Auch dieses Jahr werden natürlich wieder Plätzchen gebacken. Diesmal haben wir uns aber tatkräftige Unterstützung geholt. Isabels Freunding Selina und ihr Bruder Finian haben kräftig mit angepackt.
Ehrlich gesagt ist es gut und schön die Kinder ein wenig zu beschäftigen, aber mit drei Kindern Plätzchen ausstechen und in Mehl in den Teig ausrollen ist schon ein echter Stresstest. Wir haben es überstanden und ganz viele leckere Plätzchen gebacken.
Heute wurde noch ein Lebkuchenhaus / Pfefferkuchenhaus gebaut, was ein weiteres Erlebnis für Isabel war. Ich muss je ehrlich sagen, dass diese Haus ein prima Geschenk zu Nikolaus wäre. Selbst kleine Kinder können super mitmachen und auch für die größeren Kinder wie mich, ist es eine Freude. Also nächstes Jahr weiss ich schon was zu schenken.
Hier nun noch ein kleines Video zur "Weihnachtsbäckerei"
Nachdem ich nun wieder mal etwas Zeit habe, kann ich euch mal von meinen letzten Tagen berichten. Ich war ja mit Mama und Papa auf dem 90. geburtstag von meinem Uropa. Da war ne Menge los, aber ich hab es überstanden. Und mein Geschenk ist erstmal super angekommen, es gab den Babyblog als Buch gebunden in drei Teilen. Und mein Uropa, als treuer Leser, war tierisch begeistert. Dann war die Tage einfach noch ein wenig viel los, weil man immer überall hin fahren musste: zum Opa, zum Uropa, zur Tante, auf den Striezelmarkt. Aber nach ein paar Tagen dort vor Ort, sind wir nun schon bei Oma und Opa in Forst. Da ist es ruhiger, und ich kann wieder Dinge machen, die mir gefallen. So hab ich gestern zum Beispiel mit Oma das Bad geputzt, während Mama geschlafen hat auf der Couch. Vorgestern waren wir beim Tante Katrin beim Friseur und nachdem nun Mama so toll aussah mit der neuen Frisur, hab ich auch gleich noch einen Schnitt bekommen und Tante Katrin hat mich auch hübsch gemacht. Nun sind die Ohren wieder frei und der Pony kürzer. Dann waren wir auch noch shoppen gewesen und Tanken in Polen. Und gestern war ich mit Oma bei den Hühnern gucken, ob die überhaupt durch den hohen Schnee stapfen können. Und etwas später dann, hab ich mit Papa meinen ersten Schneemann gebaut. Wie toll der geworden ist, könnt ihr euch wieder mal anschauen.
Und heute morgen haben wir den Weihnachtsbaum geschmückt. Wie die Lichterketten angemacht wurden, hab ich ja noch mitbekommen, aber dann müssen mir doch irgendwann die Augen zugefallen sein. Jedenfalls hat der Baum nun auch noch bunte Kugeln dran und steht in der Ecke in der Wohnstube. Mal schauen, was noch alles passiert heute ...
Wenn Isabel mal mit einem Begriff oder einem Gegenstand nichts anfangen kann, dann kommt immer, aber auch wirklich immer die Frage: „Wasn das?“ So auch am Sonntag, als wir ihr immer gesagt haben, wenn am Montag in der Krippe der Nikolaus kommt, muss sie ganz lieb sein und dann gibt es Geschenke. Dann kam als Antwort von Ihr: „Schenke? Ja!“ Jedenfalls gab es ja am Nikolausmorgen die ersten Geschenke, als die kleinen Stiefelchen gefüllt vor der Tür standen. Und nachdem sie die dann auch gefunden hat, war sie total happy. Aber schaut selbst.
Unsere Vorab-Befürchtungen über den Nikolaus, der in die Krippe kam und unserem Kind haben sich nicht bestätigt. Wir haben die Erzieherinnen schon vorgewarnt, dass es bestimmt Geschrei oder zumindest Angst geben wird, aber was macht unser Kind, als der Nikolaus durch die Tür kommt? Freut sich wie ein Schnitzel und lacht ihn die ganze Zeit an. Super.
Wie wohl bei ganz vielen Familien wird am zweiten Advent die Küche zur Weihnachtsbäckerei. Ramona und ich haben früher mit unseren Eltern Plätzchen gebacken und selbst als Isabel nur ein Gedanke war, haben wir zusammen an Weihnachten Plätzchen gebacken. Dieses Jahr war es nun so, dass Isabel auch richtig mitgemacht hat. Man würde ja von einem Kind, was noch nicht mal zwei ist nicht viel erwarten, ausser vielleicht zuschauen und überall mal den Finger rein halten. Aber Isabel hat uns wieder mal erstaunt. So wurde sich ordentlich auf den Stuhl gesetzt und fleißig beim Papa abgeschaut. Mit Förmchen die Plätzchen ausstechen, mit Ei die Plätzchen bestreichen und mit einer Haselnuss dekorieren. Überall hat Isabel mitgemacht und war schon ein richtig kleiner Pofi. Wenn sie so interessiert ist an Tätigkeiten und voll dabei ist, kann man sich richtig vostellen, wie die Synapsen im Hirn sprießen. Man kann dann aber auch schnell sehen, dass es für sie anstrengend ist, denn kaum auf der Couch, dauert es keine zwei Minuten bis sie schläft. Aber ich habe nach solch schönen Tagen immer sehr gut geschlafen.
Wir wünschen allen ein besinnliches und wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise der Familie und Freunde. Darauf, dass die Geschenke gefallen und lieber etwas kleiner sind, dafür der Spass und die Freude um so größer.
[Trigami-Anzeige] Die Feiertage stehen vor der Tür und somit geht die Suche nach Geschenken wieder los. Da wir ja das größte Geschenk schon am 22. Februar diesen Jahres bekommen haben und auch damit gern angeben vor Freunden und Verwandten, wird sich dies auch in unseren Weihnachtsgeschenken widerspiegeln. Und da kam uns die Weihnachtsaktion von Extrafilm gerade recht. Es gab wieder mal einen Gutschein und so haben wir diesmal bei Extrafilm.de einen Fotokalender getestet, wovon wir nun berichten wollen. Auf der Internetseite von Extrafilm schauten wir uns die Modelle von Kalendern an und entschieden uns für einen Tischkalender, da es ein Weihnachtsgeschenk für Isabels Urgroßeltern (psssssssssstttttttt - nicht verraten, soll ja eine Überraschung werden) sein soll und die beiden eher einen Kalender neben ihr Telefon stellen würden als an die Wand zu hängen. Aber als Fotokalender gibt es neben den Tischkalendern auch Wand- oder Geburtstagskalender und Jahresplaner. Jedenfalls ab auf die Internetseite und los ging es. Innerhalb der Kategorie Tischkalender wird als erstes die Größe gewählt und dabei kann mal zwischen Standard- oder Großformat aussuchen. Im Anschluss im Designbereich gibt es 12 Motive, zwischen denen man aussuchen kann. Das ausgewählte Motiv wird dann für den gesamten Kalender verwendet und somit für die 12 Monate. Nun werden die digitalen Fotos ausgewählt, welche man als Motive auf dem jeweiligen Kalendermonat haben möchte. Die Auswahl und das Hochladen der Fotos ist recht einfach und selbsterklärend. Wichtig ist auch, dass man nicht nur 12 Bilder für die Monate aussucht sondern durch das personalisierte Deckblatt auch ein extra Foto fürs Kalenderdeckblatt. Wir haben natürlich die Fotos so gewählt, dass sie auch zu den entsprechenden Monaten und Jahreszeiten passen. So sind die Badefotos auf die Sommermonate gefallen, während die Bilder, auf denen Isabel eine dicke Jacke an und eine Mütze auf hat, in den Herbst bzw. Winter gefallen. Die Fotos sind nun hoch geladen und man kann beliebig die Fotos zu den jeweiligen Monaten sortieren. Ist das Foto dem Monat zugeordnet, kann man es nun auch noch verschieben bzw. zentrieren, um somit das Fotomotiv auch richtig im Mittelpunkt zu haben. Und hat man diese Prozedur für alle Kalendermonate erledigt, ist man auch schon fertig und lediglich die Übermittlung online ist nun noch vorzunehmen. Das Ergebnis kam heute per Post und hat uns wieder einmal überzeugt - einfach toll und ein gelungenes Weihnachtsgeschenk für Isabels Großeltern. Ein kleines Manko haben wir aber anzumerken. So wäre es toll, wenn man kleine Textblöcke einfügen könnte, in denen zum Beispiel der Geburtstag unserer Süßen extra noch angegeben werden könnte auf den Fotos. Zu erwähnen ist noch, dass Extrafilm im Moment eine Weihnachtsaktion hat, bei der ab der Bestellung von zwei Kalendern bereits 20% Rabatt gewährt werden. Natürlich auch auf alle anderen schönen Sachen außer Kalender, so gibt es den Rabatt auch auf Fotobücher, Fotoalben, Foto-Poster, Fotos auf Leinwand, Foto-Grusskarten, Fototassen, Fotos auf T-Shirts, Mousepad mit Foto und viele mehr.
Um euch die Bestellung bei ExtraFilm noch ein wenig zu erleichtern, wird einem die Bestellsoftware DESIGNER kostenlos gestellt. Mit diesem DESIGNER lassen sich ganz bequem die Fotobücher und die Foto-Agendas offline am eigenen PC erstellen.
Wer also auch so ein tolles Geschenk zu Weihnachten gestalten möchte, um seinen Lieben eine Freude zu machen, und den Rabatt nutzen will, einfach hier klicken und los gehts.
Das ist es nun unser erstes gemeinsames Weihnachten, was wir in unserer Wohnung feiern. Sonst war es immer bei den lieben Eltern in Forst und in Dresden. Den einen Tag hier den anderen da, also immer in Bewegung. Dieses Jahr ist es anders! Es gibt einen eigenen Weihnachtsbaum und eine die erste selbst zubereitete Gans. Auch wenn man es ein wenig vermisst bei der eigenen Familie zu sein, so genießt man es doch auch mal nicht immer unterwegs sein zu müssen.
So wurde das erste Mal der eigene Baum geschmückt mit Weihnachtsmusik und glänzenden Augen. Auch wenn das sonst immer beim Schmücken getragene Elchgeweih im Keller lag, war es lustig und natürlich musste bei den Eltern nachgefragt werden, wie der Vater voran kommt, wenn er das erste Mal den Weihnachtsbaum alleine schmücken musste. Ansonsten schauen wir die unzähligen Märchen im Fernsehen, übergießen in den Werbepausen immer wieder die Gans, damit diese schön saftig bleibt und eine schöne Bräune bekommt. Spaziergänge in der eisigen Kälte lassen einen dann auch immer wieder auf die warme Wohnung freuen. Es sind schöne besinnliche, ruhige und stressfreie Weihnachten während man in Gedanken doch immer wieder bei der Familie ist. Im 8. Monat schwanger und einem ordentlichen Babybauch, wollten wir nicht mehr großartig rum fahren und so sind wir daheim in unserer Wahlheimat München geblieben. So ist es auch eine Mischung aus den familiären Weihnachtstraditionen, die jetzt hier eine neue Weihnachtstradition beginnen lässt.
So wie ich es gewohnt war an Heilig Abend Nudelsuppe zu essen, war es bei Ramona Tradition Pökelfleisch mit Sauerkraut zu essen. Bei mir in Dresden gab es die Geschenke bei der Bescherung nach dem Gottesdienst und das Abendessen folgte dann später. Die Geschenke wurden vom Weihnachtsmann in einem Sack vor die Tür gestellt und wurden dann vom Jüngsten Familienmitglied verteilt. Während bei Ramona die Geschenke schon unter dem Weihnachtsbaum lagen wurde erste nach dem Abendessen beschert. Die Weihnachtsgans am ersten Feiertag ist aber in beiden Familien Tradition.
Auch wenn es alles noch etwas Übung braucht so wird es nun wohl Tradition werden, dass an Heilig Abend die Geschenke zur Bescherung unter dem Weihnachtsbaum liegen, es danach Pökelfleisch gibt, und ich die Gans für die Feiertage zubereite. Es wirkt ein wenig wie die Generalprobe bevor nächstes Jahr die Tradition auch schon mit unserer Tochter gepflegt werden kann. Auch die Gans war meine Generalprobe, da es die erste allein zubereitete Gans in meinem Leben war. Da ich sehr gern Koche nehme ich auch gern solche Herausforderungen an. Es gibt eigentlich nichts, was ich mir nicht zutrauen würde beim Kochen und so schrecke ich auch nicht vor einer Gans zurück.
Natürlich gibt es hunderte Rezepte für eine Weihnachtsgans von ganz schlicht bis extravagant. Beim Kochen habe ich lange viel probiert, was die Gewürze angeht aber bin am Ende doch zu der Erkenntnis gekommen, das weniger manchmal mehr ist. So war klar, dass die Gans kein Experiment werden wird sondern einfach klassisch zubereitet wird. In Dresden habe ich gern in die ganz alten Kochbücher geschaut und mir die eine oder andere Idee angelesen. Sehr oft wird die Ganz mit Äpfeln und Orangen gefüllt. In einigen Rezepten werden auch noch Pflaumen zugegeben. Dies wird aber insgesamt sehr süß wenn man die Zutaten so anschaut. Wir beide mögen die Gans aber nicht süß sondern wir wollen das Fleisch schmecken, wie es ist. Maronen, also Esskastanien, mögen wir auch nicht, dass diese Füllung auch nicht in Betracht kommt. eEs ist schon schwer es jedem Recht zu machen. Eine Leidensgeschichte und jahrelange Erprobung bis zur perfekten Füllung habe ich mit Interesse bei Nutricullinary gelesen. Wenn ich Koch anstatt Kellner gelernt hätte, wäre es mir wohl sehr ähnlich ergangen.
Ramonas Mama hat die Gans nie gefüllt, was natürlich dem Prinzip "Weniger ist manchmal Mehr", gerecht werden würde. Aber ich war es gewohnt, dass die Gans gefüllt wird und so wollte ich unbedingt eine Füllung. Aus einem anderen Rezept (aus den alten Büchern) wusste ich, dass die Säure der Zitrone belebt, den Appetit anregt und gleichzeitig die Verdauung in Schwung bringt. Bei fetten Gerichten wie einer Gans ist das sehr gut und gleichzeitig würde die Säure der Zitronen die Süße von Äpfeln nehmen. So war die Füllung schon mal geklärt. Zum Braten der ganz gibt es natürlich auch wieder unzählige Methoden. Oft ist es aber so, dass die Gänse zu heiß und zu kurz gebraten werden. Als Faustregel gilt, pro Kilogramm eine Stunde Garzeit. Eine vier Kilo Gans braucht als vier Stunden im Ofen, was auch geht, wenn man den Ofen nicht zu heiß einstellt und immer etwas Flüssigkeit im Ofen hat. Aber mein Rezept will ich natürlich nicht meinen Lesern vorenthalten und so gibt es unter "Die perfekte Weihnachtsgans" das Rezept.
Keine Angst die Zitrone wird man nicht schmecken und das Fleisch ist nach den vier bis fünf Stunden im Ofen wirklich schön weich und kein bisschen trocken. Im Gegenteil es wirklich schön saftig und rosa, während unter der Haut kein Fett mehr ist.
Nun wird es aber Zeit das nächste Märchen anzuschauen.. nein nicht schon wieder "drei Haselnüsse für Aschenbrödel"