem dafür, dass z.B. unsere Bewegungen gleichmäßig werden und wir die Balance halten, die Motorik zu koordinieren. Das Kleinhirn scheint auch eine wichtige Rolle beim Lernen zu haben. Bei allen Aktivitäten im Gehirn arbeiten alle Gehirnteile zusammen. Sie stehen in Verbindung zueinander und das ganze Gehirn hat Einfluss auf die sensorischen und motorischen Funktionen des Menschen."
Man sollte sich also nicht so unter Druck setzen und immer daran denken jeder Mensch ist anders und lernt unterschiedlich schnell. Wettbewerbe solcher Art haben noch nie jemand geholfen und verunsichern nur. Lieber sollte man sich daran erfreuen was das Kind schon kann und das Kind fördern wo es nur geht. Wie zum Beispiel Bücher anschauen oder raus auf die Rutsche oder das Klettergerüst.
Das, was das Kind heute zusammen mit einem Erwachsenen kann, macht es morgen alleine. Zitat von Psychologen Vygotsky
Friday, July 30. 2010
Wir haben bei Hipp einen sehr schönen Artikel gelesen, bei dem es ums Trotzen von Kindern geht und warum es so wichtig ist für Kinder die Phase durchzumachen.
Die Kleinen sind anspruchsvoll, sie entdecken alles, interessieren sich für alles und sind nur sehr schwer von ihren Plänen abzubringen. Isabel ist nun fast 1,5 Jahre und es ist genau der Zeitpunkt an dem das Trotzen los geht und so circa ein halbes Jahr andauert, auch wenn wir hoffen, dass es nicht so lange dauert. Da eben die verbalen Fertigkeiten fehlen, müssen Kleinkinder auf andere Mittel zurückgreifen, um ihre Gedanken, Gefühle und Enttäuschungen mitzuteilen. Auf Verbote, auf Frust, auf eigene Grenzen oder auf solche, die Eltern ziehen müssen, reagieren Kinder jetzt mit ungebremster Wut. So legt auch Isabel Trotzanfälle hin, bei denen man wirklich nicht weiß was los ist und total perplex ist.
Aber wie reagiert man richtig? Früher hieß es man soll den Kindern zeigen was es darf und was nicht und man sollte solche Trotz- bzw. Wutanfälle nicht durchgehen lassen, da die Kinder bewusst ihre Grenzen austesten. Später hieß es man sollte die Kinder einfach ignorieren, bis sie sich wieder beruhigt haben, man sollte sie also mit einer Auszeit bestrafen.
Heutzutage sagen Entwicklungspsychologen, dass Trotz zur ganz normalen Entwicklung gehört. Tief durchatmen lautet die Devise, wenn Isabel mal wieder so richtig ausrastet. Diese Wut richtet sich nicht gegen uns als Eltern, es ist einfach die Unfähigkeit, mit dem Gefühl der Frustration umzugehen, die das Kind aggressiv werden lässt. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man auch viel gelassener mit den Situationen umgehen. Auch wenn man manchmal laut schreien will.
Trotz und Wut ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung – und Isabel braucht diese Art der Aggression, um sich selbst zu finden. Der Grund ist einfach: Die Kleinen verfügen noch nicht über die sprachlichen Möglichkeiten, um Konflikte zu lösen und reagieren deswegen auf körperliche so wie intellektuelle Grenzen, mit Trotz oder Wut. Isabel kennt noch keine andere Lösung, sondern muss eine „friedliche“ Konfliktbewältigung erst einmal lernen.
Auch wenn Kinder ihre Wutanfälle nicht gezielt steuern können, lernen sie schnell, diese zur Manipulation ihrer Eltern einzusetzen. Genau das wollen wir ja gerade verhindern. Also fangen wir am besten an Isabel die Grenzen daheim aufzuzeigen. Wir warten meist bis Isabel sich beruhigt hat und dann reden wir mit ihr in einem normalen Ton, dass es so nicht geht. Das schöne dabei ist, dass wir wissen, dass sie es versteht und man ihr genau ansieht, dass sie weiß, dass sie was falsch gemacht hat. Aber auch in der Öffentlichkeit muss man konsequent bleiben auch wenn es hier viel schwerer ist, denn meist ist es einem ja sehr unangenehm wenn beispielsweise das Kind mitten im Supermarkt auf dem Boden liegt und heult. Verständlich wäre dies ja noch an der Kasse, wo es das ganze Süße gibt aber wenn Isabel vor den Nudeln liegt, sieht das schon komisch aus. Aber Nachgeben wäre falsch, denn wie schon gesagt Kinder sind schlau und merken, dass sich damit was erreichen lässt. Hipp meinte dann so schön man solle einfach "Ich weiß, dass du jetzt wütend bist und es ist mir etwas unangenehm, dass gerade alle herschauen - aber ich habe dich trotzdem lieb!" sagen soll. Nunja das ist sicher ein menschlicher Zug aber das klingt trotzdem sehr komisch. Nunja so eine peinliche Situation haben wir noch nicht gehabt aber wenn es mal so weit sein sollte, lass ich mir was Nettes einfallen.
Aber was eigentlich für jede Eltern klar sein sollte sind gleichzeitig die besten Tipps. Je mehr Einschränkungen es gibt desto heftiger wird sie sich aufgelehnt. Welche Grenzen Ihnen wirklich wichtig sind und nicht einfach nur aus Gewohnheit „Nein" sagen. Unterstützung im Streben nach Selbständigkeit. So sollte man Kinder die Gummistiefel selber anziehen lassen, eine Treppe selber hinauflaufen lassen, auch wenn das sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt. Nicht den Zorn brechen, sondern umlenken! Bei den ersten Anzeichen eines Wutanfalls am besten gleich versuchen abzulenken. Zum Bespiel: Radio kurz auf volle Lautstärke aufdrehen und bitten Sie Ihr Rumpelstilzchen zum Tanz.
Was Isabel allerdings ausdrücken wollte, als sie die Zucchinipfanne quer durchs Wohnzimmer gefeuert hat, wissen wir immer noch nicht und werden es wahrscheinlich auch nie erfahren.
Tuesday, June 15. 2010
Fußballbegeistert, wie unsere Familie nun mal ist, haben wir natürlich an unserem Auto eine Deutschland-Fahne und an unserem Balkon hängt auch eine riesige Fahne. Und immer, wenn wir mit dem Fahrrad oder dem Auto mit unserer Mausi unterwegs sind, geht der Finger hoch und ein "Gucke das" kommt aus dem Mund. Beim Fußball schauen im TV steht sie davor und begeistert wird dem Ball hinterher geschaut mit "Gucke das"-Kommentaren und wenn die Kamera durch die Massen geschwenkt wird und die Leute dort vor Begeisterung völlig ausflippen und Klatschen, lässt sich Isabel auch nicht lumpen, und klatscht ganz begeistert mit.
Wenn das nicht eine begeisterte Fußball-Seherin wird, können wir uns nichts vorwerfen.
Monday, June 7. 2010
Ja richtig gelesen Isabel versucht sich wohl an ihren ersten Worten in ihren Leben. Da sie immer zeigt was sie haben will sind wir auch immer damit beschäftigt ihr etwas zu zeigen. So zeigen wir mal einen Hund oder eine Katze oder zeigen auf den Mond oder in die Richtung wo etwas liegt. Meist sagen wir dann unbewusst "guck mal da" oder "guck mal das an" oder "guck mal dort". Guck sagt Isabel ja auch schon ne Weile aber nie in dem Zusammenhang, dass wir es auch als guck verstanden oder interepretiert hätten. Seit heute zeigt sie aber auf die Sachen die sie gerade tierisch spannend findet und schreit immer "Guck da!" oder "Guck das!". Nunja "das" ist auch eines ihrer Lieblingssilben, denn alles was in ihren Augen einen Artikel verdient ist einfach mal "das".
Aber wir lieben "DAS"!!
Sunday, May 30. 2010
Man merkt ich hatte Elternzeit und habe diese genutzt um mich ganz und gar meiner Tochter zu widmen daher gab es auch so wenig von mir zu lesen in letzter Zeit. Gut die Arbeit hatte mich auch voll eingespannt aber um so glücklicher war ich, die drei Wochen mit Isabel verbringen zu können und diese habe ich genossen. Ob es daheim war oder die beiden Wochen im Urlaub. Man(n) selber fühlt sich dann auch gleich wieder viel mehr Kind wenn man am Strand im Sand sitzt und Eimer und Schaufel in der Hand hat. Es war herrlich auf Zypern im Kermia Beach Hotel. Auch die Entwicklung unseres kleinen Sonnenscheins macht keine Pause. So ist ja der zweite Backenzahn zu sehen und laufen ist auch kein Problem mehr. Isabel versteht auch immer mehr was man sagt und lernt wie ein fleißiges Lieschen. Bei dem Satz "Such doch bitte mal dein Schnuffeltuch" wird sofort geschaut oder überlegt wo diese liegen gelassen wurde und los geht’s um es zu holen. Bei dem Satz "Komm wir gehen Zähne putzen" wird sofort los gelaufen und erst im Bad wieder halt gemacht. Ohren Auge und Nase zeigt Isabel bei sich selbst bei anderen und versucht auch scheinbar schon nachzubrabbeln wenn man sagt Nase. Es kommt zwar mehr ein Asn aus dem Mund aber die Betonung lässt es doch ein wenig erkennen was sie sagen will. Es sind noch mehr solcher Sachen die wir aber gar nicht alle benennen können weil es jeden Tag mehr wird man ist ja so stolz auf seine Kinder wenn man diese Entwicklungen sieht. Nicht nur weil es das eigene Kind ist sondern weil man auch sieht, dass alles so ist wie es sein soll und keine Probleme zu erkennen sind. Welche Eltern denken denn nicht ab und an mal darüber nach ob sich das Kind so entwickelt wie es sich gehört oder ob irgendwelche Defizite da sind. Langsam macht sich auch das Wesen von Isabel bemerkbar. Hier lässt sich dann immer mehr erkennen welche Dinge sie mehr von der Mama und welche mehr vom Papa hat. Lange schlafen ist nichts für unsere Isabel, so wie es für den Papa schon früher nichts wahr. Ich durfte mir oft anhören, dass mein Vater mit mir früh um sechs über den Zeltplatz gelaufen ist, weil ich der Meinung war, dass ich ausgeschlafen habe. Ein Wecken aus dem Schlaf ist dagegen eine Sache die eine Weile braucht so wie bei der Mama. Ramona braucht auch ein paar Minuten bis der Kreislauf angekurbelt wurde und die Augen richtig auf sind. Es ist einfach unbeschreiblich schön die Kleinen aufwachsen zu sehen und weil man es mit Worten nicht beschreiben kann höre ich erstmal auf und werde mich die nächsten Tage zurück melden mit unseren Dingen die wir im Urlaub sehr praktisch fanden und definitiv ein Muss für Babyurlaube bzw. Kinderurlaube sind, egal ob per Auto oder per Flugzeug.
Thursday, April 22. 2010
Mal wieder ein paar Neuigkeiten von uns an dieser Stelle. Momentan sind wir ein Zwei-Weiber-Haushalt, soll heißen, dass Mama und Kind Selbstversorger sind und Papa in der Weltgeschichte rumdümpelt.
Ich gehe ja nun wieder arbeiten und hatte doch im Vorfeld arge Bedenken, ob ich dass alles auf die Reihe bekomme mit Isabel und den morgendlichen Ritualen und nebenbei auch noch voll und ganz bei der Sache sein, wenn ich meinem Job nachgehe. Aber es funktioniert recht gut. Morgens stehe ich halt zeitig auf, mache mich fertig, Isabels Brotzeit für die Krippe und ihre Morgenmilch und frühstücke selbst. Dann wird die Maus geweckt, Milch verabreicht, angezogen, drei Minuten durch die Wohnung gelaufen - ja, wir laufen ja jetzt - nochmal die Windel gewechselt (der Drei-Minuten-Rundgang scheint recht anregend auf ihre Verdauung zu wirken), und dann ab zur Krippe.
Nächste Woche noch und dann wechseln wir ja die Krippe. Isabel scheint von dem Ganzen nichts mitzubekommen aber die Erzieher trauern schon ein wenig. Ich mache mir Gedanken, welchen Kuchen ich backe zur Abschiedsfeier und vor allem wann? Wenn das Kind abends im Bett ist oder wenn sie ihren zweiten Mittagsschlaf gegen 15 Uhr macht? Wie auch immer, wenn sie wach ist, wird es jedenfalls recht schwierig werden.
Momentan ist sie auch wieder extrem anhänglich, da die Backenzähne wohl raus wollen. Einer ist ja schon seit mehreren Tagen durch, aber die anderen stehen auch schon an. Das heißt konkret, morgens noch mehr Terror als sonst, wenn ich sie abgebe in der Krippe, permanentes Rumkauen auf ihrem Ditzi (Schnuller für die Nicht-Bayern), Nahrungsverweigerung in aller Form und viel Geschrei ohne ersichtlichen Grund. Aber ich packe das alles. Immerhin ist eine Woche fast rum und es gibt ja Dentinox und Nurofen. Und Papa kommt auch irgendwann wieder und hat dann Eingewöhnung in der neuen Krippe, während ich arbeite und mich dabei ein wenig entspannen kann und vom Urlaub Ende Mai auf Zypern träume.
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